DE173084C - - Google Patents

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DE173084C
DE173084C DENDAT173084D DE173084DC DE173084C DE 173084 C DE173084 C DE 173084C DE NDAT173084 D DENDAT173084 D DE NDAT173084D DE 173084D C DE173084D C DE 173084DC DE 173084 C DE173084 C DE 173084C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/0018Constructional details, e.g. of drawer, printing means, input means
    • G07G1/0027Details of drawer or money-box

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Registrierkasse mit mehreren, unabhängig von der Bewegung des Kassengetriebes zu öffnenden Geldbehältern. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß durch Öffnen jedes Geldbehälters eine Blende unabhängig von der Bewegung des' Kassengetriebes vor die Schauöffnungen der Anzeigeräder gebracht und erst bei der Ausführung der Registrierung durch
ίο die Bewegung des Kassengetriebes wieder von diesen Schauöffnungen entfernt wird. Bei der neuen Kasse ist daher der Verkäufer gezwungen, nach dem Öffnen seines Geldbehälter sofort durch Antrieb der Kasse, d. h. Haiidhabung der Kassenkurbel oder dergl., die Registrierung des eingenommenen Betrages zu bewirken, da sonst der Kunde durch die vor den Schauöffnung«! verbleibende Blende, die den Vermerk »Verkauf nicht registriert« oder dergl. aufweisen kann, darauf aufmerksam gemacht würde, daß der eingenommene Betrag nicht registriert worden ist, obwohl ein Geldbehälter geöffnet wurde.
Die neue Kasse ist auf den Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispieien dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Kasse. Fig. 2 ist ein ähnlicher Querschnitt wie Fig. i, in dem die Schubladen und andere Teile fortgelassen sind.
Fig. 3 zeigt das Kurbelgetriebe.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine andere Ausführungsform der Kasse.
Fig. 5 ist eine Einzelheit dieser Ausführungsform.
Fig. 6 ist eine Endansicht der Ausführungsform nach Fig. 4 und zeigt das Druckwerk.
Fig. 7 zeigt die Anzeigevorrichtung.
Fig. 8 ist eine weitere Einzelheit der Ausführungsform nach Fig. 4.
Die Sondertasten 2 (Fig. 1) sind im Kassengestell ι angeordnet und wirken mit einem Tastenriegel 50 (Fig. 2) , bekannter Art zusammen, um in der niedergedrückten Lage gesperrt zu werden. Diese Tasten 2 wirken ferner in bekannter Weise mit einer Kupplungsvorrichtung 6 (Fig. 2) zusammen, um den getriebenen Sektor 7 von dem treibenden Sektor 8 loszukuppeln und den Sektor 7 zum Stillstand zu bringen. Der mit einer Ver
zahnung versehene Sektor 7 steht mit einem Zwischenzahnrad 9 in Eingriff, das wiederum mit einem mit den Sonderanzeigerädern 2>a (Fig. 7) verbundenen Zahntrieb 10 in Eingriff steht. Die Zwischenzahnräder 9 für die nicht dargestellten Betragstastenreihen stehen außerdem mit den Addierwerkzahntrieben 5δ in Eingriff. Wird eine Sondertaste 2 niedergedrückt und die Handkurbel 5 (Fig. 3) gedreht, so werden, die Sonderanzeigeräder in eine der niedergedrückten Taste 2 entsprechende Stellung gebracht, um anzuzeigen, welcher Verkäufer die Kasse benutzt.
Jede Taste 2 ist mit einem seitlichen Stift 11 (Fig. 1) versehen. Diese Stifte 11 erstrecken
sich von ihren Tastenschäften aus abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten und rag'en in Daumenausschnitte 12 hinein, die an am Kassengestell drehbaren Hebeln 13 (Fig. 1) vorgesehen sind. Beim Niederdrücken einer Taste 2 übt ihr Stift 11 anfangs keine Wirkung auf den bezüglichen Hebel 13 aus. Ist- der Stift 1.1 um einen gewissen Betrag nach innen bewegt worden, so wirkt er gegen den daumenartigen Teil des Ausschnittes 12 und dreht so den Hebel 13. Der Hebel 13 vollendet seine Drehung nicht eher, bis die Taste 2. weit genug niedergedrückt worden ist, um in der innersten Stellung durch ihren Riegel 50 gesperrt zu werden. Avis Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Stifte 11 einen solchen Durchmesser haben, daß sie die bezüglichen Ausschnitte 12 in der Breite ausfüllen.
Auf diese Weise sind die Hebel gegen unabhängige Bewegung oder Überdrehung gesichert, falls eine Taste 2 zu heftig niedergedrückt wird.
Jeder Hebel 13 ist durch einen Lenker 14 (Fig. 1) mit einem der auf einer Welle 16 . 25 ■ drehbaren Winkelhebel 15 verbunden. Jeder Winkelhebel 15 ist mit einem wagerechten Ausschnitt 17 versehen, in den ein an einem senkrechten Schubladenriegel 19 angebrachter Stift 18 hineinragt. Dieser Riegel 19 ist in geeigneter Weise im Kassengestell, geführt und wird gewöhnlich durch eine Feder 20 abwärts gedrückt, die einerseits gegen eine ihrer Führungen 21 und andererseits gegen einen
. seitlichen Stift 22 des Riegels 19 wirkt. Am unteren Ende des Riegels 19 ist eine Klinke 40 drehbar, die bei 23 abgeschrägt ist. und· mit einem abgeschrägten und mit einer Öffnung versehenen Flansch 24 am hinteren Ende der bezüglichen Schublade 4 zusammen wirkt.
Die Klinke 40 kann sich beim Schließen der Schublade 4 frei um ihren Zapfen drehen, so daß diese wieder gesperrt werden kann, ohne
. den Riegel 19 zu heben. Ein Arm 42 der Klinke 40 liegt gewöhnlich an einem Stift 41 des Riegels 19 an und verhindert eine Drehung der Klinke 40 in entgegengesetzter Richtung.
Mittels der oben beschriebenen Vorrichtung wird beim Niederdrücken einer Taste 2 der zugehörige .Schubladenriegel 19 gehoben und die entsprechende Schublade 4 freigegeben. Nach der Freigabe wird die Schublade durch eine geeignete, zwischen ihrer Rückwand und der Rückwand des Gehäuses angeordnete Feder 25 herausgetrieben.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß das Öffnen der ausgewählten Schublade unmittelbar beim Niederdrücken einer Sondertaste 2, und bevor die Kasse vollständig angetrieben worden ist, stattfindet.
Bevor eine Sondertaste 2 niedergedrückt worden ist, ist die vorhergegangene Anzeige sichtbar. Beim Öffnen einer der Schubladen muß daher diese Anzeige bedeckt werden, da sie sonst in betrügerischer Weise benutzt werden kann, um in dem Käufer den Glauben zu erwecken, daß beim Öffnen der Schublade eine neue Anzeige gerade vollendet wurde.
Zu diesem Zweck sind zwei Blendenplatten 26 und 27 (Fig. 1) vorgesehen, die mittels der Arme 28 auf der Anzeigewelle 29 drehbar sind.- Einer dieser Arme ist mit dem Kassengestell durch eine Feder 30 verbunden, die die Platten 26 und 27 über die vorderen und hinteren Anzeigeflächen der Anzeigeräder 3,3" zu ziehen sucht, um sie zu bedecken. An einem der Arme 28 ist ferner ein abwärts gerichteter Lenker 31 (Fig. 1 und 2) drehbar, der mittels seines unteren, mit einem Ausschnitt 32 (Fig. 1) versehenen Endes die Hauptantriebswelle 33 umfaßt. Auf dieser Welle 33 ist ein Daumen 34 angebracht, der mit einer an dem Lenker 31 angeordneten Rolle 35 zusammenwirkt, um diesen Lenker entgegen der Wirkung der Feder 30 abwärts zu drücken und die Anzeigeräder sichtbar zu machen (Fig. ι und 2).
Da der Daumen 34 vor Beendigung des Kassenantriebs mit der Rolle 35 außer Berührung kommt, müssen Mittel vorgesehen s'ein, um den Lenker 31 in . der niedergedrückten Lage zu sperren. Zu diesem Zweck ist, wie in Fig. 2 und 4 dargestellt, auf der Welle 33 eine federbeeinflußte: Klinke 36 drehbar, deren abgeschrägte Sperrnase 37 mit einem an dem Lenker 31 angebrachten Stift 38 zusammenwirkt. Die Klinke 36 ist durch einen Lenker 39 mit dem Tastenriegel 50 verbunden. Beim Niederdrücken einer Taste 2 wird der Riegel 50 in bekannter Weise aufwärts und rückwärts gedreht und hierdurch werden der Lenker 39 und die Klinke 36 rückwärts gedrückt, so daß die Nase 37 mit dem Stift 38 außer Eingriff kommt. Der Lenker 31 ist daher jetzt freigegeben und wird durch die Feder 30 gehoben,' so daß der Blendenarm 28 gedreht wird und die Blendenplatten 26,27 über die Anzeigeräder 3, 3ffi bewegt werden. Dieses Bedecken der Anzeigeräder findet sofort beim Niederdrücken einer der Sondertasten 2 statt..
Die Blenden 26 und 27 sind zweckmäßig mit einer geeigneten Aufschrift, wie »Verkauf nicht registriert« oder »Registrierung nicht vollendet« versehen, so daß bei Sichtbarkeit dieser Aufschrift ein Beobachter erkennt, daß kein Verkauf registriert oder die Kasse nicht angetrieben worden ist. Wird die Kasse darauf durch Drehung der Handkurbel 5 angetrieben, so zieht der Daumen 34 den Lenker 31 abwärts, um die Anzeigeräder sichtbar zu machen, und die Klinke 36, die inzwischen durch Freigabe des Tastenriegels 50 freige-
geben worden ist, greift wieder über den Stift 38 und hält die Blenden in der eingestellten Lage.
Nach dem Öffnen einer Schublade bleibt ihr Riegel 19 gehoben, da die zugehörige Sondertaste 2 durch den Tastenriegel 5° m der niedergedrückten Lage gehalten wird, und die Schublade kann nicht wieder gesperrt werden, bis die Kasse angetrieben und die Taste 2 freigegeben worden ist, so daß die Riegelstange 19 in die Normalstellung zurückkehren kann. Nachdem die Taste 2. wieder in die ■Normalstellung gelangt ist, ist der Riegel 19 infolge der besonderen Beschaffenheit der Verbindungen an der Aufwärtsbewegung beim Schließen der Schublade gehindert. Aus diesem 'Grunde müssen die oben beschriebenen Mittel· vorgesehen sein, damit das untere Ende des Riegels 19 oder seine Klinke 40 ohne Auf-
ao wärtsbewegüng 'des Riegels 19 wieder in die Öffnung des Flansches 24 greifen kann.
Die' Hauptantriebswelle 33 wird durch Zahnräder 42°, 43 und 44 (Fig. 3) in Drehung gesetzt, von denen das Zahnrad 42° auf dieser Welle 33 angebracht ist. Das Zahnrad 44 steht mit einem Zahntrieb 45 in Eingriff, das mit der ebenso wie die Zahnräder 43 und 44 am Kassengestell drehbaren Handkurbel 5 fest verbunden ist.
Um das gleichzeitige Niederdrücken mehrerer Sondertasten 2- zu verhindern, sind unter den - Stiften 11 der Tastenschäfte Sperrpendel 46 (Fig. 2) am Kassengestell drehbar. Beim Niederdrücken einer Taste 2 bewegt ihr Stift 11 die unter letzterem befindlichen Sperrpendel 46 nach entgegengesetzten Seiten, und da die freie Beweglichkeit dieser Sperrpendel nur der Stärke eines einzigen Stifts II entspricht, wird· das Niederdrücken einer anderen Taste 2 so lange verhindert, bis die zuerst niedergedrückte Taste 2 in die Normalstellüng zurückgekehrt ist. Bei einem Versuch, zwei Tasten gleichzeitig niederzudrücken, werden sie beide gesperrt, weil die Sperrpendel 46 nicht genügenden Spielraum besitzen, um gleichzeitig zwei Stiften den Durchgang zu gestatten.
Die Typensektoren 48, die in Fig. 1 in punktierten Linien und in Fig. 6 in vollen Linien veranschaulicht sind, sind auf den äußeren Enden von übereinander gesteckten Hülsen 49 (Fig. 1) angebracht, die an ihren inneren Enden die bezüglichen Zahnräder. 9 der Sonder- und Betragstastenreihen tragen.
Infolge dieser Einrichtung werden die Typensektoren 48 beim Antrieb der Kasse in bekannter Weise eingestellt, um den Betrag so-. wie das Zeichen eines Verkäufers oder einer Abteilung drucken zu können.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß, während ein Verkäufer seine Schublade jederzeit lediglich durch Niederdrücken seiner Sondertaste 2 öffnen kann, dennoch beim Niederdrücken der Taste 2 allein ohne darauf folgenden Antrieb der Kasse letztere in einem Zustande verbleibt, der den Käufer oder Eigentümer erkennen läßt, daß eine betrügerische Benutzung der Kasse versucht worden ist. Durch die geöffnete Schublade, die nicht zusammen mit der niedergedrückten Taste wieder gesperrt werden kann, ist zugleich festgestellt, welcher Verkäufer die Kasse in diesem Zustand gelassen hat, und durch Drehung der Kassenkurbel würde auch die Anzeige desjenigen Verkäufers sichtbar und. zugleich das Zeichen desjenigen Verkäufers gedruckt werden, der die Kasse zuletzt benutzt hat. Kein Verkäufer wird jedoch die Kasse in dem erwähnten Zustand lassen, da seine Schublade offen bleiben würde und die übrigen Verkäufer zu deren Inhalt gelangen könnten.
Bei der Ausführungsform der neuen' Kasse nach Fig. 4 bis 8 ist die Einrichtung getroffen, daß lediglich durch Niederdrücken einer Sondertaste 2 die Schublade geöffnet und ein Verkäuferzeichen gedruckt wird. Bei dieser Ausführungsform ist der Tastenriegel 50 (Fig. 5) ■mit seitlichen Aussparungen 51 versehen, während die Tastenschäfte 52 mit schrägen Flanschen 53 von solcher Länge versehen sind, daß den Tasten 2 eine ungewöhnliche Innenbewegung gestattet ist, während diese Tasten nach ihrer Freigabe in eine Zwischenstellung zurückgelangen und den Schubladenriegel 19 in die Normalstellung zurückbewegen, dagegen den schwingenden, am Sektor 7 angeordneten Sperrschieber 6 (Fig. 2) noch" ausschalten, um die richtige Anzeige für die niedergedrückte Taste 2 zu sichern. In Fig.. 4 ist die oberste Taste 2 in dieser Zwischenstellung veranschaulicht.
Das untere Ende des Tastenriegels 50 (Fig. 4) ruht auf dem Sperrschieber 50", der gewöhnlich durch eine am Kassengestell befestigte Feder 5ο6 rückwärts gezogen wird. Beim Niederdrücken einer Sondertaste 2 wird · das untere Ende des Tastenriegels 50 gehoben und mit der Schulter 50" des Schiebers. 5ο0 außer Eingriff gebracht" und dieser Schieber 5oa in die Stellung nach Fig. 4 zurückgezogen, so daß der Riegel 50 in der gehobenen Lage gesperrt wird. Wird daher der Schieber 50* wieder vorwärts gedrückt, so wird dem Riegel 50 die Abwärtsbewegung gestattet und dadurch die Freigabe der . niedergedrückten Taste 2 herbeigeführt. Diese Vorwärtsbewegung des Schiebers 50* wird in bekannter Weise durch einen an dem antreibenden Sektor 8 angebrachten Daumenarm ζια bewirkt, der gegen eine Rolle 5ΐδ des Schiebers 50° wirkt.
Erford-erlichenfalls kann unmittelbar durch die Sondertaste 2 eine geeignete Anzeigevorrichtung eingestellt und dieser Taste gleich nach der Freigabe die Rückkehr in die Normalstellung gestattet werden.
Der Stift 54 (Fig. 4), der in eine Zwischenstellmig gelangten .Sondertaste 2 hat den daumenartigen Teil des bezüglichen Hebels 13 verlassen, jedoch wird er noch durch den Riegel 50 zurückgehalten. Da der Hebel 13 auf diese Weise in seine Normal stellung zurückbewegt wird, kehrt auch die -Riegelstange 19 in die. Normalstellung zurück und die Schublade 4 kann wieder in das Gehäuse hineinge- schoben und gesperrt werden, bevor die Kasse durch die Handkurbel zwecks Freigabe des Tastenriegels 50 und der Taste angetrieben worden ist. Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Sperrung der Sondertasten nur,
ao wenn diese über ihre mittleren Stellungen hinaus niedergedrückt worden sind, so daß jede '.Schublade beliebig oft freigegeben und gesperrt werden kann, ohne das Kassengetriebe zu bewegen. , .
Bei diesem. Ausführungsbeispiel ist ferner jeder Winkelhebel 15 auf dem inneren Ende einer der übereinander gesteckten Hülsen 55 (Fig. 4) angebracht, so daß beim Niederdrücken einer Taste 2 die zugehörige Hülse 55 gedreht wird. Jede Hülse 55 ist an ihrem äußeren Ende mit einem Hebel 56 (Fig. 6 und 8) versehen. Jeder Hebel 56 ist am oberen Ende mit einem Ausschnitt 57 versehen, der über einen Stift 58 eines der Typenschlitten 59 greift. Diese Schlitten 59 sind mit Längsausschnitten 60 und 61 versehen und werden * durch die äußerste der gewöhnlichen Druckhülsen 49 sowie durch einen an dem Kassengestell angebrachten Zapfen 62 geführt, Das untere Ende jedes Schlittens 59 ist mit einer Type 63 versehen, die der zugehörigen Sondertaste 2 entspricht.
Beim Antrieb eines Hebels 56 bewegt dieser den bezüglichen Schlitten 59 abwärts und drückt dessen Type 63 gegen ein endloses ■ Farbband 64, um einen Abdruck auf dem Kontroll streifen 65 hervorzurufen, indem letzterer gegen die bewegliche Platte 66 gedrückt wird. Wird die Kasse'darauf angetrieben, so wird diese Platte 66 gehoben und dadurch in bekannter Weise ein Abdruck von den Betragstypenträgern 48 erzielt. Dieser Abdruck des Betrags erfolgt in derselben Reihe mit dem Abdruck des A^erkäuferzeichens, der vorher durch die Taste 2 bewirkt wurde.
An der Platte 66 (Fig. 6) ist eine Klinke 67
drehbar, die sich ähnlich wie die Klinke 40
. (Fig. 1) in der einen Richtung frei bewegen kann und an der Bewegung in der anderen Richtung durch einen Anhaltestift verhindert wird. Diese Klinke 67 wirkt gegen ein Schaltrad 68, das an einer Färberolle 69 angebracht ist. Über diese Färberolle 69, die am Kassengestell drehbar ist, erstreckt sich das endlose Farbband. An dem Kassengestell ist eine Sperrklinke 70 angeordnet, die in das Schaltrad 68 greift und dessen Rückdrehung verhindert. Das endlose Farbband wird durch Stifte 71 geführt, so daß es sich über die Platte 66 und den Kontrollstreifen 65 erstreckt.
Die Anordnung des Kontrollstreifens 65 und die Einrichtung zum Weiterschalten des letzteren ist bekannt und daher nicht näher beschrieben. \
Die übrigen Teile der Ausfülirungsform nach Fig. 4 bis 8 entsprechen der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 8 beim Niederdrücken einer Sondertaste 2 die zugehörige Schublade 4 freigegeben wird und daß beim Aufhören des Drucks auf die Taste 2 letztere in. ihre Zwischenstellung zurückkehrt. Durch Niederdrücken der Taste 2 wird, abgesehen von der Freigabe der Schublade, das. Verkäuferzeichen auf den Kontrollstreifen gedruckt und ferner wird die Blende 26, 27 (Fig. 4) freigegeben, so daß sie die Anzeigeräder bedeckt. Der Ankäufer kann darauf, wenn es erwünscht ist, seine Schublade wieder sperren, bevor er zunächst die Kasse antreibt, jedoch kann er keine Anzeige hervorrufen, bis er zunächst die Kassenkurbel zwecks Entfernung der Blende von den Schauöffnungen gedreht hat, und durch diese Drehung wird die regelmäßige Registrierung und Aufzeichnung des Betrages bewirkt.
Die vorliegende Erfindung kann bei Kassen aller Art Anwendung finden, ob es sich nun um eine Kasse der in den. Zeichnungen beispielsweise dargestellten Art oder z. B. um eine Kasse handelt, die vollständig durch Tasten angetrieben wird. Es wird vom Wesen der Erfindung auch nicht abgewichen, wenn die Beträge beim Niederdrücken der Tasten in Verbindung mit dem Verkäuferzeichen gedruckt werden.
Die Erfindung ist auch nicht auf Kassen mit gleitbaren Schubladen, wie in den Zeichnungen dargestellt, beschränkt, sondern ist bei Kassen mit Geldbehältern jeder Art anwendbar, ob der Geldbehälter nun durch Heraustreiben aus einem Gehäuse zugänglich gemacht oder ob er dadurch geöffnet wird, daß ein Schieber oder anderer Deckel von ihm entfernt wird. Ferner ist die Erfindung auch bei Kassen mit einer einzigen Schublade oder einem einzigen Geldbehälter anwendbar, der in eine Reihe von Abteilungen oder Fächern getrennt ist, von welchen Fächern jedes mit einem unabhängigen Deckel versehen ist. Die
Sondertasten würden in diesem Fall das Öffnen der verschiedenen Deckel bewirken. Mit anderen Worten, die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kassen mit mehreren GeIdbehältern jeder Art zum Gebrauch für verschiedene Verkäufer.
Bei den in den Zeichnungen dargestellten
. Ausführungsbeispielen ist die Erfindung bei Kassen zur. Anwendung gekommen, die mit
ίο einer Reihe von Tasten zum Kontrollieren der Geldbehälter und Blende vorgesehen sind, jedoch kann die Erfindung, auch bei Kassen angewendet werden, bei denen andere Mittel vorgesehen sind, um zu bestimmen, welcher Geldbehälter geöffnet werden soll, beispielsweise ein einziger Stellhebel, Schieber oder ein anderes bewegliches Stellorgan, das in verschiedenen Stellungen eingestellt werden kann. In den Zeichnungen ist der Einfachheit halber nur die Söndertastenreihe veranschaulicht worden, jedoch ist leicht ersichtlich, daß die Betragstasten und die mit ihnen zusammenwirkenden Vorrichtungen in ähnlicher Weise wirken als die Sondertasten 2 und die mit diesen zusammenwirkenden Vorrichtungen, mit der Ausnahme, daß die Betragstasten weder die Schubladenriegel 19 noch die Blendenklinke 36 (Fig. 2) beeinflussen. In Verbindung mit vorliegender Erfindung können mehrere Addierwerke Anwendung finden,_ um die von den -verschiedenen Verkäufern eingenommenen Beträge gesondert zu registrieren. In Verbindung mit den verschiedenen Geldbehältern können geeignete Glocken von verschiedenem Klang angeordnet sein, um durch ein hörbares Signal anzugeben, welcher Geldbehälter geöffnet worden ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Registrierkasse mit mehreren, unabhängig von der Bewegung des Kassengetriebes zu öffnenden Geldbehältern; dadurch gekennzeichnet, daß die An.zeigeräder (3> 3a) bei dem durch Niederdrücken einer Sondertaste oder dergl. bewirkten Öffnen jedes Geldbehälters unabhängig von der Bewegung des Kassengetriebes, z. B. der Drehung der Kassenkurbel, durch eine Blende (26,27) oder dergl. bedeckt und erst bei der Ausführung der Registrierung durch die Bewegung des Kassengetriebes wieder sichtbar gemacht werden.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch 1 mit >■· Sondertasten und Tastenriegel, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sondertaste (2) mit dem zugehörigen Geldbehälterriegel (19) und der die Sondertasten (2) in der niedergedrückten Stellung sperrende Tastenriegel (50) mit einer die 'Blende (26, 27) gewöhnlich, in der nicht bedeckenden Lage haltenden Klinke (36) so verbunden ist, daß beim Niederdrücken einer Sondertaste (2) die Blende (26,27) vor , die Schauöffnungen gelangt und der zugehörige Geldbehälter (4) geöffnet wird, worauf beim regelmäßigen Antrieb der Kasse die Blende durch einen Hubdaumen (34) oder dergl. von den Schauöffnungen entfernt wird.
  3. 3. . Registrierkasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sondertasten (2) nicht am Ende des Niederdrückens, sondern in- einer Zwischenstellung durch den Tastenriegel (50) gesperrt werden, so daß bei vollständig.nie- dergedrückter Sondertaste (2) der bezügliche Geldbehälter (4) freigegeben wird und nach Rückkehr der Sondertaste (2) in die Zwischenstellung wieder gesperrt werden kann, wobei der Schaft (52) der in der Zwischenstellung gesperrten Sondertaste (2) weit genug aus der Normalstellung bewegt ist, um die Einstellvorrichtung (6,7) für die Sonderanzeigeräder (3a) zu beeinflussen.
  4. 4. Registrierkasse nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Sondertasten (2) mit Typenträgern (59) so verbunden sind, daß unmittelbar bei. Freigabe eines Geldbehälters (4) durch Niederdrücken einer Sondertaste und unabhängig von dem regelmäßigen Antrieb der'Kasse eine Aufzeichnung des entsprechenden Verkäuferzeichens erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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