DE212267C - - Google Patents
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- DE212267C DE212267C DENDAT212267D DE212267DA DE212267C DE 212267 C DE212267 C DE 212267C DE NDAT212267 D DENDAT212267 D DE NDAT212267D DE 212267D A DE212267D A DE 212267DA DE 212267 C DE212267 C DE 212267C
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- core
- jacket
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- locking
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- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
- B41D3/00—Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212267 KLASSE 15 c. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verriegelungsvorrichtung für Gießformen zur
Herstellung runder Stereotypplatten.
Es gibt bereits Verriegelungsvorrichtungen, bei welchen am Mantel Stifte angeordnet sind,
über welche in der Verschlußlage Haken greifen, die den Mantel gegen den Kern fest
anpressen. Es sind auch Einrichtungen bekannt, bei welchen der Mantel durch Exzenter
ίο vom Kern abgedrückt wird.
Um das Anpressen besonders wirksam zu gestalten, werden die Haken auf exzentrischen
Zapfen einer am Kern gelagerten Welle angeordnet. Das Abdrücken des Mantels vom
Kern erfolgt nach dem Ausheben der Haken durch Ringe, die gleichfalls auf den exzentrischen
Zapfen sitzen. Diese Zapfen tragen außerdem noch feste Bunde, die mit einem Vorsprung in den Schlitz der Haken greifen,
so daß durch ihre Verdrehung die Haken zunächst entlastet, dann ausgehoben werden,
worauf schließlich der Mantel vom Kern durch die Ringe abgedrückt wird.
In der Zeichnung zeigt:
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht der geschlossenen Gießform,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Stirnansicht derselben.
Fig· 4> 5, 6 und 7 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht die Verriegelungsvorrichtung in der Arbeits- und in der Ruhestellung und
Fig. 3 eine Stirnansicht derselben.
Fig· 4> 5, 6 und 7 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht die Verriegelungsvorrichtung in der Arbeits- und in der Ruhestellung und
Fig. 8 die am Kern gelagerte Welle der Verriegelungsvorrichtung.
Der Mantel 3 trägt an seinen Seiten zwei Arme 3e, an deren äußeren Enden Führungsrollen
3/ vorgesehen sind. Diese Rollen greifen in Führungsschlitze ie des Gestells τα. Der
Hauptteil dieser Führungsschlitze verläuft senkrecht und schließt sich an seinem oberen
Ende an einen winklig dazu liegenden wagerechten Teil 1/ an. Schiebt man den Mantel
in der wagerechten Lage nach dem Kern 2 zu, dann wird er durch die Schlitzführung ie
selbsttätig in die senkrechte Lage übergeführt. In dem wagerechten Teil 1/ der Schlitzführung
können sich die Rollen 3/ etwas hin- und herbewegen. Demzufolge läßt sich auch
der Mantel in gehobener senkrechter Lage mit Bezug auf den Kern hin- und herschieben,
bevor er in die wagerechte Lage überklappt, was für eine ordnungsmäßige Verriegelung, wie
aus der weiteren Beschreibung hervorgeht, sehr wichtig ist.
Um den Kern 2 mit dem Mantel 3 während des Gießens sicher zusammen zu halten,
ist letzterer in der Nähe seiner Lagerzapfen 3C
mit Stiften 3s" versehen, über welche Haken ψ
greifen können, die auf exzentrischen Zapfen äf
einer hin- und herschwingbaren Welle 4 lose drehbar sitzen. Diese Welle 4 ist in den
Augen 2a (Fig. 1 und 3) des Kerns gelagert.
Neben den Haken 4« sitzt je ein Bund 4*,
welcher einen Stift 4C trägt. Dieser Stift greift
in einen bogenförmigen Schlitz 4^ ein, welcher an der Stirnfläche der dem Haken 4^ angehörigen
Nabe angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Welle 4 gedreht werden, ohne zunächst
die Haken 4S" mitzunehmen.
Die Wirkungsweise der Verriegelungsvorrichtung ist aus den Fig. 4 bis 7 zu ersehen.
Die an einem der Bunde 4* angeordnete Kurbel 4* befindet sich in Fig. 6 in der tiefsten
Stellung und der Haken 4= greift über den Stift 3^. Wird die Kurbel 4X aus der durch
volle Linien in Fig. 6 dargestellten Lage in die punktiert angedeutete Lage übergeführt,
dann bewegt sich der Stift ψ zunächst in dem Schlitz 4rf, so daß der Haken 4= zunächst entlastet
und dann vom Stift 3» abgehoben wird, worauf der Ring 4/ gegen den Mantel bewegt
und dieser vom Kern · abgedrückt wird. Wenn die Kurbel in umgekehrter Richtung bewegt
wird, dann gleitet zunächst der Stift \c in
dem Schlitz \d, bis er das untere Ende des
Schlitzes erreicht und den Haken 40 über den Stift 3» legt. Dreht man dann die Kurbel 4*
in gleichem Sinne weiter, dann pressen die Haken ψ, da ihre Lager nach außen bewegt
werden, den Mantel gegen den Kern.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Verriegelungsvorrichtung für Gießformen zur Herstellung runder Stereotypplatten, bei der die Verriegelung der Formteile durch am Kern gelagerte, über Stifte des Mantels greifende Haken und das Abdrücken des Kerns vom Mantel durch Exzenter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kern (2) gelagerte, das öffnen und Schließen der Form bewirkende Welle (4) mit exzentrischen Endzapfen (4e) versehen ist, auf denen einerseits lose drehbare Ringe (4-0, die zwecks öffnens der Form . gegen den Mantel (3) gepreßt werden, anderseits Verschlußhaken (4») lose drehbar angeordnet sind, die mit einem zum Zapfen (4e) konzentrischen Schlitz (^) versehen sind, in den ein Stift (4C) eines auf dem Zapfen befestigten Ringes oder Bundes (4*) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212267C true DE212267C (de) |
Family
ID=474008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212267D Active DE212267C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212267C (de) |
-
0
- DE DENDAT212267D patent/DE212267C/de active Active
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