DE218682C - - Google Patents
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- DE218682C DE218682C DE1908218682D DE218682DD DE218682C DE 218682 C DE218682 C DE 218682C DE 1908218682 D DE1908218682 D DE 1908218682D DE 218682D D DE218682D D DE 218682DD DE 218682 C DE218682 C DE 218682C
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D57/00—Delivering mechanisms for harvesters or mowers
- A01D57/18—Bunching devices, e.g. with tipping bars
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
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diaiieil'icfyen &a lcjιΙ'α-m14.
KHHcpHinfc bee cStMn/nιUn\a
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218682 KLASSE 45 c. GRUPPE
GEBR. SEGLER in RENNBERG, Kr. Schlawe.
Mähmaschine mit Rechen zum Zusammenfassen der Garbenbündel.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Mähmaschine mit Rechen zum Zusammenfassen
der Garbenbündel. Die Erfindung besteht darin, daß der Rechen an dem Schwadbrett
befestigt ist. Hierdurch ergibt sich eine große Beweglichkeit, des Antriebes desselben
und eine einwandsfreie Wirkungsweise.
Es gibt Mähmaschinen mit Ablegerechen, bei welchen der Rechen nicht an dem Schwadbrett
ίο befestigt ist, sondern mit seinem vorderen beweglichen
Teil an das Schwadbrett herantritt, so daß dieses mit dem Rechen einen Winkel bildet, der sich in seinem Scheitelpunkt ständig
öffnet. Hierbei reiben sich die Halme der abzulegenden Garbenbündel, welche gewissermaßen
in den Winkel eingeklemmt werden, an dem Rechen und am Schwadbrett, was zur
Folge hat, daß beim öffnen des Scheitels des Winkels kein gutes Ablegen stattfindet, denn
die Reibung hält die seitlichen Garbenbündel zurück. Bei der neuen Anordnung ist der Vorgang
des Ablegens ein vorteilhafterer, weil die Zinken des Rechens um die Achse des
Scheitels des von ihnen und dem Schwadbrett gebildeten Winkels ausschwingen, so daß das
ganze Garbenbündel frei und ohne Reibung abgelegt wird.
Ferner besteht das Wesen der Erfindung in einer besonderen Antriebsart des Rechens.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι einen Grundriß der Maschine dar.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des linken Laufrades und der darunterliegenden Garbenbündelsammler..
Fig. ι einen Grundriß der Maschine dar.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des linken Laufrades und der darunterliegenden Garbenbündelsammler..
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den selbsttätigen Regler für den Garbenbündelsammler.
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Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach A-B durch Fig. 4, und
Fig. 4 zeigt die tiefste Stellung des in Fig. 1 mit ι bezeichneten Reglers.
2, 2 sind die am Gestell befestigten Laufräder der Maschine, 3 ist die Deichsel, 4 stellt einen
Fingerbalken dar, wie er beispielsweise bei Grasmähmaschinen üblich ist.
An der Maschine ist ein an sich bekanntes Blech 5 angeordnet, das nach Art eines Pfiugstreichbrettes
gebogen ist und einen Halter 6 besitzt. Die Stange 7 ist in ebenfalls bekannter Weise an der Deichsel befestigt und ragt quer
über den Fingerbalken hinweg. 7' ist ein an dem äußeren Schuh befestigtes, dem üblichen Schwadbrett
ähnliches Brett, das eine etwas schräg aber aufrecht stehende Welle 8 trägt, an welcher
drei oder mehrere Zinken 9 befestigt sind. Die Welle 8 steht unter der Spannung einer
Feder 10 und steht in Verbindung mit einem über Rollen geführten Drahtseil 11, das zu dem
Regler 1 an der linken Seite der Maschine hinführt. Die Arbeitsstellung des Rechens 9 ist
in Fig. ι in ausgezogenen Linien, die Stellung, in welcher die Garbenbündel fallen gelassen
werden, in punktierten Linien dargestellt. Der Regler 1 zieht die Rechen 9 durch das Drahtseil
11 in die Arbeitsstellung und hält die Rechen bis zur Entleerung, d. h. dem Fallenlassen der
Garbenbündel, fest. .
Die Vorrichtung kann Gleitbewegungen auf einer Schiene 12 ausführen und trägt eine Rolle
14 (Fig. 3), die sich gegen eine Kurvenscheibe 15
lehnt, welche an dem Laufrade 2 befestigt ist und durch diese mitgenommen wird. Infolge
der Drehung der Scheibe 15 kann demnach der
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Regler ι auf der Stange 12 verschiedene Stellungen
einnehmen und dadurch das Seil 11 mehr oder weniger anziehen. Es ist aber nicht
beabsichtigt, daß der Regler 1 bei jeder Umdrehung der Scheibe 15 nachfolgt, weshalb besondere
Sperrvorrichtungen angeordnet sind.
Während die Rechen 9 in Arbeitsstellung stehen, greift die am Regler angeordnete Sperrklinke
16 in eine Aussparung 17 der Führungsstange 12 ein (s. Fig. 4), wobei der Regler 1 in
der in Fig. 2. gezeichneten Stellung auch dann stehen bleibt, wenn die Kürvenscheibe 15 solche
Stellungen einnimmt, daß ihr Teil 18 gegen den Regler hin gerichtet ist. Der Teil 19 des Reglers
besitzt einige Zähne 20, 21, 22, 23, ferner einige Kerben 24, 25, 26, 27 und 28, von denen 24
bis 27 gleichen Abstand vom Mittelpunkt haben, während 28 weiter vom Mittelpunkt entfernt
ist. Dieser Teil 19 ist auf der Welle 37 drehbar und steht unter der Spannung einer Spiralfeder
39, die sich gegen den Ansatz 38 anlegt und dazu dienen soll, den Trommelteil nach
Vollendung bestimmter Bewegungen in die alte Lage zurückzureißen. Diese Scheibe 19
mit ihren Ansätzen dient dazu, wie später beschrieben wird, die Klinke 16 aus der Kerbe 17
der Führungsstange 12 herauszureißen. Der Anschlag 38 hat die Aufgabe, den Trommelteil
19, welcher sich gegen ihn legt, in einer bestimmten Stellung festzulegen. Man kann die
Lage der Trommel 19 gegenüber diesem Anschlag verändern, indem man unter gleichzeitiger
Anspannung der Feder 39 einen Stift in eins der Löcher 29, 30, 31 hineinsteckt, wodurch,
wie noch beschrieben wird, die Zahl der Bewegungen des Rechens 9 bei ein und derselben
Umdrehungszahl der Maschinenräder 2 verändert wird.
Die Klinke 16 hat einen über den Drehpunkt hinaus verlängerten Hebelarm 32, der sich an
dem Bügel 33 der Führungsstange 12 führt. Wird der Regler 1 auf die Achse des Rades zugeschoben
(Fig. 6 zeigt die äußerste diesbezügliche Stellung), so wird der Ansatz 32 in den
Bügel 33 hineingezogen, und die Klinke 16 hat infolge der eigentümlichen Krümmung des Hebelarmes
32 das Bestreben, von der Stange 12 fortzuschwingen.
Tritt hierbei ein Herausheben aus den Nuten 24 bis 28 der Trommel 19 ein, so wird diese freigegeben
und durch die Spiralfeder 39 in ihre Anfangsstellung zurückgeschnellt. Auf der Stange
12 ist noch eine Kerbe 34 vorgesehen, in die die Klinke 16 zum Einschnellen gebracht werden
kann, wenn man den Regler von Hand entsprechend weit nach oben zieht. Dies würde
die Stellung sein, in welcher der Apparat außer Tätigkeit gesetzt ist, der Rechen also nicht arbeitet.
Die Feder 35 dient zum ständigen Niederdrücken der Klinke 16. Auf der Kurvenscheibe
15 ist am Umfang eine Erhöhung 40 angeordnet, die dazu dienen soll, den Regler 1
etwas anzuheben, wenn man die Klinke 16 ohne Reibung aus der Nut 17 herausheben
will. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgendermaßen: Die Stange 7
kann je nach der Länge des Getreides, welches gemäht werden soll, hoch und niedrig eingestellt
werden und drückt das Getreide, bevor es abgeschnitten wird, zum Teil auch während
des Schnittes in eine etwas schräge Stellung. Das Blech 5 schiebt das losgeschnittene Getreide
gegen die feststehenden Halme und derart an das Brett 7', daß das Getreide ziemlich senkrecht,
jedoch mit etwas Neigung im Halme ruht, wobei das Brett 7' zwischen dem stehenden
und geschnittenen Getreide durchgeht. Der am Ende des Brettes angeordnete Rechen 9 faßt
das gemähte Getreide -gleichzeitig zusammen. Hat sich genügend Getreide für eine Garbe angesammelt,
so wird der Rechen 9 in die punktierte Stellung geschwungen, wodurch das gesammelte
Getreide augenblicklich niederfällt, und worauf der Rechen unter dem Garbenbündel
vorschlüpft, um von neuem in seine Sammelstellung zu treten.
Die Bewegung des Rechens 9 zur Ablegung des Garbenbündels geschieht durch Drehung
der die Rechenzinken tragenden Welle 8, die unter dem Einfluß der Feder 10 und unter
dem Druck des angesammelten Getreides steht. Der Regler 1 bewirkt nun die Bewegung in
die Arbeitsstellung vermittels des Drahtseiles 11 folgendermaßen:
Bei jeder Umdrehung des linken Laufrades 2 dreht sich auch die Kurvenscheibe 15, und der
daran sitzende Nocken 36 dreht die Trommel 19 durch Eingriff in einen Zahn 20, 21 usw. um
so viel, daß die Klinke 16 in die Aussparung 25, 26 usw. greift. Dieser Vorgang wiederholt
sich bei jeder Umdrehung des Rades und der Kurvenscheibe 15 so lange, bis die Klinke 36 den
letzten Zahn 23 mitnimmt, so daß die Klinke 16 in die Aussparung 28 hineinschnellt. Da diese
Kerbe höher liegt als die Kerben 24 bis 27, so wird die Klinke 16, welche ja vorher stets auch
noch in die Kerbe 17 der Stange 12 eingriff, aus dieser Kerbe herausgehoben, und die Rolle
14 stützt sich gegen die Kurvenscheibe 15 und rollt auf ihr. Infolge des Zuges des Drahtseiles 11
folgt die ganze Vorrichtung 1 der Kurve und wird in die Stellung der Fig. 4 verschoben.
Während dieses Vorganges schiebt sich der Arm 32 des Hebels 16 durch die Lasche 33, wird
niedergedrückt, die Klinke 16 wird aus der Kerbe 28 herausgerissen, und der Regler schnellt,
durch die Feder 39 veranlaßt, in seine alte Lage zurück. Bei einem weiteren Drehen der Kurvenscheibe
15 wird der Regler 1 wieder gehoben, so daß die Klinke 16 wieder in die Kerbe 17
eingreifen und daß das Spiel von neuem beginnen kann.
Will man die Maschine bei einer bestimmten .Umdrehungszahl der Räder 2 häufiger ablegen
lassen, so wird in die Löcher 29, 30 oder 31 ein Stift eingeführt, an welchem die Trommel 19
ihren Anschlag findet, statt des Anschlages 38. Der Regler 1 schnellt dann nicht so weit zurück
und infolgedessen wird die Klinke 16 um so schneller, also bei weniger Umdrehungen der
Kurvenscheibe 15 bzw. des Laufrades, in die
Kerbe 28 eingreifen. . . ■
Claims (2)
1. Mähmaschine mit Rechen zum Zusammenfassen der Garbenbündel, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rechen am Sehwadbrett befestigt ist.
2. Mähmaschine nach Anspruch 1, bei der die Steuerung des Rechens durch eine
von der Achse angetriebene Kurvenscheibe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein an
einer Gleitstange (12) verschiebbarer, mit dem Rechen in Verbindung stehender Regler
in der Arbeitsstellung des Rechens außerhalb des Bereiches der Steuerungskurve an
der Gleitstange gesperrt gehalten wird, und daß die Sperrung (16) gelöst wird, indem
ein Ansatz der Kurve bei ihrem jedesmaligen Umgang ruckweise ein unter Spannung
stehendes Zahnsegment bewegt, dessen Nabe (19) derart gestaltet ist, daß nach mehreren
sperrenden Ruckbewegungen ein Ausheben der Sperrung aus der Führungsstange und somit die Führung des Reglers an der Kurvenscheibe
stattfindet, wobei die frühere oder spätere Ausführung des Reglers durch Einstellung der Sperrungsnabe (19) in verschiedene
Anfangslagen erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218682T | 1908-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218682C true DE218682C (de) | 1910-02-08 |
Family
ID=34608603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908218682D Expired DE218682C (de) | 1908-12-04 | 1908-12-04 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218682C (de) |
-
1908
- 1908-12-04 DE DE1908218682D patent/DE218682C/de not_active Expired
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