DE477397C - Formmaschine mit zwei ineinanderbeweglichen Druckkolben zur Herstellung kastenloser Formen - Google Patents

Formmaschine mit zwei ineinanderbeweglichen Druckkolben zur Herstellung kastenloser Formen

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DE477397C
DE477397C DEV23785D DEV0023785D DE477397C DE 477397 C DE477397 C DE 477397C DE V23785 D DEV23785 D DE V23785D DE V0023785 D DEV0023785 D DE V0023785D DE 477397 C DE477397 C DE 477397C
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DE
Germany
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piston
molding machine
production
pistons
model plate
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DEV23785D
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Schlesinger & Co
VER SCHMIRGEL U MASCHINEN FABR
Original Assignee
Schlesinger & Co
VER SCHMIRGEL U MASCHINEN FABR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • B22C17/10Turning-over pattern plate and flask only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Formmaschine mit zwei ineinanderbeweglichen Druckkolben zur Herstellung kastenloser Formen Zusatz zum Patent 343 498 Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der durch Patent 343478 geschützten Formmaschine, insbesondere für die Verwendung von Druckluft.
  • Die Formmaschine nach Patent 343 478 besitzt zwei ineinandergehende, sich bewegende Druckkolben, die beide gleichzeitig unter Druck stehen; infolgedessen führen sie gleichzeitig Hubbewegungen aus, wenn sie wechselseitig verriegelt werden. Wird drie Verriegelung- gelöst, so kann nur der Innenkolben allein Hubbewegungen ausführen. Die Verriegelung des mit dem äußeren Kolben bkw. des Außenkolbens mit dein Zylinder geschieht ,durch Drehung des Außen kolbens, wobei bajonettverschlußähnliche Ansätze untereinandergreifen oder sich gegenseitig freigeben.
  • Bei der Ausführung dieser Maschinen, für Druckluftbetrieb ergeben sich bauliche Schwierigkeiten, da bei der üblichen geringen Druckluftspannung die hierfür erforderlichen großen Kolbenabmessungen den nötigen engen Zusammenbau der Verriegelungen nicht gestatten. Außerdem erfordert das Drehen der großen Kolben zwecks Ver- und Entniegelung zu große Kraft, so daß die Handlichkeit der Maschine .beeinträchtigt würde, und außerdem würde dlie Lebensdauer der -Manschetten, die außer der Hubbewegung auch der Drehbewegung standhalten müssen, stark beeinträchtigt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, indem der Innenkolben unabhängig vom Außenkolben unter Druck gesetzt wird, so daß der Außenkolben allein Hubbewegungen ausführen. kann, wenn der Innenkolben nicht-unter Druck steht und beide Kolben gemeünsame Bewegungen machen, wenn auch der Innenkolben unter Druck steht. Die Zu- und Abführung der Luft zum Innenkolben erfolgt selbsttätig durch Ausschwenken der Modellplatte, die einen Dreii-,veghabn betätigt, derart, daß bei ausgeschwenkter Modellplatte keine Luft unter den Innenkolben tritt, während bei eingeschwenkter Modellplatte Lufteintritt unter den Innenkolben stattfindet. Die Kolben heben sich in diesem Falle gemeinsam, während im ersteren. Falle, also bei ausgeschwenkter Modellplatte, nur ein Heben und Senken des Außenkolbens eintritt.
  • Vorliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine derartige durch Druckluft betriebene Maschine dar. Sie besteht aus dem Zyl:inder r, in denn sich der ebenfalls als Zylinder auisgebil:dete Hauptkolben a bewegt. Dieser Kolben trägt auf den Führungsstangen 3 die Preßplatte 4 für den Unterkasten. Der Uniterkasten 5 ist auf dem inneren Kolben 6 befestigt, der außerdem an den Säulen 7 gefühTt und durch die Stellringe 8 am Herabsinken gehindert ist. Die Säulen 7, die am Zylinder i befestigt sind, tragen im Oberteile Lager g, in denen die Gegenpreßplatte io drehbar gelagert ist. Das Einschwenken der letzteren erfolgt in bekannter Weise durch düe am Unterkasten angebrachte Druckstange i i, die mit einem Stift in den Schlitzhebel 12 greift. Der Oberkasten 13 hängt in Ketten 14, die über Rollen 15 geführt sind. Letztere sitzen auf einer Welle 16, die durch die Drehzapfen .der Gegenpreßplatte hindurchgeführt ist.
  • Ein Gegengewicht 17 dient zum Gewichtsausgleich des Oberkastens. Mittels des Hebels 18 kann der Oberkasten auf und ab bewegt werden. Die Modellplatte ig-ist mit .einer Hülse 2o verschiebbar auf der Säule 2i angebracht und dreht sich mit dieser. An. der Säule sitzt ein Hebel 22, der durch die Stange 23 mit dem Dreiweghahn; 24 verbunden ist. Beim Ein- und Ausschwenken der Modellplatte wird der Kalben 6 durch den. Schlauch 25 und den Dreiwegghahn 24 mit :der Dr.uckluftleitung bzw. mit der Außenluft verbunden. Der Preß- und Ausstoßkolben 2 wund von :dem Ventil 26 gesteuert. Die an der Hülse 2o angebrachten Anschläge 27 dienen dazu, beü ausgeschwenkter Modellplatte ig beim Ausstoßen der Form eine infolge Reihung mögliche Aufwärtsbewegung des Kolbens 6 mit dem darauf befindlichen Formkasten zu verhintdern.
  • Die Arbeitsweise mit der Maschine gestaltet sich folgendermaßen: In den. Unterkasten wird ein Unterlegbrett eingelegt und dann der Kasten mit Sand gefüllt. Hierauf wird die Modellplatte ig eingeschwenkt, wobei durch die dabei selbsttätig erfolgende Drehung des Dreiweghahnes 24 vermittels des Hebels 22 und des Gestänges 23 der unter dem Kolben 6 befindliche Zylinderraum mit der Druck 4uftleitung verbunden wird, so daß die unter dem Kolben 6 eintretende Druckluft diesen ständig gegen die Preßplatten 4 preßt. Mittels des Hebels i8 wir-1 der Oberkasten 13 auf die Modellplatte herabgesenkt und mit Sand gefüllt. Jetzt wird das SteueTveütil 26 geöffnet. Beide Kolben gehen infolge der nunmehr auch unter dem Kolben 2 wirkenden Druckluft gerrioins-ann hoch. Mit dem Stengen der beiden Kolben hebt sich der Unterkasten, welcher mit der Stange i i die Gegenpreßplatte io durch den Schlitzhebel 12 einschwenkt. Beim Weitersteigen des Unterkastens wird auch die :Modellplatte ig mit dem darauf vorhandenen Oberkasten 13 angehoben, wobei allmählich die Gegenpreßplatte g @in den Oberkasten eindringt. Mit der zunehmenden Verdichtung .des Sandes im Oberkasten wächst der Gegendruck auf die Kolben. Von dfem Augenblick an, wo der Gegendruck größer wird als der unter .dem Kolben 6 wirkende Druck, preßt sich der Kolben 2 mit der auf den Stangen. 3 ruhenden Preßplatte 4 in den Unterkasten ein. Hierbei wird die unter dem Kolben 6 wirkende Druckluft infolge des von den Kolben 2 ausgeübten größeren Druckes durch den Dreiweghahn 24 in die Leitung zurückgedrückt, so ,aß sich die Kulben 2 und 6 also bis zum Stillstand ineinander verschieben. Der im Unterkasten ausgeübte Druck pflanzt sich durch die Modellplatte auf den Oberkasten fort, und zwar so bange, bis genügende Festib keit des Sandes erreicht ist.
  • Nach dem Pressen wird durch Umlegen der Steuerung' die Druckluft unter denn Außenkolben a#bgelassegn. Die Kolben senken sich, und die Formkasten gehen in ihre ursprüngliche Lage zurück. -Der Unterkasten 5 setzt sich auf die Stellringe und der Oberkasten 13 wind durch den Handhebel 18 angehoben. Jetzt wird die Modellplatte ig ausgeschwungen. Hierbei wird der Hahn 24 durch den Hebel 22 und das Gestänge 23 umgestellt .und dadurch die Druckluftleitung zum Kolben 6 abgesperrt, während die unter demselben befindliche Luft ins Freie entweicht. Gleichzeitig wird vor siohtigerweise durch die Anschläge 27 der Innenkolben 6 in dieser Stellung festgehalten, um nicht durch seine Reibung an der Zylinderwand bei der später erfolgenden Aufwärtsbewegung des Kolbens 2 mit in die Höhe genommen zu werden. (Diese Festhaltung ist .nicht unbedingt erforderlich, denn infolge seines Gewichtes und des mangelnden Treibmittels bleibt der Kolben 6 bei guter Schmierung auch von sich aus stehen.) Nach dem Ausschwingen der Modellplatte wird dann mit Hilfe des Hebels 18 der Oberkasten 13 auf den Unterkasten 5 abgesenkt. Wird jetzt das Steuerventi126 geöffnet, so steigt der Kolben 2 und mit diesem die Staugen 3 und die Platte 4, wobei die fertige Sandform aus .den Kasten 5 und 13 ausgestoßen wird. Die Betätigung des Dreiweghahnes 24 braucht nicht unbedingt selbsttätig mit dem ,Ausschwenken der Modellplatte zu erfolgen, sondern kann von Hand erfolgen, wenn .es auf einen Handgriff mehr oder weniger nicht ankommt, Die Maschine kann in gleicher Weise auch durch Druckwasser angetrieben werden.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜGHR: i. Formmaschine mit zwei ineinanderbeweglichen Druckkolben zur Herstellung kastentlosfer Formen genaß Patent 343478 dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (a, 6) derart unabhängig voneinander unter Druck gesetzt werden, daß der Kolben (6) allein oder beide mit dem inneren Kolben gemeinschaftlich Huhbewegu ragen ausführen kann.
  2. 2. Formmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kolben (6) durch das Einschwenken der Modellplatte selbsttätig unter Druck gesetzt wird.
DEV23785D 1928-04-14 1928-04-14 Formmaschine mit zwei ineinanderbeweglichen Druckkolben zur Herstellung kastenloser Formen Expired DE477397C (de)

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DE (1) DE477397C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757397C (de) * 1937-03-18 1952-12-01 Emi Ltd Schaltung zur Abtrennung von Teilen eines zeitlich schwankenden Spannungsverlaufs
DE1084447B (de) * 1955-10-31 1960-06-30 Grundstueckverwaltungsgesellsc Formmaschine zur Herstellung von kastenlosen Formen
DE1095997B (de) * 1954-03-27 1960-12-29 Badische Maschinenfabrik Ag Vorrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Geschwindigkeit beim Trennen der Formen vom Modell bei einer Formmaschine zum Herstellen von kastenlosen Formen
DE1106929B (de) * 1956-04-13 1961-05-18 Fond Chokier Sa Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von zweiteiligen kastenlosen Sandformen in der Giesserei
US3736978A (en) * 1971-02-26 1973-06-05 Bangor Punta Operations Inc Mold forming apparatus with flask having opposed shoulder portions

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