DE218642C - - Google Patents

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DE218642C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/34Supporting means, e.g. frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 218642-KLASSE 37/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Knotenverbindung für zerlegbare Gerüste aus ineinandergesteckten Stäben für Zelte oder ähnliche Baukörper, deren Wesen darin besteht, daß an dem Knotenpunkte ein Zwischenstück eingeschaltet ist, das aus einem kegelstumpfförmigen Anschlußteil mit anschließendem Schraubenbolzen besteht, auf welch letzteren die übrigen kegelstumpfförmigen Anschlußstücke in beliebiger Anzahl mittels Bolzenaugen aufgereiht, eingestellt und durch eine kegelstumpfförmige Schraubenmutter gesichert werden. Des weiteren kennzeichnet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß die Anschlußteile und Schraubenmutter als Hülsen ausgestaltet sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die vorliegende Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
ao Fig. ι ein Gelenk, ■ bei welchem die Anschlußstücke die Form voller Kegel,
Fig. 2 ein solches, bei welchem sie die Form offener Buchsen haben.
Fig. 3 und 4 sind Sonderdarstellungen verschiedener Anschlußstücke.
Fig. 5 und 6 zeigen zwei der zugehörigen Gerüstteile.
Fig. 7 und 8 zeigen die Anwendung der Gelenke zum Zusammenstellen von Gerüsten.
Nach Fig. 1 besteht das Gelenk aus einem Kegelstumpf α, welcher an der Basis in einen Gewindestift b übergeht, auf welchen eine Anzahl kegelstumpfförmiger Anschlußstücke c
mittels ihrer Bolzenaugen drehbar aufgereiht sind, die durch die kegelstumpfförmige, ebenfalls als Anschlußstück dienende aufgeschraubte Mutter i zusammengehalten werden.
An Stelle der kegelstumpfförmigen Anschlußstücke kann man diese auch als Buchsen d ausbilden, bei welchen der äußere Rand zweckmäßig nach innen umgebördelt ist. Genau so wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 erhält das Anschlußstück d einen Gewindezapfen f, auf welchen mittels Bolzenaugen die Anschlußstücke h aufgereiht sind', die durch das aufschraubbare Anschlußstück g zusammengehalten werden. Die Anschlußstücke c bzw. h sind so lange frei drehbar, als das als Mutter ausgebildete Anschlußstück i bzw. g noch nicht fest angezogen ist. Entsprechend den Anschlußstücken der Knotenverbindungen müssen natürlich auch die Enden der Gerüststangen ausgebildet sein. So beispielsweise müssen die Gerüststangen k bei Verwendung der Knotenverbindung nach Fig. ι hohl sein, die Stangen I bei Verwendung der Knotenverbindung nach Fig. 2 dagegen an den Enden kegelförmig verlaufen. Es ist selbstverständlich, daß die Verbindung in erster Linie zur Aufnahme von Druckkräften dienen wird, indessen ist bei zweckmäßiger Wahl der Verjüngung der Anschlußstücke auch die Übertragung kleiner Zugspannungen nicht ausgeschlossen. Bei den Knotenverbindungen nach Fig. 1 und 2 ist der Winkel der Anschlußstücke c bzw. h zu den Anschlußstück', η α i bzw. d g unver-
änderlich ein rechter, während die Bildung eines schiefen Winkels dadurch geschieht, daß man die Bolzenaugen der Anschlußstücke in einem schiefen Winkel zueinander umbiegt.
Nach Fig. 4 ist das Anschlüßstück mit dem zugehörigen Bolzenauge gelenkig verbunden, so daß man jederzeit den Winkel zu den übrigen Anschlußstücken ändern kann.
Es ist selbstverständlich, daß an Stelle der kegelstumpfförmigen bzw. als Hülsen ausgebildeten Muttern g Flügelmuttern o. dgl. verwendet werden, sofern es sich um den Abschluß einer Eckverbindung handelt.
Das in Fig. 7 gebildete Gerüst ist für ein Sonnendach; beispielsweise für Schiffe, gedacht, aus senkrechten Stützen und einer Firststange bestehend. Fig. 8 soll die Zusammensetzung einer Staffelei veranschaulichen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Knotenverbindung für zerlegbare Gerüste aus inein and ergesteckten Stäben für Zelte oder ähnliche Baukörper, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Knotenpunkte ein Zwischenstück eingeschaltet ist, das aus einem kegelstumpfförmigen Anschlußteil (a) mit anschließendem Schraubenbolzen (b) besteht, auf welch letzteren die übrigen kegelstumpfförmigen Anschlußstücke (c). in beliebiger Anzahl mittels Bolzenaugen aufgereiht und eingestellt und durch eine kegelstumpfförmige Schraubenmutter (i) gesichert werden.
2. Knotenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußteile (a, c) und Schraubenmutter (i) als Hülsen ausgestaltet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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