DE217652C - - Google Patents
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- DE217652C DE217652C DENDAT217652D DE217652DA DE217652C DE 217652 C DE217652 C DE 217652C DE NDAT217652 D DENDAT217652 D DE NDAT217652D DE 217652D A DE217652D A DE 217652DA DE 217652 C DE217652 C DE 217652C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H30/00—Remote-control arrangements specially adapted for toys, e.g. for toy vehicles
- A63H30/02—Electrical arrangements
- A63H30/04—Electrical arrangements using wireless transmission
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Toys (AREA)
Description
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imci■
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77 f. GRUPPE
Graf MICHAEL KAROLYI,
EUGEN KLUPATHY und CHRISTIAN BERGER
in BUDAPEST.
Elektroakustisches Spielzeug.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Spielzeug, welches durch das Schließen eines elektrischen
Stromkreises ausgelöst oder irgendwie in Bewegung gesetzt werden kann. Das Neue besteht
darin, daß das Schließen dieses Stromkreises mittels eines Relais erfolgt, dessen
Wickelung in den Stromkreis einer Batterie in Reihe mit einem Mikrophon geschaltet ist,
und dessen Anker im Ruhezustand entgegen
ίο der Wirkung einer Feder an der Polfläche
des Elektromagneten anhaftet, während durch die beim Auftreffen von Schallwellen auf das
Mikrophon entstehenden Stromschwankungen nach unten, also durch Stromschwächung, der
15· Anker freigegeben wird.
In der Zeichnung ist das Schaltungsschema des Spielzeuges dargestellt.
In den Stromkreis einer Batterie b ist ein Mikrophon und die Wickelung eines Elektromagneten
e eingeschaltet, und zwar derart, daß die Bewickelung des Elektromagneten in
Reihe mit dem Mikrophon m geschaltet ist. Der Elektromagnet β besitzt einen Anker f,
welcher unter der Wirkung einer Feder d oder eines Gewichtes steht, wobei die Stärke
der Feder und die übrigen Verhältnisse im Stromkreise des Elektromagneten e derart gewählt
sind, daß bei der im Ruhezustande der Einrichtung im Mikrophonstromkreise herrsehenden
Stromstärke der Anker f am Elektromagneten e anhaftet. Versuche haben nun
ergeben, daß, wenn in diesem Zustande das Mikrophon m durch Schallwellen getroffen wird,
der Elektromagnet bei entsprechenden Abmessungen seinen Anker f losläßt. Der durch
die Feder d- vom Elektromagneten e abgerissene Anker f schließt mit dem Kontakt c
den Stromkreis einer Stromquelle g über die elektrische Schaltvorrichtung χ des Spielzeuges.
Es ist zweckmäßig, die Verhältnisse derart zu wählen, daß die nach Aufhören der Schallwirkung
wieder anwachsende Stromstärke im Mikrophonstromkreise nicht genügt, um den Anker wieder anzuziehen. In diesem Falle
muß, damit die Vorrichtung in ihre Ruhelage zurückgeführt wird, der Anker f durch einbesonderes
Mittel, z. B. durch Drücken auf den Knopf k, wieder mit dem Elektromagneten e
in Berührung gebracht werden, wonach die Anziehungskraft des Elektromagneten ausreicht,
um den Anker in dieser Stellung festzuhalten.
Der Apparat χ kann z. B. entweder eine Lampe, durch deren Aufleuchten der gewünschte
Effekt erreicht wird, oder ein Elektromagnet sein, welcher das durch eine fremde
Kraft. angetriebene Spielzeug auslöst, z. B. eine Flinte abfeuert, eine durch ein Uhrwerk
angetriebene Figur in Bewegung setzt usw.; auch kann der Apparat χ ein Elektromotor
sein, der das Spielzeug antreibt.
Da der Anker f durch eine äußere Kraft zurückgestellt werden muß, so ist es zweckmäßig,,
das Rückstellorgan k des Ankers mit
dem Organ des Spielzeuges, welches zur Rückführung des Spielzeuges in seine Ruhelage
dient, zu verbinden, so daß mit der Rückstellung des Spielzeuges gleichzeitig auch die
Rückstellung des Ankers erfolgt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Elektroakustisches Spielzeug, welches von der Ferne durch einen Schall inίο Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet eines zum Schließen des die Inbetriebsetzung des Spielzeuges bewirkenden Stromkreises dienenden Relais unmittelbar in den Strom kreis eines Mikrophons in Reihe mit demselben derart angeordnet ist, daß bei der im Ruhezustande des Mikrophons herrschenden Stromstärke der Anker des Relais am Elektromagneten haftet, bei Strom-Schwächung infolge Auftreffens des Schalles auf das Mikrophon jedoch durch eine Feder oder eine andere Gegenkraft abgerissen wird.
- 2. Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhältnisse im Mikrophonstromkreis und die Größe der auf den Relaisanker wirkenden Gegenkraft derart gewählt sind, daß die im Ruhezu- ■ stände des Mikrophons im Mikrophonstromkreise herrschende Stromstärke zum Anziehen des abgerissenen Ankers nicht zureicht, und daß ein besonderes Rückstellorgan vorgesehen ist, um den Anker mit dem Elektromagneten in Berührung zu bringen.
- 3. Spielzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Rückführung des Spielzeuges in seine Ruhelage dienende Organ mit dem Rückstellorgan des Reiaisankers derart verbunden ist, daß beim Rückstellen des Spielzeuges gleichzeitig auch der Anker zurückgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217652C true DE217652C (de) |
Family
ID=478943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217652D Active DE217652C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217652C (de) |
-
0
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