DE76609C - Rauchverzehrende Feuerungsanlage - Google Patents

Rauchverzehrende Feuerungsanlage

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DE76609C
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DENDAT76609D
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M. HOLLRIEDER und J. STURM in München, Tegernseer Landstr. 139
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L7/00Supplying non-combustible liquids or gases, other than air, to the fire, e.g. oxygen, steam
    • F23L7/002Supplying water
    • F23L7/005Evaporated water; Steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Einrichtung für Stufenroste an allen Arten Feuerungen, insbesondere Dampfkesseleinmauerungen zu schaffen, welche eine völlige Rauchverzehrung ermöglicht. Die Einrichtung bezieht sich im wesentlichen nur auf die besondere Einmauerungsart.
Fig. ι zeigt die neuartige Einmauerung an einer Treppenrostfeuerung in einem Längsschnitt und Fig. 2 in einem Horizontalschnitt.
Oberhalb des Treppenrostes ist die Feuerung etwas erhöht und, wie sonst üblich, mit einem Gewölbe entsprechend abgeschlossen. Da, wo die Feuergase den eigentlichen Feuerraum verlassen, ist die Oeffnung bezw. der Rauchkanal regelbar mit einem Schieber s aus feuerfestem Material versehen, damit beim Anheizen nur die Flamme bezw. nur die vollständig verbrannten Rauchgase hinausziehen und die Dampfkesselwandung in den verschiedenen Zügen und Kanälen bestreichen können. Seitlich sind in den Feuerraumwänden, und zwar möglichst nahe dem Gewölbe Oeffnungen 0 angebracht, durch welche der Rauch bezw. die nicht verbrannten Feuergase abgeleitet werden. Unter der Ausströmungsöffnung der Feuergase ist ein Wasserbehälter w eingemauert. Derselbe ist beständig mit Wasser gefüllt und Äsitzt bei ν auf seiner ganzen Breite ein Ventil oder einen Schlitz von entsprechendem Querschnitt; diese nur kleine Oeffnung läfst den sich in dem Wassergefäfs bildenden Dampf in schräger Richtung nach oben in den Feuerraum ausströmen.
Der Behälter ist oben mit einer feuerfesten Platte abgedeckt, über welche das Feuer streicht.
Wird nun angeheizt, so wird der Schieber s so weit heruntergelassen, dafs, wie aus Fig. 1 ersichtlich, nur eine kleine Durchtrittsöffnung für die Flamme gebildet wird. Letztere erhitzt bald das Wasser im Behälter w, so dafs die Dampfbildung beginnt. Der bei ν austretende Dampfstrahl, der zwar der Flamme nicht hindernd im Wege steht, wirkt den beim Anheizen sich bildenden, mit der Flamme durch die Heizkanäle ziehenden Rauchgasen entgegen und hält dieselben im Feuerraum zurück. Die Rauchgase suchen sich sodann ihren Ausweg durch die Oeffnungen 0. Diese Oeffnungen führen in den Kanal c, welcher so angelegt ist, dafs die Rauchgase einen möglichst langen Weg in der Pfeilrichtung zurücklegen und alsdann abwärts und durch den darunter liegenden horizontalen Kanal nach vorn gehen müssen. Dieser letzte Kanal mündet unter dem Treppenrost in die Feuerung ein. Während die Rauchgase einen langen Weg zurücklegen müssen, ist das vorher aufgeschüttete Brennmaterial auf dem Rost stark in Glut gekommen, wodurch nunmehr der in diese einströmende Rauch vollständig verbrannt wird. Sobald die Rauchentwickelung - im Feuerraum aufhört, wird der Schieber s zum gewöhnlichen Betrieb geöffnet.
In ähnlicher Weise verhält es sich beim Beschicken des Rostes während des Betriebes. Hierbei entwickeln sich naturge mäfseine grofse
Menge Rauchgase, die gewöhnlich in der ersten Zeitperiode nicht zur Verbrennung kommen, sondern unausgenutzt in die Heizgaskanäle ziehen. Mit vorliegender Einrichtung werden die Rauchgase nun gezwungen, nicht den gewöhnlichen Weg durch die Heizkanäle zu nehmen, es wird vielmehr der erwähnte Dampfstrahl ihrem Abströmen entgegenwirken. Sie werden demnach durch die Oeffnungen ο und Kanäle c abgehen und unter dem Rost in die Feuerung wieder eingeführt. Die AuS-strömungsöffnung der Feuergase oberhalb des Wasserbehälters n> ist daher so zu regeln, dafs im Moment des Schürens lediglich die verbrannten Feuergase ausströmen können, während der sich bildende Rauch abgeführt und Unter den Rost geleitet wird. Der Wasserbehälter wird zweckmäfsig von einer Leitung entsprechend gespeist.
Nach dem Schüren bezw. nach jedem Aufbringen von neuem Feuerungsmaterial (besonders Kohlen) wird sich der beschriebene Vorgang wiederholen.
Diese Einrichtung kann bei jeder Feuerung mit Treppenrost zur Anwendung gelangen.

Claims (1)

  1. Paten t-An sprtjch:
    Rauchverzehrende Feuerungsanlage, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung eines geschlossenen Wasserbehälters (w), dafs der sich hier entwickelnde Dampf durch einen Schlitz (v) in dünnem Strahl entweicht und den aus dem Heizraum kommenden Rauchgasen entgegenwirkt, so dafs dieselben durch Kanäle (o c) abzuziehen genöthigt und unter den Rost zur weiteren Verbrennung wieder in die Feuerung eingeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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