DE243714C - - Google Patents
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- DE243714C DE243714C DE1910243714D DE243714DD DE243714C DE 243714 C DE243714 C DE 243714C DE 1910243714 D DE1910243714 D DE 1910243714D DE 243714D D DE243714D D DE 243714DD DE 243714 C DE243714 C DE 243714C
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- DE
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- grain
- grate
- gear
- ratchet
- conveyor belt
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D57/00—Delivering mechanisms for harvesters or mowers
- A01D57/20—Delivering mechanisms for harvesters or mowers with conveyor belts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei den bisherigen Getreidemähmaschinen das bei überreifem Getreide häufig festzustellende
Ausschlagen der Körner durch die das Getreide über den Ablegetisch fortscbiebenden
Rechen zu verhindern, hat man vorgeschlagen, das abgemähte Getreide durch
einen Mähmaschinentisch aufzunehmen, der aus einem in seitlicher Richtung bewegten
Förderband oder -tuch besteht. Dieses Fördertuch schiebt das Getreide auf einen Ablegerost,
der von dem Laufrade aus derart bewegt wird, daß er sich zeitweilig unter das Fördertuch hinunterschiebt, wobei dann die
auf dem Rost befindlichen Halme in Form eines Bündels herunterfallen. Es ist hierbei
vorgeschlagen, dem Rost eine um einen festen Drehpunkt schwingende Bewegung zu geben, so daß dann der Rost naturgemäß
in Form eines Dreiecks zur Aufnahme des Getreides unterhalb des Mähmaschinentisches
vortritt. Diese bekannte Einrichtung hat erstens den Übelstand, daß der Rost gerade
an derjenigen Stelle die geringste Breite aufweist, wo die Ähren liegen, wo er also gerade
die größte Breite haben müßte. Es liegt infolgedessen die Gefahr vor, daß die angesammelten
Halme unregelmäßig herunterfallen und daß auch durch die herunterhängenden Ähren
Körner ausgeschlagen werden"'und. ausfallen,
und ferner ist es hierbei, Venn die Bewegung des Rostes direkt von den Laufrädern abgeleitet
wird, unmöglich, auf dem Rost eine zur Bildung einer Garbe genügende Getreidemenge
anzusammeln, weil nach einmaliger Umdrehung des Laufrades nur ein so geringes Feldstück
abgemäht ist, daß das auf diesem Stück stehende Getreide nicht zur Bildung einer
Garbe ausreicht.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Übelstände dadurch, daß sie die Bewegung
des Ablegerostes von dem endlosen Fördertuch des Mähmaschinentisches ableitet; dadurch
wird erstens der Rost parallel zu sich selbst verschoben und kommt infolgedessen
in gleichmäßiger Breite zur Wirkung, ferner aber ermöglicht die vorliegende Erfindung,
daß sich auf dem Rost genügend Getreide zur Bildung einer Garbe ansammeln kann, wobei gleichzeitig der wesentliche Vorteil er-:
zielt wird, daß die Garbengröße mit großer Genauigkeit und Feinheit geregelt werden
kann, und zwar je nach dem Stande des Getreides oder der Getreideart selbst. Es ist
also möglich, diese Ablegevorrichtung jeder Getreideart und ebenso dem Stande des Getreides
genau anzupassen. Da gemäß vorliegender Erfindung eine geradlinige, sich parallel
bleibende Verschiebung des Ablegerostes stattfindet, so~ ist es zweckmäßig, die Schneidevorrichtung
hinten an der Maschine anzuordnen, um Platz für die Bewegung des Rostes zu gewinnen.
Die Zeichnung veranschaulicht die vorliegende Erfindung in einer Ausführungsform,
und zwar zeigt
Fig. ι eine Aufsicht auf eine Mähmaschine mit der vorliegenden Ablegevorrichtung.
Fig. 2 gibt eine Aufsicht auf den Mähmaschinentisch mit teilweise weggebrochenem
Fördertuch.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die hier geschilderte Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht
in zwei Stellungen.
Die Konstruktion der Mähmaschine wird im allgemeinen als bekannt vorausgesetzt.
Der Schneideapparat α findet sich, wie Fig. 1
veranschaulicht, an der Hinterseite der Mähmaschine hinter den Laufrädern.
An ihn schließt sich der aus einem endlosen Fördertuch b bestehende Tisch oder die
Plattform. Das Fördertuch b ist mit Latten benagelt und läuft über die beiden Wellen c
und d, von denen die eine, nämlich c, durch die Kegelräder e, die Welle f und die Kegelräder
g, h ihren Antrieb von den Laufrädern der Maschine erhält. An der Rückseite der
Plattform b befindet sich eine Klappe m, die nach oben verstellbar ist, um zu verhindern,
daß das Getreide nach hinten herunterfallen kann. Soll die Mähmaschine außer Betrieb
gesetzt werden, so wird in bekannter Weise mit den bekannten, hier nicht besonders dargestellten
Hilfsmitteln der Messerapparat und das Fördertuch b ausgerückt und der Mähmaschinentisch
mit den dazugehörigen Teilen in die Höhe geklappt.
Die eigentliche Erfindung soll nun an folgendem Ausführungsbeispiel veranschaulicht
werden.
Unterhalb des Förderbandes b ist ein Rost i vorgesehen, der gemäß Fig. 1 zweckmäßig aus
den Stäben 1 bis 9 besteht. Die Stäbe dieses Rostes i sind, wie Fig. 3 und 4 zeigen, in
einem Schlitten k gelagert, der sich unterhalb des Fördertuches b hin und her schieben läßt,
um im vorgeschobenen Zustande das von dem Fördertuch b herabfallende Getreide aufzunehmen
und zurückzuhalten, und um es fallen zu lassen, wenn der Schlitten k nach rechts
in Fig. 3 bewegt wird. Um diese Bewegung des Schlittens k und damit des Rostes i zu
erzeugen, ist die folgende Einrichtung getroffen: An dem Fördertuch b ist eine Latte
oder Anschlagstange I befestigt, die gegen ein Sperrad η trifft, wenn sich das Fördertuch b
bewegt. Dieses Sperrad η ist hier zweckmäßig mit drei Zähnen, wie Fig. 3 und 4 erkennen
lassen, ausgerüstet, und die Länge der Zähne und damit der Eingriff der Anschlagstange I
ist derart bemessen, daß bei jedesmaligem vollen Umlauf des Fördertuches b das Sperrrad
η um ein Drittel einer vollen Umdrehung herumgedreht worden ist, und zwar derart,
daß das Sperrad um 60 ° gedreht wird, wenn die Anschlagstange / gemäß Fig. 2 und 3 oben
gegen das Sperrad stößt, und um weitere 60-° gedreht wird, wenn es gemäß Fig. 4 an der
Unterseite des Bandes b auf einen Zahn des Sperrades η trifft. Auf der Welle 0 dieses
Sperrades sitzt ein Zahnrad ft, welches mit einem Zahnrade q in Eingriff steht, das in
dem Schlitten k drehbar gelagert ist. Die Drehbewegung des Sperrades η wird also auf
dieses Zahnrad q übertragen. In dem Zahnrade q sind nun, wie Fig. 3 und 4 erkennen
lassen, mehrere kreisförmige Rillen mit kleinen Vertiefungen r vorgesehen, in welche ein Klinkenhebel
s, der bei t an dem Schlitten k drehbar gelagert ist, einschnappen kann. Durch
dieses Einschnappen des Klinkenhebels s wird das Zahnrad q und damit auch das Zahnrad f
und das Sperrad η festgestellt, so daß eine weitere Drehung dieser Teile nicht möglich
ist. Trifft nun die an dem Fördertuch b befindliche Anschlagstange I in der aus Fig. 4
ersichtlichen Weise an der Unterseite des Tisches gegen einen Zahn des Sperrades n, so
wird, da eine Drehung des Sperrades unmöglich ist, das Sperrad selbst und mit ihm der
Schlitten k mit den sämtlichen daran sitzenden Teilen in der Pfeilrichtung der Fig. 4 verschoben.
Der Rost i wird also unter den Mähmaschinentisch gezogen, und das auf ihm
befindliche Getreide fällt in Form eines zur Garben bildung geeigneten Haufens hinter der
Maschine herab.
Bei der Verschiebung des Schlittens k trifft dann schließlich der Klinkenhebel s gegen
einen festen Anschlag « an dem Rahmen des Mähmaschinentisches derart, daß der Klinkenhebel
s aus der Sperrstellung herumgeschwenkt wird, so daß seine Klinke aus der Vertiefung
in dem Zahnrade q heraustritt. Infolgedessen kann nunmehr eine weitere Drehung der
Zahnräder q und p sowie des Sperrades η erfolgen.
An dem Zahnrade ft sind ebenfalls kleine Vertiefungen in einer der Zähnezahl entsprechenden
Anzahl vorgesehen, wie Fig. 3 und 4 zeigen, so daß nunmehr eine Klinke ν ioo
in eine dieser Vertiefungen einfallen kann, derart, daß nun wiederum das aus dem Sperrrade
η und den Zahnrädern p und q bestehende Getriebe gesperrt wird. Die zeitweise Aufhebung
der Sperrung dieses Getriebes durch Auslösen des Klinkenhebels s war nötig, um
das Sperrad η so weit nachgeben zu lassen, daß die Anschlagstange I um die Fördertuchrolle
d herumgehen kann. Sobald sie nun wieder in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise
gegen den jetzt oben liegenden Zahn des Sperrades η trifft, muß eine Verschiebung des
Schlittens k erfolgen, weil ja nunmehr durch die Klinke v, die in das Zahnrad ft eingreift,
das Getriebe gesperrt ist. Es bewegen sich also nunmehr die sämtlichen mit dem Schlitten
k verbundenen Teile wieder entgegengesetzt zu dem Pfeil der Fig. 4 in die Anfangsstellung zurück. Hierbei läuft dann schließlich
die kleine Klinke υ auf einen Anschlag w an der Plattform auf, so daß sie aus dem
Zahnrade ft heraustritt. In dieser Stellung ist
der Rost i wieder völlig vorgeschoben und nimmt das ihm von dem Fördertuch zugeführte
Getreide auf. Das aus den Rädern n, p und q bestehende Getriebe ist jetzt wieder
entsperrt, so daß infolge der Drehbewegung des Fördertuches b wieder eine Drehung
der Welle ο durch Vermittlung des Sperrrades η und der Zahnräder p und q erfolgt,
so lange, bis wieder der Klinkenhebel s in
ίο eine der Vertiefungen r an der Seite des Zahnrades
q einfallen kann und so das Getriebe wieder sperrt, worauf das Verschieben des
Schlittens k in der Pfeilrichtung der Fig. 4 und dann in entgegengesetzter Richtung in
der vorhin geschilderten Weise erfolgt.
Um das Ablegen des Getreides regeln zu können, ist das Zahnrad q an seiner Seite,
wie Fig. 3 und 4 zeigen, mit einer Anzahl konzentrischer Rillen versehen, von denen
jede eine verschiedene Zahl von Vertiefungen r aufweist, in die der Klinkenhebel s einschnap-.
pen kann. Der Klinkenhebel s kann auf die verschiedenen Rillen eingestellt werden, deren
innere nur eine Vertiefung aufweist, während die folgende zwei und drei und die äußerste
vier Vertiefungen hat, so daß also beim Einstellen des Klinkenhebels s auf die inneren
Rillen die Garben weit voneinander abgelegt werden, während sie bei Einstellen auf die
anderen Rillen entsprechend in näheren Abständen aus der Maschine befördert werden.
Damit sich der Schlitten k nicht unbeabsichtigt
aus der in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Stellung bewegen kann, ist noch ein Sicherheitshaken χ vorgesehen, welcher über
einen an dem Klinkenhebel s vorgesehenen Widerhaken greift und ihn festhält. Erst
wenn der Klinkenhebel s in eine Vertiefung an dem Zahnrade q einschnappt, gibt der
Sicherheitshaken χ den Widerhaken des Klinkenhebels frei. Um ein Ecken des Rostes i
bei seiner Hin- und Herbewegung zu verhindern, wird auf jeder Seite der Plattform,
also in der Fahrtrichtung sowohl vorn wie hinten, ein Schlitten k mit dem von ihm getragenen
Getriebe einschließlich des Sperrades η angeordnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ablegevorrichtung für Getreidemähmaschinen mit Hinterschnitt und aus einem endlosen Fördertuch bestehendem Ablegetisch, unter welchem ein aus Zinken bestehender Rost beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Rost zum Ablegen des auf ihm angesammelten Getreides von dem sich zeitweilig selbsttätig mit ihm kuppelnden Fördertuch ■unter den Ablegetisch gezogen und nach erfolgtem Ablegen von dem Fördertuch in seine alte Lage selbsttätig zurückgeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE243714T | 1910-12-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243714C true DE243714C (de) | 1912-02-19 |
Family
ID=34608654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910243714D Expired DE243714C (de) | 1910-12-25 | 1910-12-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243714C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5192264A (en) * | 1989-10-06 | 1993-03-09 | The Beth Israel Hospital Association | Methods and apparatus for treating disease states using oxidized lipoproteins |
-
1910
- 1910-12-25 DE DE1910243714D patent/DE243714C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5192264A (en) * | 1989-10-06 | 1993-03-09 | The Beth Israel Hospital Association | Methods and apparatus for treating disease states using oxidized lipoproteins |
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