DE215912C - - Google Patents

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DE215912C
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plate
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around
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G5/00Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends
    • B27G5/02Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends for sawing mitre joints; Mitre boxes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 215912.-KLASSE 38 c. GRUPPE
L. H. BOREL & CIE in.TRAVERS, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1907 ab.
Das Kennzeichen der vorliegenden Gehrungsschneidvorrichtung besteht darin, daß die unabhängige Yerstellbarkeit der Sägeführung und des Werkstückauflagers dadurch erzielt wird, daß das Werkstückauflager auf einer Platte drehbar ist, welche ihrerseits um eine wage-. rechte Welle schwingen kann, die die Sägeführung trägt und sich mit dieser dreht. Der Vorteil einer derartigen Anordnung besteht
ίο einerseits in der Einfachheit der Mittel, durch welche die Verstellbarkeit des Werkstückträgers und der Sägeführung ermöglicht wird, andererseits in der Einfachheit der zur Einstellung des Werkstückes erforderlichen Handhabung, da vom Werkstück selbst das Drehen bzw. Einstellen des Werkstückauflagers um die wagerechte Welle nach Entriegelung der Platte unterstützt wird, denn das gewöhnlich die wagerechte Welle überragende eine längere Ende der zu schneidenden Leiste wirkt kippend auf das Auflager.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Draufsicht dargestellt. Fig. 3· ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1 und Fig. 4 ein Schnitt nach C-D der Fig. 2 in größerem Maßstabe.
In einem Gestell α (Fig. 3) ist in zwei Lagern b, c eine Welle d drehbar gelagert, welche in Durchbohrungen zwei Stangen e mit auf ihnen verschiebbaren Rohren 8 trägt. Die Stangen e und die Rohre 8 haben Längsschlitze 9 und 12 mit Erweiterungen 10 und 13 (Fig. 1) an ihren oberen Enden. In diesen Schlitzen mit Erweiterungen führt sich das Sägeblatt 7 mit Rücken il. Die Erweiterungen 13 der Stangen e sind länger als die Erweiterungen 10 der Rohre 8, so daß sich die in den Rohren 8 hängende Säge in senkrechter Ebene so weit herabsenken kann, bis sich ihr Rücken auf das untere Ende der Erweiterungen 13 der Stangen e auflegt. Schrauben / (Fig. 2 und 3) in der Wellet halten die Stangen e in Höhenrichtung. Je. nach ihrer Einstellung kann also die Schnittiefe der Säge in bekannter Weise geregelt werden.
Durch Bunde k (Fig. 3) ist eine Platte g (Fig. 2 bis 4) um die Welle d drehbar. Die Platte besitzt zwei zu ihr senkrecht stehende Endscheiben h und i mit Rastend (Fig. i), in welche ein an der Welle befestigter Stift m eingreifen und die Schräglage der Platte g in bekannter Weise sichern kann. Um eine Schraube r (Fig. 3) in der Platte g ist ein als Werkstückauilager dienender und mit Anschlagleisten s versehener Tisch q drehbar. Eine Feder v, welche um einen am Tische 9 befestigten und in einer Ringnut u (Fig. 2) der Platte g verschiebbaren Bolzen t mit Scheibe χ gelegt ist, drückt den Tisch q gegen die Platte g ständig an. In Rasten 2 (Fig. 4) des Tisches q kann ein in einem Rohre ζ der Platte g geführter Bolzen 1 · eingreifen und die Lage des Tisches zu der Platte in an sich bekannter Weise sichern.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende: Das Werkstück wird entweder von vornherein auf dem Tisch q derart befestigt,
daß es in dem erforderlichen Winkel zu der Geraden steht, welche durch Sägeblattebene und Tischebene bestimmt ist, wobei das Ausrichten durch Benutzung der Anschläge s erleichtert wird, oder das Werkstück wird in beliebiger Lage auf dem Tisch angeordnet und die erforderliche Einstellung des Tisches durch dessen Drehung um die Schraube r bewirkt. Durch Drehen ; der Säge mittels ihrer
ίο Halter e und 8 wird diese alsdann in den erforderlichen Winkel eingestellt. In manchen Fällen ist es zweckmäßig, sich der Drehbarkeit der Platte g zwecks Einstellung des Werkstückes gegenüber der Säge zu bedienen.
Das Werkstück wird in diesem Fall entweder auf dem Tisch selbst ausgerichtet oder dieser in die entsprechende Lage gedreht, hierauf wird die Platte g und mit ihr der Tisch q entsprechend geneigt- eingestellt (strichpunktierte Stellung q1 der Fig. 1). Alsdann wird durch Drehung der Welle d, in gleicher Weise wie zuvor beschrieben, die Neigung des Sägeblattes zur Tischebene eingestellt (Stellung 71).
Die Rasten 1 in den Scheiben h und i sowie die Rasten 2 in dem Tisch q sind zweckmäßig in bekannter Weise so angeordnet, daß Winkel von 300, 450, 6o°, 900 usw. eingestellt werden können. .
Zur raschen Einstellung der Platte g in die Wagerechte ist ein zu diesem Zweck bekannter Bajonettverschluß 6 mit Riegels (Fig·1 und 2) vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gehrungsschneidvorrichtung mit Werkstückauflager, das um eine wagerechte Achse drehbar und in der jeweiligen Lage um eine senkrechte Achse einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstückauflager (q) um einen senkrechten Zapfen (r) einer zum Auflager (q) parallelen Platte (g) und diese für sich mittels senkrecht stehender Endscheiben (h, i) um eine die Sägeführung (e) haltende und mit dieser sich drehende Welle (d) schwingen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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