DE37028C - Neuerung an Feuerungen für mehrere nebeneinanderliegende Kessel - Google Patents

Neuerung an Feuerungen für mehrere nebeneinanderliegende Kessel

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DE37028C
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DENDAT37028D
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W. WERnicki in Warschau, Sosnowy 78
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/008Combustion apparatus for solid fuel with interchangeable combustion chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist. die neue Vorrichtung in Anwendung auf eine Kesselanlage mit drei Kesseln dargestellt.
Fig. ι - zeigt einen Verticalschnitt durch die Anlage nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den einen Kessel nach der Linie C-D der Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt durch den zweiten Kessel nach der Linie E-F der Fig. 1, während Fig. 4 eine Vorderansicht der Kesselanlage darstellt.
In der Feuerbrücke ist ein Schlitz ausgespart und in demselben ein Schieber 5 auf- und abbeweglich gelagert, dessen Breite und Tiefe so bemessen ist, dafs er die Feuerzüge im gehobenen Zustande vollständig abschliefst, wie dies bei dem mittleren Kessel in Fig. 1, welche den Schieber gehoben zeigt, ersichtlich ist.
Der Schieber S des ersten Kessels, Fig. 1 und 2, ist mit einer Zahnstange verbunden, welche von einem von der Stirnwand des Kessels aUs zu handhabenden Rädergetriebe in Bewegung gesetzt wird, während die Schieber S1 und S2 des zweiten und dritten Kessels mit Hülfe von über Rollen geführten Seilen oder Ketten hochgezogen oder heruntergelassen werden, welche eine quer vor der Feuerthür hängende, mit Gegengewicht versehene Stange Ή tragen. Bei dieser letzteren Anordnung ist der Heizer immer gezwungen, die Schieber zuerst zu schliefsen, ehe er die Feuerthür öffnen kann.
Die Feuerräume der Kessel sind mit einander durch Kanäle K verbunden, deren Querschnitt von vorn nach hinten zu allmälig abnimmt, Fig. 1, 2 und 3. Diese Kanäle K können mit Hülfe von Schiebern L, welche mit Handgriff versehen sind, und aus der Stirnwand der Kesselmauerung hervorragen, verschlossen werden; sie dienen zur Ueberführung der in der frisch beschickten Feuerung entwickelten Rauchgase in die in voller Glut befindliche Feuerung des nebenan liegenden Kessels, in welcher diese Rauchgase vollständig verzehrt werden.
In den Seitenwänden der Feuerung sind Kanäle M angeordnet, welche einerseits mit einem unter der Feuerthür in den Aschenfall ausmündenden Kanal- M ',der mit Hülfe eines Schiebers M2 abgesperrt werden kann, und andererseits mit einem besonderen, unter der Feuerbrücke liegenden geschlossenen Raum in Verbindung stehen. Die in diesen Kanälen vorgewärmte Luft steigt durch den Schlitz der Feuerbrücke, in welchem der Schieber S mit Spielraum gelagert ist, in die Höhe und veranlafst eine vollständige Verbrennung der über die Feuerbrücke ziehenden Rauchgase:
Die Bedienung der Feuerung geschieht in folgender Weise:
Wenn der Heizer die Feuerung beschicken oder den Rost reinigen will, so bewegt er den Schieber S durch Drehen an der Kurbel N oder Niederziehen der belasteten Stange H in die Höhe und sperrt auf diese Weise den Feuerraum von den Zügen ab. Hierauf zieht er den Schieber L etwas heraus, so dafs die entwickelten Heizgase nicht in das Kesselhaus entweichen können, sondern durch den Kanal K in die nebenan liegende Feuerung hineinziehen müssen, und schliefst den Kanal MM1 mit
Hülfe des Schiebers M2 ab. Nachdem öffnet er die Feuerthür und beschickt die Feuerung oder reinigt den Rost. Sobald diese Arbeit beendet ist, schliefst er die Feuerthür und öffnet den Kanal K so weit, dafs das aufgeworfene Brennmaterial hell zu brennen anfängt. Hierauf Iäfst er den Schieber 5 herunter,, öffnet somit die Züge, schliefst den Kanal K und öffnet den Kanal M zur Hälfte.
Während der Zeit, in welcher die Rauchgase der frisch beschickten Feuerung in die Feuerung des nebenan liegenden Kessels übertreten, ist der Kanal M der letzteren vollständig geöffnet.
Bei Anwendung der Vorrichtung wird einer plötzlichen Abkühlung des Kessels vorgebeugt und infolge dessen ein Werfen der Kesselbleche und hierdurch eintretende Undichtheiten an den Nieten verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Kesselanlagen mit mehreren neben einander liegenden Kesseln die Anordnung des in der Feuerbrücke auf- und abbeweglichen Schiebers S in Verbindung mit dem in der Zwischenwand zwischen zwei Feuern angeordneten und mit Schieber L versehenen Kanal K, dessen Querschnitt so gewählt ist, dafs er von vorn nach hinten abnimmt, Fig. 2, um die Rauchgase der frisch beschickten Feuerung in die nebenliegende Feuerung überzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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