DE45202C - Haspelapparat für Walzwerke - Google Patents

Haspelapparat für Walzwerke

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Publication number
DE45202C
DE45202C DENDAT45202D DE45202DA DE45202C DE 45202 C DE45202 C DE 45202C DE NDAT45202 D DENDAT45202 D DE NDAT45202D DE 45202D A DE45202D A DE 45202DA DE 45202 C DE45202 C DE 45202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
wire
platform
guide tube
piston
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45202D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. H. DANIELS in Worcester, Mass., V. St. A., Grove Street Works, Grove Street
Publication of DE45202C publication Critical patent/DE45202C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/02Winding-up or coiling
    • B21C47/04Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide
    • B21C47/045Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide in rotating drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Aufspulen des aus der Walzenstrafse kommenden glühenden Drahtes und hat den Zweck, einen praktischen und bequem zu bedienenden Apparat zu schaffen. Bei letzterem sind die umlaufenden Aufspulvorrichtungen von einer festen Schutztrommel umgeben, welche über den oberen Theil des Haspels genügend weit vorsteht, um zu vermeiden, dafs durch das Abwerfen von Drahtschleifen während der Bewegung des Apparates irgend ein Unfall sich ereigne. Der Apparat hat eine . bewegliche Plattform, sowie Vorrichtungen zum Heben derselben eventuell bis über den oberen Theil des Schutzmantels, um die bequeme Abnahme der Spulen zu ermöglichen. Die feste Schutztrommel ist mit beweglichem Deckel ausgestattet, um die Trommel oben schliefsen zu können. Mit dem Haspel und seiner hochgehenden Plattform ist ein teleskopisches Führungsrohr in Verbindung gebracht, welches zurückgezogen werden kann, um die Plattform hochgehen zu lassen, ohne damit in Berührung zu kommen. Ferner sind Vorrichtungen vorhanden, um die Bewegung des Deckels der Schutztrommel, sowie des Führungsrohres selbsttätig in Verbindung mit dem Hebeapparat für die Plattform in Wirkung treten zu lassen.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt durch den Haspelapparat,
Fig. 2 ein Grundrifs desselben und
Fig. 3 ein Horizontalschnitt, aus welchem der untere Theil des Mechanismus ersichtlich ist.
A ist das tragende Gestell, B der umlaufende Haspel oder die Spulvorrichtung von der Form einer oben offenen Trommel, welche eine Anzahl nach innen vorstehender Rippen am Umfange hat und auf einer aufrechten umlaufenden Welle -ß1 sitzt, welche in den Lagern α al läuft. Eventuell können an Stelle der Rippen eine Reihe von Stiften oder Fingern auf dem Haspel vorgesehen sein, welche den Draht aufnehmen.
C ist der Antrieb, welcher von dem Lager ax getragen wird und mit einem Reibungsrand c versehen ist, der mit einem ebensolchen Rand b auf der Welle B1 des Haspels in Eingriff tritt, und bl ist ein geeigneter Frictionsrand auf dieser Welle, welcher mit dem festen Rand α1 an dem Maschinengestell in Eingriff kommt, um die Drehung des Haspels abzustellen. Das Anlassen und Abstellen des Haspelmechanismus wird durch Niederdrücken und Heben der Haspelwelle veranlafst.
E ist die Triebwelle, welche mit Trieb C1 zur Bewegung des Triebes C und mit der Riemscheibe E' oder einer anderen Vorrichtung zur Kraftübertragung versehen ist.
D ist die hochgehende Plattform, auf welcher der Draht, sobald er aus den Fertigwalzen tritt, durch das Führungsrohr G abgelegt wird. Diese Plattform ist an dem Ende der aufrechten Welle D1 befestigt, welche durch die hohle Haspelwelle B1 nach unten reicht, und dehnt sich zwischen den Rippen
oder Fingern r des Haspels B derart aus (wie aus Fig. 2 besonders deutlich ersichtlich), dafs die ganze Drahtspule gehoben wird, wenn die Plattform hochgeht.
F ist ein fester Schutzcylinder, welcher den Haspel B umgiebt und etwa 30 cm über demselben vorsteht. Er besteht aus einem Cylinder aus Blech oder anderem geeigneten Material und das Ende des Führungsrohres G tritt durch eine Oeffnung in den Schutzcylinder bei /.
Letzterer kann mit einer Auskleidung F1 aus feuerfestem oder Wärme schlecht leitenden Material versehen sein, welches den Haspel einschliefst. Der obere Theil des Schutzcylinders hat eine Oeffnung, die grofs genug ist, um die Plattform in Flucht damit oder über den Schutzcylinder hinaus heben und den aufgespulten Draht in eine Lage bringen zu können, in der er bequem erfafst und mit Zangen abgenommen werden kann.
H ist der hydraulische Hebemechanismus, welcher mit einem Plunger H1 versehen ist, um die Haspelwelle B1 zu heben und die Frictionsrä'nder oder Scheiben b b1 in und aufser Eingriff mit den Rändern a2 und c zu bringen und den Haspel abzustellen bezw. anzulassen. Ein zweiter Plunger /, welcher durch den Plunger H^ hindurchgeht und durch Druck in dem Cylinder J1 bethätigt wird, dient zum Heben der Welle D1 und Plattform D.
sind die Wasser-Zu- und -Ablafsrohre für die Druckcylinder und VV1 die Ventile in denselben, welche durch die Stangen uul bewegt werden.
Das Ende G des Führungsrohres verschiebt sich teleskopisch auf dem Rohr G1, so dafs es aus dem Schutzcylinder entfernt werden kann, wenn die Plattform D gehoben werden soll, dagegen wieder vorgeschleudert wird, wenn die Plattform sich senkt.
Diese Bewegung des teleskopischen Führungsrohres wird automatisch mittelst des Hebels L bewirkt, der bei I drehbar angeordnet und dessen einer Arm mit dem beweglichen Ende des FUhrungsrohres verbunden ist, während der andere Arm durch ein Glied L1 etc. mit dem Kolben H1 des hydraulischen Hebeapparates in Verbindung steht, so dafs die Aufwärtsbewegung des Kolbens den Hebel zurückschwingt und das Ende des Führungsrohres (wie durch punktirte Linien angedeutet) aus dem Cylinder .F1 herauszieht.
K ist ein Deckel, welcher zum Schliefsen der oberen Oeffnung des Schutzcylinders dient und dadurch den Draht während des Aufspulens abschliefst, um zu vermeiden, dafs der Draht schnell auskühlt, oxydirt und schuppig wird. Der Deckel ist bei k am Cylinder F1 in einem Scharnier beweglich, so dafs er aufgeklappt werden kann, und ist mit einem Arm oder Hebel K1 versehen, von welchem eine Stange M1 nach einem Hebel M führt, der mit dem Kolben H1 bewegt wird.
Der Deckel K wird danach selbstthätig gehoben und gesenkt, je nachdem die Hebevorrichtung in Function tritt, wenn die Haspelvorrichtung abgestellt und angelassen wird, wie aus Fig. 1 in punktirten Linien ersichtlich ist.
Die Anordnung der Verbindungstheile und Hebel zur Bewegung des Deckels K und F1Uhrungsrohrendes G kann nach der besonderen Lage der Mechanismen geändert werden; die Bewegung in selbstthätiger Weise mit der Bewegung des Haspels und des die Plattform bewegenden Hebeapparates wird als der Gegenstand der Erfindung angesehen.
Befindet sich der Haspel und die Plattform in herabgedrückter Lage, so werden sie durch die Reibung bei c b in Drehung gesetzt und der heifse durch das Führungsrohr G eintretende Draht wird auf der Plattform D abgelagert, wo er sich in Spulenform durch die Drehung des Haspels anordnet. Ist die Spule fertig, so wird das Ventil V geöffnet, um hydraulischen Druck unter dem Kolben H1 zu erhalten, welcher die Haspelwelle B' hebt, wodurch die Reibung bei c b aufhört und die Reibungsränder bei b1 a2 auf einander kommen ; auf diese Weise wird die Drehung abgestellt , während gleichzeitig die Hebel L und M bewegt werden, um das Führungsrohr G zurückzuziehen und den Deckel K zu heben (Fig. 1 punktirt). Darauf wird das Ventil F1 geöffnet, um den Kolben / unter Druck zu setzen, wodurch die Plattform D nach oben geführt wird, um die Spule über die Schutztrommel F1 zu bringen (jR punktirt), von wo sie dann mit Zangen abgenommen werden kann.
Nun werden die Ventile V V1 geöffnet, um das Druckwasser aus dem Cylinder Η und /' abzulassen, und die Theile fallen in ihre ursprüngliche Lage zurück, wie in Fig. 1 in vollen Linien dargestellt, um eine neue Drahtspule aufzunehmen.
Es können zwei oder mehr Haspelapparate, welche abwechselnd in Function treten, zum Aufspulen des Drahtmaterials einer einzigen Walzenstrafse in Anwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Bei Drahthaspelapparaten die Verbindung des die Spule hebenden Prefskolbens H1 mit den Hebeln MM1K1 in der Weise, dafs beim Heben und Abstellen des Haspels der Deckel K geöffnet wird, um die Draht-
    rolle entfernen zu können, während beim Senken des Haspels der Deckel wieder geschlossen wird.
    In Verbindung mit der unter i. bezeichneten Einrichtung das teleskopische Führungsrohr GG1 in Verbindung mit dem bei / drehbaren und durch das Glied L1 mit dem Prefskolben verbundenen Hebel L,
    so dafs beim Hochgang des Kolbens das Führungsrohr G nach hinten gedrückt wird und das Hochheben der Drahtrolle ermöglicht, während beim Niedergang des Haspels zur Aufnahme einer neuen Drahtrolle das Rohr G wieder nach vorn getrieben wird, um den Draht auf die Plattform D zu leiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT45202D Haspelapparat für Walzwerke Expired - Lifetime DE45202C (de)

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DE (1) DE45202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000769B (de) * 1952-06-18 1957-01-17 Sack Gmbh Maschf Wahlweise mit oder ohne Drallbildung arbeitender Vertikalhaspel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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