DE693379C - Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von MaschinenteilenInfo
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- DE693379C DE693379C DE1937A0082122 DEA0082122D DE693379C DE 693379 C DE693379 C DE 693379C DE 1937A0082122 DE1937A0082122 DE 1937A0082122 DE A0082122 D DEA0082122 D DE A0082122D DE 693379 C DE693379 C DE 693379C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M1/00—Testing static or dynamic balance of machines or structures
- G01M1/12—Static balancing; Determining position of centre of gravity
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine zu dessen Ausführung geeignete Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen, insbesondere Propellerflütgeln . o. dgl. Es ist bereits bekannt, Rotationskörper, z B. Geschosse, mit einem bereits ausgewuchteten gleichartigen Geschoß zu vergleichen, indem das bereits ausgewuchtete Geschoß, also der Normteil, mit dem noch zu untersuchenden Geschoß, also dem Prüfteil, in einen Kreisel eingesetzt werden, dessen verschieden starke Ausschläge gegen Ende der Drehbewegung bei verschiedenen Stellungen des zu prüfenden Geschosses ein Maß für die Größe der Unwucht des Prüfteils ergeben sollen. Weiterhin sind bereits sog.
- Schwerpu,nktswaagen bekannt, die die Bestimmung einerseits des Uber- bzw. Untergewichtes und andererseits der Schwerpunktlage des zu prüfenden Teils gestatten. Letzteres geschieht in der Weise, daß der Prüfteil in auf verschiedenen Seiten der Waage befindliche Halter eingelegt und. mit diesen so lange verschoben wird, bis an der Waage Gleichgewicht herrscht. Mit diesen bekannten Vorrichtungen ist es wohl möglich, festzustellen, daß die Schwerpunktlage des Maschineniteils nicht die gewünischte ist, jedoch läßt sich hiermit nicht die Stelle ermitteln, die die nicht gewünschte Schwerpunktslage hervorruft.
- Dieser Mangel ist nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der auszuwuchtende Maschinenteil (Prüfteil) und der bereits ausgewuchtete Maschinenteil (Normteil) auf verschiedenen Seiten einer Waage angeordnet und bei vorhandener Ungleichheit zunichst um gleiche Strecken so lange zueinander bewegt werden, bis der Schwerpunkt des Störgewichtes am Prüfteil über der Drehachse der Waage liegt und somit Gleichgewichlt herrscht, dann an der so ,ermittelten Stelle des Prüfteils das Über- oder Untergewicht beseitigt wird, bis Prüf- und Normteil bei beliebiger, aber gleicher Entfernung vom Drehpunkt der Waage keinen Ausschlag,mehr hervorrufen. Hierdurch wird das Auswuchten wesentlich erleichtert, indem auf einfache Weise und schnell die Stelle des Prüfteils zu ernitteln ist, die durch ihr aber oderUntergewicht das vom Normteil abweichende Moment hervorruft; denn durch ,die stets gleich große, aber entgegengesetzte Verschiebung von Prüf- und Normteil erfahren beide Teile gegensinnige Drehmomentänderungen, wobei an der Waage dann Gleichgewicht eintritt und somit die Zeigernullstellung erreicht wird wenn der Schwerpunkt des Störgewichtes durch die Drehachse der Waage geht. Die zur Ausführung des Verfahrens vorteithaft gemäß der Erfindung zu henutzenide gleich. arinige Hebelwaage hat auf ihren Armen zur Aufnahme der zu vergleichenden beiden Maschinenteile je einen verschiebbaren Halter, die derart zwangsläufig miteinalnder gekuppelt sind, daß bei Bewegen des den Normteil tragenden Halters der den Prüfteil tragende Halter sich um den gleichen Betrag in entgegengesetzter Richtung bewegt.
- Auf der Zeichnung ist in einfachen Linien ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt Abb. I zeigt einen Doppelrahmen I, der in der Mitte mit Schneiden Io, ii in Pfannen 4,5 gelagert ist und in seinen Feldern. zwei Schlitten 2, 3 trägt, von denen der eine zum Einspannen des Normteils A und der andere zur Aufnahme des Prüfteils B dient. Die beiden Schlitten sind zwangsläufig miteinander gekuppelt, derart, daß die Bewegung eines Schlittens eine gleich große Bewegung des anderen Schlittens nach der entgegengesetzten Seite hin hervorruft. Die Kupplung der beiden Schlitten kann durch Schraubenspindeln, Zahnstangen, Ketten 0. dgl. erfolgen,. Die Drehachse des Rahmens 1 ist noch mit einem auf einer Skala 12 spielenden Zeiger 6 ausgerüstet.
- Haben nun die beiden zu vergleichenden Maschinenteile, nämlich der Normteil A und der Prüfteil B, im vorliegenden Falle Propellerflügel, bei gleichem Schwerpunktsabstand von der Drehachse I0, 11 das gleiche Gewicht, so wird der Zeiger stets in seiner Nullstellung verharren, auch wenn die beiden Vergleichsteile um den gleichen Betrag verschoben werden; denn die beiden Abstände der Schwerpunkte der Vergleichsteile von der Drehachse bleiben einander verhältnisgleich.
- Besitzt dagegen der zu prüfende Flügel B an irgendeiner Stelle ein Übergewicht, wie in Abb. 2 bei 9 angedeutet, so ruft dieses Übergewicht ein zusätzliches Moment hervor, was den Zeiger 6 zu einem Ausschlag aus der Nullstellung nach links veranlassen wird. Es wirken dann auf der linken Seite der Waage die Momente mit der Kraft 7 und dem Abstande 7 bis 10 und das Übergewicht 9 mit dem Abstande g und 10. Auf der rechten Seite der Waage dagegen wirkt nur das Moment mit der Kraft 8 und dem Abstande 8 bis 10. Die beiden Momente 7 und 8 sind einander gleich. Das zusäitzliche Moment g dagegen ruft den obenerwähnten Ausschlag an der Zeigevorrichtung hervor, der erkennen läßt, daß der Prüfteil noch schwerer ist als der Normteil. Werden nun die beiden zu vergleichenden Teile A und B im Rahmen 1 gegeneinanderbewegt, so tritt der Augenblick ein, wo die zusätzliche Kraft 9 genau durch die Achse IO, II der Waage geht. In diesem Augenblick ist das vom Übergewicht hervongerufene Moment aufgehoben und der Rahmen aus der durch das Übergewicht hervorgerufenen geneigten Stellung in die Waagerechte zurückgekehrt. Der Zeiger 6 befindet sich dann in der Nullstellung. Auf diese Weise ist dann die Stelle am Prüfteil ermittelt, die das Übergewicht hervorgerufen hat, und zwar liegt diese Stelle dann gerade oberhalb der Drehachse 10, 1 1.
- Die Vorrichtung skann zweckmäßig noch derart durchgebildet werden, daß gleich im eingespannten Zustande der Prüfteil, im vorliegenden Falle ein Propellerflägel,, nachgearbeitet werden kann, um anschlicßeiid sofort wieder eine Vergleichsmessung vornehmen zu können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen durch Vergleich des auszuwuchtenden Maschinenteils mit einem gleichartigen, aber bereits ausgewuchteten Maschinenteil, dadurch gekennzeichtet, daß die auf verschiedenen Seiten einer Waage angeordneten beiden Maschinenteile (Prüfteil B und NormteilA) bei vorhandener Ungleichheit zunächst um gleiche Strecken so lange zueinander bewegt werden, bis der Schwerpunkt des Störgewichtes am Prüfteil (B) über der Drehachse der Waage liegt und somit Gleichgewicht herrscht, dann an der so ermittelten Stelle des Prüfteils das Über- older Untergewicht beseitigt wird, bis der Prüf- und Normteil bei beliebiger, aber gleicher Entfernung vom Drehpunkt der Waage ständig in Gleichgewicht Gleichgewicht bleiben.
- 2. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch I, bestehend aus einer gleicharmigen Hebelwaage, dadurch gekennzeichnet, daß auf deren Armen je ein verschiebbarer Halter (2,3) zur Aufnabme des Prüfteils (B) und des Normteils (A) angeordnet ist, die derart zwangsläufig miteinander gekuppelt sind, daß bei Bewegen des den Normteil (A) tragenden Halters (2) der den Prüfteil (B) tragende Halter (3) sich um den gleichen Betrag in entgegengesetzter Richtung bewegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937A0082122 DE693379C (de) | 1937-02-25 | 1937-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1937A0082122 DE693379C (de) | 1937-02-25 | 1937-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693379C true DE693379C (de) | 1940-07-06 |
Family
ID=6948517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937A0082122 Expired DE693379C (de) | 1937-02-25 | 1937-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zum statischen Auswuchten von Maschinenteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693379C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2528007A1 (de) * | 1975-06-24 | 1977-01-13 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Verfahren zur korrektur des statischen moments von drehfluegelblaettern |
-
1937
- 1937-02-25 DE DE1937A0082122 patent/DE693379C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2528007A1 (de) * | 1975-06-24 | 1977-01-13 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Verfahren zur korrektur des statischen moments von drehfluegelblaettern |
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