AT164237B - Photoplastisches Verfahren - Google Patents

Photoplastisches Verfahren

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  Photoplastisches Verfahren 
Es sind bereits zahlreiche Verfahren bekannt, deren Ziel es ist, mit Hilfe der Photographie Körper dreidimensional wiederzugeben. Die vorliegende Erfindung sucht gleichfalls dieser Aufgabe zu genügen, geht aber dabei wesentlich einfachere und besonders für die Porträtplastik geeignete Wege. 



   Das wiederzugebende Objekt wird von einer möglichst parallele Strahlen aussendenden Lichtquelle beleuchtet und zwischen die Lichtquelle und das Objekt wird ein Linienraster geschaltet. 



  Die Linien des Rasters müssen mit der optischen Achse des weiter unten erwähnten Photoapparates und den Lichtstrahlen einen Winkel von annähernd   90 0 einschliessen,   d. h. also, wenn die Lichtstrahlen und die optische Achse horizontal liegen, lotrecht verlaufen und in einer Ebene liegen, die mit der optischen Achse des Photoapparates parallel verläuft. Der Photoapparat wird so aufgestellt, dass seine optische Achse in einem aus künstlerischen oder sonstigen Rücksichten wählbaren Punkt des Objektes die Strahlen der Lichtquelle unter einem Winkel von annähernd 90   schneidet. An Stelle des Rasters mit gesonderter Lichtquelle kann auch ein Projektionsapparat mit einem den Raster tragenden Diapositiv treten. 



   Durch diese Art der Beleuchtung entstehen auf dem Objekt, vom Photoapparat aus gesehen, sogenannte   Koten-oder   Schichtenlinien. Diese werden photographiert und sind dann in derselben Weise auszuwerten wie Landkartenkotenlinien zur plastischen Geländedarstellung. 



   Bekannte Verfahren, die sich in ähnlicher Weise mit dieser Aufgabe befassen, verlangen, dass für jede Schichtenlinie eine Aufnahme gemacht wird, was den Arbeitsprozess gegenüber dem erfindunggemässen Verfahren ungemein kompliziert. Da es bei Wiedergabe lebender Objekte auf rascheArbeit ankommt, ist es besonders in solchen Fällen ein grosser Vorteil, die Schichtenlinien mit einer Aufnahme und nicht erst durch eine Reihe von Aufnahmen ermitteln zu können. 



   Die Zugehörigkeit der auf einer Höhe liegenden Schichtenlinien ist meist durch Zählung zu er- mitteln ; wo dies nicht möglich sein sollte, müsste der Raster oder das Diapositiv in den transparenten Teilen in wiederkehrender Folge verschieden gefärbt sein, so dass auf farbempfindlichem Negativmaterial die zugehörigen Schichtenlinien leicht zu verfolgen wären. 



   Die Auswertung dieser Schichtenlinien kann in verschiedener Weise erfolgen. Sie können z. B. auf Bretter übertragen werden, die dann nach den Schichtenlinien auszuschneiden sind. 



  Wenn die Stärke des Holzes den übrigen Grössenverhältnissen entspricht, wird je nach der Feinheit der Abstufung des Schichtenaufbaues, ein mehr oder weniger differenziertes Gebilde erreicht, das in seinen negativen und positiven Teilen dem Original entspricht. Das Verfahren lässt beliebige Vergrösserung und Verkleinerung zu. Weiterhin ist es natürlich auch möglich, durch Verringerung der Stärke der Schichten Reliefs zu erzielen und deren Flachheit oder Erhabenheit beliebig zu variieren. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Photoplastisches Verfahren, bei dem auf den nachzubildenden Körper mittels paralleler Lichtund Schattenschnitte Schichtenlinien erzeugt, diese photographiert und zur Herstellung von einzelnen entsprechend übereinander anzuordnenden negativen oder positiven Körperschichten aus geeignetem Material verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtenlinien durch einen senkrecht zur Abbildungsrichtung auf den nachzubildenden Körper projizierten Linienraster erzeugt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Photoplastisches Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Schichtenlinien ein Projektionsapparat mit einem Linienrasterdiapositiv verwendet wird.
    3. Photoplastisches Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die transparenten Teile des Rasters oder des Rasterdiapositives verschiedenfärbig sind, so dass bei farbenempfindlichem Negativmaterial die einzelnen Schichtlinien leichter unterschieden werden können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164237D 1946-09-06 1946-09-06 Photoplastisches Verfahren AT164237B (de)

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