DE21784C - Einrichtung zum Ausheben des Nähmaschinen-Schiffchens - Google Patents

Einrichtung zum Ausheben des Nähmaschinen-Schiffchens

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DE21784C
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DE
Germany
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piston
shuttle
pin
slide
lifting
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Active
Application number
DENDAT21784D
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Original Assignee
F. ENGEL in Dresden
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 188a ab.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem einseitigen Hebel, welcher unter das Schiffchen fafst und es hebt, wenn gegen einen kleinen Piston ein Druck ausgeübt wird. Dieser Druck gegen den Piston ist jedoch wirkungslos, so lange der Schieber der Schiffchenbahn geschlossen ist, und nur bei einer bestimmten Stellung des geöffneten Schiebers kann der Piston gedrückt und das Schiffchen gehoben werden. Die genaue Stellung des geöffneten Schiebers zur Wirksamkeit des Pistons wird durch einen Anschlagstift markirt.
Der Zweck dieser Anordnung ist, zu verhindern, dafs durch einen unwillkürlichen oder unfreiwilligen Druck ' gegen den Piston bei geschlossenem Schieber eine theilweise und nutzlose Hebung des Schiffchens eintritt, welche schädlich sein könnte dadurch, dafs das Schiffchen im theilweise gehobenen Zustand in der geschlossenen Schiffchenbahn gegen den Transporteur antrifft.
Fig. ι stellt die Einrichtung im Längenschnitt nach A-B,
Fig. 2 im Querschnitt nach C-D dar.
Der einseitige Hebel α hat bei b seinen Drehpunkt.
Der Piston c sitzt in einem in der Stoffplatte g angebrachten Kanal und wird gegen die Wirkung der Feder d angedrückt, welche ihn in seine Normalstellung zurückdrängt.
Der Piston c und der Hebel α sind durch die Zugstange e verbunden, so dafs, wenn c durch Druck oder Stofs ■ gegen seinen Kopf in der Richtung des Pfeiles bewegt wird, der Hebel α durch Zugstange e gehoben wird, wodurch der Hebel a mit seinem umgebogenen Ende das Schiffchen aus seiner Bahn hebt oder wirft. Der Schraubstift f, der mit seinem, oberen Ende in eine Nuth des Pistons c eintritt, begrenzt die Bewegung des letzteren. Damit dieser Vorgang bei geschlossener Schiffchenbahn nicht eintreten kann, wird die Bewegung des Pistons durch einen kleinen Stift m verhindert, der in einer schrägen Bohrung der Stoffplatte g steckt und mit dem einen Ende gegen die abgeschrägte Seite des Schiebers h der Schiffchenbahn anliegt, mit dem anderen Ende in eine Einkerbung des Pistons c eingreift.
Der Stift m verhindert also die Bewegung des Pistons, bis der Schieber h so weit herausgezogen ist, dafs dem Stift m die kleine Aushöhlung η im Schieber gegenübertritt. Dann wird der gegen- den Piston ausgeübte Druck den Stift m in diese Aushöhlung verschieben, so dafs der Piston sich bewegen kann. Zur Sicherung der genauen Einstellung des Schiebers ist dieser mit einem Stift ο versehen, der so adjustirt ist, dafs bei dessen Arretirung Aushöhlung η dem Stift m gegenübersteht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der dargestellte Schiffchenausheber, charakterisirt durch:
    i. den einseitigen Hebel α zum Herausheben des Schiffchens und die Combination dieses Hebels mit dem Druckpiston c, gegen den
    behufs Hebens oder Herauswerfens des Schiffchens ein Druck oder Stofs ausgeübt werden mufs;
    den Stift m zur Verhinderung der unzeitigen Bewegung des Druckpistons und die Combination dieses Stiftes mit dem Druckpiston
    und dem mit einer Aushöhlung η versehenen Schieber h\
    den Stift ο zur genauen Arretirung des Schiebers h in derjenigen Stellung, in welcher Aushöhlung η dem Stift m gegenübertritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT21784D Einrichtung zum Ausheben des Nähmaschinen-Schiffchens Active DE21784C (de)

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