DE49151C - Stromschlufsvorrichtung an elektrischen Pendeluhren - Google Patents
Stromschlufsvorrichtung an elektrischen PendeluhrenInfo
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- DE49151C DE49151C DENDAT49151D DE49151DA DE49151C DE 49151 C DE49151 C DE 49151C DE NDAT49151 D DENDAT49151 D DE NDAT49151D DE 49151D A DE49151D A DE 49151DA DE 49151 C DE49151 C DE 49151C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C1/00—Winding mechanical clocks electrically
- G04C1/02—Winding mechanical clocks electrically by electromagnets
- G04C1/022—Winding mechanical clocks electrically by electromagnets with snap-acting armature
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der vorliegenden Uhr wird die Ankerbewegung eines Elektromagneten zum Aufziehen
der Triebfeder innerhalb bestimmter, von den Schwingungen eines Pendels abhängiger Zeitzwischenräume
benutzt, und besteht die Erfindung aufser in der Gesammtanordnung der Theile des Werkes im wesentlichen in der Einrichtung,
durch welche -ein Momentschlufs in dem Stromkreis des Elektromagneten hergestellt
wird.
Der Zahnkranz des Federgehäuses c steht mit der Welle des Steigrades a in bekannter
Weise durch ein Zahngetriebe in Verbindung, auf dessen Zahnrad^ b ein Stift d angebracht
ist, welcher bei der Drehung dieses Rades in der Pfeilrichtung gegen die schräge Fläche einer
Nase f auf den in g1 an der Platine aufgehängten
Contacthebel g trifft und diesen so weit aus seiner Ruhelage schwingen läfst, dafs
die Scheibe g3 aus isolirendem Material gerade gegen die mit dem einen Polende h2 der
Magnetspulen i leitend verbundene Contactfeder h anzuliegen kommt, ohne dieselbe indessen
weiter anzuspannen.
Bei dieser Schwingung des Armes g wird der an dem aufgebogenen Ende desselben gelagerte
zweiarmige Hebel k k1, welcher sich in der Ruhestellung infolge seines einseitigen
Uebergewichtes gegen einen Stift k3 anlehnt, so weit seitlich bewegt, dafs der Finger &2
desselben in die Bahn eines auf dem Steigrad a angebrachten Stiftes / eintritt (Fig. 2) und von
diesem so weit niedergedrückt wird, dafs der mit der Pendelhemmung m verbundene Arm ml
bei der Schwingung des Pendels gegen das stumpfe Ende des Armes k1 trifft. Dieser wird
dadurch mit dem Arm g gegen die Feder h gedrückt, bis die letztere die durch n1 mit der
Elektromagnetrolle und durch diese mit dem entgegengesetzten Polende der Batterie verbundene
Contactfeder η berührt und dadurch der Stromkreis der Batterie durch den Elektromagneten
i geschlossen, aber auch fast in demselben Augenblick, d. i. bei der Rückschwingnng des
Pendels, wieder unterbrochen wird (Fig. 3), indem gleichzeitig der Stift d die Nase f und
der Stift I den Finger /c2 freigegeben hat. Der
Arm g schwingt mit dem Hebel k k1 in seine
Ruhelage (Fig. 1) zurück, in welcher er sich infolge ■ seiner Schwerpunktslage gegen einen
Stift g·2 anlegt und in dieser Lage verharrt,
bis wieder ein Stift d des Zwischenrades b an der Nase f anlangt und derselbe Vorgang
wiederholt wird.
Bei eintretendem Stromschlufs in den Spulen des Elektromagneten wird der mit einem zweiarmigen
Hebel pp1 verbundene Anker ο desselben
angezogen und dadurch der Winkelhebel q ql mit Schaltklinke r bethätigt, welche
letztere das auf der Federachse festsitzende Schalträdchen s um eine entsprechende Zähnezahl
dreht und infolge dessen die Feder spannt, wobei die Sperrklinke t in bekannter Weise
η ach greift.
Sobald bei der Stromunterbrechung der Elektromagnet den Anker 0 losläfst, schwingt
auch der Winkelhebel q q1 unter dem Einflufs
einer Feder u, welche das Anheben des Ankers unterstützt, bis gegen den Anschlag q* zurück,
wobei die Schaltklinke r über die Zähne des Schaltra'dchens s hinweggleitet, um dasselbe bei
aufgesetzte
der nächsten Ankerbewegung wieder um einen sich stets gleichbleibenden Winkel zu drehen.
Zur bequemeren Einstellung der Schwingung des Aufzughebels q q1 ist auf dem Arm
des Ankerhebels eine excentrisch
Scheibe v, auf welcher der Arm q ruht, angebracht. In gleicher Weise ist ferner die Scheibe g·3 auf dem Contacthebel g angebracht, um dieselbe genau gegen die Contactfeder la einstellen zu können. Die beiden Polenden der Elektromagnetspulen endigen in zwei einfache Contactknöpfe, welche sich gegen die in dem Uhrgehäuse angebrachten und mit den Polen eines Trockenelementes verbundenen Contactfedern anlegen, so dafs das Werk nur in das Gehäuse eingesetzt zu werden braucht, um sofort die Verbindung mit der Elektricitätsquelle herzustellen.
des Ankerhebels eine excentrisch
Scheibe v, auf welcher der Arm q ruht, angebracht. In gleicher Weise ist ferner die Scheibe g·3 auf dem Contacthebel g angebracht, um dieselbe genau gegen die Contactfeder la einstellen zu können. Die beiden Polenden der Elektromagnetspulen endigen in zwei einfache Contactknöpfe, welche sich gegen die in dem Uhrgehäuse angebrachten und mit den Polen eines Trockenelementes verbundenen Contactfedern anlegen, so dafs das Werk nur in das Gehäuse eingesetzt zu werden braucht, um sofort die Verbindung mit der Elektricitätsquelle herzustellen.
In der praktischen Ausführung sind die Stifte d bezw. / in der Weise angebracht, dafs,
der Abwickelung der Triebfeder entsprechend, etwa alle 2 Minuten ein Stromschlufs stattfindet
und diese somit in gleichen Zwischenräumen um eine ihrer Abwickelung genau entsprechende
Weglänge nachgespannt wird. Es ist daher auch nur eine sehr schwache Triebfeder im Federgehäuse, sowie ein sehr geringes
Anspannen derselben zum Inganghalten bis zur nächstfolgenden Bethätigung des Aufzughebels
und infolge dessen auch nur eine sehr schwache elektromotorische Kraft erforderlich, um die
Uhr dauernd im Betrieb zu erhalten. Dadurch, dafs die Triebfeder innerhalb der engen Grenzen
von einer oder zwei Zahntheilungen des Rädchens s stets dieselbe Spannung behält,
wird auch der Gang der Uhr ein aufserordentlich regelmäfsiger sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An elektrischen Pendeluhren, ,bei welchen die Kraft eines Elektromagneten zum Anspannen (Aufziehen) der Triebfeder nutzbar gemacht wird, eine Stromschlufsvorrichtung, darin bestehend, dafs auf einem Zwischenrad b angebrachte Ansätze d den an der Platine aufgehängten Contacthebel g zeitweise aus seiner Ruhelage drängen und dadurch ein Zweig A:2 des mit demselben verbundenen Gewichtshebels k k1 in die Bahn eines auf der Fläche des Steigrades a angebrachten Vorsprunges / gelangt, welcher den Gewichtshebel alsdann so weit um seinen Stützpunkt dreht, dafs bei weiterem Ausschwingen des Pendels ein mit ihm verbundener Arm rri1 gegen den Gewichtshebel k kl trifft und dadurch den Contacthebel g weiter um seinen Aufhängepunkt dreht, bis mit Hülfe der Contactfedern h und η ein kurz andauernder Stromschlufs hergestellt wird, zu dem Zwecke, die Bewegung des Elektromagnetankers zu veranlassen und damit den Aufzughebel q q1 in Thätigkeit zu setzen, worauf beim Zurückschwingen des Pendels der Stromkreis unterbrochen wird und Gewichtshebel, Contacthebel und der Aufzughebel selbstthätig in ihre Ruhelage zurückkehren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49151C true DE49151C (de) |
Family
ID=324095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49151D Expired - Lifetime DE49151C (de) | Stromschlufsvorrichtung an elektrischen Pendeluhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49151C (de) |
-
0
- DE DENDAT49151D patent/DE49151C/de not_active Expired - Lifetime
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