DE96192C - - Google Patents

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DE96192C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/02One-way valves
    • B65D49/04Weighted valves
    • B65D49/06Weighted valves with additional loading weights

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1896 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen die Wiederfüllung von Flaschen ausschliefsenden zweitheiligen Sicherungskörper, welcher durch Einlegung eines elastischen Keiles in den Flaschenhals eingeführt werden kann und in dieser Lage mittelst vorspringenden, in eine Ringnuth des Flaschenhalses eingreifenden Randes beider einzeln nicht bewegbarer Körperhälften gesichert wird, um die Einführung eines Werkzeuges zum Oeffnen des bei derartigen Flaschen üblichen Ventiles zu verhüten.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt durch eine mit dem Sicherungskörper versehene Flasche,
Fig. 2 eine Ansicht des Sicherungskörpers.
Nach dem Ausfuhrungsbeispiel der Fig. 1 ist A der Flaschenhals, der durch einen Stopfen M verschlossen ist und bei B einen als Sitz für das Ventil c dienenden offenen Boden erhält. . Das Ventil c kann irgend eine gegen die Wiederfüllung übliche Bauart erhalten und besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem nach oben geschlossenen Gehäuse, in dem eine durch ein Gewicht E bei aufrechter Lage der Flasche auf seinem Sitz gehaltene Ventilscheibe D spielt. Diese Ausbildung ist bekannt und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. . Gemäfs der letzteren erhält der Flaschenhals über dem Ventilgehäuse eine ringförmige Nuth /, in welche ein vorspringender Rand J der .beiden Hälften H des Sicherungskörpers einzugreifen bestimmt ist, der dadurch das Ventilgehäuse in Stellung hält und hauptsächlich das Ventil gegen die Einführung eines Werkzeuges sichert.
Der Sicherungskörper besteht aus zwei halb cylindrischen Blöcken H, die um einen mittleren Zapfen gelenkig mit einander verbunden sind und durch eine Rippe h und entsprechende Aussparung verhindert werden, sich einzeln zu bewegen. Am unteren Ende sind diese Blöcke H mit Flantschen / versehen, welche in eine ringförmige Nuth i des Flaschenhalses unmittelbar über dem Ventilgehäuse greifen. Nach dem Einsetzen des Ventilblockes verhindert die cylindrische Form desselben gemeinsam mit dem federnden bezw. elastischen Zapfen K aus Asbest oder anderem elastischen Material, das zweckmäfsig durch Säuren nicht angegriffen wird, das Herausziehen des Blockes.
Der elastische und deshalb auseinandertreibende Zapfen K kann zwischen die unteren Enden, der Blocktheile eingelegt (Fig. 1) oder in anderer geeigneter oder zweckmäfsiger Weise in Stellung gehalten werden. Kanäle L, gewöhnlich an der Umfläche der Blocktheile H, vermitteln den Auslafs der Flüssigkeit; diese Kanäle erhalten, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine schraubenförmige Gestalt.
Der obere Theil des Sicherungskörpers wird zweckmäfsig konisch ausgebildet und liegt aus-
reichend tief unter der Mündung des Flaschenhalses, so dafs der übliche Korkstopfen M eingeführt werden kann.
Um das Einsetzen des Sicherungskörpers zu erleichtern, wird der Flaschenhalstheil über diesem Block zweckmäfsig nach aufsen ein wenig konisch erweitert (Fig. i).
Bei N ist eine durch Kappe O verschliefsbare Füllöffnung, falls die Füllung nach Einführung des Ventiles und des Sicherheitskörpers erfolgen soll. Die ' Anbringung der Füllöffnung ist jedoch nicht unbedingt nothwendig, da die Füllung der Flasche vor der Einbringung des Ventiles erfolgen kann.
Die vorbeschriebene Vorrichtung bildet eine sehr wirksame Sicherung gegen die Einführung von Flüssigkeit in die Flasche, ohne
freien Flüssigkeitsaustritt zu stören.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zweitheiliger Sicherungskörper für die Verschlufsvorrichtung bei Flaschen gegen "Wiederfüllen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen beiden durch eine Nuthenwulst (h) an der Einzelbewegung verhinderten Verschlufshälften (H) ein elastischer Keil (K) eingelegt ist, welcher eine Einführung des Sicherungskörpers in den Flaschenhals gestattet, nach der Einführung die beiden Hälften mit ihrem äufseren vorspringenden Rand indessen in einen entsprechenden Nuthenring (I) des Flaschenhalses preist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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