DE212267C - - Google Patents

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DE212267C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212267 KLASSE 15 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verriegelungsvorrichtung für Gießformen zur Herstellung runder Stereotypplatten.
Es gibt bereits Verriegelungsvorrichtungen, bei welchen am Mantel Stifte angeordnet sind, über welche in der Verschlußlage Haken greifen, die den Mantel gegen den Kern fest anpressen. Es sind auch Einrichtungen bekannt, bei welchen der Mantel durch Exzenter ίο vom Kern abgedrückt wird.
Um das Anpressen besonders wirksam zu gestalten, werden die Haken auf exzentrischen Zapfen einer am Kern gelagerten Welle angeordnet. Das Abdrücken des Mantels vom Kern erfolgt nach dem Ausheben der Haken durch Ringe, die gleichfalls auf den exzentrischen Zapfen sitzen. Diese Zapfen tragen außerdem noch feste Bunde, die mit einem Vorsprung in den Schlitz der Haken greifen, so daß durch ihre Verdrehung die Haken zunächst entlastet, dann ausgehoben werden, worauf schließlich der Mantel vom Kern durch die Ringe abgedrückt wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht der geschlossenen Gießform,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Stirnansicht derselben.
Fig· 4> 5, 6 und 7 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht die Verriegelungsvorrichtung in der Arbeits- und in der Ruhestellung und
Fig. 8 die am Kern gelagerte Welle der Verriegelungsvorrichtung.
Der Mantel 3 trägt an seinen Seiten zwei Arme 3e, an deren äußeren Enden Führungsrollen 3/ vorgesehen sind. Diese Rollen greifen in Führungsschlitze ie des Gestells τα. Der Hauptteil dieser Führungsschlitze verläuft senkrecht und schließt sich an seinem oberen Ende an einen winklig dazu liegenden wagerechten Teil 1/ an. Schiebt man den Mantel in der wagerechten Lage nach dem Kern 2 zu, dann wird er durch die Schlitzführung ie selbsttätig in die senkrechte Lage übergeführt. In dem wagerechten Teil 1/ der Schlitzführung können sich die Rollen 3/ etwas hin- und herbewegen. Demzufolge läßt sich auch der Mantel in gehobener senkrechter Lage mit Bezug auf den Kern hin- und herschieben, bevor er in die wagerechte Lage überklappt, was für eine ordnungsmäßige Verriegelung, wie aus der weiteren Beschreibung hervorgeht, sehr wichtig ist.
Um den Kern 2 mit dem Mantel 3 während des Gießens sicher zusammen zu halten, ist letzterer in der Nähe seiner Lagerzapfen 3C mit Stiften 3s" versehen, über welche Haken ψ greifen können, die auf exzentrischen Zapfen äf einer hin- und herschwingbaren Welle 4 lose drehbar sitzen. Diese Welle 4 ist in den Augen 2a (Fig. 1 und 3) des Kerns gelagert. Neben den Haken 4« sitzt je ein Bund 4*, welcher einen Stift 4C trägt. Dieser Stift greift in einen bogenförmigen Schlitz 4^ ein, welcher an der Stirnfläche der dem Haken 4^ angehörigen Nabe angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Welle 4 gedreht werden, ohne zunächst die Haken 4S" mitzunehmen.
Die Wirkungsweise der Verriegelungsvorrichtung ist aus den Fig. 4 bis 7 zu ersehen. Die an einem der Bunde 4* angeordnete Kurbel 4* befindet sich in Fig. 6 in der tiefsten Stellung und der Haken 4= greift über den Stift 3^. Wird die Kurbel 4X aus der durch volle Linien in Fig. 6 dargestellten Lage in die punktiert angedeutete Lage übergeführt, dann bewegt sich der Stift ψ zunächst in dem Schlitz 4rf, so daß der Haken 4= zunächst entlastet und dann vom Stift 3» abgehoben wird, worauf der Ring 4/ gegen den Mantel bewegt und dieser vom Kern · abgedrückt wird. Wenn die Kurbel in umgekehrter Richtung bewegt wird, dann gleitet zunächst der Stift \c in dem Schlitz \d, bis er das untere Ende des Schlitzes erreicht und den Haken 40 über den Stift 3» legt. Dreht man dann die Kurbel 4* in gleichem Sinne weiter, dann pressen die Haken ψ, da ihre Lager nach außen bewegt werden, den Mantel gegen den Kern.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Verriegelungsvorrichtung für Gießformen zur Herstellung runder Stereotypplatten, bei der die Verriegelung der Formteile durch am Kern gelagerte, über Stifte des Mantels greifende Haken und das Abdrücken des Kerns vom Mantel durch Exzenter erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kern (2) gelagerte, das öffnen und Schließen der Form bewirkende Welle (4) mit exzentrischen Endzapfen (4e) versehen ist, auf denen einerseits lose drehbare Ringe (4-0, die zwecks öffnens der Form . gegen den Mantel (3) gepreßt werden, anderseits Verschlußhaken (4») lose drehbar angeordnet sind, die mit einem zum Zapfen (4e) konzentrischen Schlitz (^) versehen sind, in den ein Stift (4C) eines auf dem Zapfen befestigten Ringes oder Bundes (4*) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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