DE53262C - Ausgleichvorrichtung für Signaldrahtzüge - Google Patents

Ausgleichvorrichtung für Signaldrahtzüge

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DE53262C
DE53262C DENDAT53262D DE53262DA DE53262C DE 53262 C DE53262 C DE 53262C DE NDAT53262 D DENDAT53262 D DE NDAT53262D DE 53262D A DE53262D A DE 53262DA DE 53262 C DE53262 C DE 53262C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller
signal wire
chain
compensating device
wire pulls
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53262D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. D00REY, P. Minehan, Ch. Lodge, G. BONIPACE und s. ALLEN in Townsville, Queensland, Australien
Publication of DE53262C publication Critical patent/DE53262C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/025Bracing or compensating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Endkette des Signaldrahtzuges ist über eine Rolle C geführt, und von einem Spanngewicht D werden die Lä'ngenänderungen der Drahtleitung ausgeglichen. Die Rolle folgt den Bewegungen des Stellhebels; sie ist mit einem polygonförmigen Drehzapfen oder Zapfenansatz versehen, welcher letztere sich dann in einen dem eingeschriebenen Kreis des Polygons entsprechenden Ausschnitt einlegt und die Rolle dadurch festhält, wenn der Drahtzug bewegt werden soll. Der Drehzapfen wird durch den Ausschnitt arretirt, er kann sich nicht drehen, die Rolle wird somit auch aufser Drehung gesetzt, so dafs die Endkette mit dem Stellhebel gekuppelt ist, wie dies für einen Stellhebel mit Ausgleicheinrichtung erforderlich ist, wenn das Signal gestellt werden soll.
Die mit dem Drahtzug in Verbindung stehende Kette k endigt in eine Gelenkkette A1, Fig. 8 und 9, welche über eine mit Einschnitten für die Verbindungsbolzen der Kettenglieder versehene Kettenrolle C, Fig. 6 und 7, geht, die in Fig. ι und 2 zwischen den beiden Schienen des Signalhebels L drehbar gelagert ist. An der Endkette h} hängt das Spanngewicht D, Fig. ι und 1 o. Aufsen am Hebel L und an dessen einem Seitentheil mittelst Klammern E befestigt, befindet sich eine Stange B, die in Fig. 3 und 4 in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist. Im oberen Theile dieser Stange ist eine Oeffnung ο vorhanden, welche oben als Rechteck und unten in Kreisform ausgebildet ist, wie in Fig. 3 sichtbar. In der runden Aussparung dreht sich das achteckig gestaltete Ende c1 des Kettenrades C. An dem Obertheil des Hebelständers ist eine schräg ansteigende Schmiege A befestigt, wie sie Fig. 5 in gröfserem Mafsstabe zeigt.
Bei der Einstellung des Hebels L in die Lage der Fig. 1 wird die Schiene B auf die Schräge der Schmiege A auflaufen und somit gehoben werden. Dadurch kommt der runde Theil der Oeffnung 0 in eine höhere Lage, und zwar so hoch zu liegen, dafs Zapfen c1 der Rolle C in der Rundung liegt, die Rolle C sich also frei drehen kann, wodurch erreicht ist, dafs das Gewicht D zur Wirkung kommt und den Drahtzug gespannt, erhält. Sobald nun aber der Hebel L umgestellt wird, um etwa das Signal herabzulassen, gleitet die Schiene B infolge ihrer Belastung sofort die Schräge der Schmiege A hinab, sie sinkt also abwärts, so dafs die Rechtecksöffnung von 0 das Achteck des Zapfens cl umfassen mufs.
Da der eingeschriebene Kreis des Achtecks nur ein wenig kleiner ist als die Breite der Rechtecksöffnung, so wird c sich nicht in 0 drehen können, also die Rolle C in dieser Lage am Drehen verhindert sein. Bei der Weiterbewegung von L wird somit Kette kl und damit der Drahtzug angezogen. Kehrt L wieder in die Lage der Fig. 1 zurück, so hebt sich Stange -B und der Drehzapfen c1 kommt wieder in die Rundung von 0 zu liegen, so dafs C sich drehen kann, um den Drahtzug gespannt zu erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausgleichvorrichtung für Signaldrahtzüge oder dergleichen, bei welcher die Endkette (k1) über eine im Stellhebel (L) liegende lose Rolle (C) mit polygonförmigem Drehzapfen so geführt ist, dafs im Ruhezustande das Spanngewicht (D) die Rolle (C) entsprechend den Längenveränderungen der Drahtleitung drehen kann, während bei Bethätigung des Stellhebels (L) eine mit diesem verbundene Schiene (B) so verschoben wird, dafs sich der Rollenzapfen (c1) in einen dem eingeschriebenen Kreise des Polygons entsprechenden Ausschnitt^,) der Schiene (B) einlegt und damit festgehalten wird, die Rolle (C) sich also nicht drehen kann und daher die Kette festgehalten ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53262D Ausgleichvorrichtung für Signaldrahtzüge Expired - Lifetime DE53262C (de)

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