DE213979A - - Google Patents

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DE213979A
DE213979A DE213979A DE 213979 A DE213979 A DE 213979A DE 213979 A DE213979 A DE 213979A
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DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43». GRUPPE
in BERLIN.
In vielen kaufmännischen Betrieben werden mechanische Vorrichtungen verwendet, um das Zusammenrechnen und Kontrollieren der verschiedenen, in dem Betriebe sich abwickelnden Geschäfte zu unterstützen. Eins der erfolgreichsten Systeme besteht in der Verwendung einer Registrierkasse, welche mit Mitteln zum Addieren und Aufzeichnen der aufeinanderfolgenden Geschäfte versehen ist, so daß am Ende einer Ge- schäftsperiode' sowohl ein vollständiges Ver-. zeichnis der stattgefundenen Verkäufe vorhanden ist, als auch der Gesamtbetrag aller Verkäufe angezeigt wird. Manche Geschäftsbetriebe verwenden eine sog. Mehrfachregistrier-,15 kasse, bei welcher an Stelle einer einzigen Registriervorrichtung fünf bis zehn Addierwerke vorgesehen sind, so daß verschiedene Geschäfte getrennt auf der Kasse registriert werden können. Mittels einer solchen Mehrfachregistrierkasse können die Verkäufe jedes Verkäufers oder jeder Abteilung oder beider für sich addiert werden, und gleichzeitig kann jeder einzelne Verkauf zusammen mit einem Zeichen des Verkäufers, der diesen Verkauf bewirkte, oder der Abteilung, der dieser Verkauf kreditiert werden sollte, aufgezeichnet werden. Ein derartiges System ist ausreichend, falls nur eine sehr be-1 schränkte Anzahl getrennter Summierungen gewünscht wird, jedoch ist es sehr schwierig, eine Maschine herzustellen, welche mehr als eine sehr beschränkte Anzahl solcher Registriervorrichtungen besitzt. Es sind Mehrfachregistrierkassen bekannt, bei denen die getrennten Addierwerke oder Registriervorrichtungen an einer drehbaren Trommel angeordnet sind, so daß eins dieser Addierwerke b. dgl. in die Arbeitsbereitschaft in bezug auf eine Reihe von An- triebsverzahnungen gebracht werden kann..-Diese Maschine hat den Mangel, daß nur ein Addierwerk zurzeit benutzt werden kann, und wenn es beispielsweise erwünscht ist, die durch
j jeden Verkäufer bewirkten Verkäufe und die durch jede Abteilung bewirkten Verkäufe zu addieren, so ist die Kasse nicht fähig, dies zu .bewirken. Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Leistungsfähigkeit der Registrierkassen beträchtlich zu erhöhen, so daß jede beliebige Anzahl von Registriervorrichtungen verwandt werden kann.
In vielen kaufmännischen Betrieben bietet das Problem der Kontrolle von Kreditgeschäften Schwierigkeiten, und es sind verschiedene Systeme vorgeschlagen worden, um Verluste bei dieser Art von Geschäften zu verhindern. Es ist. natürlich möglich, eine Registrierkasse mit einem Kreditaddierwerk zu benutzen, auf welchem der Betrag der Kreditverkäufe registriert werden kann, jedoch kann diese Registrierkasse weder dazu . dienen, anzuzeigen, welchem Kunden ein Betrag debitiert werden soll, noch kann die Registrierkasse, wenn ■ eine Akontozahlung geleistet wird, dazu dienen, den Kunden zu bezeichnen, dem der Betrag kreditier-fwerden soll. Es ist auch vorgeschlagen worden, einen Behälter mit vielen kleinen Schubladen, eine für jeden Kreditkunden, zu' verwenden und in jeder dieser Schubladen einen Zettel unterzubringen, auf dem der Betrag : jedes Kreditverkaufs aufgezeichnet ist. Dieses System bietet einige Vorteile, jedoch ,hat es den
Mangel, daß alle Beträge im Kopf zusammengerechnet werden müssen, und daß auch die Zettel leicht verloren gehen. Durch vorliegende Erfindung wird die Kontrolle in Kreditgeschäftsbetrieben dadurch erleichtert, daß bei der Registrierkasse für jeden Kunden eine besondere Registriervorrichtung vorgesehen ist. Durch vorliegende Erfindung wird demnach bezweckt, eine Registrierkasse mit einer beliebigen Anzahl von Registriervorrichtungen vorzusehen, die unter die Verkäufer, Abteilungen und Kreditkunden oder andere Kunden verteilt sein können. Jeder Verkäufer besitzt daher seine eigene . Registriervorridhtung, die er erforderlichenfalls mit sich führen kann, und ebenso besitzt jede Abteilung, gleichgültig wie viele Abteilungen vorhanden sind, und jeder Kreditkunde oder andere Kunde eine eigene Registriervorrichtung.
Die neue Registrierkasse ist zweckmäßig mit einer Einrichtung versehen, durch welche die Summe von jeder Registriervorrichtung jederzeit abgelesen werden kann, ohne daß diese Registriervorrichtung dn die Nullstellung zurückgebracht werden muß.
Die neue Registrierkasse ist ferner zweckmäßig mit einer Einrichtung versehen, welche sowohl das Addieren als auch das Subtrahieren von Beträgen gestattet. Auf diese Weise kann, wenn durch einen Kunden eine Akontozahlung geleistet oder durch einen Verkäufer Geld ausgezahlt wird, der entsprechende Betrag auf dem richtigen Addierwerk subtrahiert anstatt addiert . werden. Diese Einrichtung ist nicht nur in Verbindung mit dem oben erwähnten, besonderen Addierwerk verwendbar, sondern kann auch bei einer gewöhnlichen Registrierkasse mit gleich gutem Ergebnis verwendet werden.
Durch vorliegende Erfindung wird das Verwendungsgebiet. der gewöhnlichen Registrierkasse beträchtlich erweitert. Bisher war die Verwendung dieser Registrierkassen praktisch auf Verkaufsläden beliebiger Art beschränkt. Die neue Registrierkasse kann jedoch nicht nur in Verkaufsläden, sondern auch in beliebigen anderen Geschäften oder Betrieben Verwendung finden, unter denen nur Gesellschaften zum Verleihen von Geld zum Bau von Häusern er-' wähnt sein mögen. In diesem Falle ist für jeden Borger eine Registriervorrichtung vorgesehen. Die Registriervorrichtung würde dann auf den Betrag des Darlehns eingestellt, und darauf würde, jedesmal wenn eine Zahlung geleistet wird, der entsprechende Betrag von dem bereits auf der Registriervorrichtung registrierten Betrag abgezogen werden. Es ist klar, daß hierdurch jederzeit die genaue gegenwärtige Schuld-. summe angegeben wird, ohne daß eine Berechnung vorgenommen werden muß. Die neue Registrierkasse kann auch dazu dienen, ein ständiges ,Bestandsverzeichnis von Vorräten irgendwelcher Art zu liefern. In diesem Fall würde für jeden auf Lager gehaltenen Artikel eine besondere, abnehmbare Registriervorrichtung vorgesehen werden. Wenn der Vorrat. irgendeines besonderen Artikels wächst, wird die hinzugefügte Anzahl auch auf der. Registriervorrichtung hinzugezählt, und wenn der Lagerbestand abnimmt, so. wird die Anzahl der entnommenen Artikel bei der richtigen Registriervorrichtung abgezogen. In vorstehendem sind nur einige Anwendungsmöglichkeiten der neuen Registrierkasse angegeben, jedoch' ist es klar, daß diese Kasse zu den verschiedenst en. Z wecken gebraucht werden kann.
Die neue Registrierkasse ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. ..■■.■
Fig. ι ist eine schaubildliche Darstellung der Kasse.
Fig.,, .2 ist eine' Seitenansicht der Kasse von rechts gesehen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Kasse und zeigt die allgemeine Wirkungsweise der letzteren.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Kasse und zeigt die Vorrichtung zur Einstellung der abnehmbaren Registriervorrichtung.
Fig. 5 veranschaulicht eine Einzelheit in Fig. 4.
Fig. 6 ist ein wägerechter Schnitt nach 6-6 in Fig. 4.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt ■ nach 7-7 in Fig. 4.
Fig. 8 veranschaulicht eine Einzelheit der Zehnerschaltvorrichtung.
Fig. 9 ist eine Einzelheit eines Addierrades und veranschaulicht den Nullanschlag.
Fig. 10 ist ein wagere.chter ^Schnitt nach 10-10, in Fig. A-
Fig. 11 ist eine Einzelansicht einer Auslöseklinke für die Zehnerschaltung.
Fig. 12 ist eine Einzelheit der Vorrichtung zur Verstellung der Verkäuferschieber.
Fig. 13 ist ein Querschnitt und veranschaulicht Vorrichtungen zum Antrieb des Druckwerks und zur Kontrolle der abnehmbaren Registriervorrichtung. '
Fig. 14 ist ein senkrechter Schnitt durch Teile in Fig. 13. ,
Fig. 15 ist ein Querschnitt durch die Kasse no und veranschaulicht eine Sondertastenreihe sowie durch die Sondertasten angetriebene Vorrichtungen.
Fig. 16 ist eine Einzeldarstellung von Teilen in Fig. 15.
Fig. 17 ist ein Querschnitt durch.die Kasse in der Nähe des Querschnitts in Fig. 15 und zeigt ebenfalls die Sondertastenreihe.
Fig. 18 ist eine Einzelheit der Vorrichtungen zur Belegung des die Aufzeichnung tragenden Tischest .
Fig. 19 und 20 veranschaulichen die abnehm-
bare Registriervorrichtung, und zwar ist Fig. 19 ein wagerechter Schnitt nach 19-19 in Fig. 20 und Fig. 20 ein senkrechter Schnitt nach 20-20 in Fig. 19. .'■'■■
Die allgemeine Bauart der Kasse, bei welcher die Erfindung in dem dargestellten Falle, zur Anwendung gelangt ist, ist bekannt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Kassentyp beschränkt, sondern kann auch bei anderen Arten von Addier- und Aufzeichnungsmaschinen Anwendung finden. Wie vorher erwähnt, wird bei der neuen Kasse eine beliebige Anzahl von Registriervorrichtungen benutzt, .welche getrennt und abnehmbar von der Kasse sind.
Diese Registriervorrichtungen sind, wie unten näher dargelegt, mit Betragselementen zum Registrieren der verschiedenen Beträge versehen und besitzen ferner Identifizierungselemente, durch welche in der Kasse bei jedem Geschäft
2o. eine Aufzeichnung darüber erfolgt, welche abnehmbare Registriervorrichtung jeweilig verwendet wird. Die Kasse ist mit mehreren Typenorganen, je eins für jedes der Betragselemente der abnehmbaren Registriervorrichtung und ebenso für jedes der Identifizierungselemente dieser Registriervorrichtung versehen. Die Be-. wegung dieser Typenorgane wird am Anfang der Bewegung des Kassengetriebes -durch die Betrags- und Identifizierungselemente der abnehmbaren Registriervorrichtung kontrolliert. Sind die erwähnten Typenorgane in dieser Weise eingestellt worden, so wird eine ständig in der Kasse angeordnete Registriervorrichtung mit den Typenorganen verbunden, und darauf werden' diese Typenorgane in die. Nullstellung zurückgebracht. Durch dieses Zurückbringen in die Nullstellung wird die ständig in der Kasse angeordnete Registriervorrichtung auf einen Betrag eingestellt, der der vorher auf der abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Gesamtsumme entspricht. Alsdann wird der Betrag des Geschäfts durch eine weitere Vorrichtung auf der ständig in der Kasse angeordneten Registriervorrichtung addiert oder subtrahiert, und am Ende dieses Teils der Operation wird die zuletzterwähnte Registriervorrichtung wieder mit den Typenorganen verbunden und in die Nullstellung zurückgebracht, wodurch die Betragselemente der abnehmbaren Registriervorrichtung wieder eingestellt werden, jedoch schließt jetzt die Einstellung den dem letzten Geschäft entsprechenden Betrag ein. Wenn die ständig in der Kasse angeordnete Registriervorrichtung auf diese Weise in die Nullstellung zurückgebracht worden ist, sind die Typenorgane entsprechend der neuen Stellung der Betragselemente der abnehmbaren Registriervorrichtung eingestellt worden, und darauf wird auf einem geeigneten Aufzeichnungsstoff ein Abdruck von den erwähnten Typenorganen hervorgerufen. Erforderlichenfalls können zwei Abdrücke, einer auf einem Streifen und einer auf einer Quittung oder einem anderen Zettel bewirkt werden. Soll zu irgendeiner Zeit der Stand eines Kontos festgestellt werden, so kann die bezügliche abnehmbare Registriervorrichtung noch an einer anderen Stelle in die Kasse eingeführt werden und der auf dieser Registriervorrichtung registrierte Betrag gedruckt werden, ohne daß die Betragselemente vorher in die Nullstellung zurückgebracht werden. Für Kreditgeschäfte ist ein verschiebbarer Tisch vorgesehen, auf den ein Zettel gelegt werden kann. Dieser.Tisch wird in der Kasse in eine solche Stellung gebracht, daß die Typenorgane einen Abdruck auf dem Zettel_ hervorrufen können. Für andere Geschäftsarten kann' die gewöhnliche Registrierkassenquittung verwendet werden. Die Aufzeichnung" auf einen Kontrollstreifen umfaßt die durch die Identifizierungselemente bestimmte -Verkäufer- ■ oder Kundennummer, den.Gesamtstand des Kontos und irgendeine gewünschte Angabe, wie bei- ♦ spielsweise das Datum und die laufende Nummer des Geschäfts. Erforderlichenfalls könnte auch noch der Betrag des jeweiligen Geschäfts auf den Kontrollstreifen gedruckt werden.
Wie oben erwähnt, ist die Erfindung in dem dargestellten. Ausführungsbeispiel bei einer Registrierkasse bekannter Bauart zur Anwendung gelangt. An der dargestellten Kasse sind Gruppen von Betragstasten 21 (Fig. 2 und 3) angeordnet, welche die Bewegung von Sektoren 22 durch an diesen angebrachte Riegel 23 regeln. Die Sektoren 22 sind auf einer Hauptwelle 24 drehbar, auf welcher mehrere Antriebssektoren 25, einer neben jedem Sektor 22, befestigt sind. Der Riegel 23 ist bei 261 an dem bezüglichen Sektor 22 angelenkt und ist winkelförmig ausgebildet. Am einen Ende trägt jeder Riegel 23 eine Klinke 27, während er am anderen Ende bei 28 an einen Schieber 29 angelenkt ist, welcher zwischen Flanschen 30 des Sektors 22 geführt ist. Der Schieber 29 ist mit einem Ausschnitt 31 versehen, gegen dessen hinteres Ende der Vorsprung 32. des zugehörigen Antriebssektors 25 wirken kann.
Die Tasten 21 befinden sich im niedergedrückten Zustand in der Bahn der Klinke 27. Die Welle 24 wird bei jeder Registrierung um 90 ° durch einen Arm 33 (Fig. 3) geschwungen, der mit einem Lenker 34 verbunden ist.Dieser Lenker 34 wird durch einen Arm 35 einer Haupt-■ antriebswelle 36 angetrieben, die bei jeder Registrierung einmal in der Pfeilrichtung.gedreht wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist auf der Welle 36 ein Zahnrad 37 befestigt, welches in ein Zahnrad 38 greift. Dieses Zahnrad 38 wird wiederum durch ein großes Zahnrad 39 angetrieben und ist auf einer Welle 40 befestigt, welche ebenfalls eine der Antriebswellen, der Kasse ist. Das große Zahnrad 39 ist auf einem
Zapfen 41 angeordnet Und greift in einen auf einer kurzen Welle 43 sitzenden Zahntrieb 42. Dieser Zahntrieb 42 wird durch die Kassenkurbel 44 angetrieben, welcher bei jeder Registrierung zwei volle Umdrehungen erteilt werden. Die Zahnräder 37 und 38 besitzen die doppelte Anzahl Zähne wie der Zahntrieb 42 und werden daher bei jedem. Kassenantrieb einmal vollständig gedreht. .
Bei Drehung des Armes 35 (Fig. 3) werden die Antriebssektoren 25 geschwungen, bis sich der Vorsprung 32 unter dem Ausschnitt 31 des Schieber 29 befindet. Der Schieber 29 wird dann sofort durch eine Feder rückwärts gepreßt, so daß der Winkelhebel 23 um einen geringen Betrag geschwungen wird. Sobald sich der Antriebssektor 25 wieder aufwärts bewegt, nimmt er den zugehörigen Schieber 29 mit, da der Vorsprung 32 in den Ausschnitt 31 greift. Auf diese Weise wird der Sektor 22 bewegt, bis die Klinke 27 gegen das Ende der
- niedergedrückten Taste trifft. _ Bei weiterer Bewegung des Sektors 25 wird der Winkelheftel 23 gedreht, da die Klinke 27 durch die niedergedrückte Taste angehalten/wird, und infolgedessen wird der Schieber 29 von dem Sektor 25 losgekuppelt. Bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers 29 wird ein an ihm vorgesehener · Vorsprung 45 in einen der Ausschnitte 46 am Kassengestell bewegt, so daß der Schieber 29 und der Sektor 22 in einer von der niedergedrückten Taste abhängenden Stellung gesperrt werden.
Die Sektoren 22 greifen in Zwischenzahnräder 47 (Fig. 3) ein, die wiederum mit an Anzeigerädern 49 befestigten Zahnrädern 48 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 47 sind auf einer Reihe übereinandergesteckter Hülsen 50 befestigt, welche sich nach dem linken Ende der Kasse erstrecken und dort, wie weiter unten beschrieben, mit Zahntrieben versehen sind. Es ist ersichtlich, daß sich die Anzeigeräder 49 und die auf den äußeren Enden der überein-' andergesteckten Hülsen 50 sitzenden Zahntriebe zwangläufig mit den Sektoren 22 (Fig. 3) bewegen, so daß beim gewöhnlichen Antrieb der Kasse die eingestellten Änzeigeräder und Hülsen zunächst in geeigneter Weise in die Normalstellung zurückbewegt und dann wieder entsprechend dem neuen Geschäft eingestellt werden. ... Im folgenden sind die einzelnen Vorrichtungen der dargestellten Kasse der Übersichtlichkeit wegen in verschiedenen Abschnitten erläutert.
Abnehmbare Registri e>r vorrichtungen.
, Die abnehmbaren Registriervorrichtungen sind im einzelnen in Fig. 19 und 20 dargestellt. Jede abnehmbare Registriervorrichtung ist mit mehreren Betragselementen versehen, die in dem dargestellten Fall als Zahnschieber 60 ausgebildet sind. Die fünf Betragsschieber 60 können (in Fig. 19 von oben nach unten betrachtet) zum Registrieren von Pfennigeinern, Pfennigzennern, Markeinern, Markzehnern und Markhundertern dienen und werden in weiter unten dargelegter Weise, nachdem die abnehmbare Registriervorrichtung in die Kasse gesteckt ist, durch in der Kasse angeordnete Vorrichtungen verstellt, so daß nach der Abnahme der Registriervorrichtung am Ende jeder Kassenbenutzung durch die verschiedenen Stellungen der Schieber 60 eine Gesamtsumme dargestellt wird, die alle . vorher registrierten Beträge und den bei der letzten Kassenbenutzung registrierten Betrag einschließt. An der abnehmbaren Registriervorrichtung ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kein besonderes Anzeigewerk vorgesehen, sondern die registrierte Summe wird, wie unten näher erläutert, mit Hilfe einer für alle Registriervorrichtungen gemeinsamen, in einer Sonderschublade der Kasse angebrachten Anzeigevorrichtung zur Anzeige gebracht, sobald die abnehmbare Registriervorrichtung auf 85 > diese Anzeigevorrichtung gebracht wird.
Die Betragsschieber 60 sind gewöhnlich in ihrer Lage durch eine über alle Schieber hinwegreiehende Klinke 61 (Fig. 20) gesperrt, die auf einer Welle 62 drehbar ist und durch eine Feder 63 in die Sperrstellung gedrückt wird. Das hintere, seitlich zu den Schiebern 60 hegende Ende 64 der Klinke 61 ruht auf einem erhöhten Teil 68 dreier Identifizierungs- oder Sonderschieber 65, welche eine, verschiedene Länge besitzen (vgl. Fig. 19) und, wie unten näher erläutert, zur Kontrolle von in der Kasse angeordneten - Sondertypensektoren dienen, so daß durch letztere eine der jeweiligen "abnehmbaren Registriervorrichtung entsprechende Zahl. o. dgl. gedruckt werden kann. Für jeden 'Betragsschieber 60 und Identifizierungsschieber 65 ist eine Feder 67 vorgesehen, wodurch diese Schieber gewöhnlich nach links in Fig. 19 und 20 gedrückt werden. Es ist ersichtlich, daß die fünf Betrags"sehieber 60 zwangsweise gesperrt sind, und daß zur Freigabe dieser Schieber die Identifizierungsschieber 65 so weit nach rechts in Fig. 20 bewegt werden müssen, bis die erhöhten Teile 68 dieser Schieber unter dem hinteren Ende 64 der Klinke 61 fortbewegt sind. Jeder Identifizierungsschieber 65 ist mit 'einem Ausschnitt 69 versehen, und wenn sich alle diese Ausschnitte in Richtung unter· dem Ende 64 der Klinke 61 befinden, kann der in ,die Betragsschieber 60 greifende Teil dieser Klinke 61 gehoben werden,. um die Betragsschieber 60 freizugeben. ■ ,
Die Ausschnitte 69 befinden sich gewöhnlich nicht seitlich in Richtung zueinander, sondern sie sind von dem Klinkenende 64 verschieden weit entfernt. Diese Einrichtung ist getroffen,
um betrügerische Manipulationen an der Vor-' richtung durch Einführung eines Werkzeugs o. dgl. zwecks Bewegung der Identifizierungsschieber 65 unter dem Ende 64 der Klinke 61 zu verhindern. Es ist· klar, daß es im abgenommenen, Zustand der Registriervorrichtung ; praktisch unmöglich ist, die Schieber 65 so zu bewegen, daß die Ausschnitte 69 bei allen drei Elementen 65 sich gleichzeitig unter dem hinteren Ende 64 der Klinke 61 befinden, jedoch ist, wie weiter unten erläutert, die Kasse mit einer Vorrichtung versehen, um den erwähnten Zweck sicher zu erfüllen. An einem Ende der abnehmbaren Registriervorrichtung sind Öffnungen 70 vorgesehen, und zwar je eine solche Öffnung für jeden Schieber 60 bzw. 65. Es sind dies die einzigen Öffnungen im Gehäuse ητα, mit Ausnahme einer kleinen Öffnung 72 am Boden dieses Gehäuses, durch welche die unten beschriebene Freigabevorrichtung bewegt werden kann. Das Gehäuse 71^ ist überall geschlossen, mit. Ausnahme der erwähnten wenigen kleinen Öffnungen, und selbst bei Bewegung der Schieber 65 in eine solche Stellung, daß sich alle Ausschnitte 69 unter dem hinteren Ende 64 der Klinke 61 befinden,' wird diese Klinke 61 noch durch die Feder 63 niedergedrückt gehalten, so daß eine Bewegung der Betragsschieber 60 verhindert ist, bis eine. Stange durch die . 30 öffnung 72 (Fig. 20) weit genug eingeführt wird, um in eine Vertiefung 73 der Klinke 61 zu dringen und letztere zu heben.. An dem von den Öffnungen 70 entfernten Ende der abnehmbaren Registriervorrichtung sind Vor-Sprünge 74 angeordnet, um eine Platte zu halten, auf welcher die Verkäufer-oder Kundennummer oder eine andere zur Identifizierung dienende Angabe vorgesehen ist.
Kontrollvorrichtung.
Die Vorrichtung zur Einstellung der Schieber der abnehmbaren Registriervorrichtungen ist am besten aus Fig. 4 ersichtlich. An der rechten Seite dieser Fig. 4 ist eine teilweise in die Kasse eingeführte abnehmbare Registriervorrichtung abgebrochen dargestellt. Gegenüber den Öffnungen 70 der abnehmbaren Registriervorrichtung sind in der Kasse mehrere Einstellschieber 71 (Fig. 4) an ihren vorderen Enden durch Stifte 72° geführt, die in Schlitze 73" dieser Schieber 71 greifen. Am hinteren Ende erstrecken sich die Schieber 71 durch die Antriebsplatte 74*, welche einen Teil eines mit Armen 75 versehenen Rahmens bildet. An jeder Seite der Platte 74°
5.5 ist eine Feder 75^ bzw. 76 für jeden Schieber 71 vorgesehen, und diese Federn halten den zugehörigen Schieber 71 in der Mittelstellung. Jeder Schieber 71 ist mit einem Schlitze 78 versehen, in welchen ein Stift 79 an einem Drucksektor 80 greift. Für jeden Einstellschieber 71 ist ein Sektor 80 vorgesehen. Diejenigen Sektoren 80, die in nachfolgend beschriebener Weise mit den Betragsschiebern 60 der abnehmbaren Registriervorrichtungen zusammenwirken, sind mit Verzahnungen 81 versehen, in welche Registrierzahnräder 82 greifen können, sobald letztere niedergedrückt werden.
Der mit der Platte 74" und den Armen 75 versehene Rahmen wird bei jedem Kassenantrieb zweimal hin und her bewegt. Zu diesem Zweck ist auf einer Sich drehenden Welle 85 eine Scheibe 84 mit einer Kurvenführung 83 befestigt, in welche eine am Rahmen 74*, 75 angeordnete Rolle 86 greift. Aus der Form der Kurvenführung geht hervor, daß der Rahmen 74a 75 zuerst vorwärts und dann rückwärts zweimal bei jedem Kassenantrieb bewegt wird, so daß alle Schieber 71 gleichmäßig angetrieben werden. . . .. . . ,'
Vor den-Schiebern 71 befindet sich gewöhnlieh eine von einem Arm 88 getragene Blende .86", die in dieser Lage entgegen der Wirkung einer mit dein Arm 88 verbundenen.Feder 87 durch einen-auf der Welle 85 sitzenden Daumen 89 gehalten wird. Der Daumen 89 wirkt in der Normalstellung der Teile gegen eine am hinteren Ende des Arms 88 angeordnete Rolle 90. Bei Drehung der .Welle 85 wird der Daumen 89 aus der Bahn der Rolle 90 bewegt, so daß die Blende 86a aus der Bahn der Schieber 71 gebracht wird. Diese Schieber 71 werden dann vorwärts- bewegt, bis sie durch die vorläufig noch gesperrten Betragsschieber 60 (Fig. 19) der abnehmbaren Registriervorrichtung angehalten werden. Hierdurch werden die Druck- Sektoren 80 auf den auf der erwähnten, ab-' nehmbaren Registriervorrichtung registrierten Betrag eingestellt und ebenso werden die Verzahnungen 81 auf diesen Betrag eingestellt.
Drucksektoren 80 und Kontrollschieber 71100 für letztere sind auch für die Identifizierungs.-schieber 65 der abnehmbaren Registriervorrichtung vorgesehen. Wie jedoch oben erläutert, sind diese Identifizierungselemente 65 nicht gegen Bewegung gesperrt, so daß bei der Vorwarenbewegung der zugehörigen Schieber 71 die letzteren die Schieber 65 entgegen der Spannung ihrer Federn 67 (Fig. 19) zurückdrücken, bis das in Fig. 20 linke Ende der Schieberlängsschlitze 65** eine als Anschlag dienende Stange 71* des Gehäuses 7ia erreicht hat und die Ausschnitte 69 sich nahezu unter dem hinteren Ende 64 der Klinke 61 befinden. Die Ausschnitte 69 befinden sich aber, wie oben erwähnt, gewöhnlich nicht in Richtung zueinander (vgl. Fig. 19), und es ist daher eine Vorrichtung erforderlich, um diese Ausschnitte 69 nach dem · Vorwärtsschieben der Schieber 65 durch die zugehörigen Einstellschieber 71 (Fig. 4) in Richtung zu bringen, bevor die Klinke 61 freigegeben werden kann. . Diese Vorrichtung ist in Fig. 12 und 13 dargestellt. Aus Fig. 12 ist ersichtlich,
daß die Verkäuferdrucksektoren 80 in ein wenig verschiedenen Stellungen eingestellt sind, und zwar ist in dieser Figur angenommen, daß die Schieber 71 vorwärts bewegt worden sind und daher die Identinzierurigsschieber 65 so weit wie möglich bewegt haben. Eine Richtungsklinke 100 ist auf einer Welle 101 angeordnet, auf der ferner ein Arm 102 (Fig. 13) sitzt, der durch einen Daumen 103 einer auf der sich drehenden Welle 85 angebrachten Scheibe 104 angetrieben werden kann. Gegen den Arm 102 (Fig. 13) wirkt eine Feder 105, die den Richtungsarm 100 mit den Verzahnungen 81 außer Eingriff zu bringen sucht. Wenn die Welle 85 gedreht wird und alle Schieber 71 (Fig. 4) vorwärts, bewegt werden, wird der Arm 102 (Fig. 13) durch den Daumen 103 gehoben, so daß der Arm 100 gesenkt wird und die Identifizierungsdrucksektoren 80 in Richtung gebracht werden. Infolgedessen werden die Ausschnitte 69 (Fig. 20) an den Schiebern 65 · der abnehmbaren Registriervorrichtung unmittelbar unter das hintere Ende 64 der Klinke 61 gebracht. Die Betragsschieber 60 sind jedoch noch gesperrt und werden erst freigegeben, wenn die Klinke 61 (Fig. 20) in unten beschriebener Weise zwangläufig gehoben wird.
Ständig in der Kasse angeord-„0 . netes Registrierwerk.
Die vorher erwähnte Hauptantriebswelle 36 (Fig. 4) trägt eine Scheibe 106 mit einer Kurvenführung 107. In diese Kurvenführung 107 greift eine Rolle 108, die an einem bei no drehbaren Winkelhebel 109 angeordnet ist. Am vorderen Arm des Winkelhebels 109 ist eine Welle in befestigt, auf welcher die Addierwerkszahntriebe 82 gelagert sind. Diese Addierwerkszahntriebe, die das ständig in der Kasse angeordnete Registrierwerk darstellen, besitzen keine Nummern, obwohl sie mit solchen versehen sein können, und bestehen lediglich aus Zahnrädern, an denen Zehnerschaltstifte 112 angebracht sind. Beim Antrieb der Kasse werden die Wellen 85.und 36 gedreht. Durch Drehung der Welle 85 werden, wie vorher erläutert, die Verzahnungen 81 in eine Stellung gebracht, die von der Stellung der Betragsschieber 60 (Fig. 19) abhängt, jedoch wird die Registriervorrichtung 82 in diesem Falle noch nicht weitergeschaltet, da sie.,sich vorläufig noch mit den Verzahnungen 81 außer Eingriff befindet. Sobald der Teil 83** (Fig. 4)-,der Kurvenführung 83 die Rolle 86 erreicht, wird der Rahmen 74°, 75 in die Normalstellung nach Fig. 4 zurückbewegt. Hierdurch werden auch die Drucksefet<^ren 80 und Verzahnungen 81 in die Normalstellung zurückgebracht, jedoch ist inzwischen die Rolle 108 aufwärts bewegt worden, wie aus der Form der Kurvenscheibe 107 ersichtlich ist, und die Addierwerkszahntriebe 82 (Fig. 4) sind daher mit den Verzahnungen 81 in Eingriff gebracht worden. Es ist daher ersichtlich, daß bei Rückbewegung der Verzahnungen 81 in die Normalstellung auf der Registriervorrichtung 82 die Gesamtsumme registriert wird, welche bisher durch die Stellung der Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) dargestellt wurde. Der Zweck der Federn 76 und 75a (Fig. 4) besteht demnach darin, eine nachgiebige Verbindung zwischen der Platte 74" und den Schiebern 71 vorzusehen, so daß der Platte 74" eine vollständige Bewegung in jeder' Richtung erteilt werden kann, ohne daß sie. notwendigerweise die Schieber 71 bewegen muß.. Die Rahmenarme 75 werden mittels des Längsschlitzes 120 durch die Welle 85 gestützt, während diese Rahmenarme an ihrem vorderen Ende in einem Gestellteil 121 geführt sind. .
Um die Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) freizugeben, wird die nachfolgend beschriebene, in Fig. 4, 13 und 20 dargestellte Vorrichtung verwendet. Durch diese Vorrichtung wird ein Arm oder Stift 126 (Fig. 4) aufwärts bewegt,. wodurch die Klinke 61 gehoben wird. Der Arm 126 wird nachgiebig durch die Feder 127 (Fig. 20) gestützt, die in einer Höhlung 128 eines Blocks 129 angeordnet ist. Der Block 129 ist mit einem Stift 130 versehen, der in den Schlitz eines Arms 131 (Fig. 4) greift. Dieser Arm 131 ist auf einer Welle 132 angebracht und wird gewöhnlich durch eine Feder 133 in der unteren Lage gehalten. Auf der Welle 132 sitzt ferner ein Arm 134 (Fig. 13), der einen Stift 135 trägt. Dieser Stift 135 greift in einen Schlitz 136 einer senkrecht beweglichen Stange 137. Diese ist am Kassengestell mittels mit Köpfen versehener Stifte 138 geführt, die durch den Schlitz 136 und einen Hilfsschlitz 136° greifen. Der Schieber 137 trägt ferner einen Stift 139, der in den Schlitz eines auf einem Zapfen 141 drehbaren Hebels 140 greift, welcher mit seinem hinteren geschlitzten Ende die Welle 85 umfaßt. An einem senkrechten Ansatz 142 des Hebels 140 ist eine Rolle 143 vorgesehen, die in eine Kurvenführung-144 der auf der Welle 85 befestigten Scheibe 104 greift. Aus der Form der Kurvenführung 144 ist ersichtlich, daß, wenn der Teil 144" der letzteren die Rolle 143 erreicht, der Hebel 140 geschwungen wird, so daß die Stange 137 (Fig. 13) gesenkt und der Arm 126 gehoben wird, bis er gegen die Klinke 61 (Fig. 20) trifft und letztere zwecks Freigabe der Betragsschieber 60. hebt. Diese Freigabe findet erst statt, nachdem die Drucksektoren 80 (Fig. 4) zum ersten Male eingestellt und in Eingriff mit den Addierwerkszahntrieben 82 in die Normalstellung zurückgebracht worden sind. Sobald die Betragsschieber 60 (Fig. 19) in der erläuter-ten' Weise freigegeben werden, bewegen sie sich sofort unter Einfluß ihrer Federn 67 in die in Fig. 19 dargestellte Nullstellung. Aus
dieser Nullstellung werden aber die Betragsschieber 60, wie nachstehend erläutert, beim weiteren Kassenantrieb wieder vorwärts bewegt, und zwar nunmehr in eine Stellung, die der Gesamtsumme der bisherigen Beträge und des neu registrierten Betrages entspricht.
Antriebsv or richtung für das Regis.trierwerk.
Ao Im folgenden ist erläutert,- in welcher Weise auf dem ständig in der Kasse befindlichen Registrierwerk ein neuer Betrag registriert wird. Wie vorher erwähnt, werden die übereinandergesteckten Hülsen 50 (Fig. 3) entsprechend dem
ts Betrag des Verkaufs oder anderen Geschäfts bewegt. Hierbei werden mehrere auf diesen Hülsen 50 angebrachte Zahntriebe 151 (Fig. 6) eingestellt, und zwar zuerst zurück in die Normalstellung .und dann vorwärts in die neue Registrierstellung. Alle Zahn triebe 151 mit Ausnahme des auf .der innersten Hülse 50 sitzenden Zahntriebs greifen in Zahntriebe 152 (Fig. 6), die ebenfalls auf übereinandergesteckten Hülsen 153 angebracht sind. Auf dem anderen Ende der Hülsen 153 ist eine zweite Reihe von Zahntrieben 154 befestigt, die mit einer Reihe Zahnrädern 155 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 154 und 155 sind auch in Fig. 4 dargestellt. Die zusätzliche Gruppe von übereinandergesteckten Hülsen, und Zahntrieben wird aus dem Grunde verwendet, um die Reihenfolge der Zahntriebe 155 in bezug auf die Zahntriebe 151 in der Kasse umzukehren, da der Nennwert der Tastenreihen und Sektoren 22 (Fig. 3) von rechts nach links steigt, so daß die Zahntriebe 151 (Fig. 6) in umgekehrter Reihenfolge angeordnet sind. Es ist aber wünschenswert,, daß die Zahntriebe 155 (Fig. 4 und 6) in derselben Weise wie die Sektoren 22 angeordnet sind, und dies wird mit Hilfe der Zahntriebe 152 und 154 auf den aufeinandergesteckten Hülsen 153 erreicht. Es ist ersichtlich, daß für den Zahntrieb 151 von höchstem Nennwert kein Zahntrieb 152 und keine Hülse 153 vorgesehen zu sein braucht.
Jeder Zahntrieb 155 steht mit zwei wagerechten Zahnstangen in Eingriff, und zwar mit einer über dem Zahntrieb liegenden Zahnstange 156 und einer unter dem Zahntrieb liegenden Zahnstange 157. Diese Zahnstangen 156, 157
jo erstrecken sich nach vorn, und jede Zahnstange ist an der Unterseite mit einer Verzahnung 158 versehen. Diese Verzahnungen 158 können abwechselnd mit den Addierwerkszahntrieben 82 in Eingriff gebracht werden.
Alle Zahnstangen 156,157 sind an ihren vorderen Enden durch eine Stange 159 geführt, welche seitlich verschoben werden kann. Es ist ersichtlich, daß die Bewegung der Zahnstangen 156 in entgegengesetzter Richtung wie dieBewegung
.60 der Zahnstangen 157 erfolgt, und um zu bestimmen, ob ein Betrag auf dem Registrierwerk 82 addiert oder subtrahiert werden soll, brauchen ■ nur Mittel vorgesehen zu sein, um den einen oder anderen Satz Zahnstangen 156 bzw. 157 mit dem Registrierwerk in Eingriff zu bringen. · .
Gewöhnlich ist die Vorrichtung so eingestellt, daß sich die Addierzahnstangen 156 unmittelbar über den Addierwerkszahntrieben. 82 befinden, so daß der an der Kasse eingestellte Betrag auf dem Registrierwerk 82 addiert wird. Falls es erwünscht ist, den Betrag zu subtrahieren, werden die Betragszahnstangen 156, 157 in unten beschriebener Weise durch seitliche Bewegung der Stange 159 verschoben, so daß die Subtrahierzahnstangen 157 über die .Zahntriebe 82 gebracht werden. Wie vorher erwähnt, verbleiben die Sektoren 22 (Fig. 3) und die durch letztere angetriebenen Vorrichtungen zwischen den Operationen der Kasse in der eingestellten Lage und werden bei jeder Kassenoperation in die Normalstellung zurückgebracht, worauf sie von neuem eingestellt wer-' den. In dieser Weise wirken auch die Zahnstangen 156 und 157, obwohl sie in Fig. 4 in der Normalstellung dargestellt sind. Es ist ersichtlich,-daß die Addierwerkszahntriebe 82 durch Niederbewegung außer Eingriff mit den Zahnstangen 156 bzw. 157 gebracht werden müssen, bevor die Rückbewegung dieser Zahn-Stangen 156 bzw. 157 in die Normalstellung stattfindet, und daß die Addierwerkszahntriebe 82 wieder, mit den Zahnstangen 156 bzw. 157 in Eingriff gebracht werden müssen, bevor diese Zahnstangen 156 bzw. 157 wieder in die neue Registrierstellung gebracht werden. Wenn die Zahnstangen 156 bzw. 157 auf diese Weise eingestellt werden, werden die Addierwerkszahntriebe 82 ebenfalls gedreht. Wie oben erläutert, sind die Addierwerkszahntriebe 82 vorher durch die Verzahnungen 81 (Fig. 4) auf einen Betrag eingestellt worden, der von der bisherigen Stellung der Betfagsschieber 60 abhängt und gleich der Gesamtsumme aller bisher auf der abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Beträge ist, und es ist daher ersichtlich, daß die Addierwerkszahntriebe 82 bei der Weiterschaltung durch die Zahnstangen. 156 bzw. 157 jetzt auf die das neue Geschäft einschließende Gesamtsumme eingestellt werden·. Nach dieser Einstellung der Zahntriebe 82 werden diese wieder abwärts in Eingriff mit" den Zähnsektoren 81.(Fig. 4) bewegt, und darauf werden die Schieber71 zum zweitenMale vorwärtsgetrieben, so. daß das Addierwerk 82 in die Nullstellung zurückgedreht wird, in der die Zahntriebe 82 (Fig. 4) in unten'beschriebener Weise durch einen Anschlag angehalten werden. Bei dieser Rückdrehung des Addierwerks 82 in die Nullstellung werden, die mit den Betragsschiebern 60 (Fig. 19) zusammenwirkenden Schieber 71 in eine Stellung gebracht, die von dem Gesamt-
betrag abhängt, auf welchen das- Addierwerk 82 zuletzt eingestellt worden war. Durch die Vorwärtsbewegung der Schieber 71 werden ferner die Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) der abnehmbafen Registriervorrichtung in solcher Weise eingestellt, daß diese Schieber 60 die Gesamtsumme aller vorher auf diesen Schiebern registrierten Beträge einschließlich des Betrages des neuen Geschäfts darstellen.
Registrierung von Beträgen auf
den abnehmbaren Registrierv ο r rieh tun gen. -
Im folgenden ist zusammengefaßt dargelegt, wie die Beträge auf den abnehmbaren Registriervorrichtungen registriert werden. Die abnehmbaren Registriervorrichtungen 71" (Fig. 20) können, wie oben erwähnt, beispielsweise den verschiedenen Verkäufern eines Geschäfts zugewiesen sein. Will ein Verkäufer einen Betrag auf seiner Registriervorrichtung 71" registrieren, so steckt er sie in der in Fig. 4 angegebenen Weise in die Kasse. In Fig. 4 ist die Registriervorrichtung 71" nur teilweise in die Kasse eingeführt dargestellt. Nach Einführung der abnehmbaren Registriervorrichtung in die Kasse befinden sich zunächst die Sonderschieber. 65 stets in der Normalstellung nach Fig. 19 und 20, während die Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) sich in. verschiedenen Stellungen befinden können, welche die Gesamtsumme aller bisher auf der abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Beträge darstellen. Die Betragsschieber 60 sind vorläufig durch Eingriff der Klinke 61 (Fig. 20) in die Verzahnungen dieser Schieber 60 gesperrt, während die Sonderschieber 65 frei beweglich sind.
Der Verkäufer drückt nun die zur Registrierung des jeweiligen Geschäfts erforderlichen
Tasten nieder und setzt' darauf durch Drehung der Kassenkurbel das Kassengetriebe in Bewegung. Vor Drehung der Kurbel befinden sich die verschiedenen Organe des Kassengetriebes in der Stellung nach Fig. 4. Bei der Kurbeldrehung wird zunächst die Blende 86Λ (Fig. 4) in die Freigabestellung gebracht, und darauf werden alle Einstellschieber 71 durch den Rahmen 75, 74a vorwärts bewegt. Die mit den Betragsschiebern 60 (Fig. 19) zusammenwirkenden Einstellschieber 71 werden hierbei so weit vorwärts bewegt, bis sie gegen die vorläufig noch gesperrten Betragsschieber 60 (Fig. 19) treffen. Alsdann werden die Registrierzahn-
• triebe 82 (Fig. 4), die sich am Anfang jeder Kassenbenutzung in der Nullstellung befinden, durch Abwärtsbewegung der Welle in mit den Verzahnungen 8i in Eingriff ■ gebracht, und hierauf werden die Einstellschieber 71 durch den Rahmen 75, 74"* wieder in die Normalstellung zurückgebracht. Es ist ersichtlich, daß hierdurch die Zahntriebe 82 um den bisher auf den Betragsschiebern 60 registrierten Gesamtbetrag eingestellt werden. Während sich die Registrierzahntriebe 82 mit den Verzahnungen
81 in Eingriff befinden, werden die Zahnstangen 156 und 157 in die Normalstellung zurückgebracht. .
Die Registrierzähntriebe 82 werden nun durch Aufwärtsbewegung der Welle in mit den Verzahnungen 8i außer Eingriff und mit den Zahnstangen 156 und 157 in Eingriff gebracht. Hierauf wird mit Hilfe dieser Zahnstangen das neue Geschäft auf den Registrierzahntrieben 82 registriert. Auf diesen Zahntrieben 82 ist daher jetzt eine Summe registriert, die der Gesamtsumme aller bisher auf der abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Beträge zuzüglich oder abzüglich des neuen Betrages entspricht, je nachdem mittels der Zahnstangen 156, 157 in unten näher beschriebener Weise eine Addition oder eine Subtraktion erfolgt ist.
Die Registrierzähntriebe 82 werden alsdann wieder durch Abwärtsbewegung der Welle 111 mit den Verzahnungen 81 in Eingriff; gebracht. Inzwischen ist durch Aufwärtsbewegung des Arms 126 die Klinke 61 (Fig. 20) ausgerückt ■ worden, und die Betragsschieber 60 sind durch die Federn 67 in die Nullstellung zurückgebracht worden. Durch den Rahmen 75, 74" (Fig. 4) werden nun die EinsteUschieber 71 zum go zweiten Male vorwärts bewegt, so daß sie einerseits die mit den Verzahnungen 81 in Eingriff stehenden Zahntriebe 82 in umgekehrter Richtung drehen und anderseits die Betragsschieber 60 wieder vorwärts bewegen, bis die Zahntriebe
82 in die Nullstellung zurückgedreht worden sind, in der sie durch einen unten näher beschriebenen Anschlag angehalten werden. Bei dieser Rückdrehung der Zahntriebe 82 in die Nullstellung werden die Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) durch die EinsteUschieber 71 um einen Betrag verstellt, welcher der Gesamtsumme aller bisherigen Beträge einschließlich des neu registrierten Betrages entspricht, und ebenso werden hierdurch die Betragstypen-Sektoren 80 in eine Lage gebracht, in welcher sich die diese Gesamtsumme darstellenden Typen in der Druckstellung befinden. Alsdann wird in unten beschriebener Weise auf einer Quittung oder einem anderen Zettel sowie auf einem Kontrollstreifen ein Abdruck von den Typensektoren 80 bewirkt, und die Betragsschieber 60 ' werden infolge Abwärtsbewegung des Arms 126 (Fig. 4) wieder durch die Klinke 61 in der neuen Stellung gesperrt. ■ ' .
Die Sönderschieber 65 (Fig. 20) werden, wie oben erläutert, durch die zugehörigen EinsteUschieber 71 (Fig. 4) annähernd in die Freigabestellung und durch rdie Richtungsklinke 100 (Fig. 12) vollständig iti die Freigabesteüung gebracht. In dieser Stellung sind die mit den erwähnten Einstellschiebern 71 verbundenen
Sondertypensektoren 80 so eingestellt, daß die jeweilige Verkäufernummer gedruckt werden kann. ;
Am Ende der Bewegung des Kassengetriebes werden alle Einstellschieber 71 in die Normalstellung zurückgebracht, und die Blende &6a wird wieder in die Bedeckungsstellung gebracht. Die Betragsschieber 60 der abnehmbaren Registriervorrichtung yia sind am Schluß der
ία Kassenbenutzung in der neuen Stellung durch die Klinke 61 (Fig. 20) gesperrt, während die Sonderschieber 65 in die Normalstellung nach Fig. 19 und 20 zurückgekehrt sind. Die Registriervorrichtung yia wird schließlich wieder abgenommen, und darauf kann bei der nächsten Kassenbenutzung eine andere abnehmbare Registriervorrichtung jia in die Kasse gesteckt werden.
Z e h η e r s c h a It ν ο r Γ i c h t u η g e n.
Es ist ersichtlich, daß, wenn zwei Beträge auf dem Registrierwerk 82 (Fig. 4) addiert worden sind, eine Zehnerschaltung erforderlich sein' kann. Da die Zahnstangen 156 und 157 (Fig. 4)
durch Äahntriebe 155 miteinander zwangläufig verbunden sind, ist nur ein Satz Zehnerschaltvorrichtuhgen erforderlich, und dieser eine Satz bewirkt eine Zehnerschaltung sowohl nach einer Addier- als auch nach einer Subtrahiervorrich-
30; tung hiii, ; Durch die dargestellte Vorrichtung ■ können die Zahnstangen 156, 157 um einen
; zusätzlichen Schritt bewegt werden, und zwar ;wirkt die Zehnerschaltvorrichtung in dem dar-, gestellten Falle gegen die ,Addierzahnstangen
156. Unmittelbar über den Zahnstangen 156 sind «Stangen 161 (Fig. 4) angeordnet, die ah ihren, riinteren Enden mit Hebeln 162 verbunden sind. Diese Hebel 162 sind auf einer Stange 163 drehbar und tragen an ihren unteren Enden
4P Rollen Ϊ64. Gegen diese Rollen 164 wirken "nacheinander in üblicher Weise auf der Welle 36 sitzende Daumen 165, so daß die Stangen 161 bei jedem Kassenäntrieb vorwärts bewegt werden. Die Rückbewegung der Stangen 161 in
die Normalstellung erfolgt, durch Federn 166, die einerseits an einer Rahmenstange 167 und anderseits an Haken 168 der Stangen 161 befestigt sind. Jede Stange 161 trägt an ihrem vorderen Ende eine Zehnerschaltklinke 169, die gewöhnlich in der oberen Stellung durch eiiien an dieser Klinke angebrachten Stift 170 gehalten wird. Dieser Stift 170 ruht auf einer der lose auf der Welle 159 sitzenden Auslöseklinken 171, von denen eine in Fig. 11 einzeln in größerem Maßstab dargestellt ist. Jede Äuslöseklinke 171 besitzt einen herabhängenden Arm 172 (Fig. 4), der in der Bahn eines Stifts 112 des : .zugehörigen Addierwerkszahntriebes 82
. Bei Drehung'des Addierwerkszahntriebes 82 in der einen oder anderen' Richtung trifft der bezügliche, Stift 112 gegen die Auslöseklinke 171 und schwingt die letztere entgegen der Spannung einer auf der Welle 159 befestigten Blattfeder 172^ (Fig. 11), die mit der Auslöseklinke 171 verbunden ist und diese aus jeder Richtung in die Normalstellung zurückzubewegen sucht. Wenn die Auslöseklinke 171 in der beschriebenen Weise durch den. Stift 112 (Fig. 4) geschwungen wird, wird die Zehnerschaltklinke 169 durch eine Feder 173 abwärts in die Verzahnung 174 bewegt, mit welcher jede Addierstange 156 versehen ist. Bei weiterer Drehung der Welle 36 wirken die Daumen 165 gegen die Rollen 164 und stoßen daher die Stangen 161 vorwärts, so daß auch die Zahnstangen 156 und 157 um einen zusätzlichen Schritt bewegt werden. Es ist ersichtlich, daß, gleichgültig, ob die Addierzahnstangei.56 oder die Subtrahierzahnstange 157 !sich mit dem Registrierzahntrieb 82 in Eingriff befindet, der zusätzliche Bewegungsschritt der Verzahnung 174 (Fig. 4) den richtigen zusätzlichen Bewegüngsschritt auf dem Addierwerk 82 hervorruft. Sind die Zahnstangen 156 mit dem Addierwerk 82 in Eingriff, so'verursacht der zusätzliche Vorwärtsschritt dieser Zahnstangen die richtige Zehnerschaltbewegung bei dem Addierwerk 82, während, wenn sich die Subtraktionszahnstangen 157 mit den Addierwerkszahntrieben· 82 in Eingriff befinden,, durch die zusätzliche Bewegung der Zahnstangen 156 eine zusätzliche Bewegung der Zahnstange 157 mittels der Räder 155 hervorgerufen wird, so daß die Addierwerkszahntriebe 82 umgekehrt für eine Subtraktionszehnerschaltung gedreht werden.
Mit Rücksicht darauf/ daß den Zahntrieben 155 (Fig. 4) durch die Zahnstangen 156 eine Zehnerschaltbewegung erteilt wird, ist es natürlich erforderlich, daß zwischen den Zahntrieben 155 und ihren Antriebsvorrichtungen.eine iose Verbindung vorgesehen ist. Aus diesem Grunde ' ist jeder Zahntrieb 155. in der in Fig. 8 dargestellten Weise mit den Antriebsvorrichtungen verbunden. Es ist ersichtlich, daß bei einer Zehnerschaltung und der dabei stattfindenden Teildrehung des Zahntriebs 155 lediglich die Feder 179 (Fig. 8) gespannt wird, ohne daß die bezügliche Hülse 50 bewegt wird. Durch diese Federn 179 werden die Antriebszahnstangen 156 um den ihrem zusätzlichen Schritt entsprechenden Betrag zurückbewegt, sobald die Zehnerschaltklinken 169 (Fig. 4) gehoben worden sind.
S U b t r ak t io hs vor r icht üng.
In folgendem ist erläutert, wie die.. Zahnstangen 156 und 157 (Fig. 4 und 7) seitlich verschoben werden, um sie abwechselnd. mit den Addierwerkszähntrieben 82 in Eingriff zu bringen. Die Addierwerkszahntriebe 82 befinden sich, wie Fig. 7 erkennen läßt, gewöhnlich unmittelbar unter den Additionszahnstangen 156 und außer Eingriff mit den Subtraktionszahn-
Stangen 157. Alle Zahnstangen 156 und 157 werden, wie oben erwähnt, von einer Stange 159 (Fig. 4) getragen. Dieser Stange 159 wird durch eine an ihr vorgesehene Abschrägung 182 und durch eine am oberen Ende eines gekrümmten Arms 184 (Fig. 15) vorgesehene Abschrägurig 183 (Fig. 7) eine seitliche Bewegung erteilt. Der gekrümmte Arm 184 wird von mit Köpfen versehenen Stiften 185 (Fig. 15) getragen, die sich durch Schlitze des Arms 184 erstrecken. An dem Arm oder Segment 184 sind ferner drei Daumenschlitze 186 und zwei gerade Schlitze 187 vorgesehen, in welche Stifte 189 der Sondertasten greifen können.
Wie aus Fig. 15 ersichtlich, sind fünf Sondertasten vorgesehen, welche von oben nach unten betrachtet mit den Aufschriften »Ungültig«, »Rechnung«, ä-Konto-Zahlung«, »Kreditverkauf« und »Ausgezahlt« (»Void«, »Bill«, »Received on Account«, »Charge« und »Paid out«) versehen sind. Die »Ungültig«-Taste wird benutzt, wenn Waren aus irgendeinem Grunde zurückgegeben werden, die »Rechnung «-Taste wird benutzt, wenn ein Kunde den Stand seines Kontos zu erfahren wünscht oder wenn der Eigentümer den auf irgendeiner abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Betrag kennen zu lernen wünscht, die »ä-Konto-Zahlung«- Taste wird benutzt, wenn ein Kunde eine Akontobarbahlung macht, die »Kreditverkauf «-Taste wird benutzt, wenn ein Kunde mit einem Betrag belastet wird, und die »Ausgezahlt «-Taste wird benutzt, wenn Geld aus der Kassenschublade durch einen Verkäufer ausgezahlt wird. Von diesen .Tasten müssen die »Ungültig«-Taste, die »ä-Konto-Zahlunga-Taste' und die »Ausgezahlt «-Taste eine Subtraktion des Betrages bei der abnehmbaren Registriervorrichtung veranlassen, während die »Kredit verkauf«-Taste eine Addition des Betrages veranlassen muß. Dies wird mit Hilfe der Daumenschlitze 186 für die »Ungültig«-, »ä-Konto-■ Zahlung«- und »Ausgezahlt«-Taste bewirkt, denn es ist ersichtlich, daß beim Niederdrücken irgendeiner der drei erwähnten Tasten das Segment 184 (Fig. 15) aufwärts geschoben wird, so daß die Stange 159 (Fig. 7) so weit seitlich verschoben wird, daß die Subtraktionszahnstangen 157 über die Addierwerkszahntriebe 82 gebracht und die Additionszalmstangen 156 über diesen Zahntrieben fortbewegt werden. Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß die Zehnerschaltklinken 169 breit genug sind, um in jeder Stellung der Zahnstangen . 156, 157 in die Additionszahnstangen . 55 156 zu greifen. Zwischen einem Gestellteil und einem auf der Stange 159 sitzenden Ring 191 (Fig. 7) ist eine Feder 190 angeordnet, durch welche die Stange 159 in die in Fig. 7 dargestellte Stellung zurückbewegt wird,.an welcher die Additionszahnstangen 156 mit dem Registrierwerk 82 in Eingriff stehen.
Druckwerk.
Wie vorher erwähnt, wird zunächst auf den Addierwerkszahntrieben 82 der durch die Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) der abnehmbaren Registriervorrichtung angezeigte Betrag addiert, und darauf werden die Zahntriebe 82 nochmals durch die Additionszahnstangen 156 oder die Subtraktionszahnstangen 157 und die Zehnerschaltvorrichtung entsprechend dem neuen Geschäft eingestellt. Alsdann werden die Einstellschieber 71 (Fig. 4), während die Addierwerkszahntriebe 82 sich mit den Zahnsektoren 81 in Eingriff befinden, wieder vorwärts bewegt, bis die erwähnten Zahntriebe in die Normalstellung zurückgebracht sind. Es ist ersichtlich, daß zu dieser Zeit die Drucksektoren 80 auf die Gesamtsumme der vorher auf der abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Beträge und des Betrages des gegenwärtigen Geschäfts eingestellt sind. Es ist jetzt erwünscht, diese Gesamtsumme zu drucken, und die zu diesem Zweck dienenden Vorrichtungen sind im folgenden beschrieben.
Die Kasse ist so eingerichtet, daß bei jeder Operation auf einem in der Kasse verbleibenden Kontrollstreifen und auf einer von der Kasse gelieferten Quittung oder auf einem in die Kasse eingeführten Zettel ein Abdruck hervorgerufen wird. ■ Der Kontrollstreifen 200 (Fig. 4) wird von einer Rolle 201 abgewickelt, läuft über Stifte 202 und 203 und wird auf eine Rolle 204 aufgewickelt. Die Aufwickelrolle 204 ist mit einem Zahnrad 205 versehen,- in dessen Zähne eine an einem Arm 207 angelenkte Schaltklinke 206 greift. Der Arm 207 ist auf einer Welle 208 drehbar, welche auch die Aufwickelrolle 204 trägt. Durch eine Feder 209 ist die Klinke 206 mit dem Arm 207 verbunden. Mit dem Arm 207 ist ferner ein Lenker 210 verbunden, welcher, wie Fig. 13 veranschaulicht, am hinteren Ende mit einem Schlitz 211 versehen ist. Die Hauptwelle 24, die in oben erläuterter Weise bei jedem Kassenantrieb hin und her gedreht wird, 105' trägt einen Arm 212, an dem ein in den Schlitz 211 greifender Stift 213 befestigt ist. Es ist ersichtlich, daß bei Hin- und Herdrehung' der Welle 24 der Stift 213 sich durch den Schlitz 211 bewegt. Sobald der Stift 213 das hintere Ende dieses Schlitzes 211 erreicht hat, wird bei Weiterbewegung, des Stifts 213 der Lenker 210. angetrieben und die Schaltklinke 206 (Fig. 4) rückwärts über die Zähne des Zahnrades 205 bewegt. Während des letzten Teils der Rückbewegung der Welle 24 in 'die Normalstellung wird der Lenker 210 (Fig. 13) vorwärts bewegt und daher die' Aufwickelrolle 204 und dadurch auch der Kontrollstreifen 200 weitergeschaltet. Der Betrag. dieser Weiterschaltung kann durch '120 Änderung der Länge des Schlitzes 211 (Fig. 13) geändert werden. Das Zahnrad 205 greift in
ein zweites Zahnrad 213, welches an einer Rolle 214 zum Fortschalten eines Farbbandes 215 befestigt ist. Dieses Farbband 215 läuft über die Rolle 214 sowie über eine Reihe Rollen 216, S so daß es ebenso bei jedem Kassenantrieb ein wenig weitergeschaltet wird.
Der Quittungsstreifen 220 wird von einer Rolle 221 getragen und erstreckt sich abwärts durch eine drehbar gelagerte Führung 222, von welcher er zwischen Druck- und Förderrollen 223 und 224 und über ein Messer 225 nach der Druckstelle läuft. Die Quittung wird, anstatt an der Vorderseite der Kasse ausgetrieben zu werden, an der Seite der Kasse geliefert. Zu diesem Zweck ist der in Fig. 1, 4 und 10 dargestellte verschiebbare Tisch . 240 vorgesehen. Dieser Tisch 240 ist gewöhnlich aus der Kasse herausbewegt, wie in Fig. 1 veranschaulicht, jedoch kann er bei jedem Kassenantrieb in die Kasse gezogen werden, und hierauf dient dieser Tisch als Stützkörper für den Quittungsstreifen 220 bei der Vorwärtsschaltung des letzteren. Ein in dem Tisch 240 vorgesehener Schlitz 226 gestattet diese Vorwärtsschaltüng des Quittungs-
Streifens. Die Förder- und Druckrolle 224 (Fig. 4) kann mit Klis^iees und Vorrichtungen zum Drucken geeigneter Vermerke, beispielsweise einer Reklamenotiz des Geschäftsinhabers, der laufenden Nummer und des Datums versehen sein. Eine kleine Rolle 227 (Fig. 4) kann vorgesehen sein, durch welche häufig wechselnde Angaben, wie »Ihre Rechnung ist fällig« o. dgl. gedruckt werden. Die Rollen 223. und 224 sind durch das in Fig. 4 und 15 dargestellte Getriebe mit der Welle 36 verbunden und werden bei jedem Kassenantrieb einmal gedreht. Eine Färberolle 228 ist an Armen, die 'an dem drehbaren Führungsrahmen 222 für den Quittungsstreifen angebracht sind, gelagert, so daß, wenn keine Quittung verabfolgt werden soll, der Führungsrahmen 222 rückwärts geschwungen werden kann und daher die Typen an der Rolle 224 nicht unnötig mit Farbe versehen werden.
Falls ein Kreditgeschäft auf der Kasse- und auf einer der abnehmbaren Registriervorrichtungen registriert werden soll, ist es wünschenswert, daß ein von außen in die Kasse einzuführender Zettel an Stelle der von dem Streifen 220 abzutrennenden Quittung benutzt wird.
In diesem Fall ist es erforderlich, die Fortschaltung des Quittungsstreifens 220 zu unterbrechen. Zu diesem Zweck ist, wie Fig. 15 erkennen läßt, ein Arm 231 vorgesehen, der an seinem hinteren Ende mit einem Arm 232 gelenkig verbunden ist. Durch diesen Arm 232 ■wird die exzentrische Hülse 233 (Fig; 4) teilweise gedreht, welche die Rolle 223 trägt. Der Arm 231 (Fig. 15) ist an seinem vorderen Ende mittels eines Stifts 234 geführt, der sich durch einen Schlitz dieses Arms erstreckt, und wird in die Normalstellung durch eine Feder 235 zurückgebracht, die den erwähnten Stift 234 mit einem Stift des Arms 231 verbindet. Das vordere Ende des Arms 231 ist bei 232 gekrümmt, so daß es in der Bahn eines Stifts.. 189 der Kreditverkauftaste liegt. :
Es ist ersichtlich, daß beim Niederdrücken der Kreditverkauf taste die exzentrische Hülse 233 (Fig. 4) so gedreht wird, daß die Rolle 223 von der Rolle 224 entfernt wird. In diesem Fall wird, obwohl die Rollen 223, 224 beim Antrieb der Kasse gedreht werden, der Quittungsstreifen 220 nicht weitergeschaltet.
Wie vorher erwähnt, kann der Quittungstisch 240 (Fig. ι und 4) bei jedem Kassenan- trieb in die Kasse eingeführt werden. Bei Registrierung eines Kreditgeschäfts muß der Tisch 240, wie'im folgenden beschrieben, mit der Hand in die Kasse gedruckt werden, bevor das Kassengetriebe freigegeben wird. Der Qüittungstisch 240 wird von Armen 241 getragen, die vauf wagerechten Stangen 242 verschiebbar sind. Wie in Fig. 17 und 18 dargestellt, ist auf einer dieser Stangen 242 eine mit ■ einem der Arme 241 (Fig. 4) verbundene Hülse 243 verschiebbar, die einen Stift 244 trägt. An diesem Stift 244 liegt ein Hebel 245 (Fig. 17 und 18) an, der um einen Zapfen 246 drehbar ist und an seinem hinteren oberen Ende eine Rolle 247 trägt. Diese Rolle 247 greift in die Kurvenführung 248 eines auf einer Welle 250 sitzenden Zylinders 249. Die Welle 250 wird bei jeder Bewegung des Kassengetriebes einmal durch ein auf dieser Welle angebrachtes Zahnrad 251 gedreht, welches in ein auf der Hauptwelle 36 befestigtes Zahnrad 252 greift. Eine Feder 253 (Fig. 18), die einerseits mit dem Kassengestell und anderseits. mit einem Stift der Hülse 243 verbunden ist, sucht den Qüittungstisch 240 in die äußere Stellung zurückzubewegen. Auf einem Stift 255 (Fig. 18) ist eine Klinke 254 drehbar, welche durch eine Feder 256 gegen einen Stift 257. gedrückt wird. Diese Klinke 254 kann über den Stift 244 der Hülse 243 greifen, wenn der Quittungstisch 240 in die Kasse bewegt worden ist.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß 'der Quittungstisch 240 mit der Hand in die Kasse geschoben werden kann, wodurch der Stift 244 (Fig. 18) in eine Stellung gebracht wird, in weleher er durch die Klinke 254 gesperrt ist. Während der Bewegung des Kassengetriebes wird der Hebel 245 durch den Zylinder 249 weit genug geschwungen, um die Klinke 254 (Fig. 18) zwecks Freigabe des Stifts 244 zurückzudrücken so daß, wenn der Hebel 245 in die Stellung nach Fig. 18 zurückkehrt, der Tisch 240 sich ebenfalls unter Einwirkung der Feder 253 .(Fig. 18) nach außen bewegt. Wird jedoch kein Zettel verwendet, sondern die Lieferung einer Quittung durch die Kasse gewünscht, so wird der Hebel 245 bei Bewegung des Kassengetriebes geschwun-
gen, so daß er den Quittungstisch 240 in die Kasse hinein in eine solche Stellung .bewegt, daß er die Quittung aufnehmen und darauf seitlich aus der Kasse befördern kann.
Um einen Abdruck von den Sektoren 80 zu erzielen, werden die nachfolgend beschriebenen, in Fig. 4, 5 und 13 dargestellten Vorrichtungen verwendet. Wie vorher erwähnt, wird der Tisch 240 bei jedem Kassenantrieb in die Kasse gezogen, und darauf wird die Quittung auf diesen.Tisch gebracht. Nachdem dann die ^Quittung bedruckt worden ist, wird der Tisch 240 seitlich bewegt, um darauf den Kontrollstreifen bedrucken zu können. Damit sich der Druckvorgang in dieser Weise abspielen kann, ist eine Druckplatte vorgesehen, die bei jedem Kassenantrieb zweimal gegen die Typensektoren gedrückt wird. Wie aus Fig.. 13 ersichtlich, ist auf der Hauptwelle 36 ein Daumen 260 angebracht, durch welchen eine an einem Lenker 262 gelagerte Rolle 261 gehoben wird. Dieser Len-. ker 262 greift mittels eines Schlitzes um die Welle 36 und ist an seinem unteren Ende mit einem Arm 263 verbunden, der eine Druckplatte 264 trägt. Der Arm 263 ist bei 265 drehbar und steht unter Einfluß einer Feder 266, welche die Platte 264 gegen die Typensektoren 8 0 ' (Fig. 4) zu drücken sucht. Neben dem Druckplättenarm 263 ist bei 265 ein zweiter Arm 267 drehbar, den eine Feder 268 in ähnlicher Weise zu bewegen sucht, wie die Feder 266 den Arm 263. Der Arm 267 trägt einen Stift 269Λ der über den Druckplattenarm 263 greift. Am vorderen Ende des Arms 267 ist ein Vorsprung 268a vorgesehen, welcher, wenn.das vordere Ende des Arms 267 niedergedrückt wird, unter eine Klinke 269 (Fig. 4) greifen kann, so daß der Arm 267 durch diese Klinke festgehalten wird. Die Klinke 269 ist auf einem Zapfen 270 drehbar und besitzt einen herabhängenden Arm 271. In der Bahn dieses Arms 271 befindet sich, -wie aus Fig. 5 ersichtlich, ein Hebel 272, dpr bei 273 mit einem zweiten Hebel 274 verbunden ist. Die beiden Hebel 272 und 274 sind, wie Eig, 5 veranschaulicht, ungefähr in ihrer Mitte drehbar gelagert. Der Hebel274 ist an seinem freien Ende mit einem gekrümmten Teil 275 versehen, der in der Bahn des vom Quittungstisch 240 getragenen Stifts 276 liegt.
Bei Drehung der Welle 36 hebt der Daumen 260 (Fig. 13) den Lenker 262, so daß die Platte 264 niedergedrückt wird. Infolgedessen wird auch der Vorsprung 268* des Arms 267 niedergedrückt, bis er durch die Klinke 269 (Fig. 4) gesperrt wird. Sobald der höchste Punkt des Daumens 260 (Fig. 13) unter, der Rolle 261 vorübergeht, bewegt die Feder 266 die Platte 264 sofort aufwärts und brückt die letztere gegen die Typensektoren 8O1 (Fig. 4)-, so daß auf: der
Quittung oder dem Zettel (welches dieser Blätter gerade benutzt wird) ein Abdruck hervorgerufen wird. Sobald der Quittungstisch 240 durch die Feder 253 (Fig. 18) nach außen getrieben wird, wirkt der von der Hülse 243 getragene Stift 276 (Fig. 5) gegen das Ende 275 des Hebels 274 und dreht dadurch den Vorsprung 271 und die Klinke 269 (Fig. 4). In-* folgedessen wird der Arm 267 (Fig. 13) freigegeben, der sich dann sofort unter Einwirkung seiner Feder 268 dreht und einen Stift 269* aufwärts-treibt. Dieser Stift 269s wirkt gegen die Unterseite des Plattenarms 263, so daß die Platte 264 nochmals gegen die Typensektoren 80 (Fig. 4) gedrückt und daher der Kontrollstreifen 200 bedruckt wird.
N ull an se hl ag für das Registrierwerk.
Wie oben erläutert, werden die Registrierzahntriebe 82 (Fig. 4) durch die Verzahnungen 81 in die Nullstellung zurückgebracht, tun die endgültige Stellung der Betragsschieber 60 (Fig. 19 und 20) der abnehmbaren Registriervorrichtung zu bestimmen." Es müssen nun Mittel vorgesehen sein, um die Zahntriebe 82- anzuhalten, wenn sie ihre Normalstellung erreichen, und diese Mittel sind im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 7 und 9 beschrieben. :
Wie oben erläutert, wird die die Addier- '-./i werkszahntriebe 82 (Fig. 4) tragende Welle iii 90· bei j edem .Kassenäntrieb zweimal gesenkt und gehoben, um diese Zahntriebe mit den Zähnsektoren 81 in Eingriff zu bringen. Die Welle in ; ist mit einem Längsschlitz versehen, in welchehi zwei entgegengesetzt abgeschrägte. Stangen 30Γ und 302 (Fig. 7) angeordnet sind. Die Stange 301 ist mit der Welle in fest verbunden, während die Stange 302 in dieser Welle in verschiebbar ist. Die Stange 302 ragt aus dei Welle in heraus und ist am äußeren Ende mit einer Rolle 303 versehen, die in einen schrägen Schlitz 304 eines Arms 305'greift.. In der oberen Stellung der Stange in ist die Stange 302, wie in Fig. 7 veranschaulicht, nach rechts gedrückt und füllt den' Schlitz in der Welle" in. vollständig aus. Sobald jedoch die Addierwerkszahntriebe 82 niedergedrückt werden,' gleitet die Rolle 303 (Fig. 7) in dem Däurhenschlitz 304 abwärts, so daß die abgeschrägte Stange 302 nach links gedrückt wird und daher die untere Kante dieser Stange relativ zu den Zahntrieben 82 ein wenig gehoben wird, jeder Addierwerkszahntrieb 82 ist mit einer Nullstellklinke 306 (Fig. 9) versehen, die äh einem ' Stift 307 dieses Zahntriebs angelenkt ist und. durch eine Feder 308 gegen die Welle ίιι gedrückt wird. In der oberen Stellung dieser Welle in kann die Klinke 306 hinter den Punkt, \auf welchen sie .in Fig· 9 eingestellt, ist, gleiten ; sobald jedoch .die 'Addierwerkszahntriebe 82 gesenkt werden und die abgeschrägte Stange 302 (Fig. 7) relativ zu diesen Zahntrieben gehoben
wird, wird diese Stange 302 in dem Schlitz der Welle in zurückbewegt, so daß ein fester Anschlag für die Klinken 306 gebildet wird und die Zahntriebe 82 sicher in der Nullstellung angehalten werden. Da sich die Zahntriebe 82 zu dieser Zeit mit den Zahnsektoren 81 (Fig. 4) in Eingriff befinden, werden diese Zahnsektoren sicher in einer Stellung angehalten, die von dem Betrag abhängt, auf welchen die Addierwerkszahntriebe 82 von der Nofmalstellung aus eingestellt waren. Auf der Welle in sind Hülsen 309 (Fig. 9) /angeordnet,· jedoch bilden diese Hülsen Teile der Addierwerkszahntriebe 82,und sind mit Ausschnitten versehen, durch welche die Nasen der Nullstellklinken 306 greifen. Diese Hülsen 309 hindern daher nicht die Bewegung der Klinken 306. Wie oben erläutert, werden die Zahntriebe 82 während des ersten Teils des Kassenantriebs niedergedrückt, um mit den Sektoren 81 (Fig. 4) in Eingriff gebracht ζμ werden, jedoch bewegen die Sektoren 81 zu dieser Zeit die Addierwerkszahntriebe 82 unveränderlich vorwärts, und die abgeschrägten Stangen 301 und 302 (Fig. 7) leisten dieser Bewegung keinen Widerstand.
Sperrvorrichtungen.
Es ist wünschenswert, daß Sperrvorrichtungen vorgesehen sind, welche eine Bewegung des Kassengetriebes verhindern, bis eine der abnehmbaren Registriervorrichtungen in die Kasse eingeführt worden ist. Ferner ist es wünschenswert, daß, wenn die abnehmbare Registriervorrichtung eingeführt ist, sie bis zum Ende des Kassenantriebs in ihrer Lage gesperrt ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist die abnehmbare Registriervorrichtung an der Oberseite mit einem Daumen 311 versehen, der einen Ausschnitt 312 besitzt. Wird die abnehmbare Registriervorrichtung in die Kasse gedrückt, so gleitet der Daumen 311 unter den Arm 313 einer Welle 314 und drückt diesen Arm 313 aufwärts. An den Arm 313 ist eine Nase 316 vorgesehen, welche am Ende des Einwärtsdrückens der abnehmbaren Registriervorrichtung in den Ausschnitt 312 des Daumens 311 greift. Auf der Welle 314 ist, wie Fig. 15 veranschaulicht, ein zweiter Arm 315 angebracht, der mittels einer Stift- und Schlitzverbindung 317 mit einem Segment 318 verbunden ist. Dieses Segment 318 ist an mit Köpfen versehenen Stiften 319 und 320 geführt, die sich durch einen Schlitz des Segments erstrecken. Mit einem am oberen Ende des Segments 318 befestigten Stift ist eine Feder verbunden, die anderseits an einem Stift des Kassengestells befestigt ist und das Segment aufwärts in die. in Fig. 15 dargestellte Stellung zu ziehen sucht. Ein Vorsprung 322 der Stange 318 wirkt gewohnlich gegen einen Arm eines Winkelhebels 323, der auf einer drehbaren Welle 324 sitzt und eine Klinke 325 trägt. Diese Klinke 325 j ist bei 326 an den Winkelhebel 323 angelenkt und steht unter Einfluß einer Feder 327, die mit dem Hebel 323 verbunden ist und die Wand eines ausgeschnittenen Teils der Klinke 325 gegen einen Stift des Hebels 323 drückt. Gerade unterhalb der Klinke 325 ist der Hebel 323 bei 328 weggeschnitten, und die Klinke 325 er- , streckt sich, wie Fig. 15 veranschaulicht, ein wenig über den Ausschnitt 328. In Fig. 2 ist der andere auf der Welle 324 sitzende Arm des Winkelhebels 323 dargestellt, an dem eins Vorsprung 329 vorgesehen ist, der gewöhnlich in der Bahn eines Knaggens 330 des Zahnrades-,38 liegt. Der in Fig. 2 dargestellte Winkelhebelarm 323 ist an seinem hinteren Ende gekrümmt und ist dort mit einer Feder 331 verbunden, die anderseits am Kassengestell befestigt ist. An dem Zahnrad 37 ist eine Rolle 332 gelagert.
Es ist ersichtlich, daß der Vorsprung 329 des Winkelhebels 323 gewöhnlich eine Bewegung des Kassengetriebes verhindert. Sobald die abnehmbare Registriervorrichtung in die Kasse eingeführt wird, gleitet der Daumen 311 (Fig. 4) dieser Registriervorrichtung unter den Arm 353 und hebt den letzteren. Hierdurch wird <9er Arm 315 (Fig. 15) niedergedrückt und daher das Segment 318 abwärts bewegt. Bei dieser Abwärtsbewegung des Segments wird der Vorsprung 322 des letzteren weit genug abwärts bewegt, um an der Spitze der Klinke 325 vorüberzugehen. Sobald der Ausschnitt 312 (Fig. 4) den Vorsprung 316 des Arms 313 erreicht, bewegt sich dieser Arm ein wenig abwärts, wodurch das Segment 318 (Fig. 15) ein wenig aufwärts bewegt wird. Hierbei drückt der Vorsprung 322 die Klinke 325 aufwärts,, so daß diese Klinke den Ausschnitt 328 des Hebels 323 vollständig freigibt. Ist dies geschehen, so kann die Feder 331 (Fig. 2) den Winkelhebel 323 schwingen und den Vorsprung 329 aus der Bahn des Knaggens 330 bewegen, so daß das Kassengetriebe freigegeben ist.
Es ist ersichtlich, daß das Kassengetriebe nicht lediglich durch das Einwärtsdrücken der abnehmbaren Registriervorrichtung freigegeben wird, sondern die Freigabe des Kassengetriebes erfolgt dadurch, daß der Vorsprung 322 (Fig. 15) des Segments 318 hinter den Ausschnitt 328 gebracht und darauf diesem Vorsprung eine Wiederaufwärtsbewegung gestattet wird. Durch bloße Einführung irgendeines Werkzeugs o. dgl. in die öffnung, in welche die abzunehmende Registriervorrichtung einzuführen ist, könnte der Arm 313 (Fig. 4) nicht in solcher Weise angetrieben werden, daß das Kassengetriebe freigegeben wird.
Wie in Fig. 10 veranschaulicht, ist die abnehmbare Registriervorrichtung an der Seite mit einem Vorsprung 336 versehen, welcher, wenn diese Vorrichtung vollständig in die Kasse
eingeführt ist, hinter eine von einem Arm 338 (Fig. 13) getragene Stange 337 greift. Der Arm 338 besitzt, wie in Fig. 13 und 14 dargestellt, an seinem hinteren Ende einen Vorsprung 339. der unmittelbar über einer Abschrägung 340 an der oben erwähnten senkrechten Stange 137 liegt. Wie oben erläutert, wird der Hebel 140 (Fig. 13) geschwungen, um den Stift 126 zu heben und um ihn freizugeben. Am Ende des Kassenäntriebs wird der Hebel 140 auch so bewegt, daß er die Stange 137 über ihre Normalstellung hinaus aufwärts bewegt, wie aus der Form, der Kurvenführung 144 an dem Teil 144* hervorgeht, und durch diese Aufwärtsbewegung der Stange 137 wird die abnehmbare Registriervorrichtung freigegeben. Wenn sich die Stange 137 aufwärts bewegt, gleitet ihre Abschrägung 340 unter das Ende 339 des Arms 338, so daß dieser weit genug seitlich bewegt wird, um den Stift 337 aus .der Bahn des Vorsprungs 336 (Fig. 10) der abnehmbaren Registriervorrichtung zu bewegen.
Ein Stift 341 (Fig. 4) wird durch eine Feder 342 nach außen gedrückt, so daß die abnehmbare Registriervorrichtung nach ihrer Freigabe durch diesen Stift 341 nach außen bewegt und auf die in Fig. 1 dargestellte gekrümmte.Platte geworfen wird. Es ist jedoch erforderlich, daß vorher der Arm 313 (Fig. 4) gehoben und dessen Nase 316 aus dem Ausschnitt 312 gebracht wird, da durch diese Nase 316 die abnehmbare Registriervorrichtung ebenfalls in der Kasse festgehalten wird.' Bei Drehung des Zahnrades 37 (Fig. 2) wird nun durch die an letzterem gelagerte Rolle 332 der in Fig. 2 dargestellte, hintere Arm des Winkelhebels 323 gehoben, so daß der Vorsprung 329 wieder in die Bahn des Knaggens 330 bewegt wird. Die Rolle 332 ist so angeordnet, daß der hintere Winkelhebelarm
323. weiter als in Fig. 2 dargestellt gehoben wird. Durch diese zusätzliche Bewegung wird der in Fig. 15 dargestellte vordere Arm des Winkelhebels 323 über die Stellung in Fig. 15 hinaus rückwärts geschwungen. An. dem vorderen Winkelhebelarm 323 ist ein gekrümmter Arm 351 (Fig. 15) vorgesehen, der eine Rolle 352 trägt. Diese Rolle 352 liegt an einer gekrümmten Kante des Segments 318 an. In der Normalstellung der Teile wird das Segment 318 durch die Rolle 352 nicht beeinflußt; sobald jedoch dem vorderen Winkelhebelarm 323 die zusätzliche Rückwärtsbewegung erteilt wird, drückt die Rolle 352 das Segment 318 so weit abwärts, daß die Nase 316 (Fig. 4) des Arms'313 aus dem Ausschnitt 312 bewegt wird. Hierdurch wird die abnehmbare Registriervorrichtung auch von dem Arm 313 freigegeben, so daß sie durch den Stift 341 nach außen gestoßen werden kann.
Es kann gelegentlich erwünscht sein, die Freigabe und das Auswerfen einer abnehmbaren Registriervorrichtung herbeizuführen, ohne das Kassengetriebe in Bewegung zu setzen, falls beispielsweise eine falsche, abnehmbare Registriervorrichtung eingeführt worden ist. N Zu diesem Zweck ist ein aus dem Kassengehäuse herausragender Freigabehebel 353 (Fig. ι und 2) vorgesehen, der auf einem drehbaren Zapfen 354 (Fig. 2) befestigt ist. Ein an dem Hebel 353 angebrachter Stift 355 (Fig. 2) greift in einen Schlitz eines bei 357 drehbaren Hebels 356, der in der Normalstellung durch eine; Feder 358 gehalten wird, die diesen Hebel 356 mit einem Arm des Kassengestells verbindet. Das obere Ende des Hebels 356 liegt unmittelbar über einem Vorsprung 359 eines Arms 360, welcher auf der den oben erwähnten Winkelhebel 323 tragenden Welle 324 angebracht ist. Beim Niederdrücken des Freigabehebels 353 ,wird der Winkelhebel 356 entgegen der Spannung der Feder 358 geschwungen, so daß sein oberes Ende gegen den Vorsprung 359 des Arms 360 wirkt. Hierdurch wird dieselbe Wirkung hervorgerufen, die durch die oben erwähnte Rolle 332 (Fig. 2) des Zahnrades 37 erzielt wird, d. h. der vordere Winkelhebelarm 323 (Fig. 15) wird über seine Normalstellung hinaus zurückgeschwungen, so daß die abnehmbare Registriervorrichtung in oben beschriebener Weise freigegeben wird. Beim . Niederdrücken des Freigabehebels 353 (Fig. 2) greift ein Vorsprung 361 des Winkelhebeis 356 in einen Ausschnitt 362 einer Scheibe 363, die von dem Zahnrad 39 getragen wird, so daß das Kassengetriebe bei Inwirkungsetzung des Freigabehebels 353 gesperrt ist.
. Wie vorher erwähnt, wird beim Niederdrücken des'Freigabehebels 353 (Fig. 2) die abnehmbare Registriervorrichtung durch Zürückdrücken des vorderen Winkelhebelarms 323 (Fig. 15) freigegeben. Diese Registriervorrichtung ist aber, wie oben erläutert, nicht nur durch die Nase 316 (Fig. 4) des Hebels 313, sondern auch durch den Stift.337 (Fig. 10) gesperrt. Wie die Ausrückung des Hebels 313 (Fig. 4) erfolgt, ist oben beschrieben. Aus Fig. 13 ist nun ersichtlich, daß beim Niederdrücken des Freigabehebels ein zweiter Arm 353" geschwungen wird, der ebenfalls auf dem Zapfen 354 befestigt ist. Dieser Arm 353a trägt eine Rolle 353Ύ die in den Schlitz 353C eines Winkelhebels 353^ greift. Der Winkelhebel 353^ ist auf einem Zapfen 353^ no drehbar und besitzt an seinem' oberen Ende eine Abschrägung 3530. Diese Abschrägung ist so angeordnet, daß sie bei ihrer Vorwärtsbewegung gegen das hintere Ende 339 des Arms 338 wirkt. Hierdurch wird der. Stift 337 aus der Bahn des Vorsprungs 336 (Fig. 10) der abnehmbaren Registriervorrichtung gebracht. Die Abschrägung 3530 ist auch in Fig. 10 veranschaulicht. Durch Niederdrücken des Hebels 353 kann außer der abnehmbaren Registriervorrichtung auch mittels einer geeigneten Einrichtung jede niedergedrückte Taste freigegeben werden,
doch kommt diese Einrichtung für das Wesen der Erfindung nicht in Betracht und ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Wie oben erläutert,, ist die Kasse gewöhnlich gesperrt und wird erst durch Einführung einer abnehmbaren Registriervorrichtung freigegeben. Falls ein Kreditverkauf auf der Kasse .registriert werden soll, ist es'.wünschenswert, die Einführung des Zettel- und Quittungstisches 240 (Fig. ι und 4) zu erzwingen, da in Verbindung mit dieser Ge,schäftsart ein besonderer Zettel verwendet wird. Es sind daher Mittel vorgesehen, um die Freigabe des Kassengetriebes zu verhindern, wenn die Kreditverkäuftaste niedergedrückt wird, selbst wenn die richtige abnehmbare Registriervorrichtung eingeführt: worden ist, bis der Tisch 240 in die Kasse bewegt worden ist, und zwar sind diese Mittel in Fig. 15 und 16 . veranschaulicht. Die Kreditverkauftaste ist die zweite Taste von unten, und ihr Stift 189 (Fig. 15) wirkt beim Niederdrücken dieser Taste gegen einen Arm 371, so daß dieser zurückgeschwungen wird. Der Arm 371 sitzt auf einem im Kassengestell gelagerten Zapfen 372 und wird durch eine Feder 373 vorwärts gezogen, die einen Stift, dieses Arms 371 mit einem Stift des Kassengestells verbindet. Auf dem Zapfen 372 ist eine schraubenförmige Feder 374 (Fig. 16) angeordnet, die den Arm 371 nach links in Fig. 16 zu drücken sucht. Die Seitwärtsbewegung des Arms 371 wird hierbei durch einen sich durch den Zapfen 372 erstreckenden Stift -375 begrenzt. Der Arm 371 liegt gewöhnlich in Richtung mit dem unteren Ende 376 des vorderen Winkelhebelarms .323, welcher, wie oben erläutert, durch die Feder 331 (Fig. 2) zwecks Freigabe des Kassengetriebes vorwärts bewegt werden kann. Beim Niederdrücken der Kreditverkauf taste wird der Arm 371 (Fig. 15) zurückgeschwungen, so daß er gegen den Winkelhebel 323 wirkt und diesen ,in die Normalstellung zurückbewegt. Hierdurch wird jedoch der Vorsprung 322 (Fig. 15) nicht freigegeben,, da dieser noch durch die Klinke 325 gehalten wird. Uni die Kasse in diesem Fall freizugeben, ist es erforderlich, den Tisch 240 nach innen zu drücken.
Die Stützhülse 243 (Fig. 18) dieses Tisches trägt einen Stift 377 (Fig. 15 und 16), welcher am Ende der Einwärtsbewegung des Tisches 240 gegen den Afm 371 wirkt und diesen entgegen der Spannung seiner Feder 374 (Fig. 16) seitlich verschiebt. Durch diese seitliche Verschiebung des Arms 371 wird letzterer mit dem Ansatz 376 des Winkelhebels 323 außer Richtung gebracht, so daß dieser durch seine Feder 331 zwecks Freigabe, des Kassengetriebes bewegt werden kann.
Wie oben erläutert, dient eine der Sondertasten als Rechnungstaste. Diese Taste, die in Fig. ι das Zeichen »B« aufweist, wird benutzt, wenn es erwünscht ist, die auf irgendeiner ab^ nehmbaren Registriervorrichtung registrierte Betragssumme zu drucken; Die Rechnungstaste übt keine Wirkung auf die Kasse aus, ausgenommen, daß diese Taste eine Druckvorrichtung kontrolliert, um den Buchstaben »B« oder irgendein anderes Zeichen zu drucken. Da natürlich keine der Betragstasten in Verbindung mit dieser Rechnungstaste niedergedrückt werden darf, ist eine Sperrung zwischen diesen verschiedenen Tasten vorgesehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen alle Tasten, wie in Fig. 17 dargestellt, ein abgeschrägtes inneres Ende, welches beim Niederdrücken der betreffenden Taste gegen den abgeschrägten Teil 381 eines sektorförmigen Tastenriegels 382 wirkt, der lose auf der Hauptwelle 24 drehbar ist.
Es ist ersichtlich, daß beim Niederdrücken irgendeiner Taste der Riegel· 382 gehoben wird. Alle Betragstastenriegel sind mit Stiften 383 versehen, von denen einer in Fig. 3 veranschaulicht ist. Jeder Riegel 382 ist mittels seines Stifts 383 mit einem senkrechten Arm 384 verbunden, der mit seinem unteren geschlitzten Ende eine Welle 385 umfaßt. Gegenüber der Vorderseite der Welle. 385 ist an dem Arm 384 ein Flansch 386 vorgesehen, der mit einer Höhlung versehen ist. Durch diese Höhlung erstreckt sich ein auf der Welle 385 befestigter Stift 387. Jede Tastenreihe wirkt mit einer derartigen· Vorrichtung zusammen, so daß beim Niederdrücken irgendeiner Taste die Welle 385 durch den zugehörigen Stift 387 gedreht wird.
Der Stift 189 der Rechnungstaste liegt, wie Fig. 17 veranschaulicht, unmittelbar gegenüber einem Arm eines Winkelhebels 388. Dieser Winkelhebel 388 ist" auf einem Zapfen 389 drehbar und besitzt an seinem unteren Ende einen Flansch 390, der mit einer Höhlung versehen ist. Durch-diese Höhlung erstreckt sich ein auf der drehbaren Welle 385 . befestigter Stift 391. Es ist ersichtlich, daß beim Niederdrücken der Rechnungstaste die Welle 385 entgegengesetzt wie beim Niederdrücken einer Be-. tragstaste gedreht wird. Es sei erwähnt, daß die Flanschen 386 (Fig. 3) und 390 (Fig. 17) ein gewisses Spiel der Stifte 387 und 391 gestatten. Auf vorher beschriebene Weise ist eine einfache und gleichzeitig wirksame Sperrung 1 zwischen den Betragstasten und der Rechnungstaste erzielt. Beim Niederdrücken der Rech- nungstaste wird der Hebel 388 (Fig. 17) geschwungen, und der Flansch 390 dreht daher die Welle 385 derart, daß die Stifte 387 abwärts gegen den unteren Rand der Höhlungen in den Flanschen 386 gedrückt werden. In dieser Stellung kann keine Betragstaste 21 niedergedrückt werden, da beim Niederdrücken einer Betragstaste der entsprechende Arm 384 (Fig. 3) gehoben werden müßte, der jedoch in diesem Fall durch den zugehörigen Stift 387
gesperrt gehalten wird. Wird anderseits irgendeine Betragstaste niedergedrückt, so kann nicht darauf bei derselben Kassenbenutzung die Rechnungstaste niedergedrückt werden.
• S ο η d e r s c h u b 1 a d e.
Die abnehmbaren Registriervorrichtungen sind natürlich in irgendeinem geeigneten Behälter unterzubringen. Bei dem dargestellten
ίο Ausführungsbeispiel werden diese Registriervorrichtungen in einer Sonderschublade aufbewahrt, die außer der gewöhnlichen Kassenschublade angeordnet ist. Diese Sonderschublade ist in Fig. ι teilweise geöffnet dargestellt und ist auch in Fig. 3 veranschaulicht.. Wie vorher erwähnt, wird beim Niederdrücken irgendeiner der Sondertasten der in Fig. 17 dargestellte Riegel 382 gehoben, und diese Bewegung wird ausgenutzt, um die Sönderschubläde freizugeben, da keine dieser Tasten niedergedrückt Wird, außer wenn es erwünscht ist, eine der abnehmbaren Registriervorrichtungen zu benutzen.
Mit dem Riegel 382 (Fig. 17^ ist ein Arm 392
verbunden, der, wenn er niedergedrückt wird, einen auf einer Welle 394 befestigten Arm 393 schwingt. Auf dieser Welle 394 ist ferner ein Arm 395 (Fig. 3) angebracht, mit Welchem ein senkrechter Lenker 396 verbunden ist. Dieser Lenker 396 ist an seinem unteren Ende mittels einer Stift- und Schlitzverbindung 397 mit' einem Schubladenriegel 398 verbunden. Der Riegel 398 befindet sich gewöhnlich in einer solchen Stellung, daß er die Sonderschublade geschlossen hält, indem er hinter eine an der Rückwand der Schublade befestigte Sperrnase 399 greift. Es ist ersichtlich, daß beim Niederdrücken einer Sondertaste der Lenker 396 (Fig. 3) abwärts bewegt wird, so daß der Riegel 398 entgegen der Wirkung einer Rückbewegungsfeder 400 mit der Nase 399 außer Eingriff gebracht wird. Hierauf wird sofort die Sonderschublade durch eine große Feder 401 nach außen getrieben. Alsdann kann irgendeine abnehmbare Registriervorrichtung aus der Sonderschublade genommen und in oben beschriebener Weise durch die gegenüber den Schiebern 71 (Fig. 4) befindliche Öffnung in die Kasse gesteckt werden. Beim Schließen der Sonder- schublade gestattet die Stift- und Schlitzverbindung 397 zwischen dem Riegel 398 und dem senkrechten Lenker 396 wieder die Sperrung der Schublade, ohne daß der Lenker 396 bewegt wird.
Anzeigevorrichtung für den
Eigentümer.
Im vorderen Teil der Sonderschublade (Fig. 1
und 3) ist eine Vorrichtung angeordnet, mit dessen Hilfe sich der Eigentümer oder eine von ihm beauftragte Person über die Höhe der registrierten Summe bei irgendeiner der abnehmbaren Registriervorrichtungen unterrichten kann. Die in der Sonderschublade befindliche Anzeigevorrichtung ist durch einen mit einem Schloß versehenen Deckel 411 verschlossen. Nach Öffnung der Sonderschublade kann auch dieser Deckel 411 mittels des richtigen Schlüssels geöffnet werden. Durch mehrere Anzeigeräder 412, deren Anzahl der Anzahl der Betragsschieber 60 (Fig. 19) der abnehmbaren · Registriervorrichtung entspricht, kann eine Zahl durch eine Öffnung 413 einer Platte 414 angezeigt werden. An diesen Anzeigerädern 412 sind Zahntriebe 415 angebracht, die in senkrechte Zahnstangen 416 greifen. Die Zahnstangen 416 sind durch Hebel 417 mit anderen senkrechten Stangen 418 verbunden. Durch Federn 419 werden diese Teile in die Normalstellung zurückgebracht. ■
Sobald der Deckel 411 (Fig. 3) abgenommen ist, kann eine der abnehmbaren Registriervorrichtungen derart abwärts gedrückt werden, daß die Öffnungen 70 dieser Registriervorrichtung die senkrechten Stangen 418 umgeben. Beim weiteren Abwärtsdrücken der abnehmbaren Registriervorrichtung wirken die Betragsschieber 60 gegen die Stangen 418 und bewegen diese abwärts. Hierdurch werden die Anzeigeräder 412 so gedreht, daß sie unmittelbar den auf der abnehmbaren Registriervorrichtung registrierten Betrag anzeigen. Diese Kontrolle kann jederzeit stattfinden, ohne daß eine Registrierung auf der Kasse vorgenommen werden muß.
Es ist erforderlich, Mittel vorzusehen, um die Zehnerschaltklinken 169 (Fig. 4) in die Stellung über den Auslöseklinken 171 zurückzubringen. Zu diesem Zweck sind auf einer Welle 401 Rahmenarme 402 (Fig. 4 und 7) drehbar, die durch eine sich über die^Stangen 161 (Fig. 4) erstreckende Stange 403 miteinander verbunden sind. Diese'Stange 403, die in Fig. 4 in der Normalstellung dargestellt ist, wirkt gegen . rückwärts gerichtete Arme der Z.ehnerschaltklinken 169. Bei Bewegung des Kassengetriebes gibt der Daumen 89 (Fig. 4) den Blendenarm 88 ' frei, so daß sich-das hintere-Ende dieses Arms aufwärts bewegen kann. In dem.Arm 88 ist ein Daumenschlitz 404 vorgesehen, in welchen ein an einem der Rahmenarme 402 angebrachter Stift 405 greift, so daß bei Aufwärtsbewegung des hinteren Endes des Arms 88 die Rahmenarme 402 so geschwungen werden, daß die Stange 403 von den hinteren Enden der Zehnerschaltklinken 169 entfernt wird und letztere erforderlichenfalls eingerückt werden können. Gegen Ende des Kassenantriebs wird die Rahmenstange 403 wieder vorwärts bewegt, da der Blendenarm 88 in die Normalstellung z.urückkehrt. Bei dieser Vorwärtsbewegung wirkt die Rahmenstange 403 gegen das hintere Ende jeder
etwa vorher ausgelösten Zehnerschaltklinke 169 und bewegt diese Klinke in die Normalstellung zurück, in der sie durch die zugehörige Auslöseklinke 171 gestützt wird.
Die Vorrichtung zum Abtrennen der Quittung ist mit einem festen und einem beweglichen Messer .411 (Fig. 4) bzw. 225 versehen. Das bewegliche Messer 225 wird mit Hilfe einer Aussparung 413 (Fig. 13) der Scheibe 104 angetrieben, in welche gegen Ende des Kassenantriebs eine Rolle 414 eines Winkelhebels 415 eintritt. Dieser Winkelhebel 415 ist mit einem Schlitz 416 versehen, in welchen ein von dem Messer 225 getragener Stift 417 greift. Es ist ersichtlich, daß gegen Ende des Kassenahtriebs das Messer 225 (Fig. 4) aufwärts an der Schneidkante des Messers 411 vörbeibewegt wird, so daß die Quittung abgeschnitten wird und auf dem Tisch 240 verbleiben kann.
An Stelle der dargestellten abnehmbaren Registriervorrichtung kann jede andere Vorrichtung zum Festlegen der .Geschäftseingänge oder der Nummern oder jede Vorrichtung Verwendung finden, welche die Vorgänge in der Kasse kontrolliert und ebenso durch Bewegung der Kassenorgane kontrolliert wird, um die stattfindenden Geschäfte zu registrieren.
Anstatt daß, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, die Gesamtsumme einschließlieh eines neuen Betrages gedruckt wird, kann auch die Gesamtsumme der früheren Geschäfte gedruckt werden. Zu diesem Zweck braucht nur die Stellung des den Druckplattenhebel 263 (Fig. 13) antreibenden Daumens 260 und des den Tisch 240 (Fig. 4) bewegenden Kurvenzylinders 249 (Fig. 18) verändert zu werden, so daß der Abdruck erfolgt, wenn die Typensektoren 80 (Fig. 4) am Anfang des Kassenantriebs auf die vorherige Gesamtsumme eingestellt sind.
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Claims (26)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Registrierkasse mit mehreren Registriervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriervorrichtungen abnehmbar angeordnet' sind und alle an der gleichen Stelle der Kasse mit einer Antriebsvorrichtung der letzteren zum Zusammenwirken gebracht werden.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbaren Registriervorrichtungen (jia) mit Schiebern , (60) versehen sind, durch deren Verstellung die Beträge registriert werden, und die gewohnlich durch eine Sperrvorrichtung (61) gesperrt sind; welche eine Bewegung der Betragsschieber (60) im abgenommenen Zustand dieser Registriervorrichtung verhindert und nach Einführung der letzteren in die Kasse durch Bewegung eines Kassenorganes, z. B. ,,. der Kassenkurbel (44), ausgerückt wird.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einführung der abnehmbaren Registriervorrichtung (71'1) in die Kasse bei Bewegung des Kassengetriebes mit Zahnorganen (81) verbundene Einstellschieber (71) gegen die Betragsschieber (60) bewegt werden, bis die Einstellschieber (71) durch die zunächst noch gesperrten Betragsschieber (60) angehalten werden, darauf nach Einrückung von Registrierzahntrieben (82) in die Zahnorgane
    (81) die Einstellschieber (71) in die Normalstellung zurückgebracht werden, alsdann die Registrierzahntriebe (82) mit den Zahn-Organen (81) außer Eingriff gebracht und um den neuen Betrag verstellt werden, und darauf nach Wiedereinrückung der Registrierzahntriebe (82) in. die Zahnorgane (81) die Einstellschieber (71) wieder gegen die inzwischen freigegebenen Betragsschieber (60) bewegt werden, bis die Registrierzahntriebe
    (82) in die Nullstellung gebracht sind, so daß die Betragsschieber (60) auf die den neuen Betrag- einschließende Gesamtsumme eingestellt werden, worauf sie wieder gesperrt werden.
  4. 4. Registrierkasse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sönderschieber (65) der abnehmbaren Registriervorrichtung durch die zugehörigen. Einstellschieber (71) entgegen der Wirkung von, Federn (67) annähernd in die die Freigabe der .Betragsschieber (60) gestattende Stellung gebracht werden, während sie durch eine in die zugehörigen Zahnorgane (81) greifende Richtungsklinke (100) vollständig in diese Freigabestellung gebracht werden.
  5. 5. Registrierkasse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegung der Sonderschieber (65) in die Freigabestellung Ausschnitte (69) dieser Sonderschieber mit einem Vorsprung (64) der die Betragsschieber (60) gewöhnlich sperrenden Klinke (61) in Richtung gebracht werden.
  6. 6. Registrierkasse nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Bewegung der Sonderschieber (65) in die Freigabestellung die Klinke (61) durch einen vom Kassengetriebe unter Vermittelung eines Schiebers (137) bewegten, durch eine Bohrung (72). des Gehäuses (71") der abnehmbaren Registriervorrichtung eindringenden Stift (126) ausgerückt wird, worauf die Betragsschieber (60) durch die Federn (67) in die Nullstellung bewegt werden.
  7. 7. Registrierkasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschiebef (71) durch einen vom Kassengetriebe hin und her bewegten Rahmen (74", 75) angetrieben werden, der nach beiden Richtungen unter Vermittelung von Federn
    (75Λ, j6) auf die Einstellschieber (71) einwirkt.
  8. 8. Registrierkasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Einstellschieber' (71) zu bewegenden, mit den Registrierzahntrieben (82) zusammenwirkenden Zahnsektoren (81) mit Typensektoren (80) zum Bedrucken eines Kontrollstreifens (200) und einer Quittung oder anderen Zettels vereinigt sind.
  9. 9. Registrierkasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschieber (71) nach außen hin gewöhnlich durch eine Blende (86Λ) verdeckt sind, die bei Bewegung des Kassengetriebes aus der Bahn dieser Schieber (71) gebracht wird.
  10. 10. Registrierkasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einrückung der Registrierzahntriebe (82) in die Zahn-Sektoren (81) eine abgeschrägte Platte (302) in einem Längsschlitz der diese Zahntriebe tragenden Welle (in) so verschoben wird, daß an den Zahntrieben (82) drehbare Klinken (306) in diesen Längsschlitz greifen kön-. 25 nen, um die Zahntriebe (82) in der Nullstellung anzuhalten.
  11. 11. Registrierkasse nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei entsprechend den zu registrierenden Beträgen zu bewegende Zähnorgane (156, 157), welche die Registrierzahntriebe (82) in entgegengesetzter Richtung verstellen und abwechselnd mit diesen Zahntrieben (82) in Eingriff gebracht werden können, so daß entweder eine Addition oder eine Subtraktion des Betrages auf den Registrierzahntrieben (82) erfolgen kann.
  12. 12. Registrierkasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Additionsund S.ubtraktionszahnstangen (156, 157) mittels eines Längsschlitzes auf einer Welle (159) geführt sind und durch seitliche Verschiebung dieser Welle (159) abwechselnd mit den Registrierzahntrieben (82) in Eingriff gebracht werden.
  13. 13. Registrierkasse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken einer Sondertaste ein Segment (184) verschoben wird, so daß eine an letzterem vorgesehene Abschrägung (183) gegen eine Abschrägung (182) der Welle (159) wirkt und letztere seitlich verschiebt.
  14. 14. Registrierkasse nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (159) Hebel (171) drehbar sind, welche die Zehnerschaltklinken (169) zum Weiterschalten der Zahnstangen (156) gewöhnlich ausgerückt halten und durch die Zehnerschaltstifte (Ϊ12) der Registrierzahntriebe (82) nach der einen oder anderen Richtung zwecks Freigabe der Zehnerschaltklinken (169) bewegt werden, wobei die Hebel (171) durch auf der Welle (159) befestigte Blattfedern (172^) in die Normalstellung zurückgebracht werden. :
  15. 15. Registrierkasse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der die Additions- und Subtraktionszähnstangen (156, 157) verstellenden Zahntriebe (155) bei der Zehnerschaltung unter Anspannung einer Feder (179) unabhängig von der diesen Zahntrieb (155) antreibenden Hülse (50) bewegt wird.
  16. 16. Registrierkasse nach Anspruch 9 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückung der Zehnerschaltklinken (169) durch die Stange (403) eines Rahmens (402) erfolgt, der durch den die Blende (86'7) tragenden Hebel (88) angetrieben wird.
  17. 17. Registrierkasse nach Anspruch 1 mit zur selbsttätigen Beförderung einer Quittung aus der Kasse dienendem verschiebbaren Tisch, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (240) gewöhnlich selbsttätig nach innen bewegt wird, während beim Niederdrücken einer Sondertaste (Kreditverkauftaste) eine Sperrvorrichtung (323, 371) für das Kassengetriebe eingerückt wird so daß das Kassengetriebe gesperrt ist, bis durch .·' Einwärtsschieben des Tisches (240) von Hand die Sperrvorrichtung (323, 371) ausgerückt wird.
  18. 18. Registriervorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tisch (240) in der inneren Lage sperrende Klinke (254) durch einen Hebel (245) ausgerückt wird, durch den auch der Tisch (240) selbsttätig in die Kasse geschoben werden kann.
  19. 19. Registrierkasse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdruck auf einer Quittung oder einem anderen Zettel durch einen Druckplattenhebel (263) erfolgt, der bei seiner Entfernung von den Typen einen Hilfshebel (267) mit einer Klinke (269) in Eingriff bringt, die bei der Auswärtsbewegung des Tisches (240) ausgerückt wird, so daß der Hilfshebel (267) durch eine Feder (268) gegen den Druckplattenhebel (263) getrieben und ein Abdruck auf dem Kontrollstreifen (200) hervorgerufen wird.
  20. 20. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einführung der abnehmbaren Registriervorrichtung in die Kasse durch eine Abschrägung (311) dieser Registriervorrichtung ein zum Festhalten der letzteren in der Kasse dienender Hebel (313) bewegt wird, der die Verschiebung eines Segments (318) bewirkt, so daß ein Vorsprung (322) des letzteren mit dem Ausschnitt (328) eines das Kassengetriebe gewöhnlich sperrenden Winkelhebels (323) in Richtung gebracht wird und dieser Win-
    , T f\
    kelhebel durch eine Feder (331) ausgerückt werden kann.
  21. 21. Registrierkasse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Winkelhebel (323) eine Klinke (325) drehbar ist, die den Eintritt des Vorsprungs (322) in den Ausschnitt (328) verhindert, bis nach vollständiger Einführung der abnehmbaren Registriervorrichtung in die Kasse die Sperrnase (316) des Hebels (313) in einen Ausschnitt (312) der Abschrägung (311) greift, so daß durch Rückbewegung des Vorsprungs (322) die Klinke (325) zwecks Freigabe des Ausschnitts (328) gedreht wird.
  22. 22. Registrierkasse nach Anspruch 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rolle (352) des Winkelhebels (323) gegen einen gekrümmten Teil des Segments (318) wirkt, um letzteres zwecks Ausrückung des Sperrhebels (313) zu verschieben.
  23. 23. Registrierkasse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken einer Sondertaste (Kreditverkauftaste) ein Hebel (371) bewegt wird, so daß er den zur Sperrung des Kassengetriebes dienenden Winkelhebel (323) in der Sperrstellung hält, bis der Hebel (371) beim Einwärtsschieben des Tisches (240) durch einen Stift (377) des letzteren entgegen der Wirkung einer Feder (374) seitwärts gedrückt . wird und den Winkelhebel (323) freigibt.
  24. 24. Registrierkasse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbare Registriervorrichtung mit einem Sperrknaggen (336) versehen ist, hinter den nach ,Einführung dieser Registriervorrichtung in die Kasse ein Stift (337) einer Platte (338) greift, die durch eine Abschrägung (340) des den Stift (1.26) antreibenden Schiebers (137) zwecks Ausrückung des Stifts (337) bewegt wird, sobald der Schieber (137) entgegengesetzt wie beim Antrieb des Stifts (126) verschoben wird.
  25. 25. Registriervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Aufnahme der abnehmbaren Registriervorrichtungen (71J) dienende Sonderschublade, deren Riegel (398) unter Vermittelung des Tas.tenriegels (382) der Sondertasten ausgerückt wird.
  26. 26. Registrierkasse nach Anspruch 1 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sonderschublade Anzeigeräder (413) angeordnet sind, die durch Zahnstangen (416) ,und Hebel
    (417) mit senkrecht verschiebbaren Stangen
    (418) verbunden sind, wobei beim Aufschieben einer abnehmbaren Registriervorrichtung auf die Stangen (418) die letzteren durch die Betragsschieber (60)· dieser Registriervorrichtung verstellt werden, so daß durch die Anzeigeräder (413) der auf dieser Registriervorrichtung registrierte Betrag an-■ gezeigt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.

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