DE213499C - - Google Patents

Info

Publication number
DE213499C
DE213499C DENDAT213499D DE213499DA DE213499C DE 213499 C DE213499 C DE 213499C DE NDAT213499 D DENDAT213499 D DE NDAT213499D DE 213499D A DE213499D A DE 213499DA DE 213499 C DE213499 C DE 213499C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
naphthol
dye
carboxylic acid
naphthylamine
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213499D
Other languages
English (en)
Publication of DE213499C publication Critical patent/DE213499C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/10Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
    • C09B29/12Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group of the benzene series
    • C09B29/14Hydroxy carboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- --Jig 213499 KLASSE 22 a. GRUPPE
KARL MERZ in FRANKFURT a. M.
geeigneten Monoazofarbstoffes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1907 ab.
Es wurde gefunden, daß der Farbstoff Naphtalin - 8 - sulf osäure - 2 -azo - 2-naphtol-3-carbonsäure sich in ganz hervorragendem Maße in Form seiner Metallsalze, insbesondere der Erdalkalisalze, zur Verwendung als Körperfarbe eignet. Der Farbstoff unterscheidet sich in dieser Hinsicht ganz auffallend von seinen nächsten Analogen, den Kombinationen der anderen bekannten 2 - Naphtylaminsulfosäuren
ίο mit 2 - Naphtol - 3 - carbonsäure; diese Sonder^ stellung konnte nicht vorhergesehen werden. Es geht auch aus dieser Tatsache hervor, daß es irrig wäre, aus dem Umstände, daß Körperfarben aus Kombinationen von sulfurierten Basen der Benzolreihe mit 2-Naphtol-3-carbonsäure bekannt sind (vgl. Patentschrift 145915), ohne weiteres schließen zu wollen, daß sich die Kombinationen sulfurierter Basen der Naphtalinreihe mit 2-Naphtol-3-carbonsäure ebenfalls dazu besonders eignen müßten.
Besonders wertvoll für den angegebenen Zweck ist das Bariumsalz des Farbstoffes. Es ist ein sehr feuriges, reines Blaurot von großer Lichtechtheit und deshalb gerade für diesen Farbstoff charakteristisch, da die Bariumsalze aller anderen isomeren 2-Naphtylaminsulfosäurefarbstoffe ganz trübe und schmutzige, erdfarbenähnliche Nuancen von viel geringerer Lichtbeständigkeit zeigen und somit als Körperfarben gänzlich unbrauchbar sind.
Auch das Calciumsalz ist vorzüglich verwendbar ; es ist ein sehr schönes reines Bordeaux und übertrifft das weniger klare braunstichige Calciumsalz der Kombination 2-Naphtylamin-i-sulfosäure + 2-Naphtol-3-carbonsäure und ebenso das zwar blauere, aber auch trübere Calciumsalz der Kombination 2-Naphtylamin-■5-sulfosäure + 2 - Naphtol - 3 - carbonsäure ganz wesentlich an Lichtechtheit.
Die Calciumsalze der entsprechenden Kombinationen der 2 - Naphtylamin - 6 - und ' der 2-Naphtylamin-7-sulfosäure sind ganz mißfarbene Produkte.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß sich nur mit dem völlig reinen .2-Naphtylamin - 8-sulf osäurefarbstoff, der gänzlich frei von Isomeren sein muß, die beschriebenen wertvollen Körperfarben erzielen lassen.
Beispiel.
22,3 Gewichtsteile 2-Naphtylamin-8-sulfosäure werden in der üblichen Weise diazotiert. Die erhaltene Suspension der größtenteils ausgeschiedenen Diazosäure läßt man in eine stets alkalisch gehaltene Lösung von 18,8 Gewichtsteilen 2-Naphtol-3-carbonsäure laufen, wobei sich der Farbstoff als Natriumsalz abscheidet. Dieses Natriumsalz wird in üblicher Weise ■ in andere Metallsalze übergeführt, die dann für sich allein oder in Verbindung mit dem jeweiligen Verwendungszweck angepaß-
ten Substraten als Körperfarben verwendet werden.
Selbstverständlich kann man auch in bekannter Weise so arbeiten, daß man den Farbstoff gleich bei der Kuppelung als Bariumoder Calciumsalz oder ein anderes Metallsalz erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung eines besonders zur Fabrikation von Körperfarben geeigneten Monoazofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß man diazotierte 2-Naphtylamin-8-suIfosäure auf 2-Naphtol-3-carbonsäure einwirken läßt.
DENDAT213499D Active DE213499C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213499C true DE213499C (de)

Family

ID=475142

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT213499D Active DE213499C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE213499C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE213499C (de)
DE190694C (de)
DE41095C (de) Neuerung in dem Verfahren zur Darstellung von gemischten Azofarbstoffen aus Benzidin bezw. Tolidin und /?-Naphtylamindisulfosäure R
DE214352C (de)
DE677662C (de) Verfahren zur Herstellung von o-Oxyazofarbstoffen
DE222511C (de)
DE196924C (de)
DE636358C (de) Verfahren zur Herstellung von kupferhaltigen Azofarbstoffen
DE175593C (de)
DE227197C (de)
DE293184C (de)
DE274490C (de)
DE91141C (de)
DE256899C (de)
DE125491C (de)
DE293657C (de)
DE180147C (de)
DE205080C (de)
DE157508C (de)
DE276141C (de)
DE745759C (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen
DE222928C (de)
DE230456C (de)
DE275040C (de)
AT40679B (de) Verfahren zur Herstellung eines roten, besonders für die Herstellung blauroter Farblacke geeigneten Monoazofarbstoffs.