DE21213C - Spulapparat für Nähmaschine!1 - Google Patents
Spulapparat für Nähmaschine!1Info
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- DE21213C DE21213C DENDAT21213D DE21213DA DE21213C DE 21213 C DE21213 C DE 21213C DE NDAT21213 D DENDAT21213 D DE NDAT21213D DE 21213D A DE21213D A DE 21213DA DE 21213 C DE21213 C DE 21213C
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- Germany
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- spring
- hook
- winder
- bobbin
- sewing machine
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B59/00—Applications of bobbin-winding or -changing devices; Indicating or control devices associated therewith
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
RUDOLF GRITZNER in DURLACH (Baden). Spulapparat für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1882 ab.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen Schnitt A-B und die Ansicht
des Spulapparates von der Seite, Fig. 2 die Ansicht von vorn, Fig. 3 die Ansicht von oben;
Fig. 4 a und 4 b zeigen Einzeltheile. Der ganze Spulapparat ist am Riemenschutze, um den
Stift α drehbar, angebracht.
Die bekannte Druckplatte, welche durch eine Feder b an die Spule angedrückt wird, Fig. 4 a,
ist rückwärts verlängert und endigt in einen Haken c, welcher in das untere Ende einer
bei d am Riemenschutz befestigten Feder e einfällt. Mittelst einer Schraube f kann der
horizontale Abstand dieser Feder e von der Spulenachse genau eingestellt werden, so zwar,
dafs beim Einfallen des Hakens ί in < der Gummiring das Handrad der Nähmaschine eben
genügend berührt, um angetrieben werden zu können.
Das Anlegen des aufzuspulenden Fadens an die Spule bietet nicht die geringste Schwierigkeit;
es kann bei schon eingesetzter Spule bewirkt werden, ohne den Faden durch den Apparat
ziehen (einfädeln) oder den Leitarm umlegen zu müssen. Bei der Arbeit des Spulapparates,
d. i. beim Aufwinden der Spule, wird nun die Druckplatte allmälig von derselben abgedrückt
und so der Haken c aus der Feder e schliefslich ausgelöst; in weiterer Folge, wovon
der Ständer durch Wirkung seines Eigengewichtes sinkt und bezw. vdie Verbindung mit
dem treibenden Schwungrade gelöst wird.
Fig. 4 b zeigt die relative Lage zwischen Feder b und der mit dem Haken c verbundenen
Druckplatte in dieser Stellung. Die Gröfse des Niedersinkens begrenzt ein an dem
Spuler vorgesehener Knaggen.
Die Feder e hat an ihrem oberen Ende einen länglichen Schlitz für die Befestigungsschraube
d\ damit ist erzielt, die Feder e höher oder tiefer stellen zu können und so diejenige
gröfsere oder geringere Dicke der Spule, bei welcher der Spuler ausgelöst wird, zu bestimmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein am Riemenschutz drehbar befestigter, selbstthätiger Spulapparat ■ für Nähmaschinen, dessen nach rückwärts verlängerte Druckplatte hier direct in einen Haken c ausläuft, welcher in eine senkrecht angeordnete Feder e einzufallen vermag, die nicht sowohl in horizontaler, sondern auch in verticaler Richtung genau einstellbar ist, wobei die relative Lage zwischen Feder und Haken sich während des Spulens fortwährend ändert und mit der Ausrückung des Spulers endigt, und wobei ferner die ersten der erwähnten Verstellungen die Druckregulirung zwischen Gummiring und Handrad, letztere die Regulirung der zu erzeugenden Spulendicke bezweckt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21213C true DE21213C (de) |
Family
ID=297914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21213D Active DE21213C (de) | Spulapparat für Nähmaschine!1 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21213C (de) |
-
0
- DE DENDAT21213D patent/DE21213C/de active Active
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