DE373237C - Verfahren zum Ermitteln der Ausgleichgewichte beim Auswuchten - Google Patents

Verfahren zum Ermitteln der Ausgleichgewichte beim Auswuchten

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DE373237C
DE373237C DEP43978D DEP0043978D DE373237C DE 373237 C DE373237 C DE 373237C DE P43978 D DEP43978 D DE P43978D DE P0043978 D DEP0043978 D DE P0043978D DE 373237 C DE373237 C DE 373237C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/02Details of balancing machines or devices
    • G01M1/04Adaptation of bearing support assemblies for receiving the body to be tested

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ermitteln der Ausgleichgewichte beim Auswuchten. Bei jedem Awswuchtsystem, in dem die erforderlichen Ausgleichgewichte während eines einzigen Laufes ermittelt werden sollen., besteht ein wichtiger Teil der Aufgabe des Auswuchtens darin, die am Auswuchtapparat ermittelten Gewichte auf die Ebenen der Ausgleichsgewichte des Prüfkörpers selbst umzurechnen. Von der richtigen Lösung dieser Aufgabe hängt der Erfolg, der Auswuchtuntersuchun:g wesentlich ab. Es ist von erheblicher praktischer Wichtigkeit, diese Umrechnung dem Arbeiter möglichst zu erleichtern und: zu vereinfachen. Dien wird :durch vorliegende Erfindung erreicht, und zwar im wesentlichen dadurch, daß .die Rechnungsarbeit durch eine sinnfällige Wägung ersetzt wird. :Die hierdurch erreichte Vereinfachung der Gewichtsermittlung ist für den Werkstättenmann von großer Bedeutung. Die Notwendigkeit einer solchen Vereinfachung hat sich bei dem praktischen Gebrauch der Auswuchtapparate in der Werkstatt ergeben. In welcher Weise der Ersatz der Rechnung durch Wägung vorgenommen werden kann, ist für einen besonderen Fall in einer Ausführungsart auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. 2 bis 5 schematisch die Wägiuvgsart für den in Abb. i schematisch dargestellten Auswuchtungsfall. Ab'b. 6 zeigt ein praktisches Ausführungsbeispiel der Waage.
  • Die Ermittlung der Ausgleichgewichte an den Auswuchtapparaten erfolgt durch unmittelbare Ablesung am Umfange des Apparates durch geeignete Skalen ohne jede Rechnung. Jedes dieser Ausgleichgewichtewird unter Beachtung der Kraftrichtung auf beide Ebenen der Ausgleichgewichte am Prüfkörper (X-X und Y-Y :der Abb. i) übertragen. Es sind hierfür folgende vier Vektorgleichungen zu erfüllen bei Verwendung der in Abb. i angegebenen Bezeichnun.zen: Diesen vier Gleichungen entsprechen vier Wägungen nach, Abb.2 bis 5. Die .Waage muß so gebaut sein, daß die Größen. a, b, c, "D, r" und ry auf geeigneten Skalen: leicht eingestellt werden können. Zu diesem Zwecke ist, wie Abb.2 zeigt, ein oberer Waagebalken G mit einer an verschiebbarer Schneide H aufgehängten Waagschale S auf der fest angeordneten Schneide M gelagert; er trägt mittels Zugstange I, deren Aufhängeschneide R längs des Balkens G verschiebbar ist, den unteren Waagebalken K mit der verschiebbaren Schneide U. Der Balken K, der an einem Ende die Waagschale T an verschiebbarer Schneide L trägt, ist am anderen Ende zwischen fest angebrachten Schneiden N gelagert. Bedingung für jede Wägung ist, daß die Waage nach Einstellung der betreffenden Größe vor Auflage der Gewichte ins Gleichgewicht gebracht wird, was durch Einstellung der Gegengewichte Ö und O bewirkt werden kann. -Nach dieser Einstellung wird dann auf die obere Waagschale das am Auswuchtapparat abgelesene Gewicht. Pf bzw. Pff aufgelegt und die gesuchten Gewichte Pxl, Pvl bzw. P#,II, P,,» dadurch gefunden, daß an der unteren Waagschale Gewichte bis zum Ausgleich. der Waage aufgelegt werden. Praktisch wird es meistens so durchgeführt werden, daß man an Stelle von Gewichten das für den Ausgleich am Prüfkörper selbst vorgesehene Gewichtstück auf die untere Waagschale auflegt und so lange verändert, bis die Waage im Gleichgewicht ist. Bei dem praktischen Ausführungsbeispiel nach Abb.6 ist die Maßeinteilung i8 am oberen Waagebalken 4. in dem Balken selbst längsverschiebbar angeordnet. Der Maßs.täl> 18 ist mit dem mittleren Schieber 2, der als Dreh- und Aufhängepunkt des Oberbalkens d. dient, fest verbunden. Der obere Waagebalken selbst also ändert bei den verschiedenen Einstellungen seine Lage im Raume nicht, vielmehr bleiben die Zungen id,einander gegenüberliegen. Die Waagschale 6 hängt an einem Schieber 5. Die Zugstange 8, die den unteren Waagebalken io trägt, hängt in einem Schieber 7 des oberen @@-aagebalkens d.. Der Balken io hängt mittels eines Schiebers g in der Zugstange 8, die untere Waagschale 13 hängt an einem Schieber 12. Die Schneide i i am rechten Ende des unteren Balkens io hat ein am Gestell i angebrachtes- festes Gegenlager. Diese Schneide kann also nicht verschoben werden. Die Lage der Schieber kann an der am Waagebalken angebrachten Maßeinteilung abgelesen werden. Zum Gewichtsausgleich der Waage selbst dienen die verschiebbaren Laufgewichte 15 am oberen Balken. Die Ablesung der Gewichte erfolgt bei Nullausschlag der Waage, d. h. wenn die beiden Waageschnäbel 14. genau einander gegenüberstehen. Zur Kontrolle und leichten Einstellung der für die @Vägung wichtigen senkrechten Lage der Zugstange 8 zwischen Ober- und: Unterbalken ist die Aufhängung .3 des Oberbalkens an einem Schieber 16 angeordnet, der auf einer mit dem Waagengestell i fest verbundenen Maßeinteilung 17 eine Ablesung gestattet. Der Maßstal) ist so angeordnet, daß bei Einstellung auf gleiche Zahlen, wie sie an dem rechten Schieber des: Oberbalkens abgelesen: werden, die senkrechte Lage der vorerwähnten Zugstange gewährleistet ist. Die Ausführung der vier Wägungen gestaltet sich in der Praxis sehr einfach, weil meistenteils: r" und r, an den Prüfkörpern gleich sind, so daß beim Übergang von einer Wägung zur anderen jeweils nur der Schieber der Waagschale des Oberballens verstellt ztt werden braucht. Der Drehpunkt des Oberbalkens bleibt stets in gleicher Stellung, ebenso der Schieber für die Verbindungsstange und die Einstellung am unteren Waagebalken.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Ein Verfahren zur Übertragung der an den Auswuchtapparaten: beim Auswuchten eines Prüfkörpers ermittelten Ausgleichgewichte auf die Ausgleich-ebenen des Prüfkörpers selbst, dadurch gekennzeichnet, daß die rechnerische Ermittlung durch Auswiegen ersetzt wird.
  2. 2. Eine Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Waage mit zwei Waagebalken, von denen der eine zur Umrechnung der achsial gemessenen Hebelarme der Ebenen der Auswucbtapparate auf die Ebenen der Auswuchtnuten des Prüfkörpers, der andere zur Umrechnung der Durchmesser der Fliehkraftbahnen im Aus.wuchtapparat auf die Durchmesser der Fliebkraftbahnen des Prüfkörpers benutzt wird.
  3. 3. Eine Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Waagebalken so miteinander verbunden. werden, daß beide Umrechnungen durch eine Wägung gleichzeitig erreicht «erden. .1.
  4. Eine Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, .daß der Drehpunkt des einen Waagebalkens an einem Schieber angeordnet ist, mit dem die :Maßeinteilung des Balkens fest verbunden ist, so daß sie zwangläufig mit dem Drehpunkt am Waagebalken verschoben werden kann, während der Waagebalken selbst im Raume unverändert seine Lage behält.
  5. 5. Eine Einrichtung nach Anspruch 2 bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Lage des Verbindungsgestänges zwischen den beiden Waagebalken durch eine am verschiebbaren Aufhängepunkt der Waage angebrachte Maßeinteilung eingestellt und nachgeprüft «erden kann.
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