DE1715C - Blendevorrichtung an Objektivgläsern photographischer Apparate - Google Patents

Blendevorrichtung an Objektivgläsern photographischer Apparate

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DE1715C
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Pa te nt-Anspruch: Die Abblendung des Objectivglases photographischer Apparate, derart, dafs die Lichtöffnimg unterbrochen ist, im wesentlichen wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1S77.
Klasse 57.
CARL HEINRICH LEHMANN in STARGARD. Blendvorrichtung an Objectivgläsern photographischer Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5· August 1877 ab.
Diese Vorrichtung besteht in der Abblendung oder Ueberdeckung eines gewissen Theiles der Oberfläche eines Objectivglases mit einem beliebigen Stoffe oder Material, welches das Licht nicht durchläfst. Die Zeichnung stellt ein Objectivglas dar, welches in verschiedener Weise abgeblendet ist. Der schraffirte Theil des runden Glases zeigt den Blendstoff an, die freigebliebenen Theile die zum Einfallen des Lichtes verbleibenden offenen Felder. Für den beabsichtigten Zweck ist es unwesentlich, ob der Blendstoff vor der vordersten Linse oder zwischen der ersten und zweiten Linse, oder hinter der letzteren angebracht wird. Die Einrichtung des photographischen Apparates bleibt.im übrigen vollständig dieselbe und die Vorrichtung wird daher, wie sie ist, durch die Figuren 1, 2 und 3 der Zeichnung vollständig veranschaulicht und zur Darstellung gebracht.
Die unbedeckt gelassenen Durchgangsfelder für das Licht können entweder nach innen geradlinig abgeschnitten sein, wie in Fig. 1, oder bogenförmig, wie in Fig. 2, oder kreisförmig, wie in Fig. 3 gezeigt, ohne in der Wirkung eine merkliche Aenderung hervorzubringen; wesentlich ist dabei nur, dafs der Abstand zwischen den Mittelpunkten dieser Durchgangsfelder möglichst dem Abstande der beiden Pupillen des menschlichen Sehorganismus gleiche, also ca. 6 V2 cm betrage, soweit die Gröfse des Objectivglases eine solche Distanz gestattet.
Der Zweck dieser Blendvorrichtung soll der sein, ein Bild zu erzeugen, welches die Eigenschaften der Stereoskopenbilder in sich vereinigt, also den aufgenommenen Gegenstand plastischer erscheinen läfst. Während bei Stereoskopenbildern zwei Aufnahmen erforderlich sind, von denen die zweite den Gegenstand in einem ebenfalls um ca. 6 V2 cm eingestellten Winkel fafst, so fassen bei der hier beschriebenen Vorrichtung die beiden unterbrochenen Lichtöffnungen des Objectivglases den aufzunehmenden Gegenstand sozusagen auch von zwei Seiten, d. h. es fallen durch die eine Lichtöffnung Punkte und Flächen des Gegenstandes, welche man durch die andere Oeffnung nicht wahrnehmen würde. Das Bild soll nach Ansicht des Erfinders naturgetreuer werden, nicht als Fläche erscheinen, sondern die Raumverhältnisse, Abstand und Perspective, mit einem Wort die Plastik soll deutlicher hervortreten, als wenn das Bild durch eine ununterbrochene Fläche des Objectivglases aufgenommen ist.
Bei gröfseren Objectivgläsern findet zwar schon vielfach eine kreisförmige Abblendung des Randes Anwendung, zur Vermeidung von falschen Lichtern, Schatten, Conturen und Perspectiven, die man mit den natürlichen Augen nicht sieht; durch die vorliegende Blendvorrichtung sollen diese falschen Lichter, Schatten etc. nicht nur gleichfalls vermieden, sondern durch die Unterbrechung der Lichtöffnung auch die Wirkung erzielt werden, dafs das Bild in Hinsicht auf Gröfsen- und Entfernungsverhältnisse einen gleichen Eindruck macht, wie die Betrachtung des Gegenstandes selbst.
Zur Anwendung dieser Blendvorrichtung läfst sich, wie bemerkt, jeder photographische Apparat benutzen, welcher zur Aufnahme von Portraits, Landschaften etc. geeignet ist. Am besten eignen sich jedoch Objectivgläser von mehr als 6 V2 cm Durchmesser.
DE000000001715DA 1877-08-04 1877-08-04 Blendevorrichtung an Objektivgläsern photographischer Apparate Expired - Lifetime DE1715C (de)

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