DE216853C - - Google Patents

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DE216853C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/28Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy
    • H02J3/30Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy using dynamo-electric machines coupled to flywheels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/16Mechanical energy storage, e.g. flywheels or pressurised fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

ten*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 216853 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1908 ab.
Zur Verminderung von Belastungsschwankungen in Wechselstromanlagen verwendet man bekanntlich Akkumulatorenbatterien in Verbindung mit Puffermaschinen, welch letztere als Motorgeneratoren, Einankerumformer mit Zusatzmaschinen oder als solche Einankerumformer ausgebildet sind, welche durch die Regelung eines besonderen Polsystems ihre Gleichströmspannung ändern können. Die vorliegende
ίο Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung derartiger Puffermaschinen, wodurch die Pufferung in irgendeinem bestimmten Verhältnis zu den in den Belastungsvorrichtungen jeweilig auftretenden Belastungen stehen wird.
Im folgenden soll das Verfahren auf Grund der beiliegenden Zeichnung im Prinzip näher erläutert werden. In der Zeichnung bezeichnet a eine Gleichstromquelle, die hier für Erregerzwecke verwendet wird, b eine Pufferbatterie, die über eine Umformergruppe entladen und geladen wird. Letztere ist hier als Motorgenerator gedacht, in welchem mx eine Wechsel-
. Stromsynchronmaschine und dx eine Gleichstrommaschine darstellen. Jede von diesen Maschinen kann · als Motor oder als Generator arbeiten. Die Erregung der Gleichstrommaschine geschieht zum Teil durch die Feldwicklung 7 von der Stromquelle α und zum anderen Teil durch die Feldwicklung 6 von der Batterie.
Die Regelung des Stromes in Spule 6 wird durch den Kohlenplattenregler Ji1 bewirkt, welcher durch das Relais A1 betätigt wird. . Der in der Relaisspule fließende Strom ist ein Gleichstrom, der vom Hilfsumformer ex herrührt. Dieser Hilfsumformer wird von dem Synchronmotor ή angetrieben, und die Erregung desselben geschieht teils durch die Feldwicklung 8, die an die Gleichstromquelle α angeschlossen ist, und teils durch den Ankerstrom, welcher von dem Stromtransformator tx über die Gleitringe hineingeleitet wird. Durch die Art der Erregung wird der an den Gleichstrombürsten erzeugte Gleichstrom in einem bestimmten Abhängigkeitsverhältnis zu dem in der Hauptleitung I2 fließenden Wechselstrom stehen und deshalb die in I2 auftretenden Stromschwankungen auf das Relais A1 übertragen. Derartige Hilfsumformer sind wohl bekannt und können nach Belieben so eingestellt werden, daß der von ihnen gelieferte Gleichstrom entweder von der Energiekomponente oder von der wattlosen Komponente des Wechselstromes abhängig wird (vgl. Proceedings of the American Institute of Electrical Engineers, 1908, Seite 976/77).
Die Wechselstrommaschine mx wird durch die Feldwicklungen 5 und 4 erregt. Die Wicklung 5 bekommt ihren Strom von der Stromquelle a, während 4 den Strom von der Batterie über den Kohlenplattenregler k2 erhält. Letzterer wird durch sein Relais A2 betätigt, dessen Spule an den Gleichstromklemmen des Hilfsumformers e2 angeschlossen ist. Während der Hilfsumformer S1 so. eingestellt wird, daß seine Gleichstromspannung von der Energiekomponente des Wechselstromes abhängig ist, wird die von e2 erzeugte Gleichstromspannung mittels des Transformators t2 von der wattlosen Komponente des Wechselstromes abhängig gemacht. Die Erregung der Wechselstrommaschine W1 wird demnach in einem bestimmten Verhältnis zu dem Auftreten von wattlosen Strömen in der Hauptleitung I2 stehen und eine
Art Ausgleich in der Lieferung oder dem Verbrauch derartiger Ströme bewirken.
Die Bezeichnungen W4, W5, W6, W7, W8,
FF9 und W10 bedeuten Regelungswiderstände für die mit denselben Zahlen bezeichneten Feldwicklungen, g ist die Primärmaschine und u sind die Belastungsvorrichtungen.
Statt eines Motorgenerators als Puffermaschine kann man ebensogut einen Einankerumformer mit Zusatzmaschine verwenden. Die Feldwicklung der Zusatzmaschine wird dann nach dem Wattstrom und die Feldwicklung des Einankerumformers nach dem wattlosen Strom geregelt.
ig Ebenso kann man einen Einankerumformer mit Haupt- und Nebenpolen sinngemäß für dieselbe Regelungsart einrichten.
Anstatt der vorerwähnten Kohlenplattenregler können auch andere Relaisvorrichtungen
verwendet werden. ■
Im D. R. P. 161805 ist eine ähnliche Regelungsart beschrieben, bei welcher der vom Hilfsumformer gelieferte Gleichstrom zur Felderregung des Umformers dient. Der Vorteil der vorliegenden Erfindung gegenüber dieser besteht darin, daß man zur Betätigung eines Relais einen viel kleineren und billigeren Hilfsumformer benötigt, als wenn der Hilfsumformer den Erregerstrom für große Maschinen liefern
30. soll. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß, wenn der vom Hilfsumformer gelieferte Gleichstrom Pulsationen aufweist, diese leichter durch mechanische oder elektrische Mittel am Relais ausgeglichen werden können als im Umformer, wo die Pulsationen eine Erwärmung durch Wirbelströme und Hysterisis hervorrufen. Des weiteren wird im D. R. P. 167343 die Regelung durch ein in den Wechselstromkreis eingebautes Relais bewirkt. Gegenüber dieser Methode ist ein Vorteil in der, vorliegenden Erfindung darin zu erblicken, daß man einen Gleichstrommagneten verwenden kann, und außerdem durch die Hinzufügung des Hilfsumformers in der Lage ist, eine Vergrößerung der Empfindlichkeit zu bewirken sowie in einfächer Weise die Regelung von dem Energiestrom oder vom wattlosen Strom nach Belieben · abhängig zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur , Regelung der Puffereinrichtung in einer-Wechselstromanlage, welche eine Batterie, die mittels Wechselstrom-Gleichstromumformers geladen und entladen wird, enthält, und bei welcher ein dem Strom in der Linie praktisch proportionaler Wech-, selstrom einem Hilfsumformer zugeführt wird, so daß der in diesem Umformer erzeugte Gleichstrom in einem Äbhängigkeitsverhältnis zu obigem Wechselstrom steht, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Gleichstrom ein Relais beeinflußt, welches die Pufferung durch Änderung der Stromstärke in den Erregerwicklungen des Wechselstrom-Gleichstromumformers in bekannter Weise regelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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