DE212776C - - Google Patents

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DE212776C
DE212776C DE1908212776D DE212776DA DE212776C DE 212776 C DE212776 C DE 212776C DE 1908212776 D DE1908212776 D DE 1908212776D DE 212776D A DE212776D A DE 212776DA DE 212776 C DE212776 C DE 212776C
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DE
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trigger
gun barrel
rail
gun
bolt
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DE1908212776D
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Publication of DE212776C publication Critical patent/DE212776C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/08Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms remote actuated; lanyard actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
R EICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■- M 212776 KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Abzugsvorrichtung für Geschütze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
für Geschütze bestimmte Abzugsvorrichtung, deren Handhabe ihre Lage mit der Erhöhung des Geschützrohres nicht ändert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht des hinteren Teiles
eines mit der Abzugsvorrichtung ausgerüsteten Rohrrücklaufgeschützes (einzelne Teile sind weggebrochen) und
Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von links gesehen.
Das Geschützrohr A, das einen mit einem Zündschlosse versehenen Keilverschluß besitzt, ist in bekannter Weise in der Wiege B verschiebbar geführt; die Wiege B, die mit den Bremszylindern B1, und dem Vorholerge-^ häuse B2 aus einem Stück hergestellt ist, ruht mit den Schildzapfen bs in den Seiten-
,20 wänden C der Lafette. Zwischen Wiege und Lafette ist eine (auf der Zeichnung nicht dargestellte) Höhenrichtmaschine eingeschaltet, mittels deren die Wiege um die Achse der Schildzapfen b3 geschwenkt werden kann.
An der einen Seitenwand C der Lafette sind zwei Arme Z)1 und D2 drehbar gelagert, an deren Enden eine bogenförmige Abzugsschiene E derart gelenkig ' befestigt ist, daß sie mit den Armen DX,D2 und der benachbarten Seitenwand C der Lafette ein Gelenkparallelogramm bildet. Der Arm D1 ist mit einer Handhabe D3 versehen, die in der Nähe des Antriebsorganes der Höhenrichtmaschine liegt. Die dem Bodenstücke des Geschützrohres zugekehrte Fläche der Abzugsschiene E
ist nach einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Krümmungsmittelpunkt, wenn sich die Abzugsschiene in der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage . befindet, mit der Schildzapfenachse zusammenfällt.
An der äußeren Wandung des der Abzugsschiene E benachbarten Bremszylinders jB1 ist ein Gleitlager F befestigt, in dem sich ein unter der Wirkung einer Feder F1 stehender Bolzen F2 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise innerhalb gewisser Grenzen verschieben kann. Wenn die Abzugsschiene E und der Bolzen F2- ihre in Fig. 1 dargestellte Ruhelage einnehmen, .so befindet sich das der Abzugsschiene E zugekehrte Ende des Bolzens F2 in einem geringen Abstande Von der Abzugsschiene E. Da der Mittelpunkt des Kreisbogens, nachdem die Abzugsschiene gekrümmt ist, in diesem Falle in der Schild--, zapfenachse liegt, bleibt der Bolzen F2 bei jeder Erhöhung des Geschützrohres gleich weit von der Abzugsschiene E- entfernt. Gegen das andere Ende des Bolzens F2 stützt sich der eine Arm G eines doppelarmigen Hebels G G1, der an einem an dem Geschützrohr A befestigten Bocke H gelagert ist. Der andere Arm G1 des Hebels G G1 ist durch eine Schnur / mit dem in bekannter Weise in einer Aussparung der unteren Keillochwand des Geschützrohres schwingbar gelagerten Abzugshebel K des Zündschlosses verbunden.
Beim Abfeuern des Geschützes wird die Handhabe D3 aus ihrer Ruhelage in Richtung des Pfeiles χ der Fig. 1 gedreht. Die Abzugsschiene E bewegt sich dann parallel zu sich selbst nach hinten und drückt den BoI-
zen F2 entgegen der Wirkung der Feder.F1 nach rechts. Hierbei ist es gleichgültig, auf welche Erhöhung das Geschützrohr eingestellt ist, da der Bolzen F2 'vpr Beginn der Drehung der Handhabe D3 bei jeder Erhöhung gleich weit' von der Abzugsschiene E entfernt liegt. Infolge der Verschiebung des Bolzens F2 dreht sich der Hebel G G1 im Sinne des Pfeiles y, wodurch der Abzugshebel K in Richtung des
ίο Pfeiles ζ verdreht und das Zündschloß in bekannter Weise ausgelöst wird. Nunmehr gibt inan die Handhabe D3 frei, worauf die Abzugsschiene E unter dem Einflüsse der Schwerkraft und der Bolzen F2 unter der Wirkung der Feder F1 in ihre Ruhestellung zurück^ kehren. Nach dem Abfeuern läuft das Geschützrohr in der Wiege zurück und wird dann nach vollendetem Rückläufe durch die Vprholvorrichtung wieder in die Feuerstellung vorgebracht. Während dieses Vorganges trennt sich zunächst der Hebelarm G von dem Bolzen F2, da der Bock H, an dem der Hebel G, G1 gelagert ist, an der Bewegung des Geschützrohres teilnehmen muß; am Ende, des Vorlaufes des Geschützrohres gelangt der Hebelarm G wieder zur Anlage an den Bolzen F2 so daß die Abzugsvorrichtung wieder gebrauchsfertig ist.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Abzugsvorrichtung für Geschütze, dadurch gekennzeichnet, daß an einem an der Erhöhungsbewegung des Geschützrohres (A) nicht teilnehmenden Geschützteile (C) eine Abzugsschiene (E) derart beweglich angeordnet ist, daß sie einen mit dem Abzüge des Zündschlosses des Geschützrohres (A) in Verbindung stehenden Körper (F2), der an einem an der Erhöhungsbewegung des Geschützrohres (A). teilneh- menden Geschützteile (B) gelagert ist, aus ihrer Bahn zu verdrängen und hierdurch das Zündschloß zu entspannen vermag.
  2. 2. Abzugsvorrichtung für Geschütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsschiene (E) nach einem Kreisbogen gekrümmt ist, dessen Krümmungsmittelpunkt bei der Ruhestellung der Abzugsschiene (E) in die Schildzapfenachse des Geschützrohres fällt.
  3. 3. Abzugsvorrichtung für Geschütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsschiene (E) derartig angeordnet ist, daß sie, sich parallel zu sich selbst 55* verschieben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908212776D 1908-05-05 1908-05-05 Expired - Lifetime DE212776C (de)

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FR (1) FR400556A (de)
GB (1) GB190904214A (de)

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DE236954C (de)
FR400556A (fr) 1909-07-31
GB190904214A (en) 1909-05-13

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