DE89535C - - Google Patents

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DE89535C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/02Closures with filling and discharging, or with discharging, devices for initially filling and for preventing subsequent refilling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat die Herstellung einer Flasche zum Gegenstande, welche, mit Ventil und Stöpsel versehen, nach einmaliger Füllung nicht wieder gefüllt werden kann.
Fig. ι stellt den mit der neuen Vorrichtung versehenen Hals einer Flasche im Verticalschnitt dar,
Fig. 2 ist eine Ansicht des Flaschenhalses, in der Pfeilrichtung der Fig. 3 gesehen,
Fig. 3 ein gleicher Schnitt wie Fig. 1 mit ausgezogenem Stöpsel,
Fig. 4 ein gleicher Schnitt wie Fig. 1 unter Fortlassung einiger Theile,
Fig. 5 ein Schnitt in Richtung x-x durch
Fig. 6, 7 und 8 sind einzelne Constructionstheile.
Der Flaschenhals 2 enthält eine ringförmige, im Querschnitt am besten konische Kammer oder Erweiterung 3, in welcher ein im Querschnitt wesentlich elliptisch geformtes Ventil 4 angeordnet ist. Dasselbe trägt auf seiner Unterflä'che eine kreisförmige Erhöhung 6 und ist auf seiner Oberseite mit einer Anzahl nach oben und aufsen gerichteter Ansätze oder Stege 7 versehen (Fig. 5).
Der Flaschenhals hat eine Dreiwegmündung, welche aus einem rechtwinklig zum Flaschenhalse stehenden Rohre 8 gebildet wird. Das Rohr und somit auch die Flaschenmündung wird durch den Pflock 9 aus Gummi etc. verschlossen, durch den ein Stab 10 gesteckt ist. Dieser Stab trägt in seiner Mitte einen Ring 11. Seitlich von diesem Ring oder der Schulter wird der Stab, nachdem der Ring aufgesetzt ist, flach gehämmert, wodurch das Herausgleiten des Stabes aus dem Pflock oder Stöpsel verhindert wird. Der Pflock erhält in der Mitte seiner Länge eine ringförmige Verstärkung, die in eine entsprechende Vertiefung 13 des Rohres 8 pafst. Das eine Ende des Stabes 10 ist mit einer Schleife oder einem Ringe 14 versehen, während das andere, vorzugsweise geriefte Ende desselben (Fig. 8) eine Verstärkung oder einen Kopf 1 5 hat, der in einen am Ende des Armes 17 der Platte 18 angeordneten Schlitz 16 pafst (Fig. 2 und 7 in Vorder-, Fig. ι und 3 in Seitenansicht). Diesem Körper giebt man durch Stanzen aus Stahl am besten die in Fig. 7 gezeigte Form, biegt den Arm 17 rechtwinklig zum Kopf 18 und" steckt das äufsere Ende des Stabes 10 mit seinem Kopf 15 durch den Schlitz 16, so dafs der Arm 17 mit seinem Kopf 18 an dem Stabe 10, wie in Fig. 1 dargestellt, nach unten herabhängt.
Sind die Theile in dieser Weise vereinigt und wird der Pflock oder Stöpsel 9 durch das Rohr hindurchgezogen, so wird der Kopf 18 am Arm 17 sich vor das Rohrende 8, wie in Fig. 3 dargestellt, legen, von wo er durch ferneres Ziehen am Pflock in der Pfeilrichtung nicht mehr zu entfernen ist; jetzt kann der
Inhalt der Flasche durch die unter dem Ausschnitte 19 der Platte 18 entstandene Oeffnung ausfliefsen.
Nachdem das Ende 1 5 des Stabes 10 mit dem Arme 17 der Platte 18 verbunden ist, kann dieses zum Gelenk aufgebogen werden, damit Arm 17 sicher daran festhängt.
Man thut gut, diese letzteren aus getempertem Stahl oder gleichartigem Material anzufertigen , das trotz des leichten und dünnen Metalls doch die erforderliche Festigkeit besitzt.
Das Ventil 4 kann aus jedem beliebigen, aber elastischen oder zusammendrückbaren Material, beispielsweise aus Gummi, hergestellt werden.
Die Art der Verbindung der verschiedenen Theile unter einander und deren Verwendung ist folgende:
Nachdem die Flasche gefüllt worden, wird das Ventil 4 mittelst eines für diesen Zweck vorbereiteten Werkzeuges mit den Stegen 7 nach oben durch den Hals in die ringförmige Kammer .3 (Fig. 1) eingeführt und darauf der Pflock 9 mit dem darin befindlichen Stab 10 durch das Rohr 8 in die Stellung der Fig. 1 und 4 gezogen, worauf der Arm 17 des Kopfes 18 an dem Ende 15 des Stabes 10, wie oben beschrieben, befestigt wird. Soll die Flasche entleert werden, so zieht man den Pflock 9 aus dem Rohr 8 in die Stellung der Fig. 3. Eine gänzliche Entfernung wird hierbei durch den Kopf 18 verhindert. Jetzt hat man die Flasche nur umzukehren oder in die übliche Schä'nklage zu bringen. Fliefst der Inhalt in der durch die Pfeile im Flaschenhalse (Fig. 3) angedeuteten Weise aus, so verläfst das Ventil 4 dabei seinen Sitz und legt sich mit seinen Stegen 7 gegen die Wände der Kammer 3, so dafs der Inhalt um das Ventil herum austreten kann, was so oft zu wiederholen und fortzusetzen ist, bis die Flasche ganz entleert ist. Wollte man nun den Versuch machen, die Flasche von neuem zu füllen und dabei diese in der Lage halten, in welcher Flüssigkeit nur einzufüllen ist, so legt sich das Ventil sofort auf seinen Sitz in die in Fig. 1 gezeigte Lage und schneidet der Flüssigkeit den Weg in die Flasche ab. Es ist einleuchtend, dafs diese Wirkung des Ventils in jeder denkbaren Füllungslage der Flasche nothwendigerweise eintreten mufs.
Bei solcher Construction des Pflockes 9 und der Platte 18 soll jeder Versuch, zwecks nochmaliger Füllung der Flasche das Ventil 4 zu heben oder der Wirkung desselben dadurch entgegen zu arbeiten, dafs man einen Draht oder dergleichen durch die Oeffnung 19 steckte, um das Ventil damit zu erreichen, vereitelt werden. ■;;.·.,..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine nur einmal füllbare Flasche, deren zu einem Ventilsitz erweiterter Hals durch einen in der Querrichtung des Flaschenhalses verschiebbaren elastischen Stöpsel verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dafs bei der seitlichen Verschiebung des Stöpsels (9)'. vermöge einer Sperrvorrichtung (10, 17, 18) nur ein Freigeben der Ausflufsöffnung der Flasche, aber kein vollständiges Herausziehen des Stöpsels möglich ist, um das Ventil 4 nicht zugänglich zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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