DE216896C - - Google Patents
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- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
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- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G3/00—Aiming or laying means
- F41G3/32—Devices for testing or checking
- F41G3/323—Devices for testing or checking for checking the angle between the muzzle axis of the gun and a reference axis, e.g. the axis of the associated sighting device
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
- Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
Description
3ίaiieü'icfyn &a\&\ti'avnIb.
Off ten = (Ejcmpiar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Prüfungseinrichtungen, die man bei Geschützen anwendet, um festzustellen,
ob die Visiervorrichtung so justiert ist, daß die Visierlinie in ihrer Nullage der
Seelenachse des Geschützrohres parallel ist. Eine solche Prüfung wird bisher in der Weise
ausgeführt, daß man eine zweite Visiervorrichtung, z. B. ein Zielfernrohr, so in das Geschützrohr einbringt, daß ihre Visierlinie der Seelen-
achse parallel liegt, z. B. mit ihr zusammenfällt, und darauf unter abwechselnder Beobachtung
mit der einen und der anderen Visiervorrichtung untersucht, ob ihre Visierlinien
beide auf denselben unendlich fernen. Punkt gerichtet sind. An Stelle eines solchen unendlich
fernen Zielpunktes benutzt man gewöhnlich eine Ziellatte, die in endlicher Entfernung angebracht
und mit zwei Marken in demselben Abstand, den die beiden Visierlinien am Geschütz
haben, versehen ist.
Durch die neue Prüfungseinrichtung nach vorliegender Erfindung wird die Beobachtung
auf die eigentliche Visiervorrichtung des Geschützes beschränkt. Einen zweiten Vorteil
bietet diese Einrichtung dadurch, daß sie nur einen ganz geringen Raum vor der Geschützmündung
in Anspruch nimmt, so daß die Prüfung an jedem beliebigen Standort des Geschützes
stattfinden kann.
Die Einrichtung besteht aus einem Kolli-. mator und einem Spiegelsystem. Die wesentlichen
Bestandteile eines Kollimators sind bekanntlich eine Sammellinse und eine Marke,
die einen Mittelpunkt oder sonst einen aus- i gezeichneten Punkt hat.und in der Brennebene
der Linse liegt. Der Markenmittelpunkt und der optische Mittelpunkt der Linse bestimmen
die Lage, der Kollimatorachse, d. h. der Achse des parallelstrahligen Büschels, mittels dessen
die Sammellinse ein weit entferntes Bild des Markenmittelpunktes entwirft. Liegt der Mittelpunkt
der Marke im Brennpunkt der Linse, so bildet die Linsenachse auch die Achse des Kollimators. Bei der vorliegenden Einrichtung
wird der Kollimator so im Geschützrohr angebracht, daß seine Achse der Seelenachse
parallel ist, . also in derselben Weise wie bei der früheren Einrichtung die zweite Visiervorrichtung.
Dabei liegt zweckmäßig die Sammellinse vorn und die Marke hinten im Rohr. Das Spiegelsystem muß dann die Kollimatorachse
um 180 ° ablenken, und der Abstand zwischen seiner Eintritts- und seiner Austrittsöffnung
muß etwa so groß sein wie der Abstand zwischen der Visierlinie und der Achse des Kollimators.
Es wird unmittelbar vor der Mündung des Geschützrohres angebracht, die Eintrittsöffnung
dem Kollimator und die Austrittsöffnung der Visiervorrichtung gegenüber. Beim Visieren sieht der Beobachter dann als
Ziel das vom Kollimator entworfene ferne Markenbild, auf dessen Mittelpunkt die Visierlinie
gerichtet ist, wenn sie der Seelenachse des Geschützrohres parallel liegt.
Das Spiegelsystem kann eine Einrichtung erhalten, um den Abstand zwischen Seiner
Eintritts- und seiner Austrittsöffnung zu regeln, ζ-. B. zu dem Zweck, bei einem Geschütz ange-
wandt zu werden, das zwei Visiervofrichtungen in verschiedenem Abstand von der Kollimatorachse
besitzt. Wenn das System aus zwei Teilsystemen besteht, die zusammen die KoIIi-matorachse
um 180° ablenken, so kann man die Regelbarkeit des Abstandes der Öffnungen dadurch
erzielen, daß man die beiden Teilsysteme in der Richtung des gemeinsamen Achsenabschnittes
gegeneinander verstellbar macht. Man
ίο kann aber auch zu demselben Zweck zwei oder
mehr Teilsysteme, deren eines die Kollimator- · achse um 180° ablenkt, während das andere
oder die Gesamtheit der anderen sie nur parallel verschiebt, drehbar hintereinanderschalten.
Als ein um 180 ° ablenkendes Spiegelsystem empfiehlt sich ein solches aus einem Planspiegel
und einem Winkelspiegel von 90 °, die so verbunden sind, daß die Dachkante des Wmkelspiegels auf der Ebene des Planspiegels
senkrecht steht. Dieses Spiegelsystem hat vor anderen, die ebenfalls um 180° ablenken, z. B.
vor einem System aus zwei rechtwinklig gestellten Planspiegeln, den Vorzug, daß es alle
eintretenden Strahlen der Eintrittsrichtung
.25 parallel zurückwirft, nicht nur die in der Hauptreflexionsebene einfallenden. Es braucht daher
nicht wie jene Systeme so ausgerichtet zu werden, daß die Kollimatorachse in der Hauptreflexionsebene eintritt. Man verwirklicht
dieses System zweckmäßig durch zwei gleichschenklig rechtwinklige Prismen, von denen
das eine eine ebene, das ändere eine dachförmige Hypotenusenfläche besitzt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Anwendung der neuen Einrichtung bei einem Geschützrohr
a, dem als Visiervorrichtung ein Zielfernrohr b dient, das sowohl in der senkrechten
als auch in der wagerechten Ebene in die Nulllage eingestellt zu denken ist und nun darauf
untersucht werden soll, ob seine Visierlinie der Seelenachse des Geschützrohres parallel ist.
Der in das Geschützrohr eingefügte Kollimator ist zweiteilig angenommen. Ein Gehäuse c ist
in den Ladungsraum des Rohres α eingesetzt
und trägt ein Fadenkreuz c°, das als Kollimatormarke dient, und zur Beleuchtung des Fadenkreuzes
einen Spiegel c1, der zerstreutes Tageslicht empfängt. Ein zweites Gehäuse d ist in
die Rohrmündung eingesetzt und trägt die Sammellinse d° des Kollimators. Diese Linse
sowie das Fadenkreuz sitzen zentrisch in ihren Gehäusen, so daß die Kollimatorachse mit
. . der Seelenachse des Rohres α zusammenfällt.
Das Gehäuse d dient ferner als Träger des Spiegelsystems, das von zwei gleichschenklig
rechtwinkligen Prismen, einem Dachprisma e° und einem einfach spiegelnden Prisma f° gebildet
wird. Das Prisma e° ist in dem unmittelbar, mit dem Gehäuse d verbundenen
Eintrittsgehäuse β und das Prisma f° im Austrittsgehäuse
f angeordnet. Das Gehäuse f ist gegen das Gehäuse β in der Richtung des
zwischen beiden Prismen liegenden Abschnittes der Kollimatorachse verstellbar, um das Spiegelsystem
an den Abstand des Zielfernrohres b vom Geschütz anzupassen.
Auf anderem Wege wird solche Anpassung durch das in Fig. 2 dargestellte Spiegelsystem
erreicht, als dessen Träger wiederum das Gehäuse d dient. Zwei Teilsysteme, eines von 70
den Prismen e° und f° aus Fig. 1, das andere
von zwei einfach spiegelnden Prismen g1, g2
gebildet, sind durch ihre Gehäuse h und i da gelenkig verbunden, wo dem Austrittsprisma f°
des vorderen Teilsystems das Eintrittsprisma g1 des hinteren Teilsystems gegenüberliegt. Vermöge
dieser Gelenkverbindung läßt sich das Gehäuse i um den zwischen den Prismen f°
und g1 liegenden Abschnitt der Kollimatorachse drehen und dadurch der Abstand seiner Austrittsöffnung
vom Gehäuse d regeln.
Claims (3)
1. Ein optisches System einschließende Einrichtung, um bei Geschützen die Richtung
der Visierlinie mit der Richtung der Seelenachse zu vergleichen, bei der das System nach Einführung in das Geschützrohr
mit seiner Achse der Seelenachse parallel
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß dieses optische System aus einem Kollimator und einem um 180 ° ablenkenden
Spiegelsystem besteht, dessen Austrittsöffnung von der Eintrittsöffnung getrennt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelsystem, um
den Abstand zwischen seiner Eintrittsöffnung und seiner Austrittsöffnung regelbar
zu machen, aus zwei oder mehr Teilsystemen besteht, die drehbar hintereinandergeschaltet
sind und von denen das eine um 180 ° ablenkt, während das andere oder die Gesamtheit
der anderen nur Parallelverschiebung hervorbringt. . ■
3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelsystem aus
zwei gleichschenklig rechtwinkligen Prismen, einem mit ebener und einem mit dachförmiger
Hypotenusenfläche, besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE216896T | 1909-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216896C true DE216896C (de) |
Family
ID=32521555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909216896D Expired - Lifetime DE216896C (de) | 1909-02-19 | 1909-02-19 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216896C (de) |
| FR (1) | FR412384A (de) |
| GB (1) | GB191002053A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244020B (de) * | 1964-10-09 | 1967-07-06 | Rheinstahl Henschel Ag | Vorrichtung optischer Art zum Nachpruefen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schusswaffen |
| DE3205610A1 (de) * | 1982-02-17 | 1983-08-25 | Berthold 5401 Buchholz Hajen | Optisches parallelitaets- und gleichlaufpruefgeraet |
-
1909
- 1909-02-19 DE DE1909216896D patent/DE216896C/de not_active Expired - Lifetime
-
1910
- 1910-01-27 GB GB191002053D patent/GB191002053A/en not_active Expired - Lifetime
- 1910-02-07 FR FR412384D patent/FR412384A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244020B (de) * | 1964-10-09 | 1967-07-06 | Rheinstahl Henschel Ag | Vorrichtung optischer Art zum Nachpruefen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schusswaffen |
| DE3205610A1 (de) * | 1982-02-17 | 1983-08-25 | Berthold 5401 Buchholz Hajen | Optisches parallelitaets- und gleichlaufpruefgeraet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR412384A (fr) | 1910-07-11 |
| GB191002053A (en) |
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