DE61870C - Sicherung an Flaschenverschlüssen - Google Patents

Sicherung an Flaschenverschlüssen

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DE61870C
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DE
Germany
Prior art keywords
slot
securing
bracket
bottle caps
plug
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61870D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. SlEMANG, K. u. K. Artillerie-Oberlieutenant, in Wien IV., Weyringer Gasse 7 a
Publication of DE61870C publication Critical patent/DE61870C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
STEFAN SIEMANG in WIEN.
Sicherung an Flaschenverschlüssen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1891 ab.
Der vorliegende Verschlufs für Flaschen' öder andere Gefäfse zeichnet sich durch seine aufserordentliche Einfachheit bei leichter Handhabung und durch die Möglichkeit aus, denselben mit einer Plombe versehen zu können.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen Seiten- und Vorderansicht eines derart eingerichteten Flaschenverschlusses; Fig. 3 zeigt eine andere Bügelform, Fig. 4 die dazu gehörige Pfropfenform und Fig. 5 die Anordnung der Plombe.
Der bügelartige Verschlufstheil ν greift mit seinen hakenförmig gekrümmten Enden cc in entsprechende Ausnehmungen des Gefäfshalses F. Fehlen solche Versenkungen, so, werden solche am besten mittelst übergelegter Ringe geschaffen. Um diese Punkte c c ist der Bügel ν umlegbar. Der zum Verschlufs der Flasche F bestimmte Pfropfen ρ besitzt einen Kopf, welcher einen eigenthümlich geformten, offenen oder.geschlossenen Schlitz s aufweist, in welchem der Bügel ν sich bewegt. Er liegt in geschlossener Stellung des Pfropfens in einer Einkerbung oder Nuth η des Schlitzes, und von dieser Nuth η verläuft der Schlitz nach einer oder nach beiden Seiten etwas nach abwärts gerichtet, so dafs zwischen Schlitz und Nuth kleine Buckel e vorgesehen werden, über welche der Bügel nicht selbsttätig gleiten kann. Dieser Schlitz s bildet eine Art entsprechend jenem Radius verlaufenden Keiles, welchen der Bügel ν beim Oeffnen beschreibt. Wird dieser über die Keilflächen des Pfropfens oder über die Ausbuckelung e geschoben, so fällt er in die Nuth n, und .-das Gefäfs ist geschlossen. Zum Oeffnen wird der umgekehrte Vorgang beobachtet; dabei bleibt der Pfropfen mittelst seines Schlitzes s am Bügel ν hängen und wird dadurch gegen Verlust gesichert. ■
Die Verwendung eines nach Fig. 3 gestalteten Bügels, welcher durch Abbiegen einen Grifftheil g bildet, gewährt den Vortheil, dafs man den Verschlufs central von oben bethätigen kann. Dieser Grifftheil g wird vortheilhaft mit verschiedenen Figuren versehen, welche neben dem Zweck, als Griff des Bügels zu dienen, die Flasche zieren. Die zugehörigen Pfropfen (Fig. 4) sind dann so gestaltet, dafs dieselben entsprechende Ausnehmungen α für diese Grifftheile g besitzen.
Durch Anordnung einer von oben herabreichenden Bohrung und durch Einführen einer Plombennadel oder eines Plombenplättchens oder Vorsteckers m (am besten mit versenkbarem Kopfe, Fig. 5) derart, dafs dieser Vorstecker vor den im Lager η liegenden Bügel ν zu liegen kommt, schafft man in einfachster Weise eine Versicherung. . Wird der Pfropfenobertheil nun mit einer Marke überklebt, so kann man die Nadel m ohne Zerstörung der Marke nicht entfernen.
Durch weitere Anordnung einer vielleicht durch Umbördelung bei b, Fig. 5, verdrehbaren Deckscheibe k, welche eine mit. dem Kopfe der Nadel m correspondirende Oeffnung 0 besitzt, kann man diesen durch Verdrehung verdecken, weil die Oeffhung ο naturgemäfs nicht concentrisch angeordnet ist. Auch hier wieder kann die Oeffnung 0 durch Ueberkleben einer Marke verdeckt werden.
Auch bei Verwendung einer ähnlichen Bügelform, wie sie Fig. 3 versinnlicht, lassen sich solche verdrehbaren Deckscheiben k vortheilhaft

Claims (1)

  1. verwenden, nur mufs diese dann aufser der Oeifnung ο einen an diese anschliefsenden und mit der Ausnehmung α des Pfropfens^, Fig. 4, correspondirenden Schlitz besitzen, in welchen der Griff g sich dann umlegen läfst, wenn die Deckscheibe k in jene Stellung gebracht wird, dafs deren Schlitz sich mit der Ausnehmung a deckt.
    Pa ten τ-An spruch:
    Eine Sicherung an Flaschenyerschlüssen, gekennzeichnet durch die Anordnung von verdrehbaren Deckscheiben k mit je nach Art der eingeführten Vorstecker m gestalteten Oeffnungen oder Schlitzen 0, welche zur Versicherung gegen unbefugtes Oeffnen mit Marken überklebt werden.
    . Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61870D Sicherung an Flaschenverschlüssen Expired - Lifetime DE61870C (de)

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