DE46694C - Vorrichtung zum Feststellen von Geschützrohren nach dem Richten - Google Patents
Vorrichtung zum Feststellen von Geschützrohren nach dem RichtenInfo
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- DE46694C DE46694C DENDAT46694D DE46694DA DE46694C DE 46694 C DE46694 C DE 46694C DE NDAT46694 D DENDAT46694 D DE NDAT46694D DE 46694D A DE46694D A DE 46694DA DE 46694 C DE46694 C DE 46694C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
- F41A27/08—Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
- F41A27/12—Brakes or locks for blocking traversing or elevating gear in a fixed position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schüsswaffen und Geschosse.
AKTIEBOLAGET FINSPONGS STYCKEBRUK
in FINSPONG (Schweden).
Vorrichtung zum Feststellen von Geschützrohren nach dem Richten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feststellen schnellfeuernder Geschütze,
deren Schildzapfenlagerstück mittelst Zapfens in einer festen Fufsscheibe der Laffete
drehbar ist, so zwar, dafs das Nehmen der. Seitenrichtung wie der Höhenrichtung lediglich
mit der rechten Hand, die einen Pistolenkolben am Verschlufsstück gefafst hält, möglich ist.
Um sofortiges Feststellen des Rohres nach dem Richten zu gestatten, ist auf einer im Schildzapfenlagerstück
gelagerten Welle ein mit der linken Hand zu erfassender Hebel angeordnet, durch dessen Herumdrehen eine vom Rohr
herabhängende Stange zwischen der festen Fufsscheibe und einem durch ein Excenter der
Hebelwelle bethätigten Bremsschuh festgeklemmt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Vorrichtung in Ansichten und Schnitten in Fig. ι
bis 4 dargestellt.
Das Oeffnen und Schliefsen des Verschlusses erfolgt durch Drehung einer Kurbel H, Fig. 4,
mittelst der ein im Bodenstück B angeordneter Fallblock gesenkt und gehoben werden kann.
An das Schulterstück / lehnt der Bedienungsmann die rechte Schulter an, erfafst mit der
rechten Hand den Pistolenkolben M und mit der linken den Hebel \ der Feststellvorrichtung.
Der unter dem Geschützrohr angeordnete rinnenförmige Block q umfafst das obere Ende einer
keilförmig profilirten Stange r, welche an dem Block q mittelst zweier Zapfen gehalten wird,
die in bogenförmigen Schlitzen des Blockes q sich führen, derart, dafs die Stange r bei jeder
Neigung des Rohres vertical bleiben kann.
Die Stange kann durch das Excentery mittelst des Schuhes ν der Welle χ gegen den
Umfang der festen Fufsscheibe n> angeprefst werden, wenn das Geschütz nach beendetem
Nehmen der Seiten- und Höhenrichtung in seiner Lage festgestellt werden soll. Die Welle χ
ist in den Augen f1, Fig. 3, der von dem Schildzapfenlagerstück ausgehenden Arme t gelagert
und wird mittelst des Hebels \ gehandhabt.
Nachdem letzterer zurückgedreht ist, kann der Mann das Geschütz frei nach jeder Richtung
drehen, so dafs er mit der rechten Hand allein das Geschütz richten kann. Nach beendigtem
Richten genügt ein einfaches Vorziehen des Hebels ^, um das Geschütz sofort
festzustellen, indem dann durch Excenter y der Schuh ν gegen die Stange r und diese
gegen den Umfang der Scheibe w geprefst wird, so dafs die Stange sich weder senken
noch an der Scheibe w sich drehen kann..
Schnellfeuernde Geschütze erfordern zum Bedienen im allgemeinen zwei Mann; die beschriebene
Einrichtung ermöglicht aber, dafs das Geschütz auch von einem Mann allein bedient
wird, wenn der andere Mann kampfunfähig geworden ist, ohne dafs die Schiefsgeschwindigkeit
vermindert wird; der Bedienungsmann handhabt dann mit der rechten
Hand die Kurbel H und legt mit der gleichen Hand die Patrone ein, während die linke Hand
den Hebel \ gefafst hält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Feststellen des Geschützrohres nach dem Richten, bestehend aus einer Stange (r), die mit dem Geschützrohr durch in die Schlitzführung (q) eintretende Zapfen verbunden ist und zwischen dem Rande der festen Fufsscheibe (w) und dem mittelst Excenters (y) zu verschiebenden Bremsschuh (v) nach unten hindurchgeht, zum Zweck, bei Drehung des Excenters die Stange (r) zwischen dem Bremsschuh und der Fufsscheibe festzuklemmen und die Bewegung des Ge.schützrohres sowohl in der horizontalen als verticalen Richtung zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46694C true DE46694C (de) |
Family
ID=321784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46694D Expired - Lifetime DE46694C (de) | Vorrichtung zum Feststellen von Geschützrohren nach dem Richten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46694C (de) |
-
0
- DE DENDAT46694D patent/DE46694C/de not_active Expired - Lifetime
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