DE600259C - Verfahren und Einrichtung zur Anzeige von Wechseldruecken bei Materialpruefmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Anzeige von Wechseldruecken bei Materialpruefmaschinen

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DE600259C
DE600259C DEL78385D DEL0078385D DE600259C DE 600259 C DE600259 C DE 600259C DE L78385 D DEL78385 D DE L78385D DE L0078385 D DEL0078385 D DE L0078385D DE 600259 C DE600259 C DE 600259C
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DE
Germany
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cylinder
pressure
display
control device
cylinders
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Expired
Application number
DEL78385D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Oskar V Bohuszewicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
    • G01N3/06Special adaptations of indicating or recording means
    • G01N3/064Special adaptations of indicating or recording means with hydraulic indicating or recording means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Anzeige von Wechseldrücken bei Materialprüfmaschinen Bei der Prüfung von Werkstoffen auf Dauerwechselfestigkeit werden diese nicht nur entweder wechselnden Druckbeanspruchungen oder wechselndenZugbeanspruchungen, sondern auch Zug- und Druckbeanspruchungen gleichzeitig wechselnd zwischen einer maximalen -Druckbelastung und einer maximalen Zugbelastung unterworfen. Die Druckanzeige bei derartigen Wechselbelastungen bereitet vielfach, Schwierigkeiten. Besondere Schwierigkeiten entstehen jedoch bei den Wechselbelastungen der letztgenannten Art, namentlich an hydraulich angetriebenen Maschinen. Um abwechselnd Zug-und Druckbfelastungen auf den Probekörper zur Auswirkung zu bringen, läßt es sich an solchen Maschinen nicht umgehen, für jede Beanspruchungsart, also für Zug und Druck je einen Arbeitszylinder vorzusehen. Auf das Probestück wirkt also jederzeit eine Beanspruchung, die sich aus der Kolbenkraft des einen Zylinders und der Kolbenkraft des zweiten Zylinders zusammensetzt. Übt nun der eine Zylinder die ihm zukommende Beanspruchungsart auf den Probekörper aus, so läßt es sich namentlich bei schnellem Wechseln nicht ganz vermeiden, daß gleichzeitig im zweiten Zylinder infolge verschiedener Unregelmäßigkeiten (z. B. Rohrreibung bei Rückfließen der Flüssigkeit aus diesem zweiten Zylinder usw:) ein gewisser Restdruck entsteht, der dem Druck des ersten Zylinders entgegenarbeitet, so daß auf das Probestück der Druck des ersten Zylinders abzüglich dem Druck des zweiten Zylinders zur Auswirkung kommt. Umgekehrt wird es bei dem Arbeiten des zweiten Zylinders sein. Im ersten Zylinder verbleibt ein Restdruck, der nun dem Druck des zweiten Zylinders entgegenarbeitet. Würde mit den beiden Zylindern je ein Anzeigegerät verbunden, das beispielsweise den Druck im Augenblick der Höchstbelastung eines jeden Zylinders anzeigt, so würde die Anzeige dieser beiden Anzeigeinstrumente falsch sein. Die Anzeigegeräte würden sowohl einen zu hohen Wert der Zugbelastung als auch einen zu hohen Wert der Druckbelastung angeben.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, beide Zylinder mit--je 2 Anzeigegeräten zu verbinden, von denen jeweils das eine die Maximalbelastung in dem betreffenden Zylinder und das andere die gleichzeitige Belastung im anderen Zylinder angibt. Sind also 2 Zylinder r und 2 vorhanden, so zeigt im Augenblick der Maximalbelastung im Zylinder x ein Anzeigeinstrument die Maximalbelastung in diesem an, während gleichzeitig ein zweites Instrument die augenblickliche Belastung im Zylinder?, angibt. Der tatsächliche auf den Prüfkörper ausgeübte Druck bzw. Zug ergibt sich aus der Differenz dieser beiden Ablesungen. Nunmehr sinkt der Druck im Zylinder i ab und nähert sich im Zylinder 2 einem Maximum. Im Augenblick des Maximums gibt ein drittes Instrument die Höchstlast des Zylinders 2 an, während gleichzeitig ein viertes Instrument den in demselben Zeitpunkt im Zylinder i befindlichen Druck anzeigt. Auch in diesem Falle beträgt die auf den Prüfkörper wirkende Belastung die Differenz der beiden letzteren Ablesungen an den Instrumenten 3 und 4. An Stelle von getrennten Anzeigevorrichtungen i und 2 bzw. 3 und 4 kann auch die Messung des Differenzbetrages beider Anzeigegeräte mit Hilfe von an sich bekannten Differentialanzeigeinstrumenten erfolgen, so daß an Stelle der 4 Anzeigeinstrumente an nur zwei Differentialanzeigeinstrumenten die auf den Prüfkörper aufgebrachte tatsächliche Belastung abgelesen werden kann. Um die Druckanzeige auch bei rasch wechselnden Drücken in einwandfreier Weise zu ermöglichen, kann bei dieser Erfindung von an sich bekannten Einrichtungen Gebrauch gemacht werden, welche die Anzeige von wechselnden Druckzuständen in einer beliebig wählbaren Phase, beispielsweise im Maximum oder Minimum des Druckzustandes, ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke beispielsweise und schematisch dargestellt, und zwar stellt i einen an geeigneter Stelle an der Materialprüfmaschine angeordxieten Doppelzylinder -dar, in dessen oberem und unterem Zylinderteil sich je ein Kolben 2 bzw. 3 bewegen kann. Beide Kolben sind unter Zwischenschaltung von Kolbenstange 4 bzw. 5 durch ein Gestänge 6 miteinander verbunden und wirken auf diese Weise gemeinsam auf das Probestück, beispielsweise dadurch, daß am unteren Teil des Gestänges 6 ein Spannkopf 7 befestigt ist, in den der Probekörper eingespannt werden kann. An dem oberen Zylinder ist zunächst eine Rohrleitung 8 angeschlossen, die zu einer Steuervorrichtung 9 hinführt. Diese Steuervorrichtung 9 ist an sich an Materialprüfmaschinen für wechselnde Belastungen bekannt. Sie wird in Abhängigkeit von den Flüssigkeitspulsationen, durch welche die Arbeitskolben bewegt werden, in der Weise gesteuert, daß sie einen Flüssigkeitsdurchgang zu einzelnen an sie angeschlossenen Rohren nur in ganz bestimmten Zeitpunkten zuläßt. Dieser Zeitpunkt kann so eingestellt werden, daß beispielsweise jeweils bei Maximaldruck im Flüssigkeitszylinder eine Durchflußmöglichkeit für die Druckflüssigkeit besteht, so daß dieser Druck sich auf ein Anzeigegerät auswirken kann, während die Verbindung sofort nach Überschreiten dieses Höchstdruckes wieder geschlossen wird. Entsprechend kann auch bei Erreichen des Minimaldruckes im Arbeitszylinder eine Durchflußmöglichkeit und zweckmäßig zu einem anderen Anzeigeinstrument gewährt werden, so daß das angeschlossene Instrument nur die jeweilige Maximalbelastung oder jede in einer bestimmten Phase erreichte Belastung dauernd anzeigt.
  • An den oberen Zylinder ist weiter eine Rohrleitung io angeschlossen, die zu einem zweiten Steuerorgan, ii führt. Auch der untere Zylinder besitzt je eine Rohrleitung 12 bzw. 13, von denen die eine. ebenfalls zum Steuerorgan 9, die andere zum Steuerorgan ii führt. Durch den Offnungs- bzw. Schließvorgang des Steuerorgans 9 wird eine Durchflußmöglichkeit zwischen der Rohrleitung 8 und einer Rohrleitung 14 zeitweise hergestellt, wobei letztere zum Anzeigeinstrument 15 führt. In derselben Weise kann -die Rohrleitung 12 mit der Rohrleitung 16 verbunden werden, die zu einem Anzeigeinstrument 17 führt. Weiterhin findet eine zeitweise Verbindung der Rohrleitung io mit der Rohrleitung 18 statt, an die das Anzeigeinstrument i9 - angeschlossen ist, wogegen die Rohrleitung 13 ebenfalls zum bestimmten Zeitpunkt mit der Rohrleitung 2o verbunden wird, die zu dem Anzeigeinstrument 21 führt.
  • Die Steuerung der gesamten Anlage und damit die Anzeige geht dann in folgender Weise vor sich Es sei angenommen, daß im oberen Zylinder augenblicklich der Höchstdruck eingetreten ist. Infolgedessen öffnet die Steuervorrichtung 9 die beiden Durchflüsse zwischen der Rohrleitung 8 und 14 bzw, i2 und 16. Das Anzeigeinstrument 15 zeigt also . den augenblicklichen Druck im oberen Zylinder, das Anzeigeinstrument 17 dagegen den augenblicklichen Druck im unteren Zylinder an. Der Gesamtdruck, der in diesem Zeitpunkt auf den Prüfkörper aufgebracht wird, stellt dessen maximale Zugbelastung dar, welche der Differenz der beiden Ablesungen an den Instrumenten 15 und 17 entspricht. Bei Weiterlaufen der Kolben :z bzw. 3 nach unten und Abnahme der Höchstbelastung ist der Durchflüß in die Steuervorrichtung 9 geschlossen, so daß die Anzeigeinstrumente 15 und 17 auf der im Zeitpunkt der Höchstbelastung erreichten Anzeige stehenbleiben. Nunmehr nähern sich die beiden Kolben ihrer unteren Totlage. Der Druck im oberen Zylinder sinkt ab, während der Druck im unteren Zylinder zunimmt, bis er seine Höchstbelastung erreicht. Im gleichen Augenblick öffnet die Steuervorrichtung ii den Durchfluß zwischen den Rohrleitungen io und 18 bzw. 13 und 2o. Das Instrument 21 zeigt nun den Höchstdruck im unteren Zylinder, das Instrument i9 den Restdruck im oberen Zylinder an, so daß auch hier die Differenz dieser beiden Ablesungen die höchste Druckbeanspruchung'- auf den- Prüfkörper angibt. Die beiden Instrumente bleiben infolge Schließens der Steuervorrichtung ii auf dieser Druckanzeige stehen, so daß diese auch dauernd abgelesen werden kann. Das Spiel wiederholt sich bei Erreichen jeder Belastungsspitze von neuem, wobei ein etwaiges Abfallen oder Steigen der beiden Maximalbelastungen jederzeit von den Anzeigeinstrumenten während der Verbindung für den Arbeitszylinder angezeigt wird. Da es in erster- Linie darauf ankommt, die Differenz des Anzeigewertes der Instrumente 15 und 17 bzw. ig und 2,1 zu erkennen, wird es, wie schon erwähnt wurde, zweckmäßig sein, an Stelle der beiden Anzeigeinstrumente 15 und 17 ein Differentialanzeigeinstrument vorzusehen, ebenso kann dies bei den Anzeigeinstrumenten ig und 21 der Fall sein. An Stelle der beiden Steuervorrichtungen g und ii kann auch eine kombinierte Steuervorrichtung vorgesehen werden, welche die Flüssigkeitsschaltung zu den vier Rohrleitungen vom Arbeitszylinder her zu den Anzeigeinstrumenten gemeinsam übernimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Anzeige von Wechseldrücken bei Materialprüfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von Zylindern für verschiedene Beanspruchungsarten des Prüfkörpers (z. B. Zug-und Druck-) die auf den Prüfkörper ausgeübten Maximalbeanspruchungen dadurch festgestellt werden, daß während der Messung des Maximaldruckes im einen Zylinder gleichzeitig der augenblickliche Druck im anderen Zylinder gemessen wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Rohrleitung der beiden Zylinder zu einer gemeinsamen Steuervorrichtung geführt ist, welche die Verbindung zwischen je einer Rohrleitung und einem Anzeigeinstrument in an sich bekannter Weise in bestimmten Zeitpunkten herstellt, während je eine weitere Rohrleitung der beiden Zylinder über eine zweite Steuervorrichtung zu zwei weiteren Anzeigeinstrumenten geführt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei durch eine gemeinsame Steuervorrichtung betätigte Rohre an ein gemeinsames an sich bekanntes Differentialanzeigeinstrument angeschlossen sind, welches eine Druckdifferenz zwischen diesen beiden Rohrleitungen in an sich bekannter Weise in bestimmten Zeitpunkten anzeigt. q.. Einrichtung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Rohrleitungen der beiden Zylinder zu einer gemeinsamen Steuervorrichtung geführt sind, die je ein Rohr des einen und des anderen je auf ein Anzeigeinstrument wirkenden Zylinders gleichzeitig steuert und daß dabei die Anzeigedifferenz je zweier nicht an den gleichen Zylinder angeschlossener Instrumente der Prüfkörperbelastung, wie an sich bekannt, in bestimmten Zeitpunkten entspricht.
DEL78385D 1931-05-10 1931-05-10 Verfahren und Einrichtung zur Anzeige von Wechseldruecken bei Materialpruefmaschinen Expired DE600259C (de)

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ID=7284401

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DE (1) DE600259C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2640351A (en) * 1949-06-16 1953-06-02 Frankignoul Pieux Armes Device for measuring soil resistance

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2640351A (en) * 1949-06-16 1953-06-02 Frankignoul Pieux Armes Device for measuring soil resistance

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