DE265014C - - Google Patents
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- DE265014C DE265014C DENDAT265014D DE265014DA DE265014C DE 265014 C DE265014 C DE 265014C DE NDAT265014 D DENDAT265014 D DE NDAT265014D DE 265014D A DE265014D A DE 265014DA DE 265014 C DE265014 C DE 265014C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D47/00—Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
- B65D47/04—Closures with discharging devices other than pumps
- B65D47/20—Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
- B65D47/24—Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat
- B65D47/241—Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat the valve being opened or closed by actuating a cap-like element
- B65D47/242—Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat the valve being opened or closed by actuating a cap-like element moving helically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265014— KLASSE 64 a. GRUPPE
POURING-CORK COMP, in NEWYORK.
Flaschenverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verschluß für Flaschen und andere Gefäße, der aus einem
an der Flasche befestigten Unterteil und einem durch eine Schraube an diesem verstellbaren
5 Oberteil besteht. Die Vorrichtung dient in zusammengeschraubtem Zustande zum Verschließen
der Flasche und ermöglicht durch Verstellen des Oberteiles beim Ausgießen eine Regelung des Strahles.
ίο Es sind bereits ähnlich wirkende Flaschenverschlüsse
bekannt, von denen sich die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch unterscheidet,
daß Ober- und Unterteil einen nach der Mitte zu abfallenden Raum zwischen sich einschließen, in den nach dem Ausgießen beim
Wiederaufrichten der Flasche die am Rande hängenden Tropfen durch Kapillaritätswirkung
hineingezogen werden, so daß das Herunterlaufen von Tropfen verhütet wird. Weiterhin
unterscheidet sich die Vorrichtung von dem Bekannten durch die Art der Befestigung im
Flaschenhals.
In der Zeichnung stellt Fig. ι einen Schnitt durch die Vorrichtung dar. Fig. 2
ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung vor
dem Anbringen an der Flasche. In Fig. 4 ist der untere Teil des Verschlusses besonders
gezeichnet. Fig. 5 ist eine Ansicht von unten auf den oberen Verschlußteil, Fig. 6 eine Ansicht
des unteren Teiles ohne die Verschlußschraube. Fig. 7 zeigt den Unterlegring.
Fig. 8 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform, Fig. 9 eine Ansicht von unten
auf den Unterteil der Fig. 8. Fig. 10 und 11
sind abgeänderte Ausführungsformen der Vorrichtung nach Fig. 8.
Die in Fig. ι gezeichnete Ausführungsform des Flaschenverschlusses besitzt einen gewöhnlich
aus Holz bestehenden Oberteil 3, dessen untere Fläche 4 meist nach außen gewölbt
und mit einer Dichtungsplatte 5 aus Kork oder einem andern wasserdichten Stoff versehen
ist. Der Unterteil 6 ist in dem Fla-" schenhals 2 in besonderer, später beschriebener
Weise befestigt und mit dem Oberteil 3 durch eine Schraube 7 verbunden, mittels deren letzterer
gegen den Unterteil enger oder weiter eingestellt werden kann. Die Schraube 7 ist
in der Mitte des Unterteiles in einem Loch 27' befestigt und mit ihren Schraubengängen
in den hölzernen Oberteil 3 eingeschraubt.
Der Unterteil 6 besteht aus Blech und ist mit öffnungen 10, 11, 12 und 13 versehen,
durch welche die Flüssigkeit ausfließen kann. Sie sind durch Ausstanzen gebildet, jedoch ist
das Metall nicht vollständig weggestanzt, sondern hängt noch am äußeren Rande mit den
öffnungen zusammen, von wo es nach unten zu vier Krallen 16, 17, 18 und 19 umgebogen
ist. Im Innern des Flaschenhalses ist eine Rinne 20 angebracht, in die die vier Krallen
eingreifen, so daß sie den Unterteil 6 auf dem Flaschenhalse festhalten. Zwischen dem
Rande des Flaschenhalses und dem Unterteil 6 ist durch eine Unterlegscheibe 8 ein dichter
Abschluß gebildet.
Die obere Fläche des Unterteiles 6 ist in der Mitte konkav nach unten gebogen. Die
untere Fläche des Oberteiles 3 liegt mit ihrem
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Rande 22 sehr nahe an dem Unterteil und schneidet am Umfange gleichmäßig mit diesem
ab. Ist der Verschlußteil heruntergeschraubt, so bedeckt die Verschluß platte 5 die öffnungen
des Unterteiles und verschließt die Flasche. In Fig. 2 ist die untere Fläche 25 des Verschlußteiles flach gezeichnet; bei dieser
Anordnung wird der Rand der Verschlußplatte 5, wenn sich diese fest gegen den Unterteil
6 anlegt, etwas zusammengedrückt.
Bei der in Fig. 3 gezeichneten Ausführungsform ist die untere Fläche 4' des Oberteils 3
gewölbt, und die Verschluß platte 5 hat die gleiche Form. Die einander zugekehrten Flächen
des Unterteiles 6 und der Verschlußplatte treten nach dem Rande zu etwas auseinander.
In den in den Fig. 8 bis 11 gezeichneten Ausführungsformen ist die Anordnung der
Berührungsfläche die gleiche. Hier ist jedoch der untere Teil des Verschlusses 30 durch
einen in den Hals der Flasche eingetriebenen und fest in demselben sitzenden Pfropfen gebildet,
der mit entsprechenden Durchlässen 31 für die Flüssigkeit und einer mittleren Bohrung
für die Schraube 33 versehen ist. Letztere kann auch hier wieder in dem Verschlußteil
34 ebenso befestigt sein, wie es Fig. 6 zeigt, oder sie kann in denselben nach Art
der Fig. 11 eingeschraubt werden. Auch hier ist die obere Fläche des Unterteiles 30 konkav
und die gegenüberliegende Fläche 36 des Oberteiles 34 konvex, der Krümmungsradius
der letzteren Fläche ist aber kleiner als der Krümmungsradius der konkaven Fläche 35.
Zur vollkommenen Abdichtung bei verschlossener Flasche dient eine an der unteren Fläche
des Oberteiles angebrachte Dichtungsplatte 37. In Fig. 10 ist die obere Fläche 38 des
Unterteiles 30 nicht konkav, sondern trichterförmig, im übrigen ist die Anordnung die
gleiche.
Alle diese Ausführungsformen haben das miteinander gemeinsam, daß, wenn man die
Flasche nach dem Ausgießen des Inhalts wieder aufrichtet, die zwischen den Flächen
der Verschlußteile befindliche Flüssigkeit durch Kapillarität festgehalten wird und in die
Flasche zurückfließt und dabei am Rande hängende Tropfen nachzieht.
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird nach dem Füllen der Flasche der Oberteil 3 heruntergeschraubt,
so daß er die Öffnungen in dem Unterteil fest verschließt. Soll die Flüssigkeit aus der Flasche in dünnem Strahl ausgegössen
werden, so wird vor dem Neigen der Flasche die Kappe nur wenig losgeschraubt. Hierdurch entsteht ein ringförmiger Durchlaß
zwischen den einander zugekehrten Flächen der beiden Verschlußteile. Wird später die
Flasche wieder aufrecht gestellt, so reißt der Strahl zwischen den einander gegenüberstehenden
Rändern 22 und 23 ab und die in dem. Verschluß zurückbleibende Flüssigkeit fließt
an der geneigten Fläche des Unterteiles 6 und durch die Öffnungen wieder vollständig
in die Flasche zurück, wobei sie am Rande hängende Tropfen durch Kapillaritätswirkung
nachsaugt und so deren Herunterlaufen an der Flasche verhindert.
Claims (2)
1. Flaschenverschluß mit einem in der Flaschenmündung befestigten festen Unterteil
und einem auf diesem einstellbaren Verschlußteil, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewendeten Flächen beider
Teile einen nach dem Rande zu ansteigenden Raum zwischen sich einschließen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil
(6) aus Metallblech besteht, in dessen mittlerem Teil mehrere Lappen ausgestanzt
und nach unten gebogen sind, wo sie mit umgebogenen Rändern in eine Rinne im Flaschenhals eingreifen und so
den Unterteil im letzteren festhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265014C true DE265014C (de) |
Family
ID=522279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265014D Active DE265014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265014C (de) |
-
0
- DE DENDAT265014D patent/DE265014C/de active Active
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