DE41220C - Ein mit einer Hebelwaage kombinirter Apparat zur Prüfung der Dehnbarkeit und Festigkeit von Papier, Gespinnsten und Geweben - Google Patents
Ein mit einer Hebelwaage kombinirter Apparat zur Prüfung der Dehnbarkeit und Festigkeit von Papier, Gespinnsten und GewebenInfo
- Publication number
- DE41220C DE41220C DENDAT41220D DE41220DA DE41220C DE 41220 C DE41220 C DE 41220C DE NDAT41220 D DENDAT41220 D DE NDAT41220D DE 41220D A DE41220D A DE 41220DA DE 41220 C DE41220 C DE 41220C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paper
- testing
- strength
- lever balance
- rovings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title description 2
- ZLIBICFPKPWGIZ-UHFFFAOYSA-N pyrimethanil Chemical compound CC1=CC(C)=NC(NC=2C=CC=CC=2)=N1 ZLIBICFPKPWGIZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000002759 woven fabric Substances 0.000 claims 1
- 238000005303 weighing Methods 0.000 description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000008188 pellet Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N3/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
- G01N3/08—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
- G01N3/14—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces generated by dead weight, e.g. pendulum; generated by springs tension
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N2203/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
- G01N2203/003—Generation of the force
- G01N2203/0032—Generation of the force using mechanical means
- G01N2203/0033—Weight
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N2203/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
- G01N2203/02—Details not specific for a particular testing method
- G01N2203/026—Specifications of the specimen
- G01N2203/0262—Shape of the specimen
- G01N2203/0278—Thin specimens
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N2203/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
- G01N2203/02—Details not specific for a particular testing method
- G01N2203/026—Specifications of the specimen
- G01N2203/0262—Shape of the specimen
- G01N2203/0278—Thin specimens
- G01N2203/0282—Two dimensional, e.g. tapes, webs, sheets, strips, disks or membranes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
WILHELM FRENZEL in DRESDEN.
von Papier, Gespinnsten und Geweben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1887 ab.
Der in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im
Längenschnitt, Fig. 2 in einer Stirnansicht, Fig. 3 in einem theilweisen Lä'ngenschiiitt dargestellte
Apparat zum Prüfen der Dehnbarkeit und Festigkeit von Papier und dergleichen läfst
sich mit jeder guten Hebelwaage combiniren bezw. an derselben anbringen; in der beiliegenden
Zeichnung ist derselbe beispielsweise mit einer Tafelwaage verbunden dargestellt. Bei
Combination mit Hebelwaagen anderer Construction bleiben die wesentlichen Theile des
Apparates unverändert, während die zur Verbindung mit der Waage dienenden Theile unwesentlichen
Abänderungen unterliegen.
Die Beschaffenheit des Apparates ist folgende:
Eine vertical gerichtete Stange a, welche mit
dem einen Arm des Waagebalkens oder wie in der Zeichnung mit der einen Waagschale
in unwandelbarer Weise verbunden ist, trägt den an ihr verstellbaren Kloben b, aus welchem
seitlich die zum Einspannen der zu prüfenden Materialien dienende Vorrichtung c
vortritt.
Senkrecht unter dieser ist die zweite Einspannvorrichtung d angeordnet. Dieselbe ist
mittelst eines geeigneten Zwischentheiles, in der Zeichnung Fig. 1 und 2 mittelst des Bügels e,
am Gestell der Waage oder. einem anderen zum Waagebalken unveränderlichen Theil befestigt.
.. Fig. 3 der Zeichnung stellt eine Ausführung der hier beschriebenen Anordnung, wie dieselbe
im besonderen bei Verwendung einer Tafelwaage anwendbar ist, dar. Die Stange a
mit der verstellbaren Spannvorrichtung ist hier möglichst nahe der Mitte der Waage angebracht.
Ihr gegenüber ist auf der anderen Waagschale an einem Arm e die zweite Spannvorrichtung d
angeordnet. Diese Anordnung bietet insofern einen Vortheil, als die beiden Waagschalen nur
je die Hälfte der Dehnungslänge des in der Prüfung begriffenen Materials aus ihrer mittleren
Stellung zu gehen brauchen.
Am Wagengestell oder in anderer Weise zum . Waagebalken feststehend, ist die Segmentscala/
angeordnet. Um einen Zapfen g in deren Centrum ist das mit dem Zeiger h fest verbundene Zahnrad z
drehbar. In das letztere greift eine Zahnstange k ein, die mittelst eines Armes / an der Stange a
verstellbar befestigt ist. Die Länge des Zeigers h beträgt ein Vielfaches vom Halbmesser
des Rades i, in der Zeichnung das Zehnfache, also auch die Bogenlänge der Scala das Zehnfache
des auf den gleichen Winkel entfallenden Theiles vom Theilkreis des Rades i. Beträgt
demnach die aufwärts gehende Bewegung der Zahnstange 1 mm, so mufs sich die Spitze des
Zeigers h um 10 mm auf der Scala fortbewegen. Dadurch aber wird es möglich, Dehnungen
von 0,1 mm ohne Schwierigkeit auf der Scala ablesen zu können.
Während sich alle bisher angeführten Theile an und um die eine Waagschale bezw. den
einen Arm des Waagebalkens gruppiren, in der Zeichnung Fig. 1 den rechts gelegenen, ist
über dem anderen, in der Zeichnung linksseitigen, über der Gewichtsschale q ein Gefäfs m
angebracht, welches zur Aufnahme des Wiege-
mittels dient. Das Gefäfs, m läuft nach unten
in geeigneter Richtung zur Gewichtsschale q in ein Rohr aus, dessen Mündung mittelst eines
Schiebers n, in der Zeichnung, Fig. ι und ia,
eines Drehschiebers verschliefsbar ist. Ein an der Gewichtsschale befestigter Winkel ο steht
mit seinem horizontalen Schenkel so über dem Schieber n, dafs er diesen in geöffnetem Zustande
nur berührt wie in Fig. ia, wenn der Waagebalken im Gleichgewicht ist.
Unter dem rechtsseitigen Ende des Waagebalkens ist eine Stellschraube^ so angeordnet,
dafs mittelst derselben kleine Differenzen in der Nullstellung des Zeigers h durch entsprechende
Begrenzung im Ausschlag des Waagebalkens ausgeglichen werden können.
Das Verfahren bei Benutzung des Apparates zum Prüfen von Papier u. dergl. ist folgendes:
Ein Streifen Papier von durchgängig gleicher Breite, gewöhnlich 15 mm, und 180 mm Länge
wird mit je einem Ende in eine der beiden Spannvorrichtungen c und d so eingespannt,
dafs der zwischen den Spannvorrichtungen liegende Theil gespannt ist.
In das Gefäfs m wird das Wägemittel eingefüllt, welches entweder aus möglichst kleinen,
festen Körpern von hohem specifischen Gewicht, z. B. Schrotkörnern, oder einer ebenfalls
specifisch schweren Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, besteht. Bei Verwendung einer Flüssigkeit
tritt an Stelle des Schiebers η natürlich ein Ventil, auf welches ebenfalls ein Arm des
Winkels ο wirkt.
Wird der Schieber bezw. das Ventil η geöffnet,
so ergiefst sich das Wägemittel in einem gleichmäfsigen feinen Strahl in die Gewichtsschale q. Die Belastung der letzteren erfolgt
demnach automatisch und allmälig anwachsend. Dementsprechend mufs auch der Zug, welcher
auf das in der Prüfung begriffene Papier wirkt, ganz allmälig stärker werden; eine sprungweise
Zunahme ist hierbei ausgeschlossen.
Entsprechend der Dehnung, welcher das Papier bei der zunehmenden Belastung unterliegt,
steigt der rechtsseitige Arm des Waagebalkens mit der Stange α und Spannvorrich
tung c und daher auch die an α angeschlossene
Zahnstange k. Durch diese wird das Zahnrad i und der mit letzterem verbundene Zeiger h
nach aufwärts gedreht. Bei seiner steigenden Bewegung zeigt der Zeiger auf der Scala von
0,1 mm zu 0,1 mm die Zunahme der Dehnung des eingespannten Streifens an, bis letzterer
schliefslich reifst. Sobald der Streifen reifst, fällt die Gewichtsschale q nieder. Da der
Winkel 0 diese Bewegung mitmachen mufs, so wird durch denselben der Schieber η bezw.
das an dessen Stelle angewendete Ventil geschlossen und dadurch die Zuführung von Gewicht
abgesperrt.
Durch Aufsetzen von Gewichten auf die rechtsseitige Waagschale wird dann das Gewicht
nach Kilo und Gramm festgestellt, bei welchem der Bruch erfolgt ist.
Der vorbeschriebene Apparat bietet möglichste Sicherheit für Erlangung genauer Resultate,
weil bei denselben.
1. das Auflegen der Belastung von der Geschicklichkeit
einer Person unabhängig gemacht ist und die Belastungszunahme selbstthätig aufhört,
wenn der Bruch eintritt;
2. alle Reibungen mit Ausnahme der sehr geringen zwischen der Zahnstange k und dem
Zahnrad i gegenseitig aufgehoben werden, weil sie an einem zweiarmigen Hebel wirken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein mit einer Hebelwaage combinirter bezw. an einer solchen anbringbarer Apparat zum Prüfen der Dehnbarkeit und Festigkeit von Papier, Gespinnsten, Geweben u. dergl., bei welchem die Zuführung der Belastung sowie der Abschlufs dieser Zuführung selbstthätig erfolgt, und welcher besteht aus: Stange a mit Kloben b und Spannvorrichtung c, Spannvorrichtung d, mit α verbundener Zahnstange k, Zahnrad i, Zeiger h, Segmentscala f, Gewichtsbehälter m, mit Schieber- bezw. Ventilverschlufs n, Winkel ο und Justirschraube p, welche Theile in geeigneter Weise mit den bezüglichen Theilen einer Hebelwaage in Verbindung gebracht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41220C true DE41220C (de) |
Family
ID=316716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41220D Expired - Lifetime DE41220C (de) | Ein mit einer Hebelwaage kombinirter Apparat zur Prüfung der Dehnbarkeit und Festigkeit von Papier, Gespinnsten und Geweben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41220C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840630A1 (de) * | 1978-09-19 | 1980-03-27 | Forschungsgesellschaft Fuer Dr | Vorrichtung zur messung der zugfestigkeit und/oder dehnung eines bahnfoermigen messobjektes |
-
0
- DE DENDAT41220D patent/DE41220C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840630A1 (de) * | 1978-09-19 | 1980-03-27 | Forschungsgesellschaft Fuer Dr | Vorrichtung zur messung der zugfestigkeit und/oder dehnung eines bahnfoermigen messobjektes |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE41220C (de) | Ein mit einer Hebelwaage kombinirter Apparat zur Prüfung der Dehnbarkeit und Festigkeit von Papier, Gespinnsten und Geweben | |
| DE715445C (de) | Schwerkraftsmessgeraet | |
| DE311315C (de) | ||
| DE3729439A1 (de) | Waage fuer fliessfaehiges waegegut, insbesondere fluessigkeiten | |
| DE214914C (de) | ||
| DE66194C (de) | Tafelwaage mit Laufgewicht | |
| DE212530C (de) | ||
| DE34305C (de) | Garn-Stärke- und Elastizitätsmesser | |
| DE884115C (de) | Vorrichtung zur Messung der Durchbiegung eines Pruefkoerpers | |
| DE164255C (de) | ||
| DE562661C (de) | Vorrichtung zum Versetzen der Reiter an Praezisionswaagen | |
| DE210364C (de) | ||
| DE693379C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen | |
| DE597705C (de) | Vorrichtung zum Regeln des Zulaufs und des Waegegutdruckes bei selbsttaetigen Waagen | |
| DE586115C (de) | Pruefmaschine zur Bestimmung des Wassergehaltes von Sand u. dgl. | |
| DE373237C (de) | Verfahren zum Ermitteln der Ausgleichgewichte beim Auswuchten | |
| DE931071C (de) | Geraet fuer Belastungszwecke, insbesondere zum Belasten von Baugrundproben | |
| DE2157668C3 (de) | Blattfederwaage | |
| DE68543C (de) | Laufgewichtswaage, insbesondere für Flüssigkeiten | |
| DE622324C (de) | Vorrichtung fuer Dauerbiegepruefungen an streifen- oder fadenfoermigen Koerpern | |
| DE306893C (de) | ||
| DE63281C (de) | Oberschalige Neigungswaage | |
| DE402191C (de) | Reiterverschiebung fuer Feinwaagen | |
| DE800195C (de) | Neigungswaage | |
| DE917117C (de) | Briefoeffner |