DE2118976A1 - Vorrichtung zum Quertransport und Vereinzeln langgestreckter Körper aus einer Vorratsmulde - Google Patents

Vorrichtung zum Quertransport und Vereinzeln langgestreckter Körper aus einer Vorratsmulde

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DE2118976A1
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Hans 5812 Herbede. P B65g 47-54 Braun
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Maschinenfabrik Reika-Werk Gmbh, 5800 Hagen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/12Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
    • B65G47/14Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • "Vorrichtung zum Quertransport und Ver einzeln langgestreckter Körper aus einer Vorratsmulde.'1 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Quertransport und Vereinzeln langgestreckter Körper, wie Stäbe oder Rohre aus einer zur Speicherung einer Anzahl Körper vorgesehenen Mulde.
  • Um langgestreckte Körper aus einer Vorratsmulde einzeln, weiteren Bearbeitungsanlagen, zum Beispiel einer Längenmaßeinrichtung zuführen zu können, ist es bekannt an der tiefsten Stelle der Mulde eine meistens in der Weite verstellbare Durchlaßöffnung vorzusehen, deren Weite nur wenig größer als der Durchmesser der langgestreckten Körper ist. Zudem ist es hierbei bekannt, eine die Durchlaßöffnung begrenzende Muldenwand in Rüttelschwingungen zu versetzen.
  • Bei solchen Vorrichtungen hat es sich aber herausgestellt, daß sich die langgestreckten Körper infolge mehr oder weniger hohen Böschdruckes sich im Durchlaß oft verkeilen und dann der Durchlaß versperrt ist.
  • Ferner ist es bekannt, auf einer schiefen Ebene lagernde, langgestreckte Körper, zum Beispiel Rohre mit zwei mit Abstand voneinander angeordneten,. paternosterartigen Kettenförderern zu vereinzeln, wobei die Ketten außen abstrebende Greifer zur S*fnUme eines Rohres o.ä.
  • haben.
  • Hierbei ist es aber notwendig, daß die Rohre o.ä. auf der schiefen Ebene parallel zueinander und nur in einer einzigen Lage geortet sind, da sonst die Greife des einen Kettenförderere an einem Rohr zum Beispiel der unteren Lage und die Greifer des anderen Kettenförderers an einem Rohr einer an-deren Lage angreifen und fördern können, so daß auch mit einer solchen Vorrichtung eine einwandfreie Vereinzelung vorzugsweise mehrlagig in einer Vorratsmulde angeordneter Rohre nicht möglich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun eine Vorrichtung eingangs beschriebener Art zu schaffen, die mit bisher unerreicht hoher Sicherheit die Gewähr für eine Vereinzelung bietet und dabei auch einfach und robust in der Gestaltung ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß die Mulden aus mindestens mit Abstand voneinander angeordneten, mit ihren Endteilen an mit Abstand voneinander angeordnetF gleichgerichteten Holmen gehalterten, durchhängend angeordneten, biegsamen, in rüttelnde Bewegungen versetzbaren Bändern o.ä. besteht, die Bändern o.ä. zum Quertransport der Körper über einen Holm hinweg verkürzbar sind, und über letzterem eine mit diesem in der Weite verstellbare Durchlaßöffnung bildende Schiene angeordnet ist.
  • Dies hat den Vorteil, daß die langgestreckten Körper bereits vor dem Passieren der Durchlaßöffnung sicher entwirrt und parallel zueinander und parallel zur Durchlaßöffnung verlaufend ausgerichtet und einzeln über den in BAlerrichtung vorderen Holm hinweg transportiert werden, wobei die die Durchlaßöffnung oben begrenzende Schiene das gleichzeitige Passieren mehrerer Körper verhindert.
  • Zudem besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung wenige Bauelemente, die praktisch keine Wartung bedürfen.
  • Ferner kennzeichnet sich ein vorteilhaftes und erfinderisches Merkmal des vorbeschriebenen Gegenstandes dadurch, daß auf die Bänder wirksame Vibratoren angeordnet sind, vorzugsweise derart, daß die Vibratoren an dem in Förderrichtung der langgestreckten Körper hinteren Holm angeordnet sind und letzterer am Gestell nachgiebig gehaltert ist, vorzugsweise zudem Gummifedern vorgesehen sind.
  • Hierdurch ist es möglich die in der Mulde lagernden Rohre unabhängig von der Förderung zu entwirren.
  • Zum Verkürzen der Bänder vornehmlich zum Quertransport über den in Förderrichtung vorderen Holm kennzeichnet sich ein vorteilhaftes, besonders einfaches Merkmal des vorbeschriebenen Gegenstandes dadurch, daß die Bänder oder Gurte auf einen, vorzugsweise den vorderen Holm aufwickelbar sind.
  • Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der in Förderrichtung der langgestreckten Körper hintere Holm höher als der vordere Holm angeordnet ist.
  • Eine vorteilhafte und erfinderische Weiterbildung des vorbeschriebenen Gegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß an der die Durchlaßöffnung oben begrenzenden Schiene angreifende Vibratoren angeordnet sind und die Schiene schwingfähig gehaltert ist.
  • Hierzu kennzeichnet sich eine vorteilhafte Ausführungsform dadurch, daß die Schiene federnd an einer am Gestell höhenverstellbar angeordneten, gleichlaufend zur Schiene angeordneten Brücke gehaltert ist und auf der Schiene Vibratoren befestigt sind.
  • Durch diese Maßnahmen ist auch dann eine einwandfreie Vereinzelung der langgestreckten Körper gewährleistet, wenn versehentlich zuviel Rohre o.ä. zur Durchlaßöffnung hin gefordert worden sind.
  • Bei besonders schlanken, langgestreckten Körpern, wie dünnwandigen Rohren von ca. 5 m Länge und mehr und weniger als 15 mm Durchmesser hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn in Förderrichtung im Anschluß an die Durchlaßöffnung eine schiefe, in Förderrichtung ansteigende und als Schwingboden ausgebildete Ebene vorgesehen ist, deren Neigung vorzugsweise wahlweise verstellbar ist.
  • Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine Vorrichtung zum Quertransport und Vereinzeln langgestreckter Körper in der Vorderansicht, Fig. 2 desgleichend entsprechend der Linie A-B der Fig. 1 gesehen.
  • Hierbei sind zwischen zwei aufrechten Gestellwangen 1 zwei zueinander parallel verlaufende Holme 2+3 angeordnet, an welchen mit Abstand voneinander die Endteile mehrere auf die Länge der Holme 2,3 verteilt angeordnetm biegsamer Bänder 4 befestigt sind. Die Bänder 4 können in vorteilhafter Weise Flachseile aus Stahl sein.
  • Der Holm 2 ist höher als der Holm 3 angeordnet und auf Gummifedern 5 gestellfest gehaltert. Ferner sind auf dem Holm 2 mehrere, über dessen Länge verteilt angeordnete Vibratoren 6 befestigt.
  • Der zylindrische Holm 3 hingegen ist in den Gestellwangen 1 drehbar gelagert und kann mittels eines motorischen: Antriebes 7 um seine Längsachse sowohl im Uhrzeigersinn als auch diesem entgegen gedreht werden, wobei dann die Bänder 4 auf dem Holm 3 je nach Drehrichtung auf- oder abgewickelt werden.
  • Unter Umständen kann es auch vorteilhaft sein, die Bänder 4 durch Rundseile zu ersetzen und/oder die Bänder oder die Seile anstelle mittels der Vibratoren 6 mittels des Holmantriebes 7 in oszillierende Bewegungen zu versetzen, um damit die auf den durchhängenden Bändern 4 o.ä. lagernden Rohre 8 zu entwirren und auszurichten.
  • Über dem Holm 3 ist eine an den Gestellwangen 1 höhenverstellbar angeordnete Brücke 9 vorgesehen. An letzterer ist mit Gummifedern 10 eine die Durchlaßöffnung 11 für die Rohre 8 oben begrenzende Schiene 12 gehaltert. An dieser sind Vibratoren 13 befestigt.
  • In Förderrichtung hinter der Durchlaßöffnung 11 ist in Fig. 2 am Gestell eine schiefe Ebene 13 angelenkt, deren Steigung mit einem Verstelltrieb 14 wahlweise verändert werden kann, und zwar so, daß die Ebene 13 in Förderrichtung ansteigt oder geneigt ist. Selbstverständlich kann die Ebene 13 auch waagerecht gestellt werden.
  • An der Unterseite der Ebene 13 ist noch ein Vibrator 15 befestigt, mit welchem die Ebene 13 in Rüttelbewegungen versetzt werden kann.
  • In Fig. 1 ist anstelle des Rütteltisches 13,14,15 ein gestellfester, in Förderrichtung geneigter Tisch 16 vorgesehen.
  • Alle neuen in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und EombinatXionsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (9)

P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Vorrichtung zum Quertransport und Vereinzeln langgestreckter Körper, wie Stäbe oder Rohre aus einer zur Speicherung einer Anzahl Körper vorgesehenen Mulde, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde aus mindestens zwei mit Abstand voneinander angeordneten, mit ihren Endteilen an mit Abstand voneinander angeordneten, gleichgerichteten Holmen (2,3) gehalterten, durchhängend angeordneten, biegsamen, in rüttelnde Bewegungen versetzbaren Bändern (4) o.ä. besteht, die Bänder (4) o.ä. zum Quertransport der Körper (8) über einen Holm (3) hinweg verkürzbar sind, und über letzterem eine mit diesem in der Weite verstellbare Durchlaßöffnung (11) bildende Schiene (12) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Bänder (4) o.ä. wirksame Vibratoren (6) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden AlBprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibratoren (6) an dem in Förderrichtung der langgestreckten Körper (8) hinteren Holm (2) angeordnet sind und letzterer am Gestell (1) nachgiebig gehaltert ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in Förderrichtung der Körper (8) hintere Holm (2) mittels Federn vorzugsweise mittels Gummifedern (5) am Gestell (1) gehaltert ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (4) o.ä. zum Verürzen auf mindestens einen Holm (3) aufwickelbar sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspräche, daß der in Förderrichtung der langgestreckten Körper (8) hintere Rolm (2) höher als der vordere Solm (5) angeordnet ist.
7. Yorrichtung nath einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der die Durchlaßöffnung ( oben begrenzenden Schiene (12) angreifende Vibratoren (13) angeordnet sind und die Schiene (12) schwingfähig gehaltert ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (12) federnd an einer am Gestell (1) höhenverstellbar angeordneten gleichlaufend zur Schiene (12) angeordneten Brücke (9) gehaltert ist und auf der Schiene (12) Vibratoren (13) befestigt sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung im Anschluß an die Durchlaßöffnung (11) eine schiefe, in Förderrichtung ansteigende und als Schwingboden ausgebildete Ebene (13) vorgesehen ist, deren Neigung vorzugsweise wahlweise verstellbar ist. Leerseite
DE19712118976 1971-04-20 1971-04-20 Vorrichtung zum Quertransport und Vereinzeln langgestreckter Körper Expired DE2118976C3 (de)

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DE2118976A1 true DE2118976A1 (de) 1972-10-26
DE2118976B2 DE2118976B2 (de) 1973-12-13
DE2118976C3 DE2118976C3 (de) 1974-07-18

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0339488A3 (en) * 1988-04-27 1990-02-21 Hans Kaltenbach Maschinenfabrik Gmbh & Co. Device for separating rods

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0339488A3 (en) * 1988-04-27 1990-02-21 Hans Kaltenbach Maschinenfabrik Gmbh & Co. Device for separating rods

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DE2118976B2 (de) 1973-12-13
DE2118976C3 (de) 1974-07-18

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