DE217532C - - Google Patents

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DE217532C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B3/00Mechanical removal of impurities from animal fibres
    • D01B3/04Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
    • D01B3/08Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres with longitudinal movement of either wool or liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 217532 -■ KLASSE 76«. GRUPPE
JEAN MATHIEU POLIS in VERVIERS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1909 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Waschen, Säuren oder Entschweißen von Wolle bekannt geworden, die im wesentlichen aus einem senkrechten Rohr bestehen, an dessen oberem Ende gleichzeitig Wolle und die zur Behandlung dienende Flüssigkeit eingeführt werden. Dieses senkrechte Rohr mündet durch einen Bogen in ein geneigtes Rohr, das teilweise wieder ansteigt, so daß das geneigte Rohr
ίο immer voll Flüssigkeit ist. Die Behandlungsflüssigkeit läuft also in einem umgekehrten Siphon.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Verbesserung an diesen bekannten Vorrichtungen, die im wesentlichen darin besteht, daß an das geneigte und ansteigende Rohr ein senkrecht nach unten führendes Rohr angeschlossen ist, dessen unterer Teil mit einer Anordnung versehen ist, um den Austritt der Wolle zu regeln.
In der Zeichnung ist die Anordnung schematisch dargestellt.
Die zu behandelnde Wolle wird durch den Trichter I gleichzeitig mit der Behandlungsflüssigkeit, die aus dem Rohr 3 kommt, in das Rohr 2 eingeführt. Das Rohr 2 ist durch die Biegung 4 mit dem geneigten Rohr 5 verbunden, welches selbst wieder durch die Biegung 6 mit einem senkrechten Rohr 7 in Verbindung steht, in dessen untere Öffnung eine den Austritt der Wolle regelnde Vorrichtung, beispielsweise eine mit Einschnitten versehene Walze, die sich dreht, eingebaut ist. Unter diesem Rohr 7 ist der Rolltisch 9 angebracht, der die Wolle zu den Preßwalzen führt. Die Flüssigkeit wird in dem Behälter 10 wieder gewonnen, in welchem das Ansaugerohr der Pumpe 11 mündet, die durch das Rohr 3 die Flüssigkeit in den Trichter 1 pumpt.
Um ein sicheres Arbeiten der Pumpe zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, im Innern des Behälters 10 Scheidewände anzuordnen, gegen welche sich die leichten Teile der Wolle, die durch die Rollen 9 durchgegangen sind, anlegen.
Indem man nun die Geschwindigkeit der mit Einschnitten versehenen Walze 8 passend regelt und damit auch den Austritt der Wolle, kann man erreichen, daß sich die ganzen oder ein Teil der Rohre 5 und 7 mit Wolle füllen, die sich weniger schnell bewegt als der Flüssigkeitsstrom, wodurch die Wolle mit mehr Flüssigkeit in Berührung kommt und wodurch die Wirksamkeit der Vorrichtung zum Säuren, Entschweißen usw. größer wird.
Mit dieser Anordnung der Regelung der Wollentnahme in dem Rohr 7 kann man die Wirkung der Flüssigkeit mit derjenigen der Luft vereinigen, denn indem man in dem senkrechten Rohr 7 ständig eine gewisse Menge Wolle läßt, läuft die Flüssigkeit von oben nach unten, während die Luft von unten nach oben durchkann. Diese Wirkung der Luft wird begünstigt, wenn man noch eine öffnung in dem oberen Teil des Knies 6 wie beispielsweise bei 13 anbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Waschen, Säuren oder Entschweißen von Wolle in einem Flüssigkeitsstrom, der in einem umgekehrten Siphon läuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung des Siphons (3, 2, 5) mit einem senkrechten Rohr (7) in Verbindung steht, in dessen unterem Ende eine Vorrichtung, z. B. eine Walze (8) mit Einschnitten, vorgesehen ist, die den Austritt der Wolle regelt, ohne den Flüssigkeitsdurchgang zu beeinträchtigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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