DE211659C - - Google Patents

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DE211659C
DE211659C DENDAT211659D DE211659DA DE211659C DE 211659 C DE211659 C DE 211659C DE NDAT211659 D DENDAT211659 D DE NDAT211659D DE 211659D A DE211659D A DE 211659DA DE 211659 C DE211659 C DE 211659C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/22Optical, colour, or shadow toys

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  • Toys (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77d. GRUPPE
Ergänzungsspiel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Ergänzungsspiel, das auf einer bekannten optischen Illusion beruht. Die Benutzung dieser bekannten Illusion erfolgt bei dem Spiel in der Weise, daß das Spiegelbild eines Gegenstandes, das durch eine zur Sehrichtung des Beschauers um einen entsprechenden Winkel geneigt liegende durchsichtige reflektierende Platte erzeugt wird, mit einer senkrecht zur Sehrichtung liegenden
ίο Fläche zur Deckung gebracht und durch vom Beschauer auf der Fläche selbst anzubringende Gegenstände scherzhaft ergärizt werden muß. Das eigentliche Spiel · besteht also darin, daß der Beschauer durch Ausprobieren des richtigen Abstandes die Deckung des Spiegelbildes zustande bringt und damit die Ergänzung ermöglicht. Sobald der richtige Abstand aufgehoben wird, verschwindet das reflektierte Bild von der Tragfläche. Das neue
ao Spiel ist ein Ersatz für die bekannten Ergänzungsspiele, bei denen das unvollständige Bild auf einer Tragfläche sich befindet und das Spiel nur darin besteht, daß die Ergänzungsteile vom Spieler mit verbundenen Augen angesetzt werden müssen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter schematischer Schnitt der Gesamtanordnung,
Fig. 2 das Schaubild zu Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht der Tragfläche mit reflektiertem Spiegelbild.
Fig. 4 zeigt die Tragfläche mit Ergänzungskörper und
Fig. 5 mit reflektiertem und ergänztem Spiegelbild.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch den Ergänzungskörper.
Die senkrecht angeordnete Fläche 1 muß natürlich so beschaffen sein, daß Ergänzungskörper angebracht werden können. Zweckmäßig gelangt eine durchsichtige Platte aus Glas ο. dgl. mit schwarzer Rückseite zur Verwendung, wobei die Ergänzungsteile auf der Vorderseite mittels der Saugnäpfchen 2 aus Gummi o. dgl. befestigt werden (Fig. 6). Die zu ergänzende Darstellung 3, in dem ' dargestellten Beispiel ein Vollmond mit nur einem Auge, befindet sich auf einer Platte 4 aufgemalt oder sonstwie angebracht. Die Platte 4 ist zweckmäßig im rechten Winkel zur Tragfläche 1 und in gewisser Entfernung von ihr angeordnet. Die durchsichtige reflektierende Platte 5 besteht vorteilhaft aus Tafelglas und ist zwischen den Platten 1 und 4 im Winkel zu beiden gemäß Fig. 1. angeordnet. Die Anordnung ist derart, daß die reflektierende Platte 5 sich oberhalb der zu ergänzenden Darstellung innerhalb der von der Tragfläche ι eingenommenen wagerechten Ebene befindet. Der Spieler steht in gewisser Entfernung von der Darstellung 3 und der Fläche ι gemäß Fig. 1 bei 6 auf der einen Seite der Vorrichtung. Die Darstellung wird auf die durchsichtige Platte 5 reflektiert und erscheint dem durch die Platte 5 sehenden Spieler auf der Tragfläche 1. Er sieht dann das unvollständige Bild gemäß Fig. 3, solange er den "

Claims (3)

  1. richtigen Abstand innehält. Verändert er den Abstand, so verschwindet auch das Bild. Der Spieler muß also, um die Ergänzung zustande zu bringen, den Abstand richtig schätzen und ausprobieren.
    Der Ergänzungskörper besteht bei dem dargestellten Beispiel aus einer halbrunden Scheibe 7 (Fig. 6), die das fehlende Auge der Monddarstellung veranschaulichen soll. Die Schale 7 ist mit einem Saugnäpfchen 2 aus Gummi versehen, mittels dessen der Körper an der glatten Tragfläche 1 befestigt werden kann.
    Als reflektierendes Mittel gelangt, wie bereits erwähnt, zweckmäßig eine Glasplatte zur Verwendung. Um nun ein möglichst klares, gleichmäßiges Reflexionsbild zu erhalten, ist es vorteilhaft, wenn die durchsichtige Platte 5 von der oberen Kante 8 nach der unteren Kante 9 zu in der Dicke allmählich abnimmt. Durch die prismatische Wirkung einer, in dieser Weise verjüngten Platte werden die Bilder, die auf die Vorder- und die Rückseite der Platte 5 reflektiert werden, gedeckt, so daß das auf dem Träger 1 reflektierte Bild klar und nicht verschwommen ist. Die allmähliche Abnahme in der Glasdicke braucht nur gering zu sein.
    Um die richtige Stellung des Spielers ein für allemal festzulegen, ist auf der reflektierenden Plätte 5 eine Marke 10 angebracht. Zu diesem Zweck kann ein Ring aufgemalt oder sonstwie aufgebracht sein. Da nun der zu ergänzende Gegenstand auf die Platte 5 stets an derselben Stelle reflektiert wird, so kann der richtige Abstand für den Beschauer leicht durch Beobachtung der gegenseitigen Lage des auf die Platte reflektierten Bildes und der Marke 10 bestimmt werden.
    40' Fig. 3 zeigt die Tragfläche 1, wie sie sich dem Beschauer nach Reflexion des unvollständigen Bildes darbietet. Die Tragfläche 1 erscheint gemäß Fig. 4, wenn der Spieler den Ergänzungskörper anbringt und dabei den richtigen Abstand aufgibt. Sobald der Körper 7 an der richtigen Stelle angebracht ist, erscheint das Bild als vollständig' gemäß Fig. 5, wenn es von der richtigen Entfernung aus angesehen wird. Die Marke 10 dient auch noch zur Lagenbestimmung des Ergänzungskörpers nach Anbringung desselben auf der Tragfläche 1.
    Der "Apparat wird entweder von oben her durch Tageslicht oder gemäß Fig. 1 durch künstliches Licht, z. B. durch Glühlampen 11 oder sonstwie, beleuchtet. Die Lichtquelle wird dabei zweckmäßig so abgedeckt, daß sie den Beschauer nicht stört. Die ergänzenden Körper erhalten, um besser sichtbar zu sein, eine helle, am besten weiße Färbung.
    Die Tragfläche kann nach Maßgabe des reflektierten Bildes einstellbar sein, d. h. so verstellt werden, daß sich in Verbindung mit der durchsichtigen reflektierenden Platte die beste Wirkung ergibt. Die Verjüngung der durchsichtigen Platte und die Lagen der unvollständigen Darstellung und der Tragfläche. bestimmen die Klarheit des reflektierten Bildes.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Ergänzungsspiel, gekennzeichnet durch die Benutzung einer bekannten optischen Illusion als Spiel in der Weise, daß das Spiegelbild eines Gegenstandes, das durch eine zur Sehrichtung des Beschauers um einen entsprechenden Winkel geneigt liegende durchsichtige reflektierende Platte erzeugt wird, mit einer senkrecht zur Sehrichtung liegenden Fläche zur Deckung gebracht und durch vom Beschauer auf der ,Fläche selbst anzubringende Gegenstände scherzhaft ergänzt werden muß..
  2. 2. Spiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige reflektierende Platte (5) in der Dicke allmählich abnimmt,- um die beiden auf die Vorder- und die Rückseite der Platte reflektierten Bilder zu decken.
  3. 3. Spiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche mit dunkler reflektierender Rückseite versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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