DE48281C - Verschlufs für Gläser, Flaschen, Büchsen oder andere Gefäfse - Google Patents

Verschlufs für Gläser, Flaschen, Büchsen oder andere Gefäfse

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DE48281C
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Germany
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vessel
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vessels
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cans
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Application number
DENDAT48281D
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C. markworth in Plauen bei Dresden, Grenzstr. 31
Publication of DE48281C publication Critical patent/DE48281C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08—Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082—Bung-rings and bungs for bung-holes
    • B65D39/088—Bungs with special means facilitating handling thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar i88g ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung hat den Zweck, Büchsen, Gläser, Flaschen und andere Gefäfse, deren Mündung oder Rand darnach eingerichtet ist, mit einem Verschlufs auszustatten, bei welchem der Deckel auf das Gefäfs geprefst wird, wobei der Verschlufs leicht geschlossen, schnell gelöst und für das betreffende Gefä'fs immer wieder benutzt werden kann.
Das Wesen dieser Verschlüsse wird durch die Zeichnungen veranschaulicht, und es stellen dar:
Fig. ι und 2 senkrechten und waagrechten Schnitt durch die Mündung des Gefäfses G mit Deckel D und Keilriegelverschlufs K nach Linie I—II,
Fig. 3 obere Ansicht des Deckels D mit den Aussparungen A zur Begrenzung der Drehbewegung des Keilriegels K, . Fig. 4 und 5 Grundrifs und Ansicht des aus Draht gebogenen Keilriegels, zerlegt in seine zwei Theile und Dichtungsring S,
Fig. 6 und γ senkrechten Schnitt und Ansicht bezw. waagrechten Schnitt und Grundrifs, je zur Hälfte des Verschlusses mit herausnehmbaren Handgriffen H, Schnitt III-IV,
Fig. 8 und 9 senkrechten Schnitt und Ansicht bezw. Horizontalschnitt des mit Getriebe R und Zahnsegment Z drehbaren Keilriegels, Schnitt V-VI,
Fig. ι ο und 11 Schnitt und Ansicht bezw. Grundrifs, Schnitt VII-VIII, eines Keilriegelverschlusses für Braten- u. dergl. Schüsseln,
Fig. 12 und 13 Durchschnitt eines Verschlusses, bei welchem der drehbare Keilriegel K am Gefäfs G angebracht ist und der Deckel D von ihm gehalten wird,
Fig. 14 und 15 zwei andere Grundrifsformen von Gefäfsen; für welche die Keilverschlüsse anwendbar sind.
Der Verschlufs der Gefäfse wird durch einen aus Draht gebogenen mehrfachen Keilriegel, welcher sich in einer im Gefäfsdeckel befindlichen Nuth N führt, derart bewirkt, dafs die aus der Nuth N heraustretenden, keilförmig ansteigenden Drahtstränge K unter die im Innern an der Gefäfsmündung angebrachten Vorsprünge V geschoben werden. Der Deckel D wird dadurch unter Zwischenschaltung des Dichtungsringes S herab auf den im Gefäfs vorspringenden Dichtungsrand gedrückt und das Gefäfs dicht abgeschlossen. Es müssen also die Deckel D mit der Riegelnuth N, sowie die Gefäfse. G mit den Vorsprüngen V und mit dem Rand zur Auflage des Dichtungsringes S versehen sein. Nach der Anzahl der Vorsprünge V richtet sich die Anzahl der Keilstränge K.
Um den ringsum geschlossenen Keilriegel in die Nuth N des Deckels hineinbringen zu können, ist er aus zwei Hälften, Fig. 4, zusammengesetzt. Die Enden derselben werden beim Einschieben des Drahtes in die Nuth entweder mit einander nur verheftelt oder besser verlöthet. Die Art der Verkupplung ist aus den Grundrissen, Fig. 2, 9 und 11, ersichtlich.
An den Keilriegeln sind über den Deckel vorstehende Handgriffe H, Fig. 1 bis 5. und ι ο und 11, angebracht, um sie in ihrer Nuth N um ein bestimmtes Mafs drehen, d. h. die
Keile K unter den Vorsprüngen V behufs Schliefsung oder Lösung des Verschlusses verschieben zu können.. Anstatt diese Handgriffe gleich an den Drahtriegel anzubiegen, wie das das Einfachste ist, können solche auch zum Losnehmen eingerichtet sein, um z. B. das Innere der Gefäfse schwieriger zugänglich zu machen.
In Fig. 6 und 7 sind Knöpfe H1 H1. angebracht, welche durch die langen Löcher L und in Oesen des Riegels gesteckt werden. Nimmt man dieselben nach erfolgtem Verschlüsse heraus, so läfst sich ein Oeffnen des Gefäfses ohne diese Knöpfe schwieriger bewerkstelligen. Einen noch sicheren Verschlufs zeigen die Fig. 8 und 9. Hier sind an den Keilriegel gezahnte Segmente Z gelöthet, in welche die im Deckel gelagerten Getriebe R eingreifen. Die Griffe H2 oder H3 werden mit den Getrieben in Verbindung gebracht und gedreht, um den Riegel auf das nöthige Mafs zu drehen.
Sind die Gefäfse G nicht aus Glas, sondern z. B. aus Porcellan hergestellt, bei welchem es schwieriger ist, die Vorsprünge V anzubringen, so empfiehlt es sich, den Deckel D in Glas auszuführen und diesen mit den Vorsprüngen F zu versehen. Das Gefäfs erhält, wie in Fig. 12 dargestellt, dann die Nuth N zur Aufnahme des Keilriegels K, und der Dichtungsring S wird auf die obere Kante des Gefäfses und in die Versenkung im Deckel D gelegt. Gefäfs und Deckel können eventuell vortheilhaft mit Wulsten W ausgestattet werden, um in Einschnitte derselben Schliefsplättchen P, Fig. 13, einzuschalten, welche, mit Etiquetten oder dergleichen überklebt, das Gefäfs vor unbefugtem Oeffnen sichern.
Für im Grundrifs ovale Gefäfse, wie Bratenschüsseln u. dergl., namentlich aber für solche nach Fig. 14 und 15, wird es nöthig, den Keilriegel an den Wendestellen durch Scharniere k zu gliedern, damit er sich schieben läfst. Der Dichtungsring S1 wird hier am besten aus Kork hergestellt und in eine dazu besonders im Deckel angebrachte Rinne eingelassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verschlufs für Gläser, Flaschen, Büchsen oder andere Gefäfse, bestehend in einem aus zwei Theilen zusammengesetzten, in Draht gebogenen mehrfachen Keilriegel K, welcher sich in einer im Gefäfsdeckel D bezw. im Gefäfs G befindlichen Nuth ΛΓ führt, mit festen oder lösbaren Handgriffen HH1 Hc, Hs versehen ist, und dessen einzelne Keilflächen bei seiner Verdrehung unter die in der Gefäfsmündung bezw. im Deckel angebrachten Vorsprünge V geschoben werden, so dafs der Deckel unter Einschaltung des Dichtungsringes S auf das Gefäfs geprefst und dieses dicht geschlossen wird.
2. An Verschlüssen von der in Anspruch 1. angegebenen Einrichtung aufsen in Deckel und Gefäfs eingelassene Schliefsplättchen P, welche, mit Etiquetten oder dergleichen überklebt, das unbefugte Oeffnen der Gefä'fse G verhindern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48281D Verschlufs für Gläser, Flaschen, Büchsen oder andere Gefäfse Expired - Lifetime DE48281C (de)

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