DE282136C - - Google Patents

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DE282136C
DE282136C DENDAT282136D DE282136DA DE282136C DE 282136 C DE282136 C DE 282136C DE NDAT282136 D DENDAT282136 D DE NDAT282136D DE 282136D A DE282136D A DE 282136DA DE 282136 C DE282136 C DE 282136C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/06Details
    • B41F9/18Auxiliary devices for exchanging forme cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE \5d. GRUPPE
in AUGSBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1914 ab.
Als Druckformen für Tiefdruckmaschinen werden in der Regel kupferne Hohlzylinder von geringer Wandstärke verwendet, die auf gußeiserne Spannzylinder aufgezogen werden. Um die Druckformen aufbringen zu können, hebt man den Zylinder auf einer Seite in die Höhe und hält ihn in dieser Lage fest, so daß sein eines Ende freiliegt und man die Druckform aufbringen kann. Der Zylinder wird dabei
ίο um das andere Ende gekippt. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Kippen und Festhalten des Formzylinders in der schrägen Lage. Bei der neuen Anordnung wird der Zylinder, wenn er durch Heben seines einen Endes in die schräge Lage gebracht ist, selbsttätig in dieser Lage festgehalten. Die Anordnung läßt sich weiter auf einfache Weise so ausbilden, daß die Vorrichtung, die zum Festhalten des Zylinders in seiner schrägen Lage dient, selbsttätig wieder gelöst wird, sobald das nach oben gerichtete Ende der Druckzylinderwelle etwas angehoben wird.
Die Zeichnung stellt ein Ausfü'hrungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig; 1 die Vorrichtung in Ansicht und Fig. 2 einen Einzelteil der Maschine in Aufsicht. Der Formzylinder ist mit ι bezeichnet. 2 ist eine Anhebevorrichtung, die mit Hilfe einer Spindel 3 das Ende der Formzylinderwelle anhebt, so daß der Formzylinder in die strichpunktiert gezeichnete Lage gelangt. Der Formzylinder wird hierbei um den Zapfen 5 gekippt. An dem Ende 6 der Formzylinderwelle, das„ sieh beim Anheben des Wellenendes 4 nach unten bewegt, ist mittels eines Bolzens 7 eine Stange 8 angelenkt. Am unteren Ende dieser Stange befindet sich ein Auge 9, in das ein Zapfen 10 eingesetzt ist. Dieser Zapfen trägt an seinen beiden Enden Stifte 11 und 12, die in je einem Schlitz der Arme 13 gleiten. Am Grundgestell 14 der Maschine ist ein Arm 15 befestigt. Wenn sich beim Aufkippen der Welle das Wellenende 6 und damit der Bolzen 7 nach unten bewegt, verschieben sich die Stange 8 und damit auch die Arme 13, die an dem Arme 15 drehbar angelenkt sind, in die strichpunktierte Lage, und die beiden Enden des Zapfens 10 gleiten unter das gegabelte Ende 16 des Armes 15. Die Stange 8 wird auf diese Weise in der strichpunktierten Lage gehalten, sobald die Spindel 3 abwärts gekurbelt und dadurch der Zylinder 1 der Wirkung seines Eigengewichtes überlassen wird. Der Zylinder wird auf dies£ -Weise in seiner schrägen Lage gehalten. Man kann nun die Druckform auf ihn aufbringen. Will man den Zylinder wieder in seine ursprüngliche Lage zurückführen, so muß man ihn zunächst mittels der Anhebe vorrichtung 2 ein wenig anheben, so daß sich die Stange '8, die durch Reibung in der strichpunktierten \ Lage 6p festgehalten wird, lösen läßt. Hierauf^vird das Ende 4 der Formzylinderwelle wieder gesenkt. Damit der Maschinenmeister, der das Ende 4 des Zylinders angehoben hat, nicht noch einmal um die Maschine herumzugehen braucht, um dort die Stange 8, zu lösen, ist ein weiterer
Hebel 17 angeordnet. Sobald der Formzylinder wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt werden soll, braucht der Arbeiter nur zunächst den Hebel 17 in die strichpunktierte Lage zu bringen. Dieser Hebel, der zweckmäßig mit einem Gewicht 18 belastet ist, drückt dann
< gegen die Stange 8 und schiebt sie nach links, sobald das rechte Ende der Formzylinderwelle etwas angehoben wird. Die Sperrung zwischen dem Zapfen 10 und dem Gabelende des Armes 15 wird dann gelöst, so daß der Formzylinder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt werden kann.
Durch die neue Vorrichtung wird die Bedienung der Maschine wesentlich erleichtert. Eine Beschädigung des Formzylinders und der Formzylinderwelle durch Herabfallen des Formzylinders aus der schrägen Lage, die bei den bisher benutzten Vorrichtungen vorkommen konnte, erscheint bei der neuen Anordnung ausgeschlossen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung für Tiefdruckmaschinen, zur Schrägstellung des Formzylinders zum Aufbringen der Druckform, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung (8 bis 16), die den Zylinder nach dem Aufkippen selbsttätig in der gekippten Lage festhält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung, die. den Zylinder in der gekippten Lage hält, beim Anheben des aufgekippten Zylinderendes selbsttätig gelöst wird, z. B. durch einen gegen die Zugstange (8) der Sperrvorrichtung drückenden Gewichtsarm (18).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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