DE217809C - - Google Patents

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DE217809C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/003Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for shunting operation or for narrow gauge trains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 217809 -KLASSE 20/. GRUPPE
Feststellvorrichtung für Rangierbremsen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Feststellvorrichtung für Rangierbremsen, bei welchen das Verbindungsgelenk der Bremsdruckstangen zum Anstellen der Bremse gesenkt wird.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die die Verbindungsgelenke bildende Querstange ein Gleitstück trägt, in dem ein Schlitz mit zwei als Rasten dienenden Erweiterungen angeordnet ist, in die abwechselnd ein auf einer von Hand drehbaren Querwelle befestigtes, zum Feststellen der Bremse dienendes Daumenstück einlegbar ist, in der Weise, daß bei dem durch Lösen der Bremse gehobenen Gleitstück der Daumen mit der unteren Erweiterung und bei dem durch Anstellen der Bremse gesenkten Gleitstück der Daumen mit der oberen Erweiterung zusammenwirkt.
Diese Anordnung zeichnet sich durch Einfachheit und Zuverlässigkeit vor den bekannten Anordnungen dieser Art aus.
Die Fig. 1 und 2 stellen die Bremse in Seitenansicht in der Löse- bzw. Bremsstellung und Fig. 3 in Draufsicht dar. Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Anstellhebel bei angelegter, aber nicht festgestellter Bremse. Fig. 5 zeigt die Verbindung des Bremsgestänges mit der Anstellvorrichtung und Fig. 6 die zur Feststellung des Bremsgestänges dienenden Teile. Der Bremshebel 1 ist am Fahrzeuguntergestell bei ζ gelagert und greift mittels der Gelenklasche 3 und des Hebels 4 an die Querbremswelle η (Fig. 4), die in den Böcken h
drehbar gelagert ist. Auf der anderen Seite der Welle ist der Bremshebel 1 direkt auf die Welle η aufgesetzt (Fig. 3). Mit der durch den Bremshebel 1 zu drehenden Welle η sind auf beiden Seiten die Hebel y (Fig. 5) verbunden, die. unter Vermittlung der Gelenk- 4<laschen χ und der Hebel w, die eine Verlängerung der Bremsdruckstangen q1 bilden, mit dem Bremsgestänge in Verbindung stehen. Durch Drehen der Bremswelle η mittels des Bremshebels 1 nach der einen oder anderen Richtung werden die Bremsdruckstangen q, q1 gehoben oder gesenkt und demnach die Bremse gelöst oder angelegt. Die Bremsdruckstangen q, q1 sind auf beiden Fahrzeugseiten an die Querstange f gelenkt, die somit ebenfalls gehoben oder gesenkt wird. Auf dieser Querstange p ist in der mittleren Längsachse des Wagens das Gleitstück 8 befestigt, das die senkrechten Bewegungen der Querstange daher mitmacht.
Das Gleitstück 8 dient zur Feststellung der Bremse in der Löse- und Bremsstellung in Verbindung mit den Lösehebeln 2. Der eine Lösehebel 2 ist ebenfalls bei ζ angelenkt und mittels der Gelenklasche 5 und des Hebels 6 mit der Lösequerwelle 0 verbunden, die unterhalb der Bremswelle η gleichfalls in den Böcken h drehbar gelagert ist, während auf der anderen Fahrzeugseite der Lösehebel 2 direkt auf die Welle 0 aufgesetzt ist. Die Welle 0 trägt den Doppeldaumen 7 (Fig. 6), der mit dem Gleitstück 8 zusammenarbeitet. Dieses ist mit dem Längsschlitz 9 versehen,
an dessen oberem und unterem Ende die als Rasten dienenden Erweiterungen io und ii angeordnet sind, in die der Doppeldaumen 7 einlegbar ist, um auf diese Weise das Gleitstück in seiner Stellung festzuhalten.
Die Wirkungsweise der Bremse ist folgende: Ist die Bremse gelöst (Fig. 1) und in der Lösestellung festgestellt (verriegelt), so befindet sich der Bremshebel 1 in seiner oberen, ungefähr wagerechten Lage, während der Lösehebel 2 seine tiefste Lage einnimmt (Fig. 1). In dieser Stellung sind die Bremsklötze / von den Rädern abgehoben. Das Gleitstück 8 ist infolge seiner Befestigung auf der Querstange ft gehoben, so daß das Daumenstück 7 sich in der unteren Erweiterung 11 des Gleitstückes 8 befindet (Fig. 6, punktiert). Da der Feststellhebel 2 niedergedrückt ist, so befindet sich der Daumen in der unteren Erweiterung 11 in der Sperrstellung.
Wird nun der Löse- und Feststellhebel 2 angehoben, so wird durch das Hebelgestänge 5 und 6 die Lösewelle 0 mit dem Daumenstück 7 so gedreht, daß dieses senkrecht zu stehen kommt. Hierdurch wird das Gleitstück 8 und infolgedessen auch das Bremsgestänge frei und fällt durch Eigengewicht so weit herunter, bis sich die Bremsklötze j gegen die Wagenräder anlegen. Das Oberende des Schlitzes 9 befindet sich dann über der Bremswelle n. Das Gleitstück 8 nimmt bei seiner Abwärtsbewegung die Stange ft und ■ damit auch die Bremsstangen q, q1 mit,, wobei durch Hebel 10, Gelenkglied χ und Hebel y eine Drehung der Bremswelle η veranlaßt wird. Diese Drehung bewirkt durch den Hebelarm 4 und das Gelenkglied 3 ein Senken des Bremshebels i. Das Gewicht des Bremsgestänges genügt, um den unter normalen Verhältnissen notwendigen Bremsdruck zu erzeugen.
Soll ein besonders starker Bremsdruck ausgeübt, d. h. soll die Vorrichtung in der Bremsstellung verriegelt werden, so wird der Bremshebel ι von Hand weiter herunterbewegt, wodurch das Gleitstück 8 vermöge der Verbindungen ft, w, x, y und η so weit gesenkt wird, daß das Daumenstück 7 der Schlitzerweiterung 10 gegenübersteht (Fig. 6). Wird nun der Hebel 2 abwärts gedrückt, so wird das Daumenstück durch die Hebelverbindung 5, 6 gedreht. Hierdurch wird das Gleitstück und damit die Bremsklötze in der Bremsstellung festgestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Feststellvorrichtung für Rangierbremsen, bei denen das Verbindungsgelenk der Bremsdruckstangen zum Anstellen der Bremse gesenkt wird, dadurch ,gekennzeichnet, daß die die Verbindungsgelenke bildende Querstange (ft) ein Gleitstück (8) trägt, in dem ein Schlitz (9) mit zwei als Rasten dienenden Erweiterungen (10,11) angeordnet ist, in die abwechselnd ein auf einer von Hand drehbaren Querwelle (0) befestigtes, zum Feststellen der Bremse dienendes Daumenstück (7) einlegbar ist, in der Weise, daß bei dem durch Lösen der Bremse gehobenen Gleitstück (8) der Daumen (7) mit der unteren Erweiterung (11) und bei dem durch Anstellen der Bremse gesenkten Gleitstück der Daumen mit der oberen Erweiterung (10) zusammenwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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