DE218482C - - Google Patents
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- DE218482C DE218482C DENDAT218482D DE218482DA DE218482C DE 218482 C DE218482 C DE 218482C DE NDAT218482 D DENDAT218482 D DE NDAT218482D DE 218482D A DE218482D A DE 218482DA DE 218482 C DE218482 C DE 218482C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
- B61L23/002—Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 i. GRUPPE
CARL SCHENK,
in DARMSTADT.
Hängebahnweiche.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1909 ab.
Die neue Hängebahnweiche unterscheidet sich von den bekannten Dreh- und Schleppweichen dadurch, daß sie durch abwechselndes
Heben und Senken und gleichzeitiges Verschieben der beiden Zungenschienen umgestellt
wird. Hierdurch wird namentlich gegenüber den Schleppweichen eine sehr gedrängte Bauart
erzielt und der Einbau der Weiche auch bei ungünstigen Raum Verhältnissen ermöglicht.
ίο Die Weiche (Fig. ι bis 6) besteht aus zwei
Laufbahnstücken (Zungenschienen). I und II, von denen I in das Hauptgleis q, II in das
Nebengleis r (Fig. 6) paßt. Beide Trägerstücke sind an den Enden der Kette α aufgehängt.
Die Kette α (Fig. 1) geht vom Träger II über
die am Wagen b befindliche Rolle c, dann über die Kettennuß d nach der Umlenkrolle e
und über die Rolle f am Wagen b nach dem Träger I. Der Wagen b ist auf Laufrädern g
seitlich verfahr bar und wird in seinen jeweiligen Endstellungen durch die Klinke h,
die an dem Rahmen / befestigt ist, festgehalten, und zwar dadurch, daß der an der
Klinke h befindliche Zapfen k in eine der
beiden Einkerbungen I im Flacheisen m eingreift
(Fig. ι und 5). Das Flacheisen m ist am Wagen b befestigt. Bei zweckmäßiger
Wahl der Achsen, der Rollen und der Laufraddurchmesser wird erreicht, daß der Widerstand
durch das Heben und Senken der Trägerstücke größer ist als der Widerstand durch seitliches Verfahren des Wagens.
Soll Träger II ausgerückt und Träger I eingerückt werden, so ist der Arbeitsvorgang folgender
: Durch Drehen des Haspelrades η im Uhrzeigersinne wird der Träger II aus der
Laufbahn r gehoben, während Träger I sich \entsprechend senkt. Träger II hebt sich zunächst
so hoch, bis der Querbolzen 0 in der Kette α an die Klinke h anstößt und diese
auslöst, wodurch der Wagen b entriegelt wird. Infolge seines geringen Fahrwiderstandes folgt
der Wagen dem Kettenzug nach links, und der Bolzen 0 gleitet unter der Klinke h durch.
Die seitliche Bewegung hört auf, sobald die Klinke h mit ihrem Zapfen k in die rechte
Kerbe I einschnappt. Träger II ist nun zur Seite gefahren und Träger I über Laufbahn q
gekommen (Fig. 3). Träger II hebt sich weiter, während Träger I sich senkt, bis er in der
Laufbahn q liegt. Die Weiche ist umgestellt (Fig. 4). Entsprechend ist der Vorgang beim
Zurückstellen der Weiche in die erste Stellung, nur wird hierbei die Klinke h durch den
Querbolzen p am anderen Kettenende ausgelöst. Die gegenseitige Lage der Träger I und II
in den einzelnen Zwischenstellungen ist in den Fig. 2, 3 und 4 schematisch dargestellt.
Bei der Ausführung der Weiche nach Fig. 7 bis 13 ist der Arbeitsvorgang folgender: Laufbahn
a-a soll geöffnet, Laufbahn a-b geschlossen werden (Fig. 8). Durch Drehen am Haspelrad
c wird das Laufbahnstück I gehoben und das Laufbahnstück II gleichzeitig gesenkt. Um
die Laufbahnstücke aneinander vorbeizuführen, sind, diese einerseits drehbar in den Bolzen d
und e gelagert, wahrend sie andererseits durch
die an ihren Enden sitzenden Rollen f und g in einer sich selbsttätig umschaltenden Kulisse
(Fig. ii) geführt werden. Die Rolle f läuft beim Heben des Laufbahnstückes I an der
Zunge h vorbei in die Kulissenbahn i, wodurch das Laufbahnstück I zur Seite geschoben
wird. Ist die Rolle f an der Zunge h vorbeigegangen, so wird diese durch die sich
ίο senkende Rolle g umgeschaltet, das Laufbahnstück
II wird nach der Mitte geschoben und gelangt in die Bahn a-b. Durch Umschalten
der Zunge h ist die Rolle g gezwungen, beim Zurücklegen der Weiche in ihre Kulissenbahn k
zurückzukehren und ihre alte Stellung wieder einzunehmen, während das Laufbahnstück I
wieder in die Laufbahn a-a zurückgeführt wird. Fig. 7 und 8 zeigen Laufbahnstück I
eingerückt und Laufbahnstück II ausgerückt.
Fig. 9 stellt dar, wie Laufbahnstück I an II vorbeigeht. In Fig. 10 ist Laufbahnsiück I
aus- uijjl Laufbahnstück II eingerückt. Fig. 12
und 13 zeigen die Aufhängung der Laufbahnstücke I und II.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι. Hängebahnweiche, deren Zungenschienen beim Umstellen abwechselnd gehoben und gesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungenschienen in ihrer ganzen Länge parallel zu sich gehoben und gesenkt und außerdem (gleichzeitig oder nacheinander) zur Seite bewegt werden.
- 2. Hängebahn weiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Seitenbewegung die Zungenschienen parallel mit sich verschoben werden (Fig. ι bis 6).
- 3. Hängebahnweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Zungenschienen in einer Schlitzführung aneinander vorbeibewegt werden (Fig. 7 bis 13).
- 4. Hängebahn weiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zungenschienen bewegende Laufkatze zur Ausführung der Seitenbewegung durch die hochgehende Zunge selbsttätig ausgerückt wird (Fig. 1).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218482C true DE218482C (de) |
Family
ID=479701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218482D Active DE218482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218482C (de) |
-
0
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