DE193554C - - Google Patents
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- DE193554C DE193554C DENDAT193554D DE193554DA DE193554C DE 193554 C DE193554 C DE 193554C DE NDAT193554 D DENDAT193554 D DE NDAT193554D DE 193554D A DE193554D A DE 193554DA DE 193554 C DE193554 C DE 193554C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D23/00—Single parts for pulling-over or lasting machines
- A43D23/02—Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers
- A43D23/027—Pincers
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- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193554■- ·
KLASSE 71 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 192880 vom 3. Mai 1900.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1902 ab. Längste Dauer: 2. Mai 1915.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein verbesserter Greifer für Maschinen der in der
Patentschrift 192880 beschriebenen Art zum Überholen des aufzuzwickenden Oberleders.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht der Zange. ■
Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben, teilweise im Schnitt.
Fig. 3 ist eine weitere Ansicht dieser Zange,
Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht eines
Teiles der die Spitzenzange tragenden Stange.
Die Greiferbacke 160 ist fest am Ende der
Stange 162 angeordnet. Stange 162 ist hohl
und oben und an der einen Seite offen, wobei die seitliche öffnung durch Platte 166
verschlossen ist. In der Stange 162 befindet sich die Stange 168, in welcher eine Schraubenfeder
170 angeordnet ist, deren unteres Ende gegen eine in der Stange 162 angeordnete
Platte 172 drückt und auf diese Weise bestrebt ist, die Stangen 162 und 168
in entgegengesetzten Richtungen zu verschieben. Durch diese Feder wird also bewirkt,
daß das Leder in nachgiebiger Weise von den Greiferbacken erfaßt wird. Die
Platte 172 schließt eine in der Stange 168 gemachte öffnung 174 ab, welche lang genug
ist, um eine längsweise Verschiebung der Stange 168 zu gestatten. Letztere trägt
einen Stift 176, auf welchem eine Klinke 178 drehbar ist. In der Klinke befindet sich
eine Schraubenfeder 180 und ein Kolben 182, dessen Oberende durch diese Feder gegen die
in geeigneten Nuten der Stange 168 gehaltene Platte 184 gedrückt wird. Die Greiferbacke
186 ist um Zapfen 188 der Stange 162 drehbar und ist mit einer die Daumenflächen
192 und 194 tragenden Verlängerung 190
versehen. Der Schieber 196 ist längsweise in der Stange 162 verschiebbar und trägt
einen Stift 198 mit der Rolle 200, und einen Stift 202, auf welchem ein Auslösungshebel
204, dessen eines Ende aus einer öffnung 208 in der Platte 166 herausragt, angeordnet
ist. . .
In der Maschine des Hauptpatents 192880 sind Anschläge vorhanden, gegen welche die
Ansätze 124 der Stange 162 zur richtigen Zeit anschlagen und so die Abwärtsbewegung
der Stange anhalten. Die Stange 168 wird dann durch einen hierin nicht beschriebenen
Hebel, der mit dem kugelförmigen Ende dieser Stange in der in dem Hauptpatent 192880
beschriebenen Weise verbunden ist, abwärts bewegt. Durch diese Abwärtsbewegung der
Stange 168 wird der Schieber 196 ebenfalls abwärts bewegt und folglich die Rolle 200
von der Daumenfläche 194 der Greiferbacke 186 entfernt, wodurch das Auswärtsschwingen
dieser Greiferbacke ermöglicht wird. Dieses Auswärtsschwingen der Backe und öffnen
der Zange wird dadurch bewirkt, daß der auf dem Schieber 196 angeordnete Auslö-
Claims (8)
- sungshebel 204 bei der Abwärtsbewegung dieses Schiebers gegen die Daumenfläche 192 der Greiferbacke 186 schlägt und letztere um ihren Zapfen 188 dreht. Diese Wirkungsweise ergibt sich aus folgendem:Während der Abwärtsbewegung der Stange 168 hat die Feder 180 die Klinke 178 unter den auf Schieber 196 angeordneten Ansatz 210 gedrückt, worauf sich die"Stange 168 aufwärts bewegt. Während des ersten Teils der Aufwärtsbewegung dieser Stange 168 wird Stange 162 durch Feder 170 an. der Aufwärtsbewegung verhindert, während die mit der Stange 168 verbundene Klinke 178 den Schieber 196 emporhebt, so daß die Greiferbacke 186 infolge der Wirkung der Rolle 200 auf die Daumenfläche 194 einwärts schwingt und gegen die Greiferbacke 160 drückt bzw. das zwischen den Backen gelagerte Material festklemmt. Jetzt wird Stange 162, die bis jetzt von Feder 170 gegen jede Aufwärtsbewegung gesichert war, mit Stange 168, und zwar während der weiteren , zum Anziehen des von den Greifern erfaßten Oberleders erforderlichen Aufwärtsbewegung dieser Stange, emporgehoben, wobei die Feder 170 noch genügend gespannt ist, um zu bewirken, daß das Material von den Zangen nachgiebig erfaßt wird. Zur richtigen Zeit wird nun der Auslösungshebel 204 einwärts gedrückt, um die Klinke 178 unter dem Ansatz 210 herauszuschieben, wodurch der Griff der Backen ausgelöst und das überzogene Oberleder freigegeben wird.Diese Einwärtsbewegung des Auslösungshebels wird in der Maschine des obenerwähnten Hauptpatents selbsttätig durch einen Arm des Zweckeneinschlagmechanismus- bewirkt.Wenn die Klinke 178 von dem Ansatz 210 befreit wird, wird Stange 162 durch Feder 170 schnell abwärts gedrückt, eine Bewegung, die durch Berührung der in Stange 162 angeordneten Platte 172 mit der in Stange 168 angeordneten Platte 184 begrenzt wird. Durch diese schnelle Abwärtsbewegung der Stange 162 wird dem Schieber 196, dadurch daß das hakenförmige Oberende der Verlängerung 190 einen Zug auf die Rolle 200 ausübt, ein Hub erteilt, der etwas größer ist als der Hub der Stange 162 und so bewirkt, daß die Rolle 200 sich von der Greiferbacke 186 entfernt und den Druck der Greiferbacken vermindert, so daß das Arbeitsstück aus der Zange herausgleiten kann.Bei der Abwärtsbewegung des Schiebers 196 bewirkt die schräge Fläche 228 des Ansatzes 210 die Drehung der nun freien Klinke 178. Hierdurch wird die Feder 180 zusammengedrückt und ist nun bereit, die Klinke 178 zu veranlassen, unter das untere Ende des Ansatzes 210 einzugreifen, wenn die Greiferbacken wieder geschlossen werden sollen. Das zu plötzliche Freilassen des Oberleders wird dadurch verhindert, daß bei der Abwärtsbewegung des Schiebers 196 behufs Öffnens der Greiferbacken die Klinke an der schiefen Fläche 228 entlang gleitet, wodurch das öffnen der Zange verzögert wird und infolgedessen das Loslassen des Arbeitsstückes nur allmählich stattfindet.Pa τ ε ν τ - A N s ρ r ü c η ε :ι. Greifer für Maschinen zum Überholen des aufzuzwickenden Oberleders nach Patent 192880, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Teil (196) ; bei Aufwärtsbewegung der einen (168) der beiden Greiferstangen (162, 168) die Greiferbacken (160 und 186) schließt und ferner die andere Stange (162) und die Greiferbacken derart mit der Stange (168) in Verbindung bringt, daß sie der Aufwärtsbewegung der Stange (168) folgen.
- 2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des als Schieber ausgebildeten Teils (196) durch die Stange (168) selbst hervorgebracht wird, mit welcher er durch kupplungsartig wirkende Glieder (178, 210) verbunden wird.
- 3. Greifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Greiferbacken (160 und 186) dadurch erzielt wird, daß eine unter einen Ansatz (210) des Schiebers (196) greifende, mit der Stange (186) verbundene Federklinke (178) bei der Aufwärtsbewegung dieser Stange den Schieber (196) mitnimmt und so die Greiferbacke (186) gegen die Greiferbacke (160) drückt.
- 4. Greifer nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung '(204), mittels deren im passenden Augenblick der Schieber (196) außer Eingriff mit der Stange (168) gebracht wird, wodurch sich die Greifer öffnen und das Arbeitsstück loslassen.
- 5. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (162) des Greifers und der den Schluß der Backen hervorbringende Teil (196) durch eine Feder (170) gegeneinander derart bewegt werden, daß ein elastischer Zangenschluß erreicht wird.
- 6. Greifer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (170) innerhalb der Stange (168) angeordnet ist und einerseits gegen diese Stange, andererseits gegen eine Platte (172) an der Stange(i02) wirkt, so daß infolge der Verschiebung der Stangen in entgegengesetzter Richtung und gleichzeitiger Bewegung des Schiebers (196) die nachgiebige Greiferwirkung erhalten wird.
- 7. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (196) mit einer Rolle (198) oder einem anderen vorspringenden Teil auf eine Seite einer Verlängerung (190) des beweglichen Greifers (186) zum Schließen der Greiferbacken einwirkt, zum Zwecke des öffnens der Greiferbacken dagegen mit einer anderen Rolle (202) oder Vorsprung auf die andere Seite der Verlängerung (190) wirkt.
- 8. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (210) des Schiebers (196) mit einer schrägen Fläche (228) versehen ist, gegen welche die federnde Klinke (178) drückt, wenn der Schieber (196) zum öffnen' der Greiferbacken abwärts bewegt wird, zum Zweck, die Abwärtsbewegung des Schiebers (196) zu verzögern und ein allmähliches Loslassen der Greiferbacken zu bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193554C true DE193554C (de) |
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