DE197485C - - Google Patents
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- Publication number
- DE197485C DE197485C DE1907197485D DE197485DA DE197485C DE 197485 C DE197485 C DE 197485C DE 1907197485 D DE1907197485 D DE 1907197485D DE 197485D A DE197485D A DE 197485DA DE 197485 C DE197485 C DE 197485C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- bearing
- machine frame
- bearing bush
- bolt
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims 1
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
Landscapes
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 197485 KLASSE 55</. GRUPPE
Durch die neue Lagerung soll das Einziehen eines neuen Filzes erleichtert werden.
Bisher war diese Arbeit eine sehr mühevolle; es mußten, um den für das Einführen des
Filzes von der Seite erforderlichen Zwischenraum zu gewinnen, zumeist die Lager der
Preßwalzen auf der betreffenden Seite gänzlich entfernt werden. Gemäß der Erfindung
werden zwischen Lagerbüchse und Auflagefläche des Maschinenrahmens kleine herausnehmbare
Teile eingelegt, durch die sich die Lagerbüchse auf dem Maschinenrahmen abstützt
und durch deren Entfernung in einfachster Weise zwischen der Auflagefläche des Maschinenrahmens
und der Unterfläche der Lagerbüchse, die alsdann freischwebend aufgehängt
werden muß, der ein bequemes Einziehen des Filzes ermöglichende Zwischenraum gewonnen wird. Die Auflageflächen
der herausnehmbaren Teile sind derart ausgebildet, daß die Lagerbüchse relativ zum
Maschinenrahmen kleine Kippbewegungen um beliebig quer zur Längsachse der Walze gerichtete
Achsen ausführen und sich so den durch die Ausbiegung der Walze bedingten Richtungsänderungen der Walzenenden anpassen
kann.
Die Anordnung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig, I einen Längsschnitt durch einen Satz zweier übereinanderliegender Preßwalzen,
Fig. 2 eine Stirnansicht und
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Lagerbüchse in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 2 eine Stirnansicht und
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Lagerbüchse in vergrößertem Maßstabe.
Auf dem Lagerstuhl u ist ein Lagersockel s verstellbar angeschraubt, auf welchem
sich die Lagerbüchse / der unteren Walze durch die Vermittlung eines wagerecht und
quer zur Richtung der Längsachse der Walze liegenden Bolzens b und eines darunter befindliehen
Tischchens t abstützt. Ein an die Unterfläche des Tischchens t sich ansetzender
zylindrischer Ansatz ^ ist in die Oberfläche des Lagersockels s eingelassen, so daß das
Tischchen t samt Bolzen b und Lagerbuchse /
sich auf dem Sockel s um die senkrechte Achse des zylindrischen Ansatzes \ drehen
kann. Die Lagerbüchse / selbst kann Kippbewegungen um die wagerechte Längsachse
des in Nuten der Unterfläche der Lagerbüchse und der Oberfläche des Tischchens eingelassenen Bolzens b ausführen. Die Lagerbuchse
/ kann so jeder Richtungsänderung, die die Walzenenden bei der Belastung erfahren,
leicht folgen.
Jede der beiden Lagerbüchsen k der Oberwalze wird in bekannter Weise gefaßt von
dem als geteilte Ringschelle ausgebildeten Ende i des kurzen wagerechten Armes des
im Maschinenrahmen r um eine wagerechte Achse drehbar gelagerten Winkelhebels w.
Die Paßflächen von Lagerbuchse k und Ringschelle
i sind in bekannter Weise kugelförmig ausgebildet, so daß auch die beiden Lagerbüchsen
k der Oberwalze sich in den Ringschellen i leicht in jede beliebige. Richtung einstellen
können.
Soll der Filz aus der Presse herausgenommen werden oder soll ein neuer Filz eingezogen
werden, so wird zunächst die Oberwalze durch Drücken gegen das untere Ende des Winkelhebels n>
ein wenig angehoben. Dann wird auf derjenigen Seite, von welcher aus die Einführung des Filzes bewirkt wer-
den soll, die Lagerbuchse der Unterwalze mittels einer Hebevorrichtung leicht angehoben.
Ist dies geschehen, so kann der Bolzen b mit Hilfe des Griffes g herausgezogen
und dann auch das Tischchen t herausgenommen werden. Durch den so entstehenden
Zwischenraum zwischen Unterfläche der Lagerbüchse I und Oberfläche des Lagersockels s
kann der Filz in bequemer Weise in die
ίο Presse eingeführt werden. Hiernach wird
das Tischchen t und der Bolzen b wieder eingefügt und die Lagerbüchse / wieder auf den
Bolzen b herabgesenkt. i
Das Anheben der Lagerbuchse / der Unterwalze kann, wenn eine Hebevorrichtung nicht
zur Verfügung steht, auch in der Weise bewirkt werden, daß zunächst um je eine Büchse
der Oberwalze und Unterwalze eine Spange oder ein S-förmiger Doppelhaken o. dgl.
herumgelegt wird. Alsdann wird die Lagerbüchse der Unterwalze gleichzeitig mit der
der Oberwalze durch Drücken gegen das untere Ende des Winkelhebels w hochgehoben.
Die Anordnung kann auch in der Weise getroffen sein, daß der Bolzen b zwischen
dem Tischchen t und dem Lagersockel s liegt, und daß der zylindrische Ansatz ^ in die
Unterfläche der Lagerbüchse / eingelassen ist.
Um zu verhindern, daß der Bolzen b relativ zum Tischchen und die Lagerbüchse
relativ zum Bolzen in Richtung der Achse des Bolzens sich verschiebe, kann am vorderen
Ende des Bolzens ein Bund und am hinteren Ende ein Splint o. dgl. angeordnet sein, welche an den Flächen von Augen anliegen,
die an der Lagerbuchse und am "Sockel angegossen sein können.
An die Stelle von1 Tischchen und Bolzen könnte auch ein auf dem Lagersockel fest
angeordneter Klotz treten, dessen Oberfläche eine kugelkalottenförmige Aushöhlung aufweist,
in welche sich die Lagerbüchse mittels eines an ihrer Unterfläche angesetzten, eine
entsprechende konvexe Wölbung aufweisenden Ansatzes abstützt. Auch bei dieser An-,
Ordnung kann die Lagerbüchse relativ zum Maschinenrahmen kleine Kippbewegungen um
beliebig quer zur Längsachse der Walze gerichtete Achsen ausführen.
Ist mit Sicherheit zu erwarten, daß die Walze niemals durch andere als durch senkrechte
Kräfte beansprucht wird, so genügt es, wenn die Lagerbüchse Kippbewegungen
um die wagerechte Achse des Bolzens ausführen kann. Das Tischchen t kann in diesem
Falle mit dem Lagersockel 5 fest verbunden sein oder auch ganz fehlen. Ist hingegen
die Anordnung eine derartige, daß die Walze im Betriebe nur durch wagerechte Kräfte auf
Biegung beansprucht wird, so kann der BoI-zen b entbehrt werden, und es genügt alsdann
die Anordnung des eine Verdrehung der Lagerbüchse um eine senkrechte Achse
ermöglichenden Tischchens t.
Die Einrichtung könnte auch in der Weise getroffen sein, daß die herausnehmbaren Teile
(Tischchen, Bolzen oder Klotz mit kugelkalottenförmiger Aushöhlung) nur unter der
einen der beiden Lagerbüchsen der Unterwalze angeordnet sind, nämlich nur auf
der Seite, von welcher aus der Filz in die Maschine eingeführt wird; in diesem Falle
kann die Verbindung der anderen Lagerbüchse mit dem Lagerstuhl u in beliebiger
Weise, beispielsweise in derselben Weise wie die Verbindung der Lagerbüchsen der Oberwalze
mit der Ringschelle, ausgebildet sein.
Claims (3)
1. Lagerung für die Unterwalzen von Walzenpressen für Papiermaschinen, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem oder beiden Enden der Unterwalze zwischen Unterfläche der Lagerbüchse (I) und Auflagefläche
des Maschinenrahmens fu) in Vertiefungen dieser Flächen eingelassene Zwischenstücke ft, b) eingelegt sind, die
nach dem Anheben des betreffenden Endes der Oberwalze leicht weggenommen werden können. ■
2. Lagerung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen
de.r Zwischenstücke ft, b) einerseits und der Lagerbüchsen (I) für die Walzenzapfen
und des Maschinenrahmens andererseits derart ausgebildet sind, daß die
Lagerbüchsen (I) kleine Kippbewegungen um beliebig quer zur Achse der Walze
gerichtete Achsen relativ zum Maschinenrahmen ausführen können.
3. Lagerung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter einer
oder unter beiden Lagerbüchsen (I) je zwei Zwischenstücke liegen, nämlich ein
in die Auflagefläche des Maschinenrahmens (bzw. in die Unterfläche der Lagerbüchse)
eingelassenes, um einen senkrechten Zapfen (\) drehbares Tischchen (t)m\A
ein in die Oberfläche des Tischchens und Unterfläche der Lagerbuchse (bzw. in die
Oberfläche des Maschinenrahmens und Unterfläche des Tischchens) eingelassener, wagerecht und quer zur Richtung der
Achse der Walze liegender zylindrischer Bolzen fb). . '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT37611D AT37611B (de) | 1907-09-09 | 1908-06-19 | Lagerung für die Unterwalzen von Walzenpressen für Papiermaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197485C true DE197485C (de) |
Family
ID=460371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907197485D Expired - Lifetime DE197485C (de) | 1907-09-09 | 1907-09-09 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197485C (de) |
-
1907
- 1907-09-09 DE DE1907197485D patent/DE197485C/de not_active Expired - Lifetime
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