DE218682C - - Google Patents

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DE218682C
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DE1908218682D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/18Bunching devices, e.g. with tipping bars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218682 KLASSE 45 c. GRUPPE
GEBR. SEGLER in RENNBERG, Kr. Schlawe.
Mähmaschine mit Rechen zum Zusammenfassen der Garbenbündel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1908 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Mähmaschine mit Rechen zum Zusammenfassen der Garbenbündel. Die Erfindung besteht darin, daß der Rechen an dem Schwadbrett befestigt ist. Hierdurch ergibt sich eine große Beweglichkeit, des Antriebes desselben und eine einwandsfreie Wirkungsweise.
Es gibt Mähmaschinen mit Ablegerechen, bei welchen der Rechen nicht an dem Schwadbrett
ίο befestigt ist, sondern mit seinem vorderen beweglichen Teil an das Schwadbrett herantritt, so daß dieses mit dem Rechen einen Winkel bildet, der sich in seinem Scheitelpunkt ständig öffnet. Hierbei reiben sich die Halme der abzulegenden Garbenbündel, welche gewissermaßen in den Winkel eingeklemmt werden, an dem Rechen und am Schwadbrett, was zur Folge hat, daß beim öffnen des Scheitels des Winkels kein gutes Ablegen stattfindet, denn die Reibung hält die seitlichen Garbenbündel zurück. Bei der neuen Anordnung ist der Vorgang des Ablegens ein vorteilhafterer, weil die Zinken des Rechens um die Achse des Scheitels des von ihnen und dem Schwadbrett gebildeten Winkels ausschwingen, so daß das ganze Garbenbündel frei und ohne Reibung abgelegt wird.
Ferner besteht das Wesen der Erfindung in einer besonderen Antriebsart des Rechens.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι einen Grundriß der Maschine dar.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des linken Laufrades und der darunterliegenden Garbenbündelsammler..
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den selbsttätigen Regler für den Garbenbündelsammler.
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Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach A-B durch Fig. 4, und
Fig. 4 zeigt die tiefste Stellung des in Fig. 1 mit ι bezeichneten Reglers.
2, 2 sind die am Gestell befestigten Laufräder der Maschine, 3 ist die Deichsel, 4 stellt einen Fingerbalken dar, wie er beispielsweise bei Grasmähmaschinen üblich ist.
An der Maschine ist ein an sich bekanntes Blech 5 angeordnet, das nach Art eines Pfiugstreichbrettes gebogen ist und einen Halter 6 besitzt. Die Stange 7 ist in ebenfalls bekannter Weise an der Deichsel befestigt und ragt quer über den Fingerbalken hinweg. 7' ist ein an dem äußeren Schuh befestigtes, dem üblichen Schwadbrett ähnliches Brett, das eine etwas schräg aber aufrecht stehende Welle 8 trägt, an welcher drei oder mehrere Zinken 9 befestigt sind. Die Welle 8 steht unter der Spannung einer Feder 10 und steht in Verbindung mit einem über Rollen geführten Drahtseil 11, das zu dem Regler 1 an der linken Seite der Maschine hinführt. Die Arbeitsstellung des Rechens 9 ist in Fig. ι in ausgezogenen Linien, die Stellung, in welcher die Garbenbündel fallen gelassen werden, in punktierten Linien dargestellt. Der Regler 1 zieht die Rechen 9 durch das Drahtseil 11 in die Arbeitsstellung und hält die Rechen bis zur Entleerung, d. h. dem Fallenlassen der Garbenbündel, fest. .
Die Vorrichtung kann Gleitbewegungen auf einer Schiene 12 ausführen und trägt eine Rolle 14 (Fig. 3), die sich gegen eine Kurvenscheibe 15 lehnt, welche an dem Laufrade 2 befestigt ist und durch diese mitgenommen wird. Infolge der Drehung der Scheibe 15 kann demnach der
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Regler ι auf der Stange 12 verschiedene Stellungen einnehmen und dadurch das Seil 11 mehr oder weniger anziehen. Es ist aber nicht beabsichtigt, daß der Regler 1 bei jeder Umdrehung der Scheibe 15 nachfolgt, weshalb besondere Sperrvorrichtungen angeordnet sind.
Während die Rechen 9 in Arbeitsstellung stehen, greift die am Regler angeordnete Sperrklinke 16 in eine Aussparung 17 der Führungsstange 12 ein (s. Fig. 4), wobei der Regler 1 in der in Fig. 2. gezeichneten Stellung auch dann stehen bleibt, wenn die Kürvenscheibe 15 solche Stellungen einnimmt, daß ihr Teil 18 gegen den Regler hin gerichtet ist. Der Teil 19 des Reglers besitzt einige Zähne 20, 21, 22, 23, ferner einige Kerben 24, 25, 26, 27 und 28, von denen 24 bis 27 gleichen Abstand vom Mittelpunkt haben, während 28 weiter vom Mittelpunkt entfernt ist. Dieser Teil 19 ist auf der Welle 37 drehbar und steht unter der Spannung einer Spiralfeder 39, die sich gegen den Ansatz 38 anlegt und dazu dienen soll, den Trommelteil nach Vollendung bestimmter Bewegungen in die alte Lage zurückzureißen. Diese Scheibe 19 mit ihren Ansätzen dient dazu, wie später beschrieben wird, die Klinke 16 aus der Kerbe 17 der Führungsstange 12 herauszureißen. Der Anschlag 38 hat die Aufgabe, den Trommelteil 19, welcher sich gegen ihn legt, in einer bestimmten Stellung festzulegen. Man kann die Lage der Trommel 19 gegenüber diesem Anschlag verändern, indem man unter gleichzeitiger Anspannung der Feder 39 einen Stift in eins der Löcher 29, 30, 31 hineinsteckt, wodurch, wie noch beschrieben wird, die Zahl der Bewegungen des Rechens 9 bei ein und derselben Umdrehungszahl der Maschinenräder 2 verändert wird.
Die Klinke 16 hat einen über den Drehpunkt hinaus verlängerten Hebelarm 32, der sich an dem Bügel 33 der Führungsstange 12 führt. Wird der Regler 1 auf die Achse des Rades zugeschoben (Fig. 6 zeigt die äußerste diesbezügliche Stellung), so wird der Ansatz 32 in den Bügel 33 hineingezogen, und die Klinke 16 hat infolge der eigentümlichen Krümmung des Hebelarmes 32 das Bestreben, von der Stange 12 fortzuschwingen.
Tritt hierbei ein Herausheben aus den Nuten 24 bis 28 der Trommel 19 ein, so wird diese freigegeben und durch die Spiralfeder 39 in ihre Anfangsstellung zurückgeschnellt. Auf der Stange 12 ist noch eine Kerbe 34 vorgesehen, in die die Klinke 16 zum Einschnellen gebracht werden kann, wenn man den Regler von Hand entsprechend weit nach oben zieht. Dies würde die Stellung sein, in welcher der Apparat außer Tätigkeit gesetzt ist, der Rechen also nicht arbeitet. Die Feder 35 dient zum ständigen Niederdrücken der Klinke 16. Auf der Kurvenscheibe 15 ist am Umfang eine Erhöhung 40 angeordnet, die dazu dienen soll, den Regler 1 etwas anzuheben, wenn man die Klinke 16 ohne Reibung aus der Nut 17 herausheben will. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgendermaßen: Die Stange 7 kann je nach der Länge des Getreides, welches gemäht werden soll, hoch und niedrig eingestellt werden und drückt das Getreide, bevor es abgeschnitten wird, zum Teil auch während des Schnittes in eine etwas schräge Stellung. Das Blech 5 schiebt das losgeschnittene Getreide gegen die feststehenden Halme und derart an das Brett 7', daß das Getreide ziemlich senkrecht, jedoch mit etwas Neigung im Halme ruht, wobei das Brett 7' zwischen dem stehenden und geschnittenen Getreide durchgeht. Der am Ende des Brettes angeordnete Rechen 9 faßt das gemähte Getreide -gleichzeitig zusammen. Hat sich genügend Getreide für eine Garbe angesammelt, so wird der Rechen 9 in die punktierte Stellung geschwungen, wodurch das gesammelte Getreide augenblicklich niederfällt, und worauf der Rechen unter dem Garbenbündel vorschlüpft, um von neuem in seine Sammelstellung zu treten.
Die Bewegung des Rechens 9 zur Ablegung des Garbenbündels geschieht durch Drehung der die Rechenzinken tragenden Welle 8, die unter dem Einfluß der Feder 10 und unter dem Druck des angesammelten Getreides steht. Der Regler 1 bewirkt nun die Bewegung in die Arbeitsstellung vermittels des Drahtseiles 11 folgendermaßen:
Bei jeder Umdrehung des linken Laufrades 2 dreht sich auch die Kurvenscheibe 15, und der daran sitzende Nocken 36 dreht die Trommel 19 durch Eingriff in einen Zahn 20, 21 usw. um so viel, daß die Klinke 16 in die Aussparung 25, 26 usw. greift. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Umdrehung des Rades und der Kurvenscheibe 15 so lange, bis die Klinke 36 den letzten Zahn 23 mitnimmt, so daß die Klinke 16 in die Aussparung 28 hineinschnellt. Da diese Kerbe höher liegt als die Kerben 24 bis 27, so wird die Klinke 16, welche ja vorher stets auch noch in die Kerbe 17 der Stange 12 eingriff, aus dieser Kerbe herausgehoben, und die Rolle 14 stützt sich gegen die Kurvenscheibe 15 und rollt auf ihr. Infolge des Zuges des Drahtseiles 11 folgt die ganze Vorrichtung 1 der Kurve und wird in die Stellung der Fig. 4 verschoben. Während dieses Vorganges schiebt sich der Arm 32 des Hebels 16 durch die Lasche 33, wird niedergedrückt, die Klinke 16 wird aus der Kerbe 28 herausgerissen, und der Regler schnellt, durch die Feder 39 veranlaßt, in seine alte Lage zurück. Bei einem weiteren Drehen der Kurvenscheibe 15 wird der Regler 1 wieder gehoben, so daß die Klinke 16 wieder in die Kerbe 17 eingreifen und daß das Spiel von neuem beginnen kann.
Will man die Maschine bei einer bestimmten .Umdrehungszahl der Räder 2 häufiger ablegen lassen, so wird in die Löcher 29, 30 oder 31 ein Stift eingeführt, an welchem die Trommel 19 ihren Anschlag findet, statt des Anschlages 38. Der Regler 1 schnellt dann nicht so weit zurück und infolgedessen wird die Klinke 16 um so schneller, also bei weniger Umdrehungen der Kurvenscheibe 15 bzw. des Laufrades, in die
Kerbe 28 eingreifen. . . ■

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mähmaschine mit Rechen zum Zusammenfassen der Garbenbündel, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen am Sehwadbrett befestigt ist.
2. Mähmaschine nach Anspruch 1, bei der die Steuerung des Rechens durch eine von der Achse angetriebene Kurvenscheibe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einer Gleitstange (12) verschiebbarer, mit dem Rechen in Verbindung stehender Regler in der Arbeitsstellung des Rechens außerhalb des Bereiches der Steuerungskurve an der Gleitstange gesperrt gehalten wird, und daß die Sperrung (16) gelöst wird, indem ein Ansatz der Kurve bei ihrem jedesmaligen Umgang ruckweise ein unter Spannung stehendes Zahnsegment bewegt, dessen Nabe (19) derart gestaltet ist, daß nach mehreren sperrenden Ruckbewegungen ein Ausheben der Sperrung aus der Führungsstange und somit die Führung des Reglers an der Kurvenscheibe stattfindet, wobei die frühere oder spätere Ausführung des Reglers durch Einstellung der Sperrungsnabe (19) in verschiedene Anfangslagen erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908218682D 1908-12-04 1908-12-04 Expired DE218682C (de)

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