DE306852C - - Google Patents

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DE306852C
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Germany
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roll
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 306852 — KLASSE 8 d. GRUPPE
CARL KÖNIG in DRESDEN.
Dreiwalzenmangel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Dreiwalzenmangeln, bei welchen eine mit der Wäsche umwickelte Docke zwischen die drei angetriebenen, abwechselnd rechts- und -linksum gedrehten Walzen gebracht wird, die, ohne daß sie erwärmt zu werden brauchen, die Wäsche in kurzer Zeit in vorteilhafter Weise glätten. ' Λ
Die Erfindung kennzeichnet sich besonders
ίο dadurch, daß vermittels der gleichen Bewegungsvorrichtung, durch die die Preßwalze abgehoben und gesenkt wird, gleichzeitig das Auswerfen der geglätteten Docke und das Wiedereinlegen.der nächsten Docke, sowie die selbsttätige Bewegung des Aufschlusses des. Schutzmantels erfolgt.
. Auf den Zeichnungen stellt Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt und Fig. 2 eine Ansicht dar.
Die Zapfen der beiden unteren Mangelwalzen 2 ruhen in festen Lagern, während die obere Walze 1 in Hebelarmen 3 schwenkbar gelagert ist. Die Walzen stehen durch Zahngetriebe miteinander in Verbindung.
Die abwechselnde Rechts,- und Linksbewegung der Mangelwaren soll bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele mit Hilfe eineß nicht' mitgezeichneten, an sich ■ bekannten Wendegetriebes erfolgen.
Das' Heben und Senken der Druckwalze! findet durch eine an beiden Enden mit Kurbeln 5 versehene Welle 6 in Verbindung mit einer an sich bekannten auslösbaren Drehkeil-. kupplung 7 statt, welche von Hand durch Um-, schalten des Gewichtshebels 8 betätigt wird. Die mit den Kurbeln verbundenen Stangen
bestehen aus zwei aneinander verschiebbaren Teilen 9 und 10. An die Kurbeln greifen die Stangenteile 9 an, welche in Büchsen der gegabelten Stangenteile 10 geführt sind. Die Stangenteile 10 sind mit den Armen. 3 verbunden und werden von Federn 12 beeinflußt, die durch auf den Stangen 9 sitzende Anschläge bildende Muttern 13 verstellt werden können,. Die Federn . sind bestrebt, die Stangenteile 10 nach unten zu schieben. Unterhalb der letzteren befinden sich auf dem Teile 9 Anschläge 14. Werden die Kurbeln nach unten gedreht, so-werden die Stangen 10 mit Hilfe der Federn angezogen und die AValze 1 gegen die Docke gepreßt. , .
An den Lagerarmen 3 für die Walze 1 sind gleichzeitig zwei zum Einlegen und Herausnehmen der Docke 4 dienende Arme i5 drehbar gelagert. Diese sind mit Aussparungen 16 versehen, die zum Aufnehmen der Zapfen der Docke 4 dienen. Oben seitlich von ihrem Drehpunkte besitzen sie Nasen 17, über welchen1 sich am Gestell als Anschläge dienende Rollen 18 befinden. Nach genügendem Bearbeiten der Docke und nachdem die' Kupplung für die Druckwalzen-Hebevorrichtung von Hand eingeschaltet ist, werden mit dieser zugleich die Mitnehmerarme .15 gehoben, in deren Aussparungen 16 die Docken liegen. Die Nasen 17 der Arme 15 stoßen dann sehr bald an die Rollen 18, und dadurch werden die Arme 15 geschwenkt, was zur Folge hat, daß die Docke 4 auf den vorn angeordneten Bedienungstisch 19 ausgeworfen wird, worauf die beiden Arme 15 bis in ihre Hochstellung (Fig. 1). bewegt werden, in der sie stehen
bleiben, bis der stillgesetzte Antrieb wieder, eingerückt wird, so daß eine zweite bewickelte Docke von Hand eingelegt werden kann. Infolge der Umschaltung durch den Schalthebel 8 wird die Docke sowie die Druckwalze in die Arbeitslage zurückgeführt, und das Mangeln geht dann ohne weiteres wieder vor ■ sich.
Die Mangel ist mit einem sie überdeckenden Schutzmantel 20 versehen, der bis auf den unteren Teil zylindrisch gestaltet ist. Der Mantel ist an der Vorderseite der Maschine mit einem das Einlegen und Auswerfen .der Docke gestattenden Verschlußdeckel 21 ausgerüstet, der beim Arbeiten der Mangel· verschlossen wird, so daß das Bedienungspersonal nicht zu Schaden kommen kann. Der Deckel wird durch Armej22 gehalten, welche in der Mitte des Gehäuses drehbar gelagert sind.
Das Schließen und Öffnen des Deckels, erfolgt selbsttätig bei In- und Außerbetriebsetzen der Mangelwalzen. Die Arme des Deckels sind nämlich durch beiderseits angebrachte Verbindungsstangen 23 mit den Armen 3 ver-* bunden. Die zur Λ/'erbindung dienenden Bolzen 25 reichen in Schlitzlöcher 26, so daß das Öffnen nacheilend, das Schließen aber kraftschlüssig mit dem Lagergestänge der
: Oberwalze voreilend erfolgt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Dreiwalzenmangel mit durch eine Feder beeinflußter, abhebbarer Oberwalze und selbsttätiger. Einlegevorrichtung für die Docke, sowie selbsttätigem Sicherheitsyerschluß für die Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß mit den mit Hilfe einer Kurbel und Stange nach Betätigen einer Kupplung zu bewegenden Lagern der Oberwalze (1) die Dockeneinlegearme (15) sowie die Arme des Sicherheitsverschlußdeckels (21) verbunden sind, so daß während des Abhebens der Oberwalze der Deckel geöffnet und die geglättete Docke ausgeworfen, und beim Senken der Oberwalze den Einlegearmen die Einlege- und dem Deckel die Schließbewegung erteilt wird. ·'■·
  2. 2. Dreiwalzenmangel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Heben der an den schwingend gelagerten Armen (3) angebrachten Lager der Oberwalze (1) eine aus zwei aneinander verschiebbaren Teilen (9 und 10) bestehende Stange dient, 55' auf die eine auf dem einen Stangenteile
    (9) sitzende Feder (12) wirkt, dieser' Stangenteil (9) beim Niederbewegen die Feder, spannt, sie aber beim Hochbewegen entspännt und den anderen Stangenteil
    (10) durch einen Anschlag (14) mitnimmt.
    . .
  3. 3. Dreiwalzenmangel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsarme (15) für die Docke mit seitliehen Nasen (17) versehen und daß am Mangelgehäuse Anschläge (18) angebracht sind, durch welche den Armen (15) beim Heben der Walzenlager eine Schwingbewegung erteilt und dadurch die geglättete, mit ihren Zapfen in Aussparungen ruhende Docke aus- und auf einen Tisch (19) geworfen wird, und daß dann die Arme (15) weiter bis in Einlegestellung gehoben werden, während beim Senken der Lagerarme (3) die Arme (15)-die Docke-in die Arbeitslage bewegen.
  4. 4. Dreiwalzenmangel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingend gelagerten Arme (22) des Verschlußdeckels (21) für den Schutzmantel mit den beweglichen Oberwalzenlagern durch Stangen (23) verbunden ,sind, die die Bewegung auf die Arme (22) durch Bolzen (25) übertragen, welche sich in Schlitzlöchern (26) befinden, so daß der Deckel ■ nacheilend geöffnet, durch das eigene Gewicht aber voreilend geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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