DE394446C - Verfahren zur Verbrennung von staubfoermigem oder feingriessigem Grudekoks und anderen fein verteilten kohlenstoffhaltigen Koerpern - Google Patents

Verfahren zur Verbrennung von staubfoermigem oder feingriessigem Grudekoks und anderen fein verteilten kohlenstoffhaltigen Koerpern

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DE394446C
DE394446C DEJ20828D DEJ0020828D DE394446C DE 394446 C DE394446 C DE 394446C DE J20828 D DEJ20828 D DE J20828D DE J0020828 D DEJ0020828 D DE J0020828D DE 394446 C DE394446 C DE 394446C
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HILDEGARD JANK
JOACHIM JANK
KAETHE JANK GEB HEUSER
KARL ECKARDT JANK
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C1/00Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Verfahren -zur Verbrennug von staubföhnigem oder feingrießigem Grudelzoks und anderen fein verteilten kohlenstoffhaltigen Körpern. Der bei der Trockendestillation (Verschwelung) von Braunkohle und Torf entstehende Grudekoks ist ein hochwertiger Heizstoff; der aber, seines Bitumens beraubt, nicht mehr mit heller Flamme brennt, sondern nur glüht. Er ist schwer entzündlich, aber einmal zum Erglühen gebracht, strömt er eine intensive Wärme aus und pflanzt die Glut leicht fort.
  • Dieser grießige, feinkörnige Koks wird schon lange in Grudeherden verbrannt und gibt einen hochbegehrten Heizstoff für Küchen ab. Solchen auch für industrielle Feuerungen nutzbar zu machen, ist der Zweck dieser Erfindung.
  • Das Arbeitsverfahren beruht darauf, den staubförmigen oder sehr feingrießigen Grudekoks erst in Glut zu bringen und dann in diesem glühenden Zustande unter Zumischung erhitzter Luft durch Düsen oder Wurfvorrichtungen zu zerstäuben und auf langem V.Turfwege zu verbrennen. Hierbei werden die schon mühenden staubfeinen Koksteilchen zu intensiver strahlender I-T-itze gebracht und. beinahe wohl immer vollständig verbrannt. Schwerere noch nicht vollständig verbrannte Koksteilchen werden in einem Feuerungsabschnitt gesammelt und auf einer anderen Feuerungsstrecke nachverbrannt, wo auch sie dann vollständig ihres Kohlenstoffes beraubt und in Aschs verwandelt werden- Ein Ausführungsbeispiel dieses neuen Arbeitsverfahrens veranschaulicht die Abbildung.
  • Auf einen sich sehr langsam bewegenden Kettenrost i fällt der angefeuchtete, vorher in Staubform zerkleinerte Grudekoks durch ein Verteilungswerk 2 auf, das in seinem Gang einstellbar ist, um die Menge regeln zu können. Niedrig über dem Kettenrost liegt das Deckengewölbe 3, um gut Wärme zurückzustrahlen. Eine einstellbare Abstreifvorrichtung q. läßt nochmals eine Brennstoffregelung zu. Die aus denn dem Brennstoff zugemischten Wasser entstehenden Dämpfe kommen mit dem glühenden Kohlenstoff in Berührung, verwandeln sich in Wassergas und können durch die Löcher im Schamotteschieber der Stellvorrichtung q. in die Feuerungskammer entweichen. Die Kettenrostglieder erhalten vorteilhaft eine Lage feinmaschiger Drahtnetze über einem mit trichterförmigen, feinen Löchern versehenen Boden, wie etwa in der Abb. 2 der Zeichnung angedeutet.
  • Der glühende Grudekoks fällt nun vorn Kettenrost i einer Luftschlitzdüse j zu, aus der die in der Kammer 6 möglichst hoch erwärmte Luft ausströmt. Sie reißt die glühenden Koksteilchen in einem helleuchtenden Sprühregen empor, wobei eine intensive Hitze durch ihre Verbrennung erzielt wird. Noch zu schwere Teilchen fallen zur Düse zurück oder werden durch den Luftstrom in Schwebe erhalten, bis ihr Gewicht sich verringert hat und sie mit fortgerissen werden. Sind aus einem anderen Prozeß noch (fase verfügbar, auch wenn sie noch so gering wärmewertig sind, so würden sie vorteilhaft in der Kammer ; angewärmt und an der Scheitellinie des Sattelstückes der Kammer 6 verbrannt. Durch ihre Flamme wird der Verbrennungsweg des Funkensprühregens vom Grudekoksstaub noch vergrößert. Durch diese Wegverlängerung wird an Verbrennungszeit gewonnen, so daß sämtlicher Kohlenstoff verbrennen kann. Sollten aber doch noch unverbrannte Teilchen vorhanden geblieben sein, so wird ihnen eine Nachverbrennung auf dem Kettenrost 8 möglich, der auch gleichzeitig die herabgefallene Asche der .Auslaßvorrichtung 9 zuführt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜ CHE i. Verfahren zur Verbrennung von staubförmigem oder feingrießigem Grudekoks und anderen fein verteilten kohlenstoffhaltigen Körpern, dadurch gekennzeichnet, daß diese in glühendem Zustand fein zerstäubt und mit zweckmäßig stark erhitzter Luft gemischt zu möglichst vollständiger Verbrennung gebracht werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine dem Verbrennungsraum vorgelagerte Erhitzerkammer, durch die der Brennstoff auf einem Kettenrost nach der Verbrennungskammer hin getragen wird. gekennzeichnet ferner durch eine am Ausgangsende des Kettenrostes in der Verbrennungskammer angeordnete Zerstäuhervorrichtung für den Brennstoff.
DEJ20828D 1920-10-05 1920-10-05 Verfahren zur Verbrennung von staubfoermigem oder feingriessigem Grudekoks und anderen fein verteilten kohlenstoffhaltigen Koerpern Expired DE394446C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966665C (de) * 1950-03-30 1957-08-29 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Wanderrostfeuerung

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