DE211892C - - Google Patents

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DE211892C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/015Control of temperature without auxiliary power with mechanical sensing element not covered by groups G05D23/02 and G05D23/12

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Technik benutzt man bisweilen Gestänge, die aus zwei mit Kolbenführung gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen, von welchen der eine eine gegen den Kolben drückende Ausdehnungsflüssigkeit enthält und der andere mit einer entgegengesetzt auf den Kolben drückenden Feder verbunden ist, und zwar bedient man sich derartiger Gestänge zur Regelung von durch diese Gestänge gesteuerten Organen.
Bei dem vorliegenden, diesen Bedingungen gleichfalls entsprechenden Gestänge haben die wirksamen Teile eine solche Anordnung, daß die Kolbenbewegung unter der Wirkung der sich ausdehnenden Flüssigkeit im Sinne einer Verkürzung des Gesamtsystems wirkt, und zwar dadurch, daß in dem zur Aufnahme der Ausdehnungsflüssigkeit dienenden, in einem Zylinder endigenden Teile des Gestänges der andere in Form eines Kolbens ausgebildete Teil derart geführt ist, daß die Ausdehnungsflüssigkeit bei steigender Temperatur den Kolbenkörper in den Zylinder hineinpreßt. Ein derartiges Gestänge kann beispielsweise in Verbindung mit einem Stabe verwendet werden, bei welchem die durch die Wärme sich ergebende Verlängerung des Stabes (wie das Pendel einer Regulatoruhr) durch die genannte Verkürzung ausgeglichen wird.
Fig. ι zeigt ein derartiges Gestänge in Ansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 zeigt den so ausgebildeten Stab als Beispiel in Verbindung mit einer Kohlenwasserstoffdosierungsvorrichtung für Luftgaserzeuger.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der mit dem einen Teil a des Stabes versehene Zylinder b mit einer Hohlkugel c ausgestattet, durch welchen der zweite, mit dem Kolben d ausgestattete Teil/ des Stabes reicht. Auf der anderen Seite des Kolbens d befindet sich eine Schraubenfeder g, welche den Kolben stets gegen die im Zylinder b und Hohlkugel c befindliche Flüssigkeit, zweckmäßig Quecksilber, drückt, so daß der Gesamtstab sowohl Zug- als auch Druckspannungen aufnehmen kann.
Der so ausgebildete Stab a,f kann als Bewegungsstange bei der Kohlenwasserstoffdosierungsvorrichtung (Fig. 2) verwendet werden, in welcher diese Stange durch eine vom Luftgebläse bewegte Hubscheibe h auf und nieder bewegt wird und einen durch Hebel i mit ihr in Verbindung stehenden Taüchring k in die Kohlenwasserstoffmenge eintaucht. Je nach der Länge des Stabes a,f taucht der Tauchring k mehr oder weniger tief in die im Ruhezustande durch das Schwimmerventil m stets auf gleicher Höhe gehaltene Flüssigkeit, welche dementsprechend auch jeweilig mehr oder weniger in das zum Karburator führende Ablauf rohr η übertritt. Tritt eine Temperaturerhöhung ein, die eine zu starke Verdampfung des Kohlenwasserstoffs, z. B. Benzin, im Karburator zur Folge haben würde, so dehnt sich

Claims (1)

  1. die Flüssigkeit in b und c aus und treibt.den Kolben d, entgegen der Spannung der Feder g, aufwärts, wodurch die Stange a,f verkürzt wird, der Ring k weniger tief in das Benzin eintaucht und letzteres in geringerer Menge abfließt. Die stärkere Verdampfungsfähigkeit wird mithin durch die verringerte Zufuhr des Benzins ausgeglichen. Ist somit die erforderliche Menge Flüssigkeit im Zylinder b und in
    ίο der Hohlkugel c richtig abgepaßt, so bewirkt die Vorrichtung eine stetige Regulierung der Dosierung durch die Wärme entsprechend der durch letztere bedingten ' Verdampfungsfähigkeit des Benzins.
    Um die Vorrichtung auch bei verschiedenartigem Benzin oder auch ganz anderen Kohlenwasserstoffen verwenden zu können, wird noch eine besondere Einstellbarkeit vorgesehen, die durch eine den Stabteil f umgebende Hülse 0 erzielt -wird. Durch eine Mutter p kann die Hülse 0 mehr oder weniger tief in den Zylinder b eingeführt werden. Denkt man sich die Hülse ο durchweg zylindrisch, anstatt, wie dargestellt, am oberen Ende kegelförmig gestaltet, so wird offenbar der Querschnitt des Zylinders b wesentlich durch Einführen der Hülse 0 verringert, und die Vorrichtung wird um ein Beträchtliches empfindlicher sein, als wenn die Hülse überhaupt nicht in den Zylinder eintritt. Bei kegelförmiger Ausbildung des Hülsenendes, das zum gleichen Zweck auch abgestuft sein kann, vermag man jede gewünschte Zwischenregulierung durch Drehen der Mutter p herbeizuführen. Da durch das hierbei eintretende Einschieben oder Herausziehen der Hülse nicht eine unmittelbare Längenänderung des Stabes gewünscht wird, sondern nur die Empfindlichkeit der Vorrichtung eingestellt werden soll, eine Längenänderung sich aber dennoch gleichzeitig ergibt, so muß diese wieder auf anderem Wege ausgeglichen werden. Bei der dargestellten Ausführungsform geschieht dies dadurch, daß auch der Stabteil f zweiteilig gemacht wird und beide Teile Links- und Rechtsgewinde erhalten und durch eine mit entsprechendem Innengewinde versehene Mutter miteinander verbunden werden.
    Ρλτεντ-Anspeuch:
    Zweiteiliges Gestänge, dessen Gesamtlänge unter Vermittlung einer sich mit steigender Temperatur ausdehnenden Flüssigkeit und eines von dieser bewegten, federbelasteten Kolbens veränderlich und regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zur Aufnahme der Ausdehnungsflüssigkeit dienenden, in einem Zylinder endigenden Teil der andere, in Form eines Kolbens ausgebildete Teil derart geführt ist, daß die Ausdehnungsflüssigkeit bei , steigender Temperatur den Kolbenkörper in den Zylinder hineinpreßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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