DE99328C - - Google Patents

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DE99328C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/08Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package, or filling of a receptacle
    • B65H63/082Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package, or filling of a receptacle responsive to a predetermined size or diameter of the package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
verschieden langer Spulen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spulmaschine, mittelst welcher Spulen von verschiedener Länge und Dicke gewickelt werden können, und betrifft eine Ausrückvorrichtung, welche den Antrieb der Maschineselbstthätig ausrückt, sobald die Spule die gewünschte Dicke der Wickelung erreicht hat.
Dies wird durch die nachstehend beschriebene und auf beiliegender Zeichnung dargestellte Einrichtung der Maschine erreicht. Es zeigt:
Fig. ι die Maschine in einer Vorderansicht, Fig. 2 im Grundrifs,
Fig. 3 in Endansicht, und zwar von rechts der Fig. 1 aus gesehen,
Fig. 4 im Grundrifs, und zwar eingestellt für eine gröfsere und dickere Spule als in Fig. 2 und im Begriff auszurücken,
Fig. 5 einen Längsschnitt nach I-I der Fig. 2, Fig. 6 einen Schnitt nach II-II der Fig. 2, Fig. 7 einen solchen nach III—III der Fig. 2.
Die einzelnen Theile der Maschine sind zum Theil auf, zum Theil unter einer Tischplatte 1 angeordnet. Dieselben sollen nur so weit beschrieben werden, als es zum Verständnifs des Ganzen erforderlich erscheint.
Der Faden 2 wird in bekannter Weise der Spule 3 durch einen Fadenführer 4 zugeführt, der durch die hin- und hergeführte Stange 5 in schwingende Bewegung um den Stift 6 versetzt wird, welcher auf dem in einem Schlitze der Tischplatte 1 geführten Schlitten 7 befestigt ist.
Die bauchige Wickelung der Spule 3 wird ebenfalls in bekannter Weise dadurch bewirkt, dafs ein unter dem Tisch angeordneter Schieber 8, der mit seinem rechtwinklig nach oben gebogenen und aus der Platte vorstehenden Ende 9 gegen die Spulenwickelung sich anlegt, durch das Dickerwerden der Spulen verschoben wird und dabei durch Vermittelung der Hebel 10, 11, 12, 13 den Schlitten 7 mit dem Stift 6 gegen die Spule zu verschiebt, wodurch erreicht wird, dafs die Schwingungsweite des Fadenführers eine kleinere und deshalb die Spule bauchig bewickelt wird. Soweit ist die Einrichtung bekannt. Das Neue und Charakteristische der Maschine besteht nun in der Einrichtung, dafs durch das Zusammenwirken der Mechanismen für verschiedene Spulenlänge und verschiedene Spulendicke, gleichviel, ob lange oder kurze Spulen gewickelt werden, die Ausrückung selbstthätig von der Mitte der vollen Spule aus bewirkt wird.
Die Antriebswelle der Maschine mit der festen und losen Antriebsscheibe 24 und 25 ist in den beiden Lagergestellen 14 und 15 drehbar gelagert, welche beide auf einer gemeinsamen Grundplatte 16 aufsitzen. Die Grundplatte 16 ist in einem Schlitten 18 parallel zur Achse und der Schlitten selbst quer dazu verstellbar, wobei die Querverstellung durch in Querschlitze 19 der Tischplatte hineinragende Stifte 20 beschränkt ist. Die Platte 16 und der Schlitten 18 werden durch eine
Schraube 21 mit Flügelmutter und Unterlagscheibe 23 an Ort and Stelle gehalten.
Aufser der Antriebswelle sind in den Lagergestellen 14 und 15 noch die beiden mit der Welle parallelen Stangen 26 und 27 so gelagert, dafs sie in der Längsrichtung verschoben werden können und durch auf ihnen aufsitzende Spiralfedern 28 und 29 immer nach links gedrängt werden. Beide Stangen sind durch ein Verbindungsstück 30 derartig mit einander verbunden, dafs die Stange 27 im Auge 32 von 30 verschiebbar ist, während 26 fest mit dem Verbindungsstück verschraubt ist.
Auf dem rechten Ende der Stange 26 ist ein Lager 33 so aufgesetzt, dafs die Achse des in diesem Lager drehbar gehaltenen Zapfens 34 genau in die Verlängerung der Antriebswelle fällt. Zwischen den Köpfen 36 der Welle und des Zapfens 34 wird die Spule in bekannter Weise gehalten.
Auf der Stange 27 sitzt zwischen den beiden Lagergestellen 14 und 15 die Riemengabel 37, welche, unter der Einwirkung der Spiralfeder 29 stehend, den Riemen nur dann auf die Festscheibe führen kann, wenn die Wirksamkeit der Feder 29 aufgehoben und die Stange 27 nach rechts verschoben wird. In dieser letztgenannten Stellung kann die Stange 27 gehalten werden durch den an der Aufsenseite des Lagers 15 drehbar angeordneten Hebel 38, der zu dem Zwecke, wie bekannt, in eine Einkerbung 39 der Stange 27 hineingelegt werden kann, Fig. 3, 6 und 7.
Das Auswerfen des Hebels 38 aus der Einkerbung 39 im richtigen Augenblick und damit das Stillsetzen der Maschine besorgt die Ausrückstange 40, die durch Vermittelung des Verbindungsstückes 41 an dem Schieber 7 befestigt ist, Fig. 2 und 4. Die Verbindung der Theile 7, 40 und 41 unter einander ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so getroffen, dafs die Ausrückstange 40 so verstellt werden kann, dafs sie mit dem Hebel 38 in derselben Verticalebene liegt und dafs sie so verlängert oder verkürzt werden kann, dafs sie den Hebel 38 im richtigen Moment aushebt. Um eine solche Verkürzung oder Verlängerung dieser Ausrückstange zu ermöglichen, ist sie mit einem Längsschlitz 42 versehen.
Die Arbeitsweise der vorliegenden Maschine ist folgende: Die zu wickelnde Spule wird zwischen die beiden Stifte 35 gelegt, welch letztere durch den Zug der Feder 28 fest in die Spule hineingedrückt werden, wobei sich die Spulenköpfe in die Aushöhlung des entsprechenden Bundes 36 legen. Infolge der federnden Lagerung kann die Spule in gewissen Grenzen natürlich eine ganz verschiedene Länge haben. Darauf wird die die Lager 14 und ι 5 tragende Grundplatte in ihrer Schlittenführung so eingestellt, dafs das Spulenmittel mit der Mittellinie der Schwingungsbahn des Fadenführers 4 genau zusammenfällt. Dann stellt man den Schlitten 7 so ein, dafs der Fadenführer eine solche Schwingung vollführt, dafs die Spule von einem Ende bis zum anderen bewickelt wird. Ferner verschiebt man die Schlittenführung 18 in der Querrichtung des Tisches so viel, dafs das aufgebogene Ende 9 des Tisches 8 die Wickelung der Spule dann berühren wird, wenn diese bis zur Höhe ihrer Kopfränder vollgewickelt ist (in Fig. 2 gezeichnete Stellung). Endlich stellt man die Ausrückstange 40 so ein, dafs sie mit dem Hebel 38 in einer Verticalebene sich befindet und dafs sie eine solche Länge hat, dafs sie in dem Moment den Hebel 38 aus der Einkerbung 39 der Stange 27 herauswirft, wenn die Spule die gewünschte Dicke der Wickelung erreicht hat.
Bringt man jetzt die Maschine dadurch in Gang, dafs man die Stange 27 so weit nach rechts verschiebt, bis der Hebel 38 in der Einkerbung 39 liegt, so wickelt sich im Anfang der Faden gleichmäfsig von einem bis zum anderen Ende der Spule auf. Sobald aber das Ende 9 des Schiebers 8 durch die dicker werdende Wickelung verschoben wird, rückt der Schlitten 7 mit dem Stift 6 vor, die Schwingung des Fadenführers wird kleiner, die Wickelung geht nicht mehr über die ganze Spulenlänge, sondern wird bauchig. Mit dem Schlitten 7 rückt aber auch die Ausrückstange 40 allmälig unter dem Hebel 38 vor und beginnt diesen langsam zu heben und wirft ihn dann, sobald die Wickelung die gewünschte Dicke hat, aus der Einkerbung heraus. Die Stange 27 wird nach links gezogen durch die Kraft der Feder 29 und dabei der Riemen auf die Losscheibe 24 herübergeführt.
Wie hieraus ersichtlich, ist es also durch die gegen einander federnde Lagerung der Haltestifte 35 für die Spule und durch die Verstellbarkeit der die Antriebswelle tragenden Lagergestelle 14 und 15 in der Längs- und Querrichtung des Tisches ermöglicht, Spulen von ganz verschiedener Länge und Dicke zu wickeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Spulmaschinen zur selbstthätigen Ausrückung bei voller Wickelung verschieden langer Spulen, dadurch gekennzeichnet, dafs zum ballonförmigen Bewickeln von Spulen verschiedener Länge und Dicke die Antriebsspindel sowohl in der Achsrichtung der Spule als auch rechtwinklig dazu verstellbar ist und dafs die Spule selbst gehalten wird zwischen Köpfen (36), von denen der ä'ufsere in einem
    Lager (33) sitzt, welches auf einer unter Federdruck stehenden Stange (26) der Spulenlä'nge gemä'fs verstellbar ist, während durch einen Schlitz (42) in der Ausrückstange 40 und ein verstellbares Gelenk (41) die Einstellung dieser Stange (40) dem Ausrückhebel (38) gegenüber so bewirkt wird, dafs sie bei jeder Spulenlänge lothrecht unter dem Hebel (38) liegt und auch bei jeder Spulendicke mit ihrer Spitze den Hebel aus der Kerbe in der Riemengabelstange auslöst, sobald die Wickelung der Spule die gewollte Dicke erreicht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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