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Das Stammpatent Nr. 316695 betrifft eine elektrische Energieversorgungsanlage, die wahlweise aus einem Wechsel- oder Gleichspannungsnetz gespeist werden kann, insbesondere von verschieden hohen Wechselspannungen mit unterschiedlichen Frequenzen oder von verschieden hohen Gleichspannungen, unter Anwendung eines Transformators, der sowohl für den Wechselspannungsbetrieb als auch für den Gleichspannungsbetrieb vorgesehen ist und in letzterem Fall einen Bestandteil eines Hauptwechseltrichters mit Gruppen von hintereinandergeschalteten Thyristoren bildet, die ein Taktgeber wechselweise zündet bzw.
löscht, wobei nur ein einziger Hauptwechselrichter mit zwei Thyristorengruppen vorgesehen ist, die mit einer von Anschlussstellen je einer der Primärwicklungshälften des Transformators verbunden sind, und wobei von diesen Primärwicklungshälften weiters mehrere Anschlussstellen an das Gleichspannungsnetz für unterschiedliche Spannungswerte des Gleichspannungsnetzes schaltbar sind.
Nach dem Stammpatent Nr. 316695 ist auch vorgesehen, dass an eine Sekundärwicklung des Transformators eine Batterieladeeinrichtung angeschlossen ist, die eine Brücken-Gleichrichteranordnung mit mindestens zwei gesteuerten Gleichrichtern aufweist, zu deren Steuerung eine weitere Gleichrichteranordnung und ein Transformator dienen, welcher von zwei weiteren gesteuerten Gleichrichtern in Abhängigkeit von den Grenzwerten der Batteriespannung und des Ladestromes beeinflusst wird.
Bezüglich der andern Sekundärwicklung des Transformators steht es frei, welche Wechselstromverbraucher an sie angeschlossen werden.
Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Energieversorgungsanlage nach dem Stammpatent Nr. 316695 so auszubilden, dass sie insbesondere für solche Reisezugwagen geeignet ist, bei denen für eine Klimatisierungsanlage Kompressoren mit Drehstromantrieb verwendet werden.
Die Energieversorgungsanlage eingangs erwähnter Art nach dem Stammpatent Nr. 316695 ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass an eine Sekundärwicklung des Transformators über einen Gleichrichter ein Drehstromumrichter angeschlossen ist, der als Speisequelle für Drehstrommotoren dient.
Vorzugsweise besteht der Drehstromumrichter aus drei einphasigen Wechselrichtern mit je einem Spannungskonstanthalter.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung in Form eines Schaltbildes dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung weiter erläutert. Die Zeichnung zeigt das Schaltbild einer Energieversorgungsanlage für die Verbraucher eines Reisezugwagens, wobei die Energie der durch den Zug
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zw.Heizleitung --1-- über Sicherungen --2--, einen Trennschalter --3-- und eine Leitung-4--, zwei primärwicklungen --5,6-- des Transformators in Parallelschaltung zugeführt, die über eine Leitung --7-- an die Erde gelegt sind. Zu den Primärwicklungen--5, 6--gehören zwei Sekundärwicklungen--8 bzw. 9--.
An die Sekundärwicklung --8-- ist eine Batterieladeeinrichtung--10--angeschlossen, die eine Akkumulatorenbatterie--11--und parallel zu dieser liegende Gleichstromverbraucher--12--speist. Die Batterieladeeinrichtung--10-weist eine Brücken-Gleichrichteranordnung mit mindestens zwei gesteuerten Gleichrichtern auf, zu deren Steuerung eine weitere Gleichrichteranordnung und ein Transformator dienen, welcher von zwei weiteren gesteuerten Gleichrichtern in Abhängigkeit von den Grenzwerten der Batteriespannung und des Ladestromes beeinflusst wird. An die Sekundärwicklung-9--ist ein Gleichrichter --200-- und an diesen ein Drehstromumrichter--201--angeschlossen.
Dieser besteht aus drei entsprechend geschalteten Wechselrichtern, die mit je einem Spannungskonstanthalter ausgerüstet sind. Demgemäss ist die Spannung an den Ausgangsklemmen --202-- des Drehstromumrichtes --201-- unabhängig von Änderungen der Eingangsspannung konstant. Der Drehstromumrichter liefert Drehstrom an Drehstrommotoren zum Antrieb von Kompressoren für die Klimatisierungsanlage eines Reisezugwagens.
Jede der Primärwicklungen --5, 6-- hat drei Anschlussstellen, u. zw. Anzapfstellen--I--etwa in der Mitte jeder Primärwicklung, Anschlussstellen --III-- an den einander zugekehrten Enden der Primärwicklungen sowie Anzapfstellen --II--, die zwischen den Anzapfstellen --I-- und Anschlussstellen --III-- liegen.
Die Anzapfstellen--I und II-- der Primärwicklung --5-- können durch einen Schalter --14-- wechselweise an die Leitung--4--angeschlossen werden, während die Anzapfstellen--I und II--der Primärwicklung
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durchLeitung--4--oder die Leitung --7-- angeschlossen werden, während mittels eines Schalters-17-entweder die Anschlussstelle--111--oder die Anzapfstelle--I--der Primärwicklung--6--an die Leitung - -4-- angeschlossen werden kann.
Wenn an der Heizleitung-l-eine Wechselspannung von 1500 V aussteht, sind die Anzapfstelle --I-- der Primärwicklung --5-- duch den Schalter--14--und die Anschlussstelle--U !-- der Primärwicklung --6-- durch den Schalter--17--mit der Leitung --4-- verbunden, während die Anzapfstelle --II-- der Primärwicklung --6-- durch den Schalter--16--mit der Leitung--17--
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6--Strom,Leitungen--19, 20--aus, die in einem Schaltungspunkt--21--vereinigt und von dort aus über eine Kommutierungsdrossel-22-und einem ohmschen Widerstand --23-- und eine Leitung --24-- mit der Erde verbunden sind.
In jeder der beiden Leitungen--19 und 20--liegen mehrere Thyristoren--25, 26 bzw.
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anstehende Spannung so zu unterteilen, dass auf jeden Thyristor nicht mehr als die für ihn zulässige Spannung entfällt, eine entsprechend grössere Zahl von Thyristoren hintereinanderschalten.
Der Taktgeber--18--ist durch Leitungen--29, 30,31, 32--mit den Steuerelektroden der Thyristoren sowie mit Leitungen --33, 34,35, 36--mit deren Kathoden verbunden. Der Taktgeber--18-führt in bekannter Weise über einen Transformator, der an eine Gleichspannung angeschlossen ist, und über zwei weitere Transformatoren im Gegentakt von zwei Sekundärwicklungen aus wechselweise Zündströme an die eine
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26--oder--42-- wird geschlossen, wenn die Energie aus einem Gleichspannungsnetz entnommen werden soll.
Doch kann die Gleichspannung für den Taktgeber--18--auch von einer zusätzlichen Sekundärwicklung - des Transformators über einen Gleichrichter--44--geliefert werden, der durch eine Leitung - parallel zu der Batterie --11-- und den Leitungen--37, 39--geschaltet ist. Eine Diode --44a-- in der Leitung--39--verhindert, dass von dem Gleichrichter --44-- ein Ladestrom in die Batterie--11--fliesst.
Damit jeweils, wenn die Thyristoren einer Gruppe z. B. die Thyristoren--25, 26--, gezündet sind, die Thyristoren der andern Gruppe, z. B.--27, 28--, gelöscht werden, liegt in einer Leitung, die zwei vor den beiden Thyristorengruppen befindliche Anschlusspunkte --46, 47-- der Leitungen --19 bzw. 20-miteinander verbindet, ein Kondensator--48--. Dieser wird, solange z. B. die Thyristoren--25, 26-gezündet sind, über die Primärwicklung --6-- aufgeladen und beim Zünden der Thyristoren--27, 28-entladen. Hiedurch liefert er an den Kathoden der Thyristoren-25, 26--eine Spannung, die höher ist als die Spannung an deren Anoden, so dass diese Thyristoren gelöscht werden.
In den Leitungen--19 und 20-befinden sich ferner zwischen den Punkten--46, 47--und den Primärwicklungen--5 bzw. 6-- Dioden - -49, 50--, die verhindern, dass sich der Kondensator--48--über die Primärwicklungen--5 und 6-entlädt. Ferner ist das an die Erde angeschlossene Ende des Widerstandes--23--über Freilaufdioden--51-mit den einander entgegengesetzten Enden der prim|rwicklungen --5,6-- verbunden.
Ferner ist die Leitung--4--mit der Erdleitung --24-- über einen Kondensator--52--verbunden.
In der Erdleitung--24--liegen Dioden--53--.
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Wechselspannungen liefern.
Wenn an der Heizleitung-l--eine Gleichspannung von nur 1500 V ansteht, werden statt der Anschlussstellen --III-- die Anzapfstellen --I-- der beiden Primärwicklungen--5, 6--mittels der Schalter - 14 bzw. 17-- an die Leitung --4-- angeschlossen, so dass nur ein Teil der Wicklungen-5, 6-von Strom durchflossen wird und die Sekundärwicklungen --8,9-- im wesentlichen die gleichen Wechselspannungen liefern.
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