DE51337C - Schacht-Signal-Vorrichtung - Google Patents
Schacht-Signal-VorrichtungInfo
- Publication number
- DE51337C DE51337C DENDAT51337D DE51337DA DE51337C DE 51337 C DE51337 C DE 51337C DE NDAT51337 D DENDAT51337 D DE NDAT51337D DE 51337D A DE51337D A DE 51337DA DE 51337 C DE51337 C DE 51337C
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- DE
- Germany
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- bolt
- lever
- shaft
- spring
- eccentric disk
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- Expired - Lifetime
Links
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B19/00—Mining-hoist operation
- B66B19/06—Applications of signalling devices
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B: Bergbau.
Die Sperrvorrichtung für Signalglocken bei Schachtförderungen bezweckt, dafs der Glockenzug,
mit welchem der Abrücker von der Hängebank aus dem Maschinenwärter der Fördermaschine
das Zeichen zum Anheben des Förderkorbes, d. h. zum Anlassen der Maschine giebt,
selbstthätig durch den aus dem Schacht heraufkommenden Förderkorb festgestellt und so lange
in dieser Stellung festgehalten wird, bis durch das Glockenzeichen aus dem Schacht herauf
die Freigabe des Glockenzuges nach der Maschine erfolgt. Es wird hierdurch vermieden,
dafs durch zu frühes Anlassen der Maschine Unglücksfälle vorkommen.
Quer vor den Ausrücköffnungen A A1 des
Fördergerüstes ist eine durchgehende drehbare, runde Welle α angebracht, die in den Schachtgerüstecksäulen
B B1 und der Mittelsäule B2
gelagert ist. Auf dieser Welle sind die beiden Hebel b und ^1 fest aufgekeilt, welche mittelst
der Federn έ>2 in horizontaler Lage gehalten
-werden. An dem einen Ende der Welle a ist ein dritter Hebel e befestigt, während eine
mit drei Zähnen versehene, besonders gestaltete Excenterscheibe d lose und leicht beweglich
dicht neben diesem Hebel auf der Welle sitzt. Am unteren Theile dieser Excenterscheibe ist
ein Bolzen / befestigt, an welchen der Hebel e bei einer Drehung der Welle α nach rechts
stöfst und so ebenfalls eine Drehung der Excenterscheibe bewirken kann. Der obere Theil
der Excenterscheibe d ist mittelst des Bolzens dt
mit der senkrecht nach oben gehenden Zugstange g beweglich verbunden. Die Zugstange
g wirkt durch den Winkelhebel h auf den horizontal verschiebbaren Riegel i, welcher
unter den horizontalen Arm k des Winkelhebels U1 geschoben oder unter demselben
·. fortgezogen werden kann. An dem verticalen Arm A2 des Winkelhebels Ar1 ist der Draht Zc3
befestigt, welcher zu der in der Maschinenstube befindlichen Signalglocke führt, während an
dem Arm k die Zugstange Z mit dem Handgriff Z1 hängt, durch welchen die Signalglocke
in Bewegung gesetzt wird.
Eine Blattfeder ρ ist bestimmt, mittelst des
auf ihr befestigten Zahnes Jp1, welcher in die
Zähne der Excenterscheibe d eingreift, diese in der gezeichneten Stellung zu erhalten. Das
Ausrücken des Zahnes Tp1 kann durch die Zugstange
p2 mittelst des Winkelhebels m von dem
aus der Grube kommenden Signaldraht η bewirkt werden.
An jedem der beiden Förderkörbe ist ein Bolzen c angebracht.
Die Wirkungsweise des ganzen Apparates ist nun folgende:
Sowie der aus dem Schacht heraufkommende Förderkorb mit seiner Oberkante über die
Hängebank tritt, trifft der Bolzen c den Hebel b und nimmt denselben nach oben so lange mit,
bis die Länge des letzteren nicht mehr ausreicht und er unter dem Bolzen c durchfallen
kann, so dafs er, frei werdend, sich wieder auf die Feder b2 auflegt und bis auf Weiteres
in seiner horizontalen Lage verharren kann. Durch die oben beschriebene Bewegung des
Hebels b erhält die Welle α eine Drehung, der Hebel e stöfst, nach links gehend, an den
Bolzen f und dreht die Excenterscheibe d nach rechts, die Zähne also nach aufwärts, so
dafs der.Zahn jü, der Feder ρ einschnappt und
die Excenterscheibe d in der gezeichneten Stellung
erhält. Gleichzeitig mit dieser Bewegung wurde aber die Zugstange g nach oben bewegt
und mittelst des Winkelhebels h der Riegel i so weit vorgeschoben, dafs der
Winkelhebel Ar1, unter dessen Arm k sich der
Riegel i befindet, von dem Handgriff Z1 nicht bewegt werden kann. Es ist also jetzt unmöglich,
dafs durch den die Fördergefäfse abrückenden Arbeiter auf der Hängebank dem Maschinenwärter ein Glockensignal zum Inbetriebsetzen
der Fördermaschine gegeben werden kann. Wird nun aber von dem Anschläger im Füllort des Schachtes das Signal
zum Treiben, welches zwei Schläge mittelst des Signaldrahtes η auf die Glocke ο sind,
gegeben, so wird durch das Niedergehen des Drahtes η beim ersten Schlag mittelst des
Winkelhebels m und der Zugstange p2 die Blattfeder ρ angezogen, der Zahn P1 ausgelöst
und die Excenterscheibe d fällt durch ihr eigenes Gewicht, sich nach links drehend, nach
unten. Um jedoch zu verhindern, dafs die Scheibe d weiter fällt als um die Entfernung
ihres untersten Zahnes, tritt der auf der Blattfeder q sitzende Stift r (die Feder q ist durch
die Zugstange q1 mit der Feder ρ verbunden
und mufs deren Bewegung folgen) nach links vor und hält an der Nase s die Excenterscheibe
d in ihrer augenblicklichen Stellung fest. Wird nun der Signaldraht μ vom Füllort
des Schachtes aus zum zweiten Male angezogen, so wird die Nase P1 abermals aufser
Eingriff mit den Zähnen der Scheibe d gebracht, und da sich jetzt die Nase 5 bereits
über dem Stift r befindet, so kann die Excenterscheibe d sich so weit links herumdrehen,
bis der Bolzen f an den Hebel e stöfst und so die Bewegung begrenzt wird. Durch diese
Bewegung der Excenterscheibe d in zwei Momenten wird die Zugstange g herunter- und
der Riegel i so weit zurückgezogen, dafs der Winkelhebel Ar1 frei wird und jetzt erst der
Arbeiter auf der Hängebank im Stande ist, mittelst des Handgriffes I1 dem Maschinenwärter
durch die Klingel das Zeichen zum Beginn des Triebes zu geben.
Die Länge des Riegels i ist so bemessen, dafs er den Winkelhebel Ic1 erst freigiebt, wenn
an dem Signaldraht η von der Grube aus mindestens zweimal gezogen worden ist, während
es nach einmaligem Ziehen (ein einmaliges Ziehen ist, das Signal zum Halten) noch nicht
möglich ist, den zum Maschinenwärter führenden Klingelzug in Bewegung zu setzen.
Bei dem Niedergehen des Förderkorbes in den Schacht trifft der Bolzen c natürlich wieder
den Hebel b, drückt denselben, die Feder bx
biegend, so lange nach unten, bis der Bolzen c vorüber kann. Ist letzteres geschehen, so hebt
die Feder 62 den Hebel b wieder in die horizontale
Stellung 'zurück. Diese Bewegungen haben, weil der Hebel e mit der Excenterscheibe
d nicht fest verbunden ist, keinen Einflufs auf den ganzen Mechanismus und lassen
den letzteren im Zustande der Ruhe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schacht - Signal -Vorrichtung, gekennzeichnet durch die vom Förderkorb mittelst des Bolzens c, des Hebels b, der Feder b2, der Welle a, des Hebels e, des Bolzens f und der Excenterscheibe d, ferner mittelst der Feder p, der Zugstange g, der Winkelhebel H und Ar1 und des Riegels i in Bewegung gesetzte Feststellvorrichtung, welche nur vom Schachtsignaldraht η aus auslösbar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51337C true DE51337C (de) |
Family
ID=326117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51337D Expired - Lifetime DE51337C (de) | Schacht-Signal-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51337C (de) |
-
0
- DE DENDAT51337D patent/DE51337C/de not_active Expired - Lifetime
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