DE21404C - Vorrichtungen zum Entleeren des Säurebehälters an Extincteuren - Google Patents
Vorrichtungen zum Entleeren des Säurebehälters an ExtincteurenInfo
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- DE21404C DE21404C DENDAT21404D DE21404DA DE21404C DE 21404 C DE21404 C DE 21404C DE NDAT21404 D DENDAT21404 D DE NDAT21404D DE 21404D A DE21404D A DE 21404DA DE 21404 C DE21404 C DE 21404C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/40—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves with a fracturing member, e.g. fracturing diaphragm, glass, fusible joint
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
- A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas
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Description
KAISERLICHES.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1882 ab.
Die vorliegenden Einrichtungen haben zum Zweck, die Bildung von Druck im Innern des
Extincteurs automatisch in der Weise herbeizuführen, dafs, sobald der Extincteur auf den
Rücken genommen wird, ohne jedes weitere Zuthun die Vermischung der Chemikalien eintritt
und die Entwickelung der Gase sich vollzieht.
Die hierfür sich eignenden Einrichtungen können verschiedenartig construirt sein; sie
haben aber sämmtlich das mit einander gemeinsam, dafs die Veränderung der Lage des
Tragriemens dazu benutzt wird, die erwähnte Vermischung der Chemikalien zu bewirken.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Modificationen. Fig. 1 und 2 sind
Schnitt und Ansicht eines derartig eingerichteten Extincteurs.
In dem oberen Theil des Extincteurs A ist die Flasche B angeordnet, Welche auf der drehbaren
Achse α befestigt ist. Die Flasche dient zur Aufnahme derjenigen Substanzen, welche
bei dem Extincteur behufs Erzeugung der Gase durch Mischung mit den im Kessel A befindlichen
Ingredienzien Anwendung finden. Im Zustande der Ruhe kehrt diese Flasche ihren Hals b nach oben, und wird dieselbe in dieser
Stellung einestheils durch den am Verschlufsstück D befindlichen Pfropfen d, anderentheils
aber durch den an der Achse α aufserhalb des Kessels A befestigten Hebel / mittelst Plombe,
Kettchen, Schnur, Feder etc. gehalten. Der Pfropfen d ist nachgiebig und drehbar in dem
Verschlufsstück D angeordnet und zu diesem Zweck mit kugeligem Ansatz versehen, der in
dem Stück g Lagerung findet, das in einer cylindrischen Aussparung des Verschlufsstückes
sich verschieben kann,. durch eine Feder i nach abwärts gedrückt und durch einen Stift 0 in
seiner Bewegung begrenzt wird. Demnach wird bei geschlossenen Extincteuren der mit kugeliger
Verschlufsfläche versehene Pfropfen if-durch
die Feder i auf die Mündung der Flasche oder des Behälters B geprefst, wodurch der Verschlufs
des letzteren hergestellt ist. Um den Inhalt des Behälters B in den Kessel A zu entleeren,
mufs derselbe um die Achse α um i8o° gedreht
werden, so dafs der Hals b desselben nach abwärts gerichtet ist. Diese Drehung des
Behälters B wird nun durch den Tragriemen wie folgt bewirkt:
Der Hebel/ ist an dem Tragriemen F so geführt, dafs bei einem Zug an dem Riemen in
der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, ein Ansatz k den Hebel/ fafst und ihn in der Richtung des
Pfeiles dreht, wobei die Sicherung des Hebels/ gelöst wird.
Auf diese Weise wird auch die Achse α und
mit ihr der Behälter B gedreht, wobei der Pfropfen nachgiebt und der Behälter B sich mit
seiner Mündung von demselben entfernt. Aus der labilen Gleichgewichtslage herausgebracht,
wird nun der Behälter sich in die punktirt gezeichnete Lage begeben und seinen Inhalt in
den Kessel A entleeren. Diese Bewegung des Behälters B kann noch durch Gegengewichte
unterstützt werden.
Der erwähnte Zug am Tragriemen tritt jedesmal ein, wenn man den Extincteur auf den
Rücken nimmt und zu diesem Zweck den Arm und die Schulter zwischen Riemen und Kesselwand
bringt. Es ist zweckmäfsig, an dem
Kessel Handhaben anzubringen, um zu verhindern, dafs beim Umsetzen des Extincteurs der
Tragriemen benutzt wird.
Die Verbindung des Hebels / mit dem Tragriemen F kann in verschiedener Weise erfolgen.
Der Hebel / kann mit einer Oese versehen sein, in welche eine Schlaufe des Riemens
fafst, derart, dafs die Drehung des Hebels / frei erfolgen kann; es kann die Verbindung
des Hebels /, wie Fig. 3 zeigt, durch eine besondere Schnur / geschehen. Fig. 4 zeigt eine
etwas veränderte Befestigung des Behälters oder der Flasche B auf der Achse a.
Eine zweite Modification dieses Extincteurs ist in den Fig. S bis 8 dargestellt. Hier ist
der Behälter B in einem Gestell m befestigt, das mittelst zweier Zapfen η drehbar an den
Enden der Stangen p gelagert ist.
Diese Stangen / sind durch einen Steg q mit einander verbunden, Fig. 6, an welchem
die gabelartige, Feder r befestigt ist, welche den'Hals des Behälters umfafst und denselben
in der gezeichneten Lage festhält, jedoch auch gestattet, dafs der Behälter umkippen kann.
Die Stangen / sind an ihren oberen Enden an dem Ring t mit mittlerem Auge s, Fig. 7,. befestigt,
welcher Ring in die' Verschlufsöffnung des Extincteurs eingetragen wird; ein in dieser
Oeffnung angebrachter Ansatz verhindert die Drehung des Gehänges p q s t.
Der Verschlufs des Behälters B erfolgt auch hier durch einen Pfropfen, wie vorhin beschrieben,
oder aber auch durch eine Kugel u, welche mit der Verschlufsschraube D durch
ein Kettchen verbunden ist. Die Kugel wird nachgiebig durch die Verschlufsscheibe D angedrückt;
der von letzterer ausgehende mittlere Ansatz fafst durch das Auge ί des Gehänges,
und ist mit der Scheibe ν oder mit Zapfen versehen, so dafs man das Gehänge nebst Behälter
B an der Verschlufsschraube D herausnehmen kann. Der Behälter B wird durch die
Stangen w, Fig. 8, aus seiner normalen Lage und zum Umkippen gebracht. Diese Stange
wirkt mit ihren Enden auf den Flaschenhals und wird in gleicher Weise, wie dies vorhin
für die Achse α beschrieben, mittelst der Welle χ
und des Hebels y von aufsen bewegt. Diese Einrichtung ist in Ansicht, Fig. 5, um 900 gedreht,
punktirt angedeutet.
Claims (2)
1. Die in Fig. 1 bis 4 dargestellte Anordnung
des um eine horizontale Achse α drehbaren Säurebehälters B, welcher durch einen nachgiebigen,
mit kugelförmigem Ansatz versehenen Pfropfen d geschlossen und von aufsen durch Vermittelung des Tragriemens J
und des an α befestigten Hebels f in eine solche Lage gebracht wird, dafs er seinen
Inhalt in den Kessel entleert, zum Zweck, eine Entwickelung der Gase in letzterem
herbeizuführen.
2. Die in Fig. 5 bis 8 dargestellte Anordnung des in einem Gehänge f q s t um eine horizontale
Achse η η drehbaren Behälters B, welcher durch einen nachgiebigen Pfropfen
(s. Anspruch 1.) oder eine Kugel u geschlossen
und durch eine Stange w, welche mit ihren Enden auf den Hals von B wirkt,
unter Vermittelung des Tagriemens der Welle χ und des Hebels y zum Umkippen
gebracht wird, zum vorher angegebenen Zweck.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21404C true DE21404C (de) |
Family
ID=298088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21404D Active DE21404C (de) | Vorrichtungen zum Entleeren des Säurebehälters an Extincteuren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21404C (de) |
-
0
- DE DENDAT21404D patent/DE21404C/de active Active
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