DE270040C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE270040C DE270040C DENDAT270040D DE270040DA DE270040C DE 270040 C DE270040 C DE 270040C DE NDAT270040 D DENDAT270040 D DE NDAT270040D DE 270040D A DE270040D A DE 270040DA DE 270040 C DE270040 C DE 270040C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carriage
- drop member
- lever
- hook
- cutting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 11
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 9
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 4
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
- B28B11/163—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
- B28B11/163—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
- B28B11/165—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270040 KLASSE 80«. GRUPPE
Die Erfahrung hat gelehrt, daß Reibungskupplungen und Riemenwendegetriebe für
den Antrieb der Schneidmittel an sogenannten selbsttätigen Strangzie'gelabschneidern deswegen
zu verwerfen sind, weil diese Antriebsmittel gegen den gerade bei den hier in Betracht
kommenden Betrieben außerordentlich stark auftretenden Staub sowie auch gegen die Nässe sehr empfindlich sind. Durch die
ίο feuchten Masseteilchen, deren Eintreten in
die Kupplungsteile oder deren Absetzen auf den Riemen oder den Riemenscheiben sich
nicht vermeiden läßt, wird nämlich einerseits ein ungewolltes Gleiten, andererseits aber auch
ein starker Verschleiß der Kupplungsglieder usw. veranlaßt, worunter die Zuverlässigkeit
der Arbeit und die Wirkung der Vorrichtung leidet. Man' hat zwar auch bereits vorgeschlagen,
statt der Reibungskupplungen und Riemenwendegetriebe Klauenkupplungen für den Antrieb des Schneidbügels zu benutzen,
indessen haben auch die Klauenkupplungen versagt, und zwar deswegen, weil bei den
selbsttätigen Ziegelabschneidern sehr oft ein Ein- und Ausrücken der Klauenkupplungen
erforderlich ist, und weil auch die Klauenkupplungen der Gefahr unterliegen, daß Ein-■
zelteile des Stranges, also feuchte Masseteile, zwischen die Kupplungszähne gelangen, wobei
gerade die Notwendigkeit, die Kupplungen außerordentlich häufig (in der Regel
wenigstens zwanzig Mal in der Minute) ein- und ausrücken zu müssen, zu einem starken
Verschleiß führt. Hier sei weiterhin noch erwähnt, daß außer Riemenwendegetrieben, Reibungskupplungen
und Klauenkupplungen für die zwangläufige Bewegung der Schneidmittel, d. h. der mit den Schneiddrähten versehenen
Schneidbügel, andere Arbeitsmittel noch nicht vorgeschlagen sind, und daß die zwangläufige
Beeinflussung der Schneidbügel die einzige Arbeitsweise ist, die eine zuverlässige Wirkung,
d. h. einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten vermag, wohingegen ein nur kraftschlüssiges
Niederbewegen bzw. Schwingen der Schneidbügel wegen der Ungleichmäßigkeit des Stranges zu schweren Betriebsstörungen
Anlaß gibt.
Die Erfindung sieht nun einen zwangläufigen Antrieb für den Schneidbügel vor, vermeidet
dagegen die bei den bislang bekannt gewordenen zwangläufigen Antrieben zur Verwendung
gelangenden und aus den erwähnten Gründen unpraktischen Riemenwendegetriebe, Reibungs- und Klauenkupplungen, wodurch
auch die eingangs erwähnten Mängel der bekannten Vollsteinabschneider beseitigt werden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zum Einrücken der Schneidvorrichtung
ein von dem Abschneidwagen auszulösendes Fallglied dient, das nach Auslösen seiner Sperrung in den Weg eines durch eine
sich ständig drehende Welle hin und her bewegten Hakens o. dgl. fällt, und von letzterem
mitgenommen wird, worauf es seinerseits einen das Fallglied selbst tragenden und die
Schneidvorrichtung niederbewegenden Hebel mitnimmt, wobei gleichzeitig ein Reibungsgetriebe
eingerückt wird, das einen zwangläufigen Vorschub des Abschneidwagens bewirkt.'
Ferner ist an dem Strangwagen ein in senkrechter Richtung verschiebbares Gewichts-
stück und unter diesem eine mit geeigneten Armen versehene schwingbare Welle angebracht,
derart, daß das zum Einrücken dienende Fallglied beim Aufwärtsgehen des hin
S und her bewegten Hakens bzw. Exzenters selbsttätig von letzterem abgehakt und derart
bewegt wird, daß eine wiederholte Sperrung des Fallgliedes eintritt, worauf bei weiterem
Rückwärtsgang des Abschneidwagens der bis
ίο dahin in bekannter Weise in seiner tiefsten
Stellung gehaltene Schneidbügel dadurch wieder emporgehen kann, daß ein auf der Kurbelscheibe
für . die Bewegung des Abschneidwagens befindlicher Nocken den das Fallglied tragenden und mit dem Schneidbügel verbundenen
Hebel auslöst, so daß dieser mit dem Schneidbügel wieder in seine Anfangsstellung
zurückkehrt. Diese vorstehend als Gegenstand der Erfindung beschriebene Antriebseinrichtung
hat nun gegenüber den bislang bekannt gewordenen Abschneidern den wesentlichen Vorzug, daß zum Ansetzen feuchter
Masseteilchen Veranlassung gebende Arbeitsteile vollkommen vermieden sind. Zahnräder
oder Nuten, die sich mit feuchten Masseteilchen vollsetzen könnten, weist der neue Vollsteinabschneider
ebenso wenig auf, wie Klauenkupplungen, deren Zähne der gleichen Gefahr unterlägen. Die den zwangläufigen
Antrieb des Schneidbügels gemäß der Erfindung vermittelnden Glieder, nämlich das FaIl-.glied
und der hin und her bewegte Haken, arbeiten selbst dann noch in jeder Weise einwandfrei,
wenn sich auf einem dieser beiden Teile etwa Strangabfälle abgesetzt haben sollten, während im übrigen bei dem Erfindungsgegenstand
ein derartiges Absetzen von Masseteilchen noch dadurch in weitestgehendem
Maße verhütet werden kann, daß die gesamte, nur einen außerordentlich geringen
Raum in Anspruch nehmende Antriebsvorrichtung vollständig dicht eingekapselt wird.
Der Eingriff des auf und ab bewegten Hakens bzw. des Exzenters in das Fallglied ist auch
bei schnellster Aufeinanderfolge des Ein- und Ausrückens gewährleistet.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung beispielsweise in einer
Ausführungsform.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des neuen selbsttätigen Vollsteinabschneiders, der in
Fig. 2 in einer Aufsicht dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, während
Fig. 2 in einer Aufsicht dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, während
Fig. 4 den Erfindungsgegenstand ebenfalls in Seitenansicht, jedoch in einer anderen Stellung
wie Fig. ι zeigt.
Fig. 5 endlich stellt eine Einzelheit dar.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist 1 das Gestell des Vollsteinabschneiders, das mit zwei aus Fkcheisen bestehenden Schienen 2 für den Wagen 3 versehen ist. Sowohl in dem Maschinengestell ι, als auch in dem Wagen 3- sind in bekannter Weise Tragrollen 4 und 5 zum Tragen des aus dem Preßkopf 6 austretenden Stranges 7 gelagert. Der Wagen 3 ist mit zwei in den Lagern 12 und 13 geführten, in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen 14 versehen, die die Abschneidedrähte 15 tragen, und fernerhin ist an dem Wagen noch eine in senkrechter Richtung, bewegliche Platte bzw. Scheibe 16 angeordnet. Die in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen 14 sind durch »Schubstangen 21 mit einem Querhaupt 22 verbunden, das von dem Ende eines bei 23 drehbaren Hebels 24 getragen wird. Der Hebel 24 trägt fernerhin ein mit einem Haken 25s versehenes Fallglied 25, das von einem Sperrstift 26 in der in Fig. 1 in vollen Linien veranschaulichten Stellung gehalten wird. Der Sperrstift 26 greift mit Zapfen 27 in den Schlitz 28 einer bei 29 an dem Hebel 24 drehbar gelagerten Knagge 30 ein, die mit ihrem oberen Ende in den Weg eines an dem Wagen 3 befindlichen Anschlages 31 reicht, derart, daß die Knagge 30 bei der durch den Strang 7 unter Vermittlung der Scheibe 16 hervorgerufenen, anfänglichen Bewegung des Wagens 3 (in der Zeichnung nach links) aus der in vollen Linien dargestellten in die punktiert veranschaulichte Stellung zurückgedrängt wird, wobei sie unter Zusammendrücken der ■ Feder 26" den Sperrstift 26 mitnimmt, der nunmehr das Fallglied 25 freigibt, so daß dieses in die in Fig. 1 punktiert veranschaulichte Stellung fallen, d. h. unter den Haken 32 des auf der Antriebswelle 33 gelagerten Exzenters 34 greifen kann, wenn das Exzenter seine höchste Stellung (s. Fig. 1) erreicht hat. Das Fallglied 25 besteht dabei aus zwei gleichen Teilen, die sich zu beiden Seiten des Hebels 24 befinden (Fig. 3) und durch einen Bolzen 25^ miteinander verbunden sind.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist 1 das Gestell des Vollsteinabschneiders, das mit zwei aus Fkcheisen bestehenden Schienen 2 für den Wagen 3 versehen ist. Sowohl in dem Maschinengestell ι, als auch in dem Wagen 3- sind in bekannter Weise Tragrollen 4 und 5 zum Tragen des aus dem Preßkopf 6 austretenden Stranges 7 gelagert. Der Wagen 3 ist mit zwei in den Lagern 12 und 13 geführten, in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen 14 versehen, die die Abschneidedrähte 15 tragen, und fernerhin ist an dem Wagen noch eine in senkrechter Richtung, bewegliche Platte bzw. Scheibe 16 angeordnet. Die in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen 14 sind durch »Schubstangen 21 mit einem Querhaupt 22 verbunden, das von dem Ende eines bei 23 drehbaren Hebels 24 getragen wird. Der Hebel 24 trägt fernerhin ein mit einem Haken 25s versehenes Fallglied 25, das von einem Sperrstift 26 in der in Fig. 1 in vollen Linien veranschaulichten Stellung gehalten wird. Der Sperrstift 26 greift mit Zapfen 27 in den Schlitz 28 einer bei 29 an dem Hebel 24 drehbar gelagerten Knagge 30 ein, die mit ihrem oberen Ende in den Weg eines an dem Wagen 3 befindlichen Anschlages 31 reicht, derart, daß die Knagge 30 bei der durch den Strang 7 unter Vermittlung der Scheibe 16 hervorgerufenen, anfänglichen Bewegung des Wagens 3 (in der Zeichnung nach links) aus der in vollen Linien dargestellten in die punktiert veranschaulichte Stellung zurückgedrängt wird, wobei sie unter Zusammendrücken der ■ Feder 26" den Sperrstift 26 mitnimmt, der nunmehr das Fallglied 25 freigibt, so daß dieses in die in Fig. 1 punktiert veranschaulichte Stellung fallen, d. h. unter den Haken 32 des auf der Antriebswelle 33 gelagerten Exzenters 34 greifen kann, wenn das Exzenter seine höchste Stellung (s. Fig. 1) erreicht hat. Das Fallglied 25 besteht dabei aus zwei gleichen Teilen, die sich zu beiden Seiten des Hebels 24 befinden (Fig. 3) und durch einen Bolzen 25^ miteinander verbunden sind.
Der Hebel 24 weist jenseits seiner Drehachse 23 noch einen zweiten, kürzeren Arm 40
auf, der durch einen Arm 41 mit der bei 42 schwingbar gelagerten Lagerkonsole 43 verbunden
ist. In den Lagern 44 dieser Konsole 43 ist eine Welle 45 gelagert, die ein Kettenrad
0. dgl. 46 trägt, das über eine Kette o. dgl. 47 mit einem auf der Antriebswelle 33 aufgekeilten
weiteren Kettenrad 48 in Verbindung steht. Fernerhin trägt die Welle 45 noch eine
Reibungsscheibe 49, über der sich die Gegen- "5 Scheibe 50 befindet, die ihrerseits einen Kurbelzapfen
51 trägt, in welchem die Schubstange 52 angreift, die in einem Schlitz 53 den
an dem Wagen 3 befindlichen Zapfen 54 aufnimmt und bei Drehung der Reibungs- und
Kurbelscheibe 50 den Wagen 3 hin und her bewegt.
Die Drehachse 42 der Lagerkonsole 43 ist zweckmäßig, wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel,
auf Federn 55 gestützt.
Auf der Achse 23 des Hebels 24 ist fernerhin noch der Gewichtshebel 56 mit dem Gegengewicht 57 aufgekeilt, der bei seiner Aufwärtsbewegung einen wagerecht im Maschinengestell ι gelagerten, mit schräger Unterflache versehenen Sperrbolzen 58 (Fig. 5) zurückdrängt, um sich alsdann auf die obere ebene Fläche dieses Sperrbolzens 58 aufzulegen. Das Ausrücken des Sperrbolzens 58 (Fig. 5) erfolgt durch einen an der Reibungsscheibe. 50 befindlichen Nocken 59 und einen Hebel 60, der mit dem unter der Wirkung der Feder 61 stehenden Sperrbolzen 58 verbunden ist.
Auf der Achse 23 des Hebels 24 ist fernerhin noch der Gewichtshebel 56 mit dem Gegengewicht 57 aufgekeilt, der bei seiner Aufwärtsbewegung einen wagerecht im Maschinengestell ι gelagerten, mit schräger Unterflache versehenen Sperrbolzen 58 (Fig. 5) zurückdrängt, um sich alsdann auf die obere ebene Fläche dieses Sperrbolzens 58 aufzulegen. Das Ausrücken des Sperrbolzens 58 (Fig. 5) erfolgt durch einen an der Reibungsscheibe. 50 befindlichen Nocken 59 und einen Hebel 60, der mit dem unter der Wirkung der Feder 61 stehenden Sperrbolzen 58 verbunden ist.
Unterhalb des Fallgliedes 25 befindet sich ein Hebel 62 (Fig. 1 und 4), der auf der
schwingbar gelagerten Welle 63 aufgekeilt ist, welch letztere außerdem noch die beiden Hebel
64 aufweist. Auf diese Hebel 64 legt sich, wenn die Schneidvorrichtung über das Fallglied
25 durch das Exzenter 34 niederbewegt wird, das auf den Stangen 14 lose gelagerte
Gewicht 65, das bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in Form eines Flacheisens mit
gedrehten Enden gehalten ist, während der Hebel 62 dazu bestimmt ist, mit dem die beiden
Hälften des Fallgliedes 25 verbindenden Bolzen 25* zusammenzuarbeiten.
Die Arbeits- und AVirkungsweise des neuen selbsttätigen Vollsteinabschneiders ist folgende:
Die einzelnen Teile der Vorrichtung nehmen zunächst, d. h. in der Ruhe, die in Fig. 1
in vollen Linien veranschaulichte Stellung ein, in welcher also das Fallglied 25 durch den
Sperrstift 26 so gehalten wird, daß der Exzenterhaken 32 nicht in den Haken 25" einzugreifen
vermag. Der aus dem Preßkopf 6 tretende Strang 7 drückt nun in bekannter Weise gegen
die Platte 16 des Wagens 3 und veranlaßt demzufolge eine Anfangsbewegung des Wagens
3. Damit trifft der an dem Wagen 3 vorgesehene Anschlag 31 gegen das obere Ende
der Knagge 30, wodurch, wie bereits erwähnt wurde, der Sperrstift 26 zurück-, d. h. nach
links bewegt und damit das Fallglied 25 freigegeben wird, das nunmehr, gegebenenfalls
unter Einwirkung einer Feder o. dgl., in die in Fig. ι punktiert veranschaulichte Stellung herunterfällt,
in der der Exzenterhaken 32, wenn er in seiner höchsten Lage angekommen ist, über den Haken 25'* des Fallgliedes 25 faßt.
Das alsdann nach unten bewegte Exzenter 34 nimmt nunmehr das Fallglied 25 und damit
auch den bei 23 drehbaren Hebel 24 mit, wodurch unter Vermittlung der Schubstangen 21
auch die Stangen 14 mit den Schneiddrähten 15 niedergehen, so daß das Abschneiden
zweier oder mehrerer Strangteile, also zweier oder mehrerer Steine erfolgt. Hiermit wird
aber der Arm 40 des Hebels 24 und damit die Lagerkonsole 43 sowie auch der Gegengewichtshebel
56 angehoben. Die Reibungsscheibe 49 wird also gegen die Reibungs- und Kurbelscheibe 50 gedrückt, wodurch die Drehung
der Antriebswelle 33 auf die Reibungsscheibe 50 übertragen wird, was nunmehr über
die Schubstange 52 eine weitere Bewegung des Wagens 3 nach links zur Folge hat. Der
Gegengewichtshebel 56 hatte bei seiner Aufwärtsdrehung den Sperrbolzen 58 (Fig. 5) zurückgedrückt
und sich alsdann auf diesen Sperrbolzen 58 aufgelegt, wodurch die Schneidvorrichtung in an sich bekannter
Weise in ihrer tiefsten Stellung für einige Zeit verriegelt wird.
Der Verbindungsbolzen 25* gelangt nun zur
Einwirkung auf den Hebel 62 und dreht diesen aus der in Fig. 1 in vollen Linien dargestellten
in die punktiert veranschaulichte Stellung, wodurch das Gewicht 65 von den Hebeln
64 angehoben wird, da auch die Hebel 64 eine Drehung in die in Fig. 1 punktiert veranschaulichte
Stellung erfahren.
Wenn das Exzenter 34 seinen tiefsten Punkt überschreitet und wieder nach oben be\vegt
wird, hört der Zug auf das Fallglied 25 auf, so daß nunmehr, da der das Fallglied 25 tragende
Hebel 24 mittels des Gewichtshebels 56 von dem Sperrbolzen 58 in der tiefsten Stellung
der Abschneidvorrichtung verriegelt ist, das Gewicht 65 in Wirkung treten kann, was
eine Drehung der Welle 63 aus der in Fig. 4 punktiert veranschaulichten Stellung in die
dortselbst ausgezogene Lage zur Folge hat, wodurch über den Hebel 62 und den Bolzen
25δ das Fallglied 25 zurückgeschwungen wird,
wie dies in Fig. 4 besonders veranschaulicht ist. Alsdann \vird der Sperrstift 26 wiederum
von seiner Feder 26'1 vorgedrückt, so daß er
das Fallglied 25 wiederum verriegelt.
Da die Reibungsscheibe 49 immer noch gegen die Reibungsscheibe 50 angedrückt
wird, so setzt diese Scheibe ihre Drehung fort.
Kurz vor Rückkehr des Kurbelzapfens 51 in die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung gelangt
nun der Nocken 59 auf der Reibungsscheibe 50 zur Einwirkung auf den Hebel 60, womit der Sperrbolzen 58 zurückgezogen und
der Gewichtshebel 56 freigegeben wird, was eine Drehung des Hebels 24 in die Anfangsstellung (Fig. 1) zur Folge hat. Damit wer-
den die Stangen 14 mit den Schneiddrähten 15 wieder nach oben bewegt, während die Lagerkonsole
43 gesenkt und damit die Wirkung der Scheibe 49 auf die Reibungsscheibe 50 unterbrochen
wird. Es nehmen also alle Teile wieder die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, bis der
weiter aus dem Preßkopf 6 herausgedrückte
Strang 7 den Wagen 3 wieder so Weit nach
links be\vegt, daß die Knagge 30 von neuem fortgedrängt, der Sperrstift 26 damit zurückgezogen
und das Fallglied 25 wieder freigegeben wird, worauf sich der vorher beschriebene
Arbeitsvorgang wiederholt.
Claims (5)
1. Selbsttätiger Vollsteinabschneider mit zwangläufig bewegtem Schneidbügel, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Einrücken der Schneidvorrichtung ein von dem anfänglich in bekannter Weise durch den
Strang selbst bewegten Wagen (3) beeinflußtes Fallglied (25) dient, das nach Auslösen
seiner Sperrung (26) mit einem ständig auf und ab bewegten Haken (32) in Verbindung tritt, von diesem mitgenommen
wird und dann seinerseits einen Hebei (24) und den mit diesem Hebel (24)
verbundenen Schneidbügel mitnimmt.
2. Selbsttätiger Vollsteinabschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Fallgliedes (25) auf einer schwingbaren Welle (63) ein Hebel
(62) festgelagert ist und auf den Stangen (14) des Schneidbügels ein senkrecht verschiebbares
Gewichtsstück (65) gleitet, in dessen Weg ein oder mehrere, ebenfalls
3" auf der Welle (63) befestigte Hebel (64) reichen, derart, daß das Gewichtsstück
(65) während des Eingriffes des Exzenterhakens (32) in den Haken (25^) des
Fallgliedes (25) angehoben wird, beim Wiederaufwärtsgang des Exzenterhakens (32) dagegen herabsinkt und die Welle
(63) derart schwingt, daß das Fallglied (25) zurückgedrängt wird und der Sperrstift
(26) wieder eingreifen kann, um das Fallglied in seiner Anfangsstellung zu verriegeln.
3. Selbsttätiger A^ollsteinabschneider
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Fallglied (25) tragende Hebel
(24) bei der infolge Eingriffes des Exzenterhakens (32) in den Haken (2511) des
Fallgliedes (25) erfolgenden Schwingung nach unten eine von der Antriebswelle (33) mittelbar oder unmittelbar in Umdrehung
versetzte Reibungsscheibe (49) an eine zweite Reibungsscheibe (50) anpreßt, die über eine Kurbel (51) die durch
den Strang (7) eingeleitete Vorwärtsbewegung des Wagens (3) fortsetzt.
··
··
4. Selbsttätiger Vollsteinabschneider nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Schlitz (53) der den Vorschub des Wagens (3) bewirkenden Schubstange (52) der an dem Wagen
(3) befindliche Anschlag (54) so geführt wird, daß der in bekannter Weise gegen die Wagenanschlagplatte (16) drückende
Strang (7) die zum Ausrücken des Sperrstiftes (26) erforderliche Verschiebung des Wagens vornehmen kann, ohne dabei
den Kurbeltrieb (50, 51, 52) mitzunehmen.
5. Selbsttätiger Vollsteinabschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die" Lagerplatte (43) für die Reibungsscheibe (49) auf einer durch Federn
(55) abgestützten Platte schwingbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE273641T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270040C true DE270040C (de) |
Family
ID=32602343
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273641D Active DE273641C (de) | |||
| DENDAT273642D Active DE273642C (de) | |||
| DENDAT270040D Active DE270040C (de) |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273641D Active DE273641C (de) | |||
| DENDAT273642D Active DE273642C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE270040C (de) |
-
0
- DE DENDAT273641D patent/DE273641C/de active Active
- DE DENDAT273642D patent/DE273642C/de active Active
- DE DENDAT270040D patent/DE270040C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE273641C (de) | |
| DE273642C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH646343A5 (de) | Vorrichtung zum verschieben von filterplatten einer filterpresse. | |
| DE270040C (de) | ||
| DE1632367C3 (de) | Vorrichtung zum Einspeisen von Borsten in eine Bürstenherstellungsmaschine | |
| DE311125C (de) | ||
| DE2942017A1 (de) | Vorrichtung zum uebertragen einer bewegung | |
| DE429469C (de) | Abstellvorrichtung fuer den Oberzylinder von Zwirn- und Spinnmaschinen | |
| DE133020C (de) | ||
| DE957648C (de) | Zahnradgetriebe für Schaftmaschinen und Schützenwechselvorrichtungen an Webstühlen | |
| AT151728B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Zigaretten. | |
| DE370709C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Absetzen von abgeschnittenen Presslingen auf Rahmen | |
| DE313492C (de) | ||
| DE2134130B2 (de) | Sicherheits-Fördereinrichtung zum Fördern von Werkstücken | |
| DE272528C (de) | ||
| DE633506C (de) | Kupplung zum Antrieb von Ziegelpressen mit absatzweise bewegtem Drehtisch | |
| AT109959B (de) | Stauch- und Egalisiermaschine für die Zähne der Sägeblätter. | |
| DE252476C (de) | ||
| DE401932C (de) | Vorrichtung zum Entleeren von Formen fuer die Herstellung von Erzeugnissen irgendwelcher Art, z. B. von essbaren Erzeugnissen (z.B.Schokolade), pharmazeutischen Erzeugnissen o. dgl. | |
| DE553256C (de) | Stampfmaschine | |
| DE84645C (de) | ||
| DE227264C (de) | ||
| DE384697C (de) | Vorrichtung zur Foerderkorbbeschickung mittels eines die Foerderwagen aufschiebenden Mitnehmerstoessels | |
| DE440285C (de) | Haltzylinderschnellpresse | |
| DE346512C (de) | Vorrichtung zum mechanischen Bewegen der Druckwalzen an Gattersaegen | |
| AT66147B (de) | Selbsttätiger Abschneider für Strangpressen. | |
| DE336374C (de) | Sicherheitsvorrichtung an Arbeitsmaschinen |