DE695684C - Resteverwiegungseinrichtung an selbsttaetigen Waagen - Google Patents
Resteverwiegungseinrichtung an selbsttaetigen WaagenInfo
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- DE695684C DE695684C DE1936H0149523 DEH0149523D DE695684C DE 695684 C DE695684 C DE 695684C DE 1936H0149523 DE1936H0149523 DE 1936H0149523 DE H0149523 D DEH0149523 D DE H0149523D DE 695684 C DE695684 C DE 695684C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
Resteverwiegungseinrichtungen an selbsttätigen Waagen mit Vorrichtungen, um den
die Einlaufklappen haltenden Stützhebel außer Eingriff mit der am Wiegegefäß angeordneten
Stützschneide zu bringen, sind bereits vorgeschlagen worden, um beim Verwiegen des nach einer Reihe von Wägungen
im Wiegegefäß verbleibenden Restes die eigentliche Waage von allen den Wägevorgang
störenden Einflüssen zu befreien. Insbesondere muß der die Einlaufklappen
stüzende Hebel aus dem Bereich der am Wiegegefäß angeordneten Stützschneide herausgebracht
werden. Dabei ergeben sich zwei verschiedene Möglichkeiten, deren erste darin besteht, das man das gesamte Stützhebelwerk
aus dem Bereich der Stützschneide herausverlegt. Da hierbei die Einlaufklappen, die
über den Hebel abgestützt werden, angehobenS werden müssen, sind zur Bedienung des
Stützhebelwerkes verhältnismäßig große Kräfte aufzuwenden. Das Stützhebelwerk selbst wird dadurch verwickelt, daß es gesondert
auf verschiedene Teile der Waage einwirken muß, und schließlich ergibt sich die Notwendigkeit, den Stützhebel nach der
Resteverwiegung in die Ausgangslage zurückzuführen, so daß ein besonderer Bedienungs-
" Vorgang erforderlich wird. Es ist daher bereits vielfach von der zweiten Möglichkeit
Gebrauch gemacht worden, bei der das Wiegegefäß ohne unmittelbaren Eingriff in das
Stützhebelwerk in eine solche Lage gebracht wird, daß der Stützhebel an der Stützschneide
vorbeigleitet, so daß auf diese Weise der Einfluß der, von dem Stützhebel ausgeübten
Kräfte auf die zur Verwiegung des Restes dienende Wägeeinrichtung aufgehoben wird. Die zweite Möglichkeit hat dabei den
grundsätzlichen Vorteil, daß das in die Ausgangslage zurückkehrende Wiegegefäß bzw.
die mit ihm fest verbundene Stützschneide den Stützhebel selbsttätig in die Ausgangslage
zurückführen, so daß ein besonderer Bedienungsvorgang entbehrlich wird. Bei größeren
Ausführungen derartiger selbsttätiger Waagen sind jedoch auf diese Weise ganz erhebliche Kräfte aufzuwenden, so daß man
beispielsweise schon Hilfskräfte in Form besonderer Zusatzmotoren benutzt hat, um die
Gewichtsschale anzuheben. Aus dem gleichen , Grunde ist es vorgeschlagen worden, statt
eines besonderen Motors Stockwinden anzubringen. Schließlich hat man den Waagebalken
der Restwaage durch Schaffung besonderer Auflager als eine zum Anheben der Gewichtsschale dienen'de Hubeinrichtung ausgebildet.
Sämtliche dieser Einrichtungen sind
zusätzlicher Art, verhältnismäßig verwickelt und daher sowohl der Anordnung wie der
Bedienung nach unerwünscht.
Vorliegende Erfindung stellt sich zur Airfgäbe,
das bei Einrichtungen mit Voiieiführung des Stützhebels an der Stützschneide
bisher für erforderlich gehaltene Verlegen des Wiegegefäßes in eine Lage, in der die Stützschneide
den Stützhebel freigibt, völlig entbehrlich zu machen. Bei der Lösung dieser
Aufgabe wird von der Erkenntnis ausgegangen, daß Stützhebel oder Stützschneiden ohne
Schwierigkeiten so ausgebildet werden können, daß sie trotz Aufnahme aller in der
Wirklage auf sie ausgeübter Beanspruchungen gegen den sie tragenden Waagenteil so
beweglich sind, daß es nur einer derartigen Verstellbewegung bedarf, um die Wirklage
beider Teile unter Vorbeigleiten des Stützhebeis an der Stützschneide oder der Stützschneide
am Stützhebel aufheben und durch die so herbeigeführte wirkungslose Stellung
der Stützteile die vom Stützhebel ausgeübten Einflüsse auf die Restewaage ausschalten zu
können. Demgemäß kennzeichnen sich Reste-■ verwiegungseinrichtungen an selbsttätigen
Waagen mit Vorrichtungen, um den die Einlaufklappe haltenden Stützhebel durch Aneinandervorbeigleiten
von Stützhebel und Stützschneide außer Eingriff mit der am Wiegegefäß
angeordneten Stützschneide zu bringen, erfindungsgemäß dadurch, daß einer der
beiden zusammenwirkenden Stützteile durch bewegliche Anordnung gegen den ihn tragenden
Teil der selbsttätigen Waage in und außer Wirkstellung verlegbar, gegebenenfalls feststellbar
ausgebildet ist. Insbesondere kann in weiterer Durchführung des Erfindungsgedankens
bei an sich bekannter, drehbarer und in 4Q zwei Endlagen feststellbarer Ausbildung der
am Wiegegefäß angebrachten Stützschneide für den die Einlauf klappe, tragenden Stützhebel
die eine Endlage so gewählt sein, daß " ■ der Stützhebel ungehindert an der Stützschneide
vorbeigehen kann. Es kann aber auch das mit der Stützschneide zusammenwirkende
untere Ende des Stützhebels dreh- und feststellbar sein.v Zum Feststellen des
jeweils drehbar ausgebildeten Stützhebels dienen dabei zweckmäßig unter Federdruck
stehende Feststellbolzen bekannter Art.
Bei dem bekanntgewordenen Vorschlag, einen der beiden zusammenwirkenden Stützteile
gegenüber dem anderen Teil verstellbar auszubilden, handelte es sich lediglich darum,
das Verhältnis zwischen Grob- und Feineinwägungsmengen zu verändern. Derartige
Verstellungen werden also hierbei nicht, wie dies erfindungsgemäß vorgeschlagen wird,
zum Zwecke der Aufhebung der Wirklage beider Teile durchgeführt, um den Einfluß
des Stützhebels auf die Restewaage auszuschalten, sondern hier wird im Gegenteil bei
unverändertem Einfluß des Stützhebels die Verstellung nur benutzt, um durch frühere
oder spätere Freigabe des Stützhebejs das Verhältnis zwischen Grob- und Feineinwäg\ingsmengen
zu ändern. .,
Die Zeichnung zeigt die beispielsweise Ausbildung einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Resteverwiegungseinrichtung.
Abb. ι zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung mit beweglicher Stützschneide im Aufriß, während
Abb. 2 eine Seitenansicht wiedergibt.
Abb. 3 zeigt eine Vorrichtung, bei der die Schneide fest, der untere Teil des Stützhebels
dagegen verstellbar ausgebildet ist.
In allen Abbildungen bezeichnet α den Einlauftrichter, der die Achse b für die Einlaufklappe
c aufnimmt; diet Klappe c stützt sich dabei "mit dem Arm d auf den Nocken e' des
Stützhebels e auf. Erfindungsgemäß ist nun bei einer derartigen Waage die Stützschneide/
über den Zapfen/' als Drehachse am Wiegegefäß g verstellbar angeordnet. Sie
wird.mittels des unter Federdruck stehenden Bolzens h in ihren verschiedenen Stellungen
festgehalten.
Soll eine Resteverwiegung durchgeführt werden, so wird die Stützschneide/ aus der
in Abb. 1 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage durch entsprechende Bedienung des
Feststellbolzens h in die strichpunktiert, gezeichnete Lage überführt. In dieser Lage befinden
sich die Teile e und / nicht mehr im Eingriff, so daß auch keinerlei Einwirkungen
des Stützhebels e auf die mit dem Wägegefäß g in Verbindung stehende Restewaage
einzutreten vermag.
Abb. 3 zeigt ein etwas abgeändertes Ausführungsbeispiel,
bei welchem die Stützschneide / mit dem Wägegefäß g vollkommen starr verbunden ist, während der untere
Teil e" des Hebels e um den Bolzen/" drehbar ausgebildet ist. Bei Ji' ist ein unter Federdruck
stehender Feststellbolzen vorgesehen.
Zur Aufhebung der Kopplung zwischen den Teilen e und / braucht also lediglich der Bolzen
h' so weit angezogen zu werden, daß der i-m
Teil e" des Hebels e verschwenkbar wird. 'Durch Überführung aus der ausgezogenen
in die strichpunktierte Lage erfolgt die Entkopplung der Teile e und f, so daß die Resteverwägung
ungestört vor sich gehen kann.
Der Erfindungsgedanke kann natürlich in %
mannigfachster Weise abgewandelt werden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Resteverwiegungseinrichtung an no selbsttätigen Waagen mit Vorrichtungen, um den die Einlaufklappe haltenden Stütz-hebel durch Aneinandervorbeigleiten von Stützhebel und Stützschneide außer Eingriff mit der am Wiegegefäß angeordneten Stützschneide zu bringen, dadureh gekennzeichnet, daß einer der beiden zusammenwirkenden Stützteile (/ bzw. e) durch bewegliche Anordnung# gegen den ihn tragenden Teil der selbsttätigen Waage in und außer Wirkstellung verleg-, gegebenenfalls auch feststellbar ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die am Wiegegefäß angebrachte Stützschneide für den die Einlaufklappe tragenden Stützhebel drehbar angeordnet und in zwei Endlagen feststellbar ausgebildet ist, dadureh gekennzeichnet, daß die eine Endlage der Stützschneide so gewählt ist, daß der Stützhebel (c) ungehindert an ihr vorbeigehen kann.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß das mit der Stützschneide (/) am Wiegegefäß (g) zusammenwirkende untere Ende (V") des Stützhebels (e) drehbar und feststellbar eingerichtet ist. .
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadureh gekennzeichnet, daß zum Feststellen des jeweils verleg- oder drehbar ausgebildeten Stützteiles (f bzw. έ") ein unter Federdruck stehender Feststellbolzen (h) an sich bekannter Art dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936H0149523 DE695684C (de) | 1936-11-13 | 1936-11-13 | Resteverwiegungseinrichtung an selbsttaetigen Waagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936H0149523 DE695684C (de) | 1936-11-13 | 1936-11-13 | Resteverwiegungseinrichtung an selbsttaetigen Waagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE695684C true DE695684C (de) | 1940-08-30 |
Family
ID=7180714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936H0149523 Expired DE695684C (de) | 1936-11-13 | 1936-11-13 | Resteverwiegungseinrichtung an selbsttaetigen Waagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE695684C (de) |
-
1936
- 1936-11-13 DE DE1936H0149523 patent/DE695684C/de not_active Expired
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