DE218208C - - Google Patents

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DE218208C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B45/00Other details
    • C10B45/02Devices for producing compact unified coal charges outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

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fin
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 218208 -KLASSE 10«. GRUPPE
ERICH KÜHNE in BOCHUM i.W.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. August 1908 ab.
Die Erfindung besteht in einer neuen Ausführungsform eines Schlosses für die Stampferstange an Kohlenstampfmaschinen, bei welchen in bekannter Weise eine Stampfstange auf und nieder geht, und zwar so, daß das Schloß bei Aufwärtsbewegung die Stange mitnimmt und dann frei fallen läßt.
Die bisherigen Ausführungsformen, bei denen die Stange entweder durch Klemmplatten, ίο Keile, Reibungsplatten, Gelenkviereck o. dgl. mit dem Schlosse gekuppelt wird, bedingen meist einen so verwickelten Bau, daß ein einwandfreies Arbeiten der ganzen Anlage in Frage gestellt wird.
Bei der vorliegenden Erfindung wird diese nötige Kupplung der Stange mit dem Schloß durch ein sogenanntes Klemmgesperre bewirkt, wodurch sich ganz hervorragend einfache Baueinzelheiten ergeben.
In der Zeichnung ist diese Neuerung dargestellt, und zwar veranschaulichen
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B.
Fig. 4 und 5 stellen Einzelheiten dar.
Wie hieraus ersichtlich ist, stellt α einen mit Führungsleisten versehenen Rahmen dar, welcher mittels Füße o. dgl. an einem fahrbaren Gestell in bekannter Weise befestigt ist; außerdem sind vier Führungsrollen b vorgesehen, welche die Stampferstange c sicher führen. Zwischen der Führung des Rahmens a gleitet ein durch Kurbelgetriebe und Pleuelstange d auf und ab bewegbarer, mit Führungsrollen f versehener Schlitten e, welcher die Stampferstange c umschließt. In diesem Schlitten sind zwei Klemmgesperre g angeordnet , auf deren Achsen k Hebel h h und Hebel i i mit Feder I befestigt sind.
Die Wirkungsweise ist die folgende: In der in Fig. ι gezeichneten Stellung des Schlittens möge sich letzterer nach oben bewegen; infolge der eigenartigen Wirkung eines Klemmgesperres nimmt dann bei richtig konstruiertem Kurvenstück das Gesperre g mittels Reibung die Stange c mit nach oben. Bei Weiterbewegung stoßen die Hebel hh gegen die Anschlagstifte m m, wodurch sich die Hebel h h, also auch g g in Pfeilrichtung der Fig. 1 bewegen. Die Stange c ist also freigegeben worden und fällt nach unten. Der Schlitten bewegt sich hierbei noch ein Stück nach oben und kehrt erst dann um.
Damit nun, wenn das Schloß an seiner tiefsten Lage wieder angelangt ist und un> kehrt, das Klemmgesperre auch sicher greift, ist noch die einstellbare Feder I an den Hebeln i i (letztere sind in Fig. 1 nur punktiert gezeichnet, da eigentlich nicht zu sehen) vorgesehen, durch welche g mäßig gegen c angedrückt wird. Gleichzeitig soll diese Feder auch das Gewicht der Hebel h h ausbalancieren; natürlich könnte man hierzu auch Gegengewichte anwenden. Diese Einrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Erforderlich ist es, daß man das Ausrücken von g durch das Anschlagen des Hebels h gegen W genau im Hube des Schlittens fest-
legen kann. Zu diesem Zwecke ist der Anschlagstift (s. Fig. 4) in bekannter Weise einstellbar eingerichtet. Durch die öse der Stiftschraube η ist nämlich ein Stift ο gesteckt, welcher durch Muttern f festgestellt wird.
Wesentlich ist ferner, daß in dem Anhebezeitpunkt, wie schon oben erwähnt, auch die Stange c sicher von g gefaßt wird. Dies wird am besten dadurch erreicht, daß Stange c
ίο und g mit Keilnuteneingriff versehen sind, wie ihn Fig. 5 zeigt, c ist wieder die Stampferstange (im Schnitt gezeichnet) mit der Vertiefung c' unter einem von der Reibung zwischen den angewandten Materialien abhängigen Winkel a; entsprechend sind auch die eingreifenden Klemmgesperre g g ausgebildet. Hierdurch ist ein durchaus sicheres Fassen durch die Reibung gewährleistet.
Man könnte naturgemäß auch konstruktiv die Hebel gh i aus einem Stück bestehen lassen, so" daß dann Hebelarm h in einem Schlitz des Rahmens α in der Mitte sich bewegen würde, oder ähnliche, rein konstruktive Vereinfachungen vorsehen^ welche ebenfalls in den Rahmen der Erfindung fallen würden.
Hervorgehoben soll noch werden, daß die oben beschriebene Greifvorrichtung sich auch gut bei frei fallenden Bohrstangen für Gesteinsbohrmaschinen oder ähnliche Apparate würde verwenden lassen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zum Festklemmen und Freigeben der Stampferstange bei Kohlenstampfmaschinen in einem auf und ab bewegbaren Gleitschlitten, an welchen direkt eine Pleuelstange (i) angreift, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Schlitten (e) zwei symmetrisch zur Stampferstange (c) liegende Klemmgesperre (g g) drehbar angeordnet sind, welche bei Aufwärtsbewegung des Schlittens allein durch ihre natürliche Reibung die Stampferstange mit nach oben nehmen und dann kurz vor der obersten Lage infolge von Anschlägen (m m) und Hebeln (h h) zurückgedreht werden, so daß die Stange dann frei fallen kann.
2. Ausführungsform des Klemmgesperres nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung der Reibung die Stampferstange (c) Keilnuten (c') und das Klemmgesperre (g g) schräge, unter einem von der Reibung abhängigen Winkel (a) geneigte Seitenflächen besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2603677A1 (de) * 1976-01-31 1977-08-04 Saarbergwerke Ag Einrichtung zum festhalten von in die stampfvorrichtung einer stampfkokerei eingegliederten, angehobenen stampfern
FR2349636A1 (fr) * 1976-04-27 1977-11-25 Saarbergwerke Ag Dispositif pour soulever et maintenir un pilon de cokerie a houille comprimee
DE2629122A1 (de) * 1976-06-29 1978-01-12 Saarbergwerke Ag Verfahren und einrichtung zur herstellung verdichteter kokskohle

Cited By (4)

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FR2339665A1 (fr) * 1976-01-31 1977-08-26 Saarbergwerke Ag Dispositif pour immobiliser en position soulevee les fouloirs d'un dispositif de foulement d'une cokerie travaillant avec du charbon serre
FR2349636A1 (fr) * 1976-04-27 1977-11-25 Saarbergwerke Ag Dispositif pour soulever et maintenir un pilon de cokerie a houille comprimee
DE2629122A1 (de) * 1976-06-29 1978-01-12 Saarbergwerke Ag Verfahren und einrichtung zur herstellung verdichteter kokskohle

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